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  • Fragebogen zum Musizieren

    Satie - - Allgemeine Klassikthemen

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    Liebe Forianer, mich erreichte heure folgende Anfrage per Mail: Zitat von Dr. Tim Loepthien: „Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin wissenschaftlicherMitarbeiter am Department für Psychologie der Universität der BundeswehrMünchen. Ich führe eine Fragebogenstudie durch, die sich an MusikerInnenrichtet. Dabei geht es um persönliche Ziele im Lebenslauf und wie Menschendarauf reagieren, wenn diese außer Reichweite geraten. Besonders interessiertmich dabei, welche Rolle Musikhören und -spielen dabei…

  • Ok, schräg, ich habe keine Ahnung, warum ich dann den Artikel lesen kann. So wichtig ist er ja nun auch wieder nicht, es wird am Beispiel von Mozarts Klaviersonate B-Dur KV 333 gezeigt, wie sich die Ausgaben im Laufe des 19. Jahrhunderts verändert haben, wie Artikulationen, Verzierungen etc. einfach gestrichen wurden, wie Dynamik teilweise entfernt, dann wieder ganz abenteuerlich hinzuerfunden wurde etc. Es wird sehr deutlich aufgezeigt, dass man eben nicht eine Tradition des ursprünglichen Moza…

  • André Cluytens

    Satie - - Dirigenten

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    Hehe, ich bin immer noch ganz überrascht, dass es mir einmal gelungen ist, so ein Kuriosum auszugraben. Nun gut, es hat mich ja eher "angesprungen". Immer noch denke ich darüber nach, warum dieser Cluytens Beethoven ganz anders klingen lässt als jener, der die Berliner dirigiert. Die Wiener unter Böhm klingen viel weicher und auch langsamer (um nicht zu sagen nichtssagend...), auch scheint Böhm die 5. nicht gerade oft eingespielt zu haben. Ist es dann Karajans Einfluss? Ruppig genug, zügig und m…

  • Zitat von Guenther: „ In Nachdrucken der Notentexte kann man verfolgen, wie zur jeweiligen Zeit z.B. die Original-Artikulationen verfälscht ("angepaßt") wurden. Wie ist es da mit der Tradition? Würde man ihr unbesehen folgen, wüßte man erst recht nicht, wie die "Altvorderen" gespielt haben. HIP verweist immer vor allem auch auf das Autograph. “ Das ist genau der Inhalt des Artikels, den ich da verlinken wollte. Wie gesagt: über die Google-Suche kann man zugreifen, ich habe da auch nichts bezahle…

  • Zitat von Nicolas_Aine: „Hallo Satie, inhaltlich stimme ich mit Dir überein, ich möchte nur kurz anmerken, dass der Link leider nicht funktioniert. “ Geht er jetzt? Ansonsten findet man es sofort, wenn man bei Google eingibt: Mozart in the 19th Century

  • Ich empfehle hier einfach mal diesen ausgezeichneten Artikel, der aufs Schönste zeigt, wie Mozart im Lauf des 19. Jahrhunderts einfach an die herrschende Mode angepasst wurde: George Barth Mozart performance in the 19th century Außerdem stellt sich natürlich dennoch die Frage, welchen Stellenwert Mozarts Musik im Konzertleben hatte und ob eine durchgängige Aufführungstradition überhaupt möglich gewesen wäre. Sollte diese Tradition nämlich wegen mangelnder Präsenz von Mozart im Konzertbetrieb dur…

  • André Cluytens

    Satie - - Dirigenten

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    Zitat von Amadé: „Daran bin ich auch interessiert, ich zweifele jedoch stark an der Existenz der Kombination Cluytens/Wiener Philharmoniker bei dieser Sinfonie. Mir ist sie noch nirgends begegnet. Gruß Amadé “ Sollte ich da tatsächlich Mal eine Rarität entdeckt haben? Das wäre ja... Guckt Mal hier: das-klassikforum.de/index.php?…b6fbd774bb475fa79e799cd2b

  • André Cluytens

    Satie - - Dirigenten

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    Zitat von Don Perlimplin: „Cluytens hat m.W. nur den Kopfsatz der Fünften mit den Wienern eingespielt, am 13.12.1958 im Großen Musikvereinssaal. Warum und wieso das Projekt nicht weitergeführt wurde, weiß ich nicht. “ Ah, das ist natürlich möglich, ich hatte mir aus dieser Aufnahme auch nur diesen angehört Interessant finde ich aber schon, wie extrem unterschiedlich diese Aufnahmen sind, wenn sie sogar aus dem selben Jahr stammen. Welche ist denn nun Cluytens Sichtweise (zumindest des Kopfsatzes…

  • Ich verstehe auch nicht ganz, warum das ein Rätsel sein soll. Bartoks Antwort war doch eindeutig. Dass man Schostakowitsch nicht schätzen muss, kann ich bestätigen...Lehar allerdings erst recht! Dass Bartok diesen Müll nicht kannte, finde ich allenfalls beneidenswert, wenn ich auch sagen muss, dass die Musik da wohl nicht das größte Übel ist: "Da geh ich zu Maxim, Dort bin ich sehr intim, Ich duze alle Damen Ruf' sie beim Kosenamen, Lolo, Dodo, Joujou Clocio, Margot, Froufrou, Sie lassen mich ve…

  • André Cluytens

    Satie - - Dirigenten

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    Zitat von Falstaff: „Zitat von Satie: „Trotzdem: hier habe ich andere Favoriten, Beethoven muss mir revolutionärer rüberkommen. “ Lieber Satie, Cluytens hat seinen Zyklus um 1958 begonnen. Da war die Zeit noch nicht so revolutionär. “ Wirklich? Ich meine, Beethoven war doch schon um 1800 revolutionär...Das Lasalle Quartett hat ihn auch schon in den ausgehenden 50ern so gespielt, aber es kann natürlich schon sein, dass die Orchester so weit noch nicht waren, ich kenne zu wenige ältere Aufnahmen. …

  • André Cluytens

    Satie - - Dirigenten

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    Lieber Falstaff, ich muss gestehen, dass mir Cluytens zumindest bewusst kein Begriff war. Ich habe nun angeregt durch Dich einige Aufnahmen angehört und muss sagen, mir gefällt die Leichtigkeit, die Du ja auch herausgestellt hast. Bei seinem Beethoven ist mir manches zu diffus, dafür gefallen mir seine Tempi. Hier werden einem heutzutage solche Extreme serviert, dass Cluytens Aufnahmen direkt eine Wohltat sind. Trotzdem: hier habe ich andere Favoriten, Beethoven muss mir revolutionärer rüberkomm…

  • Weil LT das bei seinen anderen Thread ja auch nicht will und sich hier wohl auch nicht weiter beteiligt, nehme ich an, dass meine Annahme richtig war und auch dieser Thread nur zum einmaligen Kundtun einer Meinung gedacht war. Ich verstehe das zwar nicht, weil wir hier eigentlich eine Diskussionsplattform haben, aber ich nehme es hin.

  • Ah, ich war nicht sicher, ob hier Antworten gewollt sind... Die Frage ist ja auch, ob eine Aufführungstradition ungebrochen ist oder nicht. Wir haben hier nicht dieselbe Situation wie bei den Guqin-Schulen in China, wo diese Linie mehr oder weniger ungebrochen ist und sich (abgesehen vom Material der Saiten) das Instrument auch nicht mehr verändert hat. Man vergisst gerne, dass in den Konzerten bis weit ins 19. Jahrhundert hinein vor allem zeitgenössisches Repertoire gespielt wurde (davon können…

  • Seltsam... da war tatsächlich der Zugriff nicht erlaubt. Betrifft das nur diesen Bereich? Und geht es jetzt?

  • Zitat von Cetay: „@ Moderation: Warum steht dieses Unterforum eigentlich im geschlossenen Bereich? Das brauchen wir m.E. nicht zu verstecken. “ Ich glaube, jetzt hast Du Dich verguckt. Der Thread steht im Musikzimmer, nicht im Hinterzimmer... Sollte für alle sichtbar sein.

  • Lieber Nicolas, besten Dank für diesen schon jetzt interessanten Thread! Ich erhoffe mir durch ihn, einen Zugang zu Mozarts Violinkonzerten zu finden, den ich bis heute vergebens suche... ich schätze so vieles von Mozart, aber hier wills nicht funken... Herzliche Grüße Satie

  • Der Problemfall Boccherini

    Satie - - Komponisten

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    Lieber Nicolas, wie beurteilst Du als Geiger denn Boccherinis Musik im Vergleich zu Haydn, Mozart und anderen aus dieser Zeit? Um die These noch etwas auszudehnen: kann es sein, dass der Kanon vor allem was Symphonien und Konzerte betrifft vollkommen zementiert ist? Das könnte nämlich durchaus Günthers Aussage stützen, weil das ja die Werke sind, die das Abonnement-Publikum vor allem hört. Kammermusik hingegen scheint eher etwas, das nicht für alle da ist (sicher mit Ausnahmen). Ist der Bildungs…

  • Niccolo Paganini - 24 Capricen op.1

    Satie - - Kammermusik

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    Lieber Cetay, endlich habe ich es geschafft, da reinzuhören, und ich gebe Dir Recht: bislang die sauberste Aufnahme, die ich gehört habe! Die Frau beherrscht ihre Technik. Bei der ersten Caprice habe ich es jetzt einfach aufgegeben, die ist offenbar einfach zu schwer, um sie wirklich lupenrein zu spielen (so empfindlich bin ich eigentlich gar nicht mal...). Die Terzenläufe sind offenbar etwas wahrhaft Teuflisches. Sueye Park hat vor allem auch mal ein astreines Oktavenspiel (ebenfalls sauschwer …

  • Der Problemfall Boccherini

    Satie - - Komponisten

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    Gut, das Motto "Was der Bauer nicht kennt..." mag wie all diese Sprichwörter und Redewendungen auch hier zum Teil zutreffen. Im Fall von Hambraeus ist es in meinem Fall so, das ich die Werke, die ich gehört habe nicht mag, und dann halte ich lieber die Klappe, denn es hat keiner viel davon, wenn ich das kundtue. Es ist halt schon auch schwierig: Rosetti wurde genannt, ja, hab ich schon mal gehört, ja, auch ein zwei Werke, ist nicht hängengeblieben. Salieri hatte mich einmal sehr interessiert, ic…

  • Der Problemfall Boccherini

    Satie - - Komponisten

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    Zitat von Nicolas_Aine: „ich könnte mir vorstellen, dass das "Problem" auch daher kommt, dass Bocchernini in allererster Linie Kammermusik geschrieben hat, wie hier ja auch schon angesprochen wurde. Zwar gibt es laut klassika.info auch 30 Symphonien sowie 12 Cellokonzerte und 3 Violinkonzerte, wenn man allerdings 130 Streichquintette und (grob geschätzt) ähnlich viele Streichquartette plus den ganzen "Rest" dagegenstellt, ergibt sich doch ein eindeutiger Überhang. Kammermusik bleiben allerdings …