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  • Zitat: „Original von Hosenrolle1 Zitat: „Aber wenn Du, anstatt dutzende winzigster Details in Hänsel und Gretel, Freischütz und vereinzelten anderen Werken zu "analysieren", mal EIN EINZIGES einführendes Buch oder Kapitel eines Buches zur Sonatenform in Sinfonien, Quartetten usw. gelesen hättest, würdest Du Dich zB nicht fragen, ob es irgendwas besonderes ist, wenn ein Seitenthema in einem d-moll-Satz zuerst in F-Dur und später in D-Dur auftaucht.“ Aber das frage ich mich doch nicht. d-moll ist …

  • Du kannst das natürlich machen, wie es Dir Spaß macht. Aber wenn Du, anstatt dutzende winzigster Details in Hänsel und Gretel, Freischütz und vereinzelten anderen Werken zu "analysieren", mal EIN EINZIGES einführendes Buch oder Kapitel eines Buches zur Sonatenform in Sinfonien, Quartetten usw. gelesen hättest, würdest Du Dich zB nicht fragen, ob es irgendwas besonderes ist, wenn ein Seitenthema in einem d-moll-Satz zuerst in F-Dur und später in D-Dur auftaucht. Das steht vermutlich in jedem eins…

  • Naja, schon in dem Gedicht/Lied ist das natürlich keine "konkrete Handlung", sondern sozusagen ein "Memento Mori"-Bild. Dass Schuberts gesamtes Quartett ein sehr düsteres Werk ist, wird wohl kaum jemand bestreiten. Die "Aufhellungen" in den Seitenthemen, den Dur-Abschnitten des Variationensatzes und dem Trio des 3. Satzes sind immer nur vorübergehend, das Finale, wie schon gesagt wurde, ein rasender "Totentanz". Es ist schon ein wenig mehr als bloße "Stimmung", weil bestimmte musikalische "Geste…

  • Nein, dass ein (Seiten)thema in einem Moll-Satz zuerst in der Paralleltonart, dann (in der Reprise) der gleichnamigen Durtonart erscheint, ist nahezu die Regel in der Wiener Klassik. Nach den ungeschriebenen Regeln der Sonatenform MUSS Material, das nicht in der Tonika vorgestellt wurde, irgendwann später in der Grundtonart (oder eben der gleichnamigen Durtonart) erscheinen. Warum auch immer hat sich als üblichster Tonartenkontrast für Dur-Sätze die Dominanttonart und für Moll-Sätze die parallel…

  • Das Liedthema des langsamen Satzes höre ich zwar nicht explizit in den anderen Sätzen, aber dass die "Todes-Stimmung" auf die anderen ausstrahlt, finde ich durchaus nachvollziehbar. Jedenfalls hat das Lied m.E. mehr Bedeutung für das Quartett als "Die Forelle" oder "Rosamunde" für die entsprechenden Werke. Daher finde ich die übliche Benennung nicht grob irreführend, selbst wenn man auch nicht zu viel hineininterpretieren sollte. Nun sind bei diesem Werk (und einigen anderen späten Schuberts) fr…

  • @Cetay Naja, zB Beethovens 9., Strawinskijs Le Sacre, vielleicht auch Wagners Tristan wären wohl auf fast jeder Liste der "im breiten Konsens von Kritikern und Hörern gleichermaßen als die besten angesehensten Werke". Das heißt aber noch lange nicht, dass zum *Einstieg* vielleicht doch Beethovens 5. oder 6., Feuervogel oder Petruschka oder Lohengrin besser geeignet sein könnten.

  • Haydns Sinfonien

    Wooster - - Haydn, Joseph - Instrumentalwerke

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    Ich will auch keine Grundsatzdiskussion beginnen, bleibe aber dabei, dass solch eine Liste für einen Hörer, der zB 105 oder konzertante Sinfonien von Joh. Chr. Bach als Musterbeispiele einer Sinf. Concertante im Ohr hat, hochgradig in die Irre führt. Ob das nun zu Enttäuschungen oder positiven Überraschungen führt, sei mal dahingestellt. (Ich finde es ingesamt einen etwas seltsamen Hörfokus...) Ein paar kleine Soli an den "üblichen" Stellen (Variationensatz und Trio) ist m.E. schlicht etwas ande…

  • Haydns Sinfonien

    Wooster - - Haydn, Joseph - Instrumentalwerke

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    5-9, 13-16, 22, 24, 30, 31, 36, 41, 45, 51, 54-56, 67, 71, 72, 75, 85, 87-93, 95, 96, 98, 100-103 Ein großer Teil dieser Nennungen erfordert m.E. eine extrem weite Auffassung von "konzertant"... zB 103 hat ein kleines Violinsolo im 2. Satz (wie Brahms 1.; hat die schonmal jemand als konzertant bezeichnet?) Wenn etwas wie das Flötensolo im Trio von 101 schon als "konzertant" zählt, dann sind auch Mozarts 39. und 41. Sinfonie wegen Holzbläsersoli in Trios konzertant und die Eroica wegen einer virt…

  • Mich würde interessieren, ob es psychologisch-soziologische Untersuchungen dahingehend gibt, ob Musikkonsum tatsächlich ungefähr einer 80-20-Regel unterliegt. Ich wage das überhaupt nicht abzuschätzen, meine Vermutung ist aber, dass das je nach Hörertyp nicht stimmt. Es gibt vermutlich eine Art Popmusikhörer, bei dem 50-80% des Musikkonsums durch "was gerade aktuell ist" bestimmt wird und der Rest durch "Klassiker" aus der Teenagerzeit. Diesen Rest hört er über Jahre stabil und insgesamt viellei…

  • c-moll ist die Parallele zur "Grundtonart" Es-Dur, C-Dur ist die "Unterterz", G-Dur die Oberterz, es sind demnach alles relativ "nahe" Tonarten. Freilich fehlt die Dominante; ich habe auch keine Ahnung, ob eine von den genannten Tonarten die Dominante "ersetzen" kann. Meinem sehr begrenzten Wissen zufolge wirken die "Medianten" (also die Tonarten im Terzabstand) eher wie die subdominante (spannungsverrringernd). Ich nehme das hörend nicht wahr (die Stücke sind ja auch viel länger als Sinfonien u…

  • Beethovens Streichquartette

    Wooster - - Kammermusik

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    Zitat: „Original von EinTon Zitat: „Original von Cetay opp. 127, 130 (mit großer Fuge), 131, 132, 135, arrangiert für 11-köpfiges Streichorchester von Terje Tönnesen Camerata Nordica“ Wenn schon Quartett, dann *richtig*, also dünn, klar und rein und nicht in trüber Streichorchester-Suppe aufgeweicht! (Jedenfalls nicht "für den Einstieg :wink) “ Dito! Oder wenn schon, denn schon. Nämlich op.131 alla maniera di Mahler mit Bernstein und 80 Wiener Philharmonikern, nicht mit 11köpfigem Kammerorcheste…

  • Beethovens Streichquartette

    Wooster - - Kammermusik

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    Zitat: „Original von EinTon Zitat: „Original von Cetay opp. 127, 130 (mit großer Fuge), 131, 132, 135, arrangiert für 11-köpfiges Streichorchester von Terje Tönnesen Camerata Nordica“ Wenn schon Quartett, dann *richtig*, also dünn, klar und rein und nicht in trüber Streichorchester-Suppe aufgeweicht! (Jedenfalls nicht "für den Einstieg :wink) “ Dito! Oder wenn schon, denn schon. Nämlich op.131 alla maniera di Mahler mit Bernstein und 80 Wiener Philharmonikern, nicht mit 11köpfigem Kammerorcheste…

  • Bin leider mit den älteren Fassungen (außer Ouverturen) nicht vertraut, aber die Arie der Marzelline in der Standardfassung deutet m.E. darauf hin, dass es ihr (verständlicherweise) in ihrem Provinzgefängnis zu eng ist. Und Jaquino steht für genau diesen Muff, Fidelio dagegen für etwas neues, vielleicht gar die "große weite Welt". Ich habe die schnelle Verliebtheit daher immer in diesem Sinne gedeutet: Sie will da raus und projiziert das auf den fremden jungen Mann. (Mein geheimer Verdacht ist j…

  • Der Buchclub war eigentlich das Gegenteil von elitär (ungeachtet des Gehabes). Der Witz war doch, dass die Preisbindung für Bücher (und bis ca. 1970 auch für Schallplatten) umgangen werden konnte. Das Angebot war etwas eingeschränkt, die "Club-Ausgaben" kamen oft ein wenig später ins Club-Programm und waren oft etwas anders designt, aber deutlich günstiger als reguläre Hardcover. Das Angebot reichte von Klassikern bis zu einigen modernen Klassikern und natürlich den damals sehr populären Schinke…

  • Hat Hyperion einen neuen Cover-Designer???

  • Best of 2013

    Wooster - - Allgemeine Klassikthemen

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    Alpha hat wohl auch keinen muttersprachlichen Korrekturleser. Die Sonate heißt auf englisch doch nicht "Storm", sondern "Tempest" (weil das Stück von Shakespeare so heißt)

  • Brahms - die Kammermusik

    Wooster - - Kammermusik

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    Ohne jetzt direkt verglichen zu haben, kommt mir beim Klangbeispiel der Beginn des op.8 mit dem Guarneri Trio nicht ungewöhnlich zügig vor (die schnellste Einspielung ist vermutlich die mit Heifetz/Rubinstein/Feuermann von ca. 1940). Der "Sonatensatz c-moll" ist übrigens als Scherzo aus der f-a-e-Sonate besser bekannt.

  • Zitat: „Original von Florestan J.S. Bach ==> Matthäuspassion Das Oratorium schlechthin und Vorbild für alle Nachfolger. “ Das Stück ist in der historischen Nachwirkung ziemlich irrelevant geblieben. Welchem bekannten Oratorium des späteren 18., 19. oder 20. Jhs. sollte es denn als unmittelbares Vorbild gedient haben? Ich will der Passion den Ausnahmerang nicht absprechen. Aber sie ist doch weit eher ein "Schlussstück" als ein "Vorbild", nicht nur weil die Vokalmusik JS Bachs nach seinem Tod nich…

  • Kenne Uchida nicht, aber Gilels würde ich auf jeden Fall empfehlen. Das ist sozusagen der monumentale Gegenpol zu Guldas sehr flotter Einspielung.

  • Dauerbrenner der klassischen Aufnahmen

    Wooster - - Classix

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    schon klar. Aber deswegen ist eine Opernbox ein schlechtes Beispiel. Die ist zwischen 1990 und 2000 schon stärker im Preis gesunken als zwischen 2000 und heute. Denn bis in die 1990er wurde der Full price meistens auf Boxen hochgerechnet, selbst wenn die ganz dicken vielleicht ein wenig billiger pro Scheibe waren. Aber eine Beethoven-GA mit dem Alban-Berg-Qt. kostete regulär tatsächlich um die DM 300 (9 CDs oder so) und eine Götterdämmerung DM 120 oder noch mehr. Woran das Label sicher keinen Ve…