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  • In bezug auf Timbre und Musikalität zählt Rudolf Christ zu meinen angenehmsten Erinnerungen. Christ wurde 1916 in Wien geboren, erlernte das Installateurshandwerk. 1939 trat er in den Chor der Wiener Volksoper ein, studierte Gesang und kam über Innsbruck dann wieder nach Wien zurück, wo er 1949-76 im Ensemble der Volksoper wirkte. Dort war er der führende Haustenor, sang aber auch natürlich an der Staatsoper. Häufig trat er auch an der Deutschen Oper am Rhein auf und gastierte darüber hinaus in …

  • Eine Sängerin, die ich seit meinen Anfängen bis heute immer wieder gerne höre, ist die 1926 in Füssen geborene Lotte Schädle. Sie begann a 1954 als Soubrette, eroberte sich aber bald das lyrische und das Koloraturfach. Besonders erfolgreich war sie im Rahmen der heute leider sträflich vernachlässigten deutschen Spieloper. Ihre Marie im "Waffenschmied" oder ihr Ännchen im "Freischütz" waren und bleiben für mich traumhaft. dennoch verfügte sie über ein sehr breites Repertoire. Kaum jemand erinnert…

  • In ihrem Heimatland vermutlich noch verehrt, aber bei uns in Vergessenheit geraten ist die niederländische Sopranistin Erna Spoorenberg (1926-2004), die immerhin mehrere Jahre an der Wiener Staatsoper wirkte, bevor sie nach Holland zurückkehrte, wo die Oper in Amsterdam ihr Stammhaus wurde. Oft trat sie aber auch international auf. 1970 zog sich die Sängerin von der Bühne zurück und widmete sich anschließend der Gesangspädagogik. Ihr warme, voluminöse Stimme setzte sie oft für Mozart ein, die Ko…

  • Boskovsky ist leider ein bißchen zu sehr in Vergessenheit geraten. Seine Art war geprägt von primär tänzerischem Schwung, rauschender Lebensfreude und einem für Nichtwiener oft schwer verständlichem Hang zum Schleifen und zum Spaßen (in positivem Sinn - das war aber nichts für Puristen oder solche Leute, die mehr das Konzerthaft-Elegante bevorzugen). Karajan hat mich damals nicht so sehr beeindruckt. Wie man aber um ein paar Ecken aus dem Orchester erfuhr, war er schon durch schwere Schmerzen ge…

  • Mein einziger Vorsatz ist, den stetig wachsenden Berg ungehörter CDs zu vermindern statt ihn weiter aufzutürmen. Wie üblich, ist diesbezügliche Skepsis angesagt. Dabei juckt es mich schon lange, einige unbekanntere Werke vollständig oder gründlicher zu hören, um einen wirklichen Eindruck zu gewinnen. Lortzings "Orchesterprobe" oder Nicolais "Templario" haben beim ersten Kontakt keine Begeisterung ausgelöst, aber genau das möchte ich überprüfen. Ansonsten reizen mich die französischen Opern derze…

  • Sicher nicht vergessen, aber doch ziemlich in den Hintergrund gerückt: Mariana Nicolescu (auch Nicolesco). 51qEBVUQBgL.jpg Die 1948 geborene Rumänien studierte in ihrer Heimat und in Italien, später auch bei Elisabeth Schwarzkopf. Ausgehend von Italien sang sein in der ganzen Welt vor allem im italienischen Fach (Verdi, Puccini) sowie Mozart-Partien, aber auch Modernes. Ich schätze vor allem ihre volle Mittellage. Große Verdienste erwarb und erwirbt sie sich vermutlich auch noch jetzt um die För…

  • 51EDJDE4AZL._PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg Ich komme noch einmal auf Pilar Lorengar zurück: Als Violetta ist sie trotz sehr berührender Momente nicht ideal eingesetzt, in den hochdramatischen Passagen verliert die schöne Stimme etwas an Farbe, wird ein wenig zu hart und etwas gläsern. Trotzdem natürlich eindrucksvoll.

  • Zu Konya auf CD: 0801439903135.jpg 0782124911720.jpg

  • Nicht zu vergessen: Die Welitsch war auch eine phantastische Operettensängerin und etwa als Rosalinde oder Saffi eine Klasse für sich. 8014399500241.jpg41HZWP8X37L._AC_US218_.jpg

  • Caro Liebestraum, Es geht auch um die "fast" Vergessenen, also um die, welche den Älteren und Alten unter uns durchaus geläufig sind, die aber den Jungen in der Regel völlig unbekannt sind. Natürlich ist jemand wie die Sciutti nach wie vor Referenz, aber wer weiß das schon von den unter Dreißigjährigen? Und laß Dich nicht von einigen weniger gelungenen Live-Mitschnitten der Gencer abhalten: Es gibt auch durchaus gelungene Aufnahmen, dank derer man eine Jahrhundertstimme erleben darf. Ähnlich wie…

  • O ja, die "Verkaufte Braut" singt sie hinreißend!

  • Das Lob für den Stella-"Trovatore" kann ich ganz dick unterstreichen - das war schon zu LP-Zeiten eine meiner Lieblingsaufnahmen dieser Oper. Daran hat sich nichts verändert. Hinweisen möchte ich außerdem auf eine Sängerin, die seinerzeit zu den beliebtesten Künstlerinnen gehörte: Graziella SCIUTTI (Turin 1927-2001 Genf) 4035122403725.jpg 4035122652826.jpg Sie wurde gerne in Soubrettenrollen eingesetzt, war jedoch im Grund ein lyrischer Sopran mit einer Neigung ins Dramatische. Berühmt sind ihre…

  • Lieber Perlimplin, kein Irrtum Deinerseits. Cioni hat mit beiden Damen gesungen: 51lkNnt7emL._AC_US218_.jpg

  • Zu Renato Cioni ergänzend: 8021945003118.jpg0190295844493.jpg4032250191838.jpg8014399501941.jpg

  • 3830257900054.jpg Gencer/Aragall/Bruson ist auch eine Kombination, die einen dahinschmelzen läßt.

  • Danke, lieber Perlimplin, Du triffst den Nagel auf den Kopf. ich will daher jenen Künstler nennen, auf den meine Absicht vielleicht am besten zutrifft: 51661ZvdgBL._AC_US218_.jpg Giacomo (Jaume, Jaime) ARAGALL wurde 1939 in Barcelona geboren und wurde oft als der vierte der Drei Tenöre bezeichnet. Tatsächlich war er zumindest beim Wiener Publikum (er ist nicht umsonst auch österreichischer Kammersänger) vielfach beliebter als Pavarotti, Domingo und Carreras (der den gleichen Gesangslehrer hatte)…

  • Gundula Janowitz

    Waldi - - Sänger

    Beitrag

    Wie ich einem Kommentar in einem anderen Forum entnehme, wird ein wenig gezweifelt, ob das tatsächlich ein Live-Mitschnitt vor Ort war, denn der müßte, so die geäußerte Meinung, anders klingen. Ich selbst kann natürlich nichts dazu sagen, aber wundern würde es mich nicht, wenn man nachträglich zumindest ein wenig im Studio technisch manipuliert hatt.

  • Das mit der kanadischen Traxel-Gesellschaft war mir nicht bekannt. Das ist tatsächlich ein starkes Argument, da hast Du recht. Die Italiener haben es natürlich leichter, das ist die internationale Anerkennung beinahe schon vorprogrammiert; der echte oder oder vermeintliche Über-Status italienischer Tenöre hat ja schon seinerzeit Johann Nestroy zu zum spöttischen Kommentar veranlaßt: Und wenn mit der Stimme ich geben ein Gicks. Bei un primo tenore, da machen das nix! Wunderlich war im angloamerik…

  • Lieber Don, Josef Traxel war ein ausgezeichneter und sicher zu wenig geschätzter Sänger, aber "als von Weltrang" würde ich ihn - unabhängig von seinen bedeutenden stimmlichen Qualitäten - nicht ansehen. Du selbst betonst seine - sympathische - Bescheidenheit und Bodenständigkeit. Ich wollte diesen Thread aber eher auf solche Protagonisten beschränken, die von überregionaler Bedeutung waren, sonst werden hier persönliche Lieblinge en masse genannt (ich hätte da viele) und die Übersichtlichkeit ge…

  • Da gibt's doch noch was: 61yOC6tKPeL._AC_US218_.jpg51X+MpPaBbL._AC_US218_.jpg51LhSWwzftL._AC_US218_.jpg51kiqaLsNNL._AC_US218_.jpg512PDC25BCL._AC_US218_.jpg