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  • Die "Kleine Nachtmusik" war wie kaum ein anderes Stück verantwortlich für meine Liebe zur klassischen Musik. In den 1950ern habe ich sie bei einem Onkel unermüdlich gehört und genossen, und noch heute gehört sie zu meinen unverzichtbaren Lieblingsstücken, auch wenn ich sie natürlich jetzt nicht mehr so oft auflege - einfach weil es auch noch andere wunderbare Musik gibt. Aber die "Kleine Nachtmusik" bleibt trotzdem etwas Besonderes. Dabei kann ich nicht einmal eine Favorit-Einspielung nennen. Si…

  • O Schloßbesitzer (denn das mußt Du ja wohl sein mit so viel Platz), ich beneide Dich! Bekanntlich bin ich auch kein Download-Speicherer, sondern ein ganz altmodischer Sammler - zwar glücklich damit, aber konstant in Raumnöten.

  • Erfahrung - nicht nur mit Platten - hat mich gelehrt, mit dem Aussortieren sehr, sehr vorsichtig zu sein. Das boshafte Schicksal will es halt, daß man nämlich irgendwann just gerade das vermeintlich Unbenötigte liebend gern zur Hand hätte und dann nicht hat...das sind dann Momente des Selbsthasses...

  • Natürlich stimmt das mit der fehlenden Zeit (momentan könnte ich ein lautes Lied davon singen, wenn die Kehle es hergäbe). In meinen Regalen schlummern unzählige Aufnahmen, die ich schon ewig nicht mehr gehört habe. Dennoch: Das Bewußtsein, jederzeit auf sie zugreifen zu können, und der Genuß, sich an verborgenen oder neu gehobenen Schätzen aus den eigenen Beständen wieder erfreuen zu können, ohne lange Beschaffungsmodalitäten durchlaufen zu müssen, ist schon Goldes wert. Von Zeit zu Zeit gönne …

  • Oper als 'Einstiegsdroge'

    Waldi - - Opern- und Operetten

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    Gluck ist sicher nicht jedermanns Sache, meine Frau mag Mozart nicht immer, Weber aber schon. Die Geschmäcker sind eben sehr verschieden. Da wir die Leute, die es zu gewinnen gilt , nicht kennen, tappen wir natürlich irgendwie im Nebel. Man kann ja als Einstieg irgendeinen Ohrwurm versuchen. Und wenn der nicht ankommt, dann muß man eben etwas anderes probieren. "Try and error" ist nicht unbedingt die schlechteste Methode. Sie erfordert nur Geduld - vom Offerierenden ebenso wie von den Zuhörern. …

  • Zitat von Zefira: „ein Mann, der mit Eheversprechen Frauen verführt und dann sitzen lässt, wird kaum noch als "Bösewicht" empfunden “ Nun als Schuft dürfte er auch heute noch gelten - hoffentlich! Wir müssen uns aber fragen, wie hat man das zu Mozarts Zeiten gesehen? Ja, in der Oper ist Don Giovanni eine Negativ-Figur, die in der Hölle endet, aber es ist keine Schwarzweißcharakteristik. Wenn wir den Blick auf Donna Anna richten, dann ist Don Giovanni ihr gegenüber zweifellos nicht nur Verbrecher…

  • Natürlich, lieber Falstaff, sind auch Mitläufer gefährlich, aber in geringerem Grad. Leporello ist sehr leicht dazu zu bringen, die Seiten zu wechseln. Er wird trachten, immer auf der sicheren Seite zu sein. Das macht ihn wiederum so schwach und manipulierbar, während ein Jago verbissen seine einmal eingeschlagene Linie verfolgt (um es krass zu sagen: Jago ist beinahe ein Heydrich-Typ). Leporello als Vorstufe zu Jago gefällt mir ausgesprochen gut, das hast Du ausgezeichnet formuliert! Ein Regiss…

  • Oft lesen wir in der Zeitung von Frauen, die von ihren Männern geschlagen, gequält und gedemütigt werden und trotzdem bei ihnen bleiben. Sie sind diesen Tyrannen einfach hörig, auch wenn sie selbst darunter leiden. Genau so ein Fall ist auch Donna Elvira, eine masochistische Hysterikerin, zugleich eine unendlich Liebende mit schwachem Rückgrat. Ausgesprochen modern, nicht wahr? Da braucht es für mich keine äußere Aktualisierung, denn der Grundkonflikt der Seele bleibt immer der gleiche. In Lepor…

  • Als Katalysator, lieber Falstaff, ist Don Giovanni jedenfalls der Schlüssel zu vielem, wenn nicht allem, was da an Problemen aufgeworfen wird. Aber es stimmt sicher, daß Charaktere wie Leporello, Zerlina oder Donna Elvira anziehender wirken. Während Don Ottavio in seiner ehrenhaften Einseitigkeit als Persönlichkeit doch etwas blaß und farblos bleibt (trotz seiner wunderschönen Arien), weil ein Kavalier wie aus der Schulfibel, sind die vorher Genannten alles andere als schwarzweiß. Sie stehen uns…

  • Beginnen wir mit der Titelfigur: Die ist ist nicht so einfach zu charakterisieren, weil sich in Don Giovannis Persönlichkeit der Übergang von der ancien monde zur "modernen" psychologischen Durchdringung und Problematisierung spiegelt. Einerseits ist er der traditionelle Aristokrat, für den gemäß der geltenden Weltordnung erlaubt ist, was gefällt, ohne daß er sich deswegen Gewissensbisse machen muß (und erinnern wir uns etwa an den jungen Goethe, für den flüchtige sexuelle Abenteuer offenbar auc…

  • Oper als 'Einstiegsdroge'

    Waldi - - Opern- und Operetten

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    Wenn das "Zielpublikum" so heterogen und seine Interessen so verschieden sind, dann würde ich eher mit einer Oper beginnen, die logisch nicht so leicht (oder gar nicht) zu entschlüsseln ist: "Die Zauberflöte". Natürlich spielt da meine subjektive Erfahrung herein. Mehr als Lortzing und Rossini, mit denen ich ältere Erfahrungen hatte, ist Mozart dafür verantwortlich, daß ich - dem Himmel Dank! - zum Opernnarren geworden bin.

  • Renata Tebaldi - 'Voce d'angelo'

    Waldi - - Sänger

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    0028946074428.jpg Das war auch eine ihrer Leib- und Lebensrollen! 4032250049535.jpg

  • Deutsche Texte zu seltenen Opern

    Waldi - - Suchanfragen

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    Die erste (einzige???) deutsche Übersetzung von "La Wally" hat Wilhelmine von Hillern selbst bewerkstelligt, vielleicht ist der Text in irgendeiner größeren Bibliothek unter ihrem Namen zu finden. Er wurde erst nach ihrem Tod publiziert (1922). Das Manuskript zu Julius Bittners "Bergsee" bewahrt meines Wissens die Wiener Stadtbibliothek. Du könntest dort einmal anfragen, ob eine Digitalisierung geplant ist.

  • In bezug auf Timbre und Musikalität zählt Rudolf Christ zu meinen angenehmsten Erinnerungen. Christ wurde 1916 in Wien geboren, erlernte das Installateurshandwerk. 1939 trat er in den Chor der Wiener Volksoper ein, studierte Gesang und kam über Innsbruck dann wieder nach Wien zurück, wo er 1949-76 im Ensemble der Volksoper wirkte. Dort war er der führende Haustenor, sang aber auch natürlich an der Staatsoper. Häufig trat er auch an der Deutschen Oper am Rhein auf und gastierte darüber hinaus in …

  • Eine Sängerin, die ich seit meinen Anfängen bis heute immer wieder gerne höre, ist die 1926 in Füssen geborene Lotte Schädle. Sie begann a 1954 als Soubrette, eroberte sich aber bald das lyrische und das Koloraturfach. Besonders erfolgreich war sie im Rahmen der heute leider sträflich vernachlässigten deutschen Spieloper. Ihre Marie im "Waffenschmied" oder ihr Ännchen im "Freischütz" waren und bleiben für mich traumhaft. dennoch verfügte sie über ein sehr breites Repertoire. Kaum jemand erinnert…

  • In ihrem Heimatland vermutlich noch verehrt, aber bei uns in Vergessenheit geraten ist die niederländische Sopranistin Erna Spoorenberg (1926-2004), die immerhin mehrere Jahre an der Wiener Staatsoper wirkte, bevor sie nach Holland zurückkehrte, wo die Oper in Amsterdam ihr Stammhaus wurde. Oft trat sie aber auch international auf. 1970 zog sich die Sängerin von der Bühne zurück und widmete sich anschließend der Gesangspädagogik. Ihr warme, voluminöse Stimme setzte sie oft für Mozart ein, die Ko…

  • Boskovsky ist leider ein bißchen zu sehr in Vergessenheit geraten. Seine Art war geprägt von primär tänzerischem Schwung, rauschender Lebensfreude und einem für Nichtwiener oft schwer verständlichem Hang zum Schleifen und zum Spaßen (in positivem Sinn - das war aber nichts für Puristen oder solche Leute, die mehr das Konzerthaft-Elegante bevorzugen). Karajan hat mich damals nicht so sehr beeindruckt. Wie man aber um ein paar Ecken aus dem Orchester erfuhr, war er schon durch schwere Schmerzen ge…

  • Mein einziger Vorsatz ist, den stetig wachsenden Berg ungehörter CDs zu vermindern statt ihn weiter aufzutürmen. Wie üblich, ist diesbezügliche Skepsis angesagt. Dabei juckt es mich schon lange, einige unbekanntere Werke vollständig oder gründlicher zu hören, um einen wirklichen Eindruck zu gewinnen. Lortzings "Orchesterprobe" oder Nicolais "Templario" haben beim ersten Kontakt keine Begeisterung ausgelöst, aber genau das möchte ich überprüfen. Ansonsten reizen mich die französischen Opern derze…

  • Sicher nicht vergessen, aber doch ziemlich in den Hintergrund gerückt: Mariana Nicolescu (auch Nicolesco). 51qEBVUQBgL.jpg Die 1948 geborene Rumänien studierte in ihrer Heimat und in Italien, später auch bei Elisabeth Schwarzkopf. Ausgehend von Italien sang sein in der ganzen Welt vor allem im italienischen Fach (Verdi, Puccini) sowie Mozart-Partien, aber auch Modernes. Ich schätze vor allem ihre volle Mittellage. Große Verdienste erwarb und erwirbt sie sich vermutlich auch noch jetzt um die För…

  • 51EDJDE4AZL._PJautoripBadge,BottomRight,4,-40_OU11__.jpg Ich komme noch einmal auf Pilar Lorengar zurück: Als Violetta ist sie trotz sehr berührender Momente nicht ideal eingesetzt, in den hochdramatischen Passagen verliert die schöne Stimme etwas an Farbe, wird ein wenig zu hart und etwas gläsern. Trotzdem natürlich eindrucksvoll.