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  • Interessant. Ich hätte bei Mahler dem nach emotionaler Überwältigung Suchenden die 6. und die 9. nahe gelegt

  • Hallo downhuman, Herzlich willkommen. Hoffentlich bleibt diese Frage nicht dein einziger Beitrag. Als erstes fällt mir die vierte Sinfonie von Jean Sibelius ein. Der fehlt freilich fast jedes Aufbegehren und dann verlöscht sie resignativ und bricht unmittelbar ab. Und es gibt noch die Sechste von Schostakowitsch. Der Bauplan ist hier sozusagen anders herum. Dort ist es das ausgedehnte Largo im ersten Satz, der pure Isolation und Resignation zu verbreiten scheint, während die beiden kurzen folgen…

  • Zitat von Falstaff: „Zitat von Cetay: „Mir ruiniert es fast alle Aufnahmen. “ Weil überhaupt Sänger dabei sind? Das stört mich als Sängerfetischist ja weniger. Und die Einfügung der menschlichen Stimme als Fortführung der absoluten Musik empfinde ich zwar einerseits als schade, weil es natürlich auch ein Zweifel an der Kraft der Musik ist, andererseits und vor allem begeistert es mich aber, weil der Mensch dann doch über alles gestellt wird.Gott, da kann ich richtig pathetisch werden. LG Falstaf…

  • Zitat von Falstaff: „Zitat von Cetay: „Ich finde die noch einen Packen rabiater als die berüchtigte Furtwängler-Aufnahme. “ Zweiter Teil: Ich störe mich ein wenig an den Begriff 'berüchtigt'. Natürlich war es der Vorabend von Hitlers Geburtstag, aber für mich klingt dieses 'berüchtigt' immer so, als hätte der Dirigent hier gewollt eine Propagandaveranstaltung geleitet. Dem aber war ja gerade nicht so. Über Jahre hatte Furtwängler sich dem Drängen zur künstlerischen Übernahme der Veranstaltung du…

  • Zitat von Falstaff: „Das ist in der Radikalität schon fast jenseits allem, was man sonst eigentlich hören möchte. V.a. im Scherzo entfacht Fu eine solch unbändige Brutalität, die über alle Grenzen hinausgeht. Ich habe dort immer fallende Bomben gehört, andere eher, dass dort die Sinfonie als solches brutal 'zusammengeschlagen' wird. So oder so ein politisches Statement “ Solche Statements lösen bei mir als altmodischer Verfechter von absoluter Musik normalerweise Fluchtreflexe aus. Aber die beso…

  • Ein multistilistisches (Ambient, Folk, Blues, Jazz, Pop, Prog, Rock, Ethno) dreistündiges Konzeptwerk über das Leben von Charles Darwin. 52 Songs, 52 Musiker*innen, davon 14 Sänger*innen, 70 (z.T. exotische) Instrumente. Ich bin gespannt, ob der Inhalt mit der Ambition mithalten kann und ob das Fazit viel hilft viel oder weniger wäre mehr gewesen lauten wird. Jedenfalls ist das ein Gegenbespiel für die hochkulturbeflissenen Bildungsbürger, die meinen, außerhalb der E-Musik gäbe es nur dreiminüti…

  • Zitat von Falstaff: „517ZHDZZ8AL.jpg Ich bemüh mich ja, aber irgendwie ist das nicht meine Welt. Das mag ja einem Klangbild von vor 200 Jahren nahekommen, aber wir sind eben auch 200 Jahre weiter. Für mich klingt das statisch und starr; irgendeine Frische spüre ich da nicht. Eher akademische Musizieren - so hat es zu sein und nicht anders. “ Davon werden fast alle HIP-Aufnahmen der ersten Generation geplagt. Gardiner war meinen Ohren nach der erste, der dies überwunden hatte. Vielleicht sagen di…

  • Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

    Cetay - - Top Themen

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    Ein Ständchen zur Nacht: 71wQmOj2ynL._SL500_AA325_.jpg Arnold Schönberg; Serenade op.24 Stephen Varcoe (Bass), Charles Neidich (Klarinette), Alan R. Kay (Bassklarinette), Peter Press (Mandoline), David Starobin (Gitarre), Rolf Schulte (Violine), Toby Appel (Viola) & Fred Sherry (Violoncello)

  • Geigenbau

    Cetay - - Allgemeine Klassikthemen

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    Hallo Guenther, mir ging es nicht um Wortklauberei, sondern um die Tücken der Statistik. Und da muss man wirklich ganz goldwägend hinschauen, was genau gemacht wurde, um keinen Fehlschlüssen aufzusitzen. Aber das ist hier nicht das Thema, deswegen führe ich das bei Gelegenheit im Technikthread weiter.

  • Beethovens Sinfonien kann ich ausser der 1. und der Fünften kaum noch hören. Speziell die Achte empfinde ich - vielleicht wegen ihrer vordergründigen Hintergründigkeit, die verlangt, dass wir auch noch nach der hintergründigen Hintergründigkeit suchen - regelrecht als aufdringlich. Schon das Hauptmotiv zum Auftakt im Tutti, brrr... Als heiter empfand ich sie freilich nie, eher als imperialistisch. Sicher nimmt Beethoven den Hörer auf die Schippe, gerade wenn er sich im Schlusssatz bereitwillig ü…

  • Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

    Cetay - - Top Themen

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    51MeaY75PRL._SL500_AA325_.jpg Cornelius Cardew; Treatise QUaX Ensemble Petr Kotik (Flöte, Trompete, Violine, Violoncello, Klangobjekte), Pavel Kondelík (Tenorsaxophon, Violine), Jan Hynčica (Posaune, Violine), Josef Vejvoda (Perkussion, Strohgeige), Václav Zahradník (Klavier, Stimme, Violine) Auf dem Heimweg von der Packstation abgeholt und jetzt im Player. Ich bin zum zerreißen gespannt.

  • Geigenbau

    Cetay - - Allgemeine Klassikthemen

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    Ich will gar nicht anzweifeln, dass das alles so ist, aber will davor warnen, etwas zu glauben, nur weil es durch Doppelblindstudien "nachgewiesen" wurde. Das klingt zwar schön wissenschaftlich, ist aber so dermaßen fehleranfällig in Auswertung und Interpretation, dass man es erst glauben sollte, wenn man die Studie im Original gelesen hat. Violinisten wie Publikum irrten so häufig bei der Einschätzung, ob es sich um ein neues oder ein altes Instrument handelt, dass die Trefferquote letztlich de…

  • Dann will ich mal anfangen, das neue öffentliche Off Topic Unterforum zu befüllen. Natürlich braucht es auch hier die unvermeidlichen was höre / sehe / lese / mache /... ich gerade jetzt Fäden. 51-vt9hRfsL._SL500_AA325_.jpg Magic Pie; The Suffering Joy (2011) Wer die "progressive" Rockmusik-Szene nur ein klein wenig verfolgt, wird wegen dem Coverbild, dem Namen der Gruppe und dem Titel der CD blind auf das Genre "Neo/Retro-Prog" (also etwa 70er Yes, Genesis, ELP im modernisierten Soundgewand mit…

  • Graphische Partituren

    Cetay - - Allgemeine Klassikthemen

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    Mein Favorit als Werk der bildenden Kunst ist das 193 Seiten umfassende Treatise von Cornelius Cardew, sicher ein Schlüsselwerk der graphischen Komposition. Da wird das Partiturlesen zum ästhetischen Genuss. Mir gefällt ganz besonders, dass der Bezug zur traditionellen Notation scheinbar gewahrt bleibt, aber eben nicht hergestellt werden kann. TreatisePage3thumb.jpgTreatisePage183thumb.jpg Auszug (Seiten 3 und 183) aus der Partitur von Treatise by Cornelius Cardew Bilderquelle: A Young Persons G…

  • Graphische Partituren

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    Eine faszinierende Begegnungsstätte, in der sich Musik und bildende Kunst treffen, sind Graphische Partituren. Da die konventionelle Notenschrift auch graphisch ist, braucht es eine Definition zur Abgrenzung: Grafische Notation ist eine Art der Notation von Musik, die zusätzlich zu den herkömmlichen Elementen der Notenschrift oder anstelle derselben andere Symbole und Texte verwendet (teilweise auch Farben), um die Ausführung eines Musikstücks zu beschreiben. Sie wird seit dem 20. Jahrhundert in…

  • Zitat von Falstaff: „Ich befürchte, nach der de Sabata Aufnahme hat es jede andere recht schwer bei mir. “ Das kann ich sehr gut verstehen. Ich hab die Pastorale in den letzten Jahren kaum noch gehört, aber wenn, dann immer mit dieser Aufnahme. Besonders beeindruckend fand ich, wie die rhythmischen Mehrdeutigkeiten im zweiten Satz profiliert aber ganz organisch auftreten, so dass man im Fluss (oder am Bach?) regelrecht die Orientierung verliert. Das habe ich so sonst nirgends gehört.

  • Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

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    61uRKCGBfdL._SL500_AA325_.jpg81muLGoRHiL._SL500_AA325_.jpg Katrin Zenz spielt John Cage. Ich höre gerade Ryoanji in der Version für Flöte, Perkussion und Tonband und anschließend Solo für Flöte, Altflöte und Piccolo aus dem Concert for Piano and Orchestra. Ich mag Zenz' Ton sehr. Schade, dass keine weitere Volumina folgten, obwohl die Serie m. E. noch nicht "complete" ist. Es fehlen die Flöten-Stimmen von Atlas Eclipticalis, die wie die Stimme des Concert unabhängig aufgeführt werden können und …

  • palestrina >Kehrtwende<

    Cetay - - Allgemeine Klassikthemen

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    Lieber palestrina, danke für diesen Bericht. Ich habe auch schon die eine oder andere Kehrtwende mitgemacht und -zuvor heiß geliebte- andere Musik zeitweise völlig aus den Ohren verloren, kann das also durchaus nachvollziehen. Eine kurze Renaissance- und Frühbarockphase hatte ich auch mal (laut Suchfunktion muss das vor 8-10 Jahren gewesen sein) und fand insbesondere die Übergangszeit zwischen diesen Perioden höchst spannend. Eine CD, die mich seinerzeit zu schwer verdaulichen Begeisterungsbekun…

  • Gustav Kuhn liegt in Erl vorübergehend auch auf Eis. Aufgrund von Anschuldigungen. Die auch noch in einem gemeinsamen offenen Brief vorgetragen wurden, also abgesprochen waren. Justitia macht Kopfstand. Als Chef macht man sich hin und wieder mal unbeliebt, auch wenn man die Hände bei sich behält. Aber jetzt gibt es ein Allheilmittel, sich ungeliebten Chefs zu entledigen - oder sie alternativ zu erpressen.

  • Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

    Cetay - - Top Themen

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    51FBw10O-lL._SL500_AA325_.jpg Mauricio Kagel; Alles wechselt, All things change Schönberg Ensemble, Nederlands Kamerkoor, Reinbert de Leeuw - Quirinus' Liebeskuss für Vokalensemble und Instrumentalisten - Serenade für Trio - Doppelsextett für 2 Flöten, Oboe, Englischhorn, 2 Fagotte, 2 Violinen, 2 Violas & 2 Violoncelli Großer Stoff. Nichts ist zuviel, nichts fehlt.