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  • Verismus auf der Opernbühne

    Cavaradossi - - Opern- und Operetten

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    Zitat von Waldi: „das war auch weniger als Kritik denn als Charakterisierung gemeint “ Lieber Waldi, nein, das war nicht als Charakterisierung gedacht, sondern schon eine harsche Kritik! Ich habe sie in meinen Unterlagen gefunden, da heißt es wörtlich in einer vergleichenden Besprechung der beiden Kurzopern: "..... allzu diffizile Auffassungen sind hier in der Tat eher fehl am Platz. Dies erweist schlagend Karajan mit seiner domestizierten, eminent sensiblen Scala-Produktion von "Cavalleria" und…

  • Verismus auf der Opernbühne

    Cavaradossi - - Opern- und Operetten

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    Zitat von Waldi: „Wer Verismo mit dem Holzhammer verwechselt (oder kombiniert), der befindet sich auf dem Abweg. “ Lieber Waldi, das ist ein wahres Wort! Leider ist es aber viel zu häufig der Fall, ich nenne insbesondere die beiden "klassischen" Verismus-Opern "I Pagliacci" und "Cavalleria rusticana", die in den meisten mir bekannten Aufnahmen mit außermusikalischen Effekten, wie Schluchzern, Seufzen, lautes Jammern etc. "angereichert" wurden. Ein besonders negatives Beispiel dafür ist z.B. Mari…

  • Lieber palestrina, vielen Dank für den Hinweis auf diese CD, die wohl in Deutschland nie im Angebot war. Jedenfalls ist sie mir bis heute noch nie irgendwo begegnet. Schönen Abend und liebe Grüße, Cavaradossi

  • Zitat von Falstaff: „Aber es gab, gibt mit Sicherheit eine ganze Reihe von Franzosen, die diese Arie auch gesungen haben. “ Lieber Falstaff, davon bin auch ich überzeugt, aber leider gibt die Recherche nach französischen Fassungen bzw. französischen Tenören, die diese Arie gesungen haben, so gut wie nichts her. Auch ich bin nur auf Henry Legay gestoßen (in der GA), ansonsten Fehlanzeige. Zumindest was Amazon oder jpc betrifft. John Aler in der Fulton-Aufnahme ist Amerikaner, und in einer älteren…

  • Zitat von Falstaff: „Irgendwie witzig, dass hier bislang v.a. deutsche Versionen gepostet wurden. “ Lieber Falstaff, dafür gibt es meines Erachtens eine recht einfache Erklärung: Als "Der Postillon von Lonjumeau" noch in jedem größeren deutschen Stadttheater aufgeführt wurde, gab es praktisch keine Aufführungen in der Originalsprache; alle fremdsprachigen Opern wurden ganz selbstverständlich deutsch gesungen. Und so war es auch mit den Plattenaufnahmen: Joseph Schmidt, Helge Rosvaenge, Peter And…

  • Zitat von Waldi: „51hWrt+DxPL._AC_US218_.jpg Die schwedische Version von 1952 ist in dieser Box enthalten. Abgesehen davon, daß sich die schwedische Sprache für diese Arie offenbar nicht besonders gut eignet, hat Gedda das Postillion-Lied später meines Wissens (ich kenne nicht alle seine Versionen) stets viel besser gesungen. Hier kämpft er doch noch ein wenig mit den Schwierigkeiten, bewältigt sie zwar, doch merkt man die Anstrengung. Dazu ist das Dirigat nicht besonders aufregend, achtbare Rou…

  • Zitat von palestrina: „ich habe nur dann Domingo gekauft wenn einer der anderen Sänger mein Wohlwollen hatte “ Hallo palestrina, "wie sich die Bilder gleichen": Mir geht es so bei Corelli und Mario del Monaco, die nehme ich nur dann in Kauf, wenn mich eine Aufnahme wegen des Dirigenten bzw. anderer Sänger interessiert. Domingo hat sicher "zwei Seiten": Er hat viel zu viel aufgenommen, und neben manchen Perlen gibt es auch viele Sachen, die er besser gelassen hätte. Spontan fallen mir ein paar (i…

  • Hallo, ich bin doch ziemlich erstaunt, daß diese Aufnahme hier noch nicht genannt wurde: 41RmpCvjDnL.jpg mit dem John Alldis Choir und dem National Philharmonic Orchestra, Dirigent: James Levine (Aufnahme: August 1976, London). In meinen Ohren ist es insgesamt die ausgewogenste Aufnahme, mit einem Dirigenten, der die Kontraste der Partitur herrlich auskostet und das Sängerteam aufmerksam und flexibel begleitet. Ich finde, daß Plácido Domingo hier eine seiner besten Leistungen (auf Tonträger) abl…

  • Wenn man die kleine Ouvertüre zu Mozarts Singspiel "Bastien und Bastienne" auflegt, denkt man gleich nach den ersten beiden Takten zwangsläufig an den Beginn des Kopfsatzes von Beethovens EROICA. Und bei der zweiten Wiederholung des Themas ist es noch auffälliger: fast identisch, nur ist es von E-Dur nach Es-Dur transponiert. Ob Beethoven aber die Melodie tatsächlich bei Mozart entlehnt hat, bleibt trotzdem reine Spekulation. Doch die Ähnlichkeit ist ganz einfach "ohrenfällig". Bei Mozart klingt…

  • Soeben sehe ich, daß auch Heinz Hoppe, der sich vor allem als Operettensänger einen Namen gemacht hat, sich an das Stück gewagt hat. Ich kenne Hoppe eigentlich nur aus der Tiefland-Aufnahme unter Paul Schmitz (Berlin Classics), da singt er den Pedro, und zwar sehr gut. Außerdem singt er den Tenorpart in Gounods Cäcilienmesse unter Hartemann (EMI), auch da macht er eine gute Figur. Kennt jemand seinen Postillon? Ich habe die Aufnahme nicht, aber Hoppes Stimme wäre eigentlich recht gut dafür geeig…

  • Lieber Falstaff, danke für Deinen Eintrag. Joseph Schmidt hast Du zu völlig zu Recht genannt, auch ich habe ihn gleich in meiner Einführung zum Thema aufgeführt. Im übrigen nimm Dir Zeit, das Lied ist ja vor allem ein Bravourstück für Tenöre. Ich höre es mir immer wieder mit großem Vergnügen an, vor allem, wenn es mit Verve und anstrengungslos gebildeter Höhe vorgetragen wird. Ich wünsche einen schönen Feiertag LG Cavaradossi

  • Zitat von Hosenrolle1: „Das ist witzig, dass du die beiden erwähnst, weil ich die Kombination aus der "Hänsel und Gretel" Aufnahme von 1956 kenne und schätze. “ Hallo, Hosenrolle1, kann es sein, daß Du die Karajan-GA mit Grümmer und Schwarzkopf meinst? Ich kenne nämlich keine Aufnahme von Hänsel und Gretel mit Grümmer/Berger. Kann auch keine finden, weder bei Amazon noch bei jpc. Die Karajan-Aufnahme ist aber aus 1953. Allerdings ist da die Tontechnik nicht so grottenschlecht wie Du schreibst. G…

  • Noch ein Nachtrag. Es gibt noch eine schöne Version von Peter Anders, entstanden um 1940 in Berlin. Hier ist sie drauf: 51X0hB2GtdL._SS500.jpg Glänzend gesungen, mit jugendfrischem Elan, aber mir scheint Anders' Stimme eine Spur zu schwer, zu wenig beweglich für dieses Stück. Wegen der fehlenden Speicherkapazität sind die Orchesterteile gekürzt, der Chor ist ganz gestrichen, und Anders bleibt auch bei dritten so schön und froh beim hohen C, um dann in der Schluß-Stretta bei Lonjumeau nicht das h…

  • Hallo, Guenther, wenn ich es richtig deute, so hast Du die Version aus dem Fricsay-Figaro (DGG) von 1960 vorgestellt. Ich bin in der Beurteilung der Interpretation auf weite Strecken bei Dir, kann aber auch die von Hosenrolle gemachten Einwände teilweise nachvollziehen. Geschmäcker sind nun einmal verschieden, und Geschmack wandelt sich auch in gewisser Weise (was aber den absoluten Wert einer Aufnahme nicht berührt). Beim Blättern in meiner umfangreichen Musikliteratur stieß ich heute nachmitta…

  • Adolphe Adam (1803-1856), ein französischer Komponist, der heute hauptsächlich noch durch sein Ballett "Giselle" bekannt ist, schrieb auch die einst bei unseren Großeltern bekannte und beliebte Spieloper DER POSTILLON VON LONJUMEAU, ein Werk, das hierzulande schon lange von den Bühnen verschwunden ist. In seinem Ursprungsland Frankreich wird es gelegentlich noch aufgeführt. Ein Stück aus dieser heiteren Oper ist allerdings bis heute nicht vergessen, und zwar das Auftrittslied des Postillons Chap…

  • Hallo, Keith M. C. Deinen Ausführungen zu dem Florestan von Ernst Haefliger in der Fricsay-Aufnahme von 1957 kann ich nur in allen Teilen zustimmen. Das ist sicher kein Florestan, wie man ihn sich allgemein vorstellt, keiner, der auch nur einen Hauch von Pathos verbreitet, sondern schlicht und einfach die Musik für sich sprechen läßt. Du bist mir zuvorgekommen, ich wollte auch ihn hier noch zur Diskussion stellen. Da ich aber seine Interpretation längere Zeit nicht gehört hatte, hatte ich mir vo…

  • Zitat von Hosenrolle1: „Es gibt ja dieses Duett mit der Gräfin, wo sie den Brief schreiben, und da finde ich es ideal, wenn die Susanna höher klingt, die Gräfin etwas tiefer (aber nicht zu tief!). “ Hallo Hosenrolle1, da muß ich Dir 100 %ig recht geben! Da fällt mir spontan eine für meinen Geschmack ideale Kombination ein: Elisabeth Grümmer (Gräfin) und Erna Berger (Susanna). Die gibt es gleich zweimal, einmal in der Originalsprache hier: 4173qJ%2BfkmL.jpg und in deutscher Übersetzung hier: 51nH…

  • Zitat von Guenther: „ich wäre auch gern früher einmal bei solchen Aufführungen in den 20er oder 30er Jahren dabei gewesen und hätte die "großen Sänger" einmal als Schauspieler gesehen. “ Lieber Guenther, es ist bekannt, daß die Sänger früher oft ganz schlechte Schauspieler waren. Ich denke da spontan an Jussi Björling, der auf der Bühne einfach nur singen wollte und sonst nichts. Der frühere Generalmanager der MET, Rudolf Bing, beklagt das in seinen Memoiren heftig. So lehnte Björling es z.B. ab…

  • Zitat von Falstaff: „Gänsehaut pur (wie Dieter Bohlen sagen würde ) bedeutet auch immer das Carlo-Posa-Duett für mich. V.a. in der Version mit Flaviano Labò und Ettore Bastianini. “ Lieber Falstaff, die Santini-GA habe ich auch und schätze sie sehr, besonders Cossotto, Bastianini (in meinen Ohren der beste Posa überhaupt) und natürlich Boris Christoff. Für mich ist allerdings Flaviano Labò der größte Schwachpunkt der Aufnahme. Immer wieder sehne ich mir Carlo Bergonzi herbei, der bei Solti in Fi…

  • Hallo, Hosenrolle1, habe mir die Vergleiche soeben alle angehört. Es stimmt, hier schneidet Bonney deutlich besser ab als Seefried. Ich denke aber, es ist nicht die Karajan-GA von 1950, die Du zum Vergleich herangezogen hast. Irmgard Seefried war in den 1950ern für die Susanna bekannt, sogar prädestiniert. Deshalb gibt es wahrscheinlich etliche Aufnahmen der Arie. Ich kenne sie noch unter Fricsay (1960), im direkten Vergleich zu Karajan 1950 ist sie nicht mehr ganz auf der Höhe. Da bewältigt sie…