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  • Zwar bin ich in dieser Sache alles andere als ein Experte, aber da Grieg und Tschaikowsky eng miteinander befreundet waren, wäre eine solche Übernahme schon denkbar (und sicher auch seitens Griegs unproblematisch gewesen). Andererseits gibt es im Bereich der klassischen Musik oft Ähnlichkeiten zwischen Werken bzw. Motiven, ohne daß konkrete Assoziationen dafür auslösend gewesen wären. Hoffentlich gibt es unter uns Kenner der entsprechenden Fachliteratur, die die aufgeworfene Frage vielleicht gen…

  • Ganz still geworden ist es um Arlene SAUNDERS. Die 1935 in Cleveland geborene Sängerin trat an fast allen großen Bühnen der Welt auf, ihre Schwerpunkte lagen aber an der New York City Opera und der Staatsoper Hamburg, wo sie 1967 auch zur Kammersängerin ernannt wurde. Relativ früh, schon 1985, zog sie sich nach einer Abschiedsvorstellung als Marschallin in Buenos Aires zurück. Bekannt war sie vor allem durch ihre Mitwirkung in frühen Opernfilmen, ich erinnere nur an ihre seelenvolle Agathe im "F…

  • Montserrat Caballé

    Waldi - - Sänger

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    Lieber Cavaradossi, Als ich vom Tod Montserrat Caballés hörte, war ich offline in Ungarn und konnte mich in diesem Thread nicht äußern, zu dem ich außer meiner Trauer um eine große Stimme und eine beeindruckende Persönlichkeit inzwischen nichts beitragen kann, das nicht schon festgehalten wurde. Mein Schweigen bedeutet aber keineswegs Desinteresse. Die Welt der Oper ist heuer wieder wesentlich ärmer geworden. Damit muß man sich leider abfinden und sich insofern trösten, daß doch viele Tondokumen…

  • Bidu Sayao , eigentlich Balduina de Oliveira Sayao (1902-1999), zählte im zweiten Viertel des 20.Jahrhunderts zu den Allergrößten. Sie ist zwar noch keineswegs vergessen, aber mehr und mehr droht ihr das Versinken im Nebel der Vergangenheit. Nicht nur wegen des wachsenden zeitlichen Abstands, sondern auch, weil es in ihrer Ära noch keine Stereoaufnahmen gab, und viele der jungen Klassikfreunde sich zumindest vorerst mit den reduzierteren technischen Möglichkeiten früherer Jahrzehnte nicht besche…

  • Das Sterben der Läden....

    Waldi - - Allgemeine Klassikthemen

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    Hintermayer in Wien/Neubaugasse gibt seine CD-Abteilung auf und gibt den Restbestand zu reduzierten Preisen ab. Sehr schade, denn man stieß dort immer wieder auf günstige Restexemplare, die anderswo kaum oder gar nicht zu bekommen waren. Die Besitzer sagen, es läge nicht am Absatz, sondern es käme zu wenig nach. ich schätze, die Internet-Konkurrenz ist zu erdrückend...

  • Verismus auf der Opernbühne

    Waldi - - Opern- und Operetten

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    Möglicherweise gibt es von der 1940-"Cavalleria" verschiedene Remasterings. Bei meinem Exemplar ist die Tonqualität, gemessen am Aufnahmedatum, erstaunlich gut: 4053796000484.jpg Als klanglich erstklassig empfehlen kann ich außerdem die NAXOS-Aufnahme von 1992 (der Dirigent kommt aus dem Karajan-Kreis!): 4891030600225.jpg LG Waldi

  • Verismus auf der Opernbühne

    Waldi - - Opern- und Operetten

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    Lieber Cavaradossi, Die Karajan-Interpretationen schätze ich auch sehr, obwohl die Bemerkung bezüglich des Seidenfracks nicht gänzlich ungerechtfertigt ist (ich glaube, das war auch weniger als Kritik denn als Charakterisierung gemeint - tatsächlich mixt HvK gelegentlich etwas Puccinihaftes in die Wiedergabe). Mir gefällt ein gut geschnittener Seidenfrack aber außerordentlich! Das Schluchzen etc. ist zeitstilig. Das wurde damals irgendwie vom Publikum auch erwartet. Wir sehen das heute natürlich…

  • Viel zu früh gestorben ist der amerikanische Sänger Donald GROBE (1929-1986), der in Chicago debütierte, dessen langjähriges Stammhaus aber die Deutsche Oper in Berlin wurde. Doch sang er an vielen führenden Theatern, in Salzburg, an der Met usw. Sein wunderschön timbrierter lyrischer Tenor befähigte ihn zu großen Partien, obwohl er oft nur für kleinere, für einen Spieltenor gedachten Rollen eingesetzt wurde. In dieser Hinsicht ist er etwa mit Gerhard Unger zu vergleichen. So wie dieser brillier…

  • Verismus auf der Opernbühne

    Waldi - - Opern- und Operetten

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    Ich hole diese fast schon Uralt-Diskussion aus der Versenkung, denn da gibt es sicher noch eine Menge zu sagen, zumal ja viele moderne Regisseure dazu neigen, veristische Elemente in alle möglichen Inszenierungen einzubauen, nicht nur bei Werken, die dem Verismo im engeren Sinn zugeordnet werden. Es ist das also ein Phänomen, das sich oft gar nicht genau abgrenzen läßt. Weil Severina weiter oben jemand zitiert hat, dem Verismus zu vulgär ist: Genau diese Auffassung scheint mir auf einem Mißverst…

  • Monumentale Rock-Epen

    Waldi - - Nicht-Klassische Musik

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    5991811413323.jpg In Ungarn sehr populär, aber dank einer Filmfassung auch über die magyarischen Grenzen hinaus bekannt ist die 1983 uraufgeführte Rockoper "István, a király" ("Stephan, der König") von Levente Szörényi, Libretto von János Bródy und Miklós Boldizsar. Es geht darin um die Ereignisse , die zur Thronbesteigung des heiligen Stephan, König von Ungarn 997 (1000)-1038, führten. Stephan ist der größte Nationalheilige des Landes und nach wie vor eine besondere Identifikationsfigur. Das Ge…

  • Top 10 der Opernensembles

    Waldi - - Das Spielzimmer

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    Eines meiner besonderen Favoriten-Gustostückerln: Rossini: Barbiere, 2.Akt, Quintett: Don Basilio - Cosa veggio - Quale intoppo

  • 51hWrt+DxPL._AC_US218_.jpg Die schwedische Version von 1952 ist in dieser Box enthalten. Abgesehen davon, daß sich die schwedische Sprache für diese Arie offenbar nicht besonders gut eignet, hat Gedda das Postillion-Lied später meines Wissens (ich kenne nicht alle seine Versionen) stets viel besser gesungen. Hier kämpft er doch noch ein wenig mit den Schwierigkeiten, bewältigt sie zwar, doch merkt man die Anstrengung. Dazu ist das Dirigat nicht besonders aufregend, achtbare Routine halt. Ein gut…

  • Die "Kleine Nachtmusik" war wie kaum ein anderes Stück verantwortlich für meine Liebe zur klassischen Musik. In den 1950ern habe ich sie bei einem Onkel unermüdlich gehört und genossen, und noch heute gehört sie zu meinen unverzichtbaren Lieblingsstücken, auch wenn ich sie natürlich jetzt nicht mehr so oft auflege - einfach weil es auch noch andere wunderbare Musik gibt. Aber die "Kleine Nachtmusik" bleibt trotzdem etwas Besonderes. Dabei kann ich nicht einmal eine Favorit-Einspielung nennen. Si…

  • O Schloßbesitzer (denn das mußt Du ja wohl sein mit so viel Platz), ich beneide Dich! Bekanntlich bin ich auch kein Download-Speicherer, sondern ein ganz altmodischer Sammler - zwar glücklich damit, aber konstant in Raumnöten.

  • Erfahrung - nicht nur mit Platten - hat mich gelehrt, mit dem Aussortieren sehr, sehr vorsichtig zu sein. Das boshafte Schicksal will es halt, daß man nämlich irgendwann just gerade das vermeintlich Unbenötigte liebend gern zur Hand hätte und dann nicht hat...das sind dann Momente des Selbsthasses...

  • Natürlich stimmt das mit der fehlenden Zeit (momentan könnte ich ein lautes Lied davon singen, wenn die Kehle es hergäbe). In meinen Regalen schlummern unzählige Aufnahmen, die ich schon ewig nicht mehr gehört habe. Dennoch: Das Bewußtsein, jederzeit auf sie zugreifen zu können, und der Genuß, sich an verborgenen oder neu gehobenen Schätzen aus den eigenen Beständen wieder erfreuen zu können, ohne lange Beschaffungsmodalitäten durchlaufen zu müssen, ist schon Goldes wert. Von Zeit zu Zeit gönne …

  • Oper als 'Einstiegsdroge'

    Waldi - - Opern- und Operetten

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    Gluck ist sicher nicht jedermanns Sache, meine Frau mag Mozart nicht immer, Weber aber schon. Die Geschmäcker sind eben sehr verschieden. Da wir die Leute, die es zu gewinnen gilt , nicht kennen, tappen wir natürlich irgendwie im Nebel. Man kann ja als Einstieg irgendeinen Ohrwurm versuchen. Und wenn der nicht ankommt, dann muß man eben etwas anderes probieren. "Try and error" ist nicht unbedingt die schlechteste Methode. Sie erfordert nur Geduld - vom Offerierenden ebenso wie von den Zuhörern. …

  • Zitat von Zefira: „ein Mann, der mit Eheversprechen Frauen verführt und dann sitzen lässt, wird kaum noch als "Bösewicht" empfunden “ Nun als Schuft dürfte er auch heute noch gelten - hoffentlich! Wir müssen uns aber fragen, wie hat man das zu Mozarts Zeiten gesehen? Ja, in der Oper ist Don Giovanni eine Negativ-Figur, die in der Hölle endet, aber es ist keine Schwarzweißcharakteristik. Wenn wir den Blick auf Donna Anna richten, dann ist Don Giovanni ihr gegenüber zweifellos nicht nur Verbrecher…

  • Natürlich, lieber Falstaff, sind auch Mitläufer gefährlich, aber in geringerem Grad. Leporello ist sehr leicht dazu zu bringen, die Seiten zu wechseln. Er wird trachten, immer auf der sicheren Seite zu sein. Das macht ihn wiederum so schwach und manipulierbar, während ein Jago verbissen seine einmal eingeschlagene Linie verfolgt (um es krass zu sagen: Jago ist beinahe ein Heydrich-Typ). Leporello als Vorstufe zu Jago gefällt mir ausgesprochen gut, das hast Du ausgezeichnet formuliert! Ein Regiss…

  • Oft lesen wir in der Zeitung von Frauen, die von ihren Männern geschlagen, gequält und gedemütigt werden und trotzdem bei ihnen bleiben. Sie sind diesen Tyrannen einfach hörig, auch wenn sie selbst darunter leiden. Genau so ein Fall ist auch Donna Elvira, eine masochistische Hysterikerin, zugleich eine unendlich Liebende mit schwachem Rückgrat. Ausgesprochen modern, nicht wahr? Da braucht es für mich keine äußere Aktualisierung, denn der Grundkonflikt der Seele bleibt immer der gleiche. In Lepor…