" I Puritani" Aalto Essen,29.1.2011

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    • Lieber Dulcamara, es gibt erstaunlich wenig Literatur zu Bellini. Ich bin ein total unwissenschaftlicher Fan, aber habe mir aus diversen Quellen alles mögliche rausgelesen. Von Klavierauszügen, uber die tolle frz. Serie "avant-scène", Büchern über Maria Malibran und den Belcanto und diversen
      Abhandlungen zur Romantik oder den Wahnsinn in der Oper. Es gibt eine angebliche Referenz-Monographie"Bellini" von Pierre Brunel beim Fayard Verlag, in frz. Sprache, dazu kann ich noch ncihts sagen. In Italien gibt es sicherlich einiges mehr, ich werde im April in Sizilien sein und auch zu Bellinis Geburtsort pilgern, evtl finde ich da mehr. Wenn Du spezielle Fragen hast, kann ich evtl aus meinem disperaten Fundus schonmal weiterhelfen.

      F.Q.
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Fairy Queen ()

    • Fairy, vielen Dank! Das war nämlich auch mein Eindruck, dass es sehr wenig gibt. Über Donizetti gibt da ja erstaunlicherweise schon mehr, insbesondere das tolle Buch "Donizetti and his operas" von Ashbrook. Ich habe mir gleich mal die von Dir genannte Biografie bestellt, werde nach Lektüre berichten.

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    • Zwar nicht in Essen aber in Paris(wusste nicht in welchem Thread ich das posten kann...): ich habe heute eine Premierenkarte für Bellinis Puritani in Paris/ Opera Bastille ergattert und bin überglücklich, meine Lieblingsoper endlich mal live auf der Bühne zu sehen. Dazu noch inszeniert von Laurent Pelly!!! Dirigent ist Michele Mariotti und von einem Italiener erwarte ich, auch wenn er mir unbekannt ist, standesgemâssen Belcanto. Ich kann es kaum glauben nachdem ich schon jahrelang darauf warte und gestern rein zufällig in Paris ein Plakat entdeckt habe. Dei Sänger kenne ich zwar überwiegend nicht (Arturo Dmitri Korchak, Elvira Maria Agresta) aber mit Pelly werden sie so schlecht ja nicht sein kônnen, der hat einen Ruf zu verlieren. Falls zufällig jemand auch da ist oder falls ihr einen Bericht wünscht, meldet euch.
      liebe belliniselige Grüsse :leb :engel
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

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    • Original von Fairy Queen
      Elvira Maria Agresta
      liebe belliniselige Grüsse :leb :engel


      Sie habe ich in Verdis Requiem gehört.
      Für meinen Geschmack hat sie eine sehr, sehr schöne, unverbrauchte Stimme; ich bin gespannt, wie sie Dir gefällt (also erwarte ich natürlich einen Bericht… :wink ).

      Was man über Pellys Inszenierung auf der homepage der Opéra im Interview hören und im Modell sehen kann, erscheint mir vielversprechend, auf jeden Fall sehr ästhetisch.

      Ich hoffe, Du hast einen grandiosen Abend nächste Woche.

      Neugierig, Nikolaus.
    • Danke für eure lieben Beiträge :thanks
      Ich habe mir das Interview mit Pelly zu der Inszenieirung angehört und finde die Grundidee, ganz wie du Nikolaus, zumindest schon mal sehr ästhetisch ansprechend. Mich hat es zunâchst etwas gewundert, dass Pelly diese Oper inszeniert und das steigert natürlich noch meine freudige Erwartung. Bellini ist meiner Erfahrung nach sehr schwierig auf die Bühne zu bringen, die Libretti sind oft nicht besonders stimmig in sich und oft nicht gerade von herausragender literarischer Qualität (um es vorsichtig zu sagen... :D.). Alles dreht sich um den Gesang, um die Gesangslinien von einzigartiger Schônheit, die m.E. so kein anderer Komponist erreicht hat. Die Inszenierung muss bei Bellini absolut dem Gesang dienen und das, was ich in dem kurzen Video gesehen habe , deutet darauf hin. Ich bin auch ein grosser Fan von Chantal Thomas - sie schafft meistens das richtige Mass zwischen historischen Anklângen auf die jeweilige Oper und moderner Interpretation. Bellini in hässlichem Ambiente oder unâsthetischen Kostümen ist für mich jedenfalls unvorstellbar.
      Pelly sagt, er habe Elvira als Figur zum Ausgangspunkt seiner Arbeit genommen und tatsächlich sind ja bei Bellini immer die Frauenfiguren und ihr unlösbarer Konflikt zwischen Innen-und Aussenwelt der Dreh-und Angelpunkt. Ich werde euch mit Freuden nâchste Woche berichten und natürlich ganz besonders genau bei den Sängern hinhören- bei einer Oper die ich quasi auswendig kenne, ist das nicht allzu schwer. Es handelt sich um eine der am schwierigsten zu besetzenden Opern überhaupt, die damals von den 4 Superstars der Opernszene gesungen wurde. Die Ansprüche sind wirklich gigantisch und allein die Tatsache dass die Puritani aufgeführt werden und man vier Sänger dazu gefunden hat ist für mich schon ein Grund zum Jubeln. Bellinis Musik verzeiht, anders als etwa Puccini ioder Wagner, dem Sänger rein gar ncihts. Man hört Alles und unter dem Diktat absoluter Melodie-Schönheit hilft weder Ausdruck noch Spiel um evtl Schwächen zu kompensieren. Für mich ist Bellini in all seiner melodischen Sanftheit einer der grausamsten Komponisten überhaupt- wer sich dem als Sänger aussetzt, braucht sehr viel Mut.
      F.Q.
      Da es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein (Voltaire)

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    • Original von Fairy Queen
      Die beste Elvira aller Zeiten ist für michCallas mit ihrer allerersten Aufnahme von "O rendetemi la speme" (ich glaube 1949 oder 50, da muss ich nachsehen. Da bleibt mir die Spucke weg und als ich das zum ersten Mal gehôrt habe, konnte ich nur noch weinen vor Glûck. Diese Arie mit diesem Schockerlebnis Callas war übrigens ein wesentlicher Grund für mich, verspâtet noch intensiv Gesang zu studieren.

      :down :down :down :down :down :down

      Bin eben beim hören der Sutherland/Pavarotti GA , für mich immer noch ein Fest !
      Man mag mich STEINIGEN , TEEREN u. FEDERN aber ich stehe dazu!!!!!!!
      Mit den beiden fing meine Belcanto LIEBE an !

      Weiter oben wurde mal nach Literatur gefragt......






      Das Programmheft der Bayerischen Staatsoper über I PURITANI ist sehr Lesenswert !
      Damals 3.Juli 2000 sang Paul Groves den Arturo , und der konnte das !
      Elvira , Edita Gruberova .

      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
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