Mussorgsky - Bilder einer Ausstellung (Klavier solo)

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    • Naja, ich habe erwägt, einen weiteren Thread mit kritischen Berichten zu machen, wie bei Schubert. Hier sind es allerdings viel weniger.

      Henle bietet hier ebenfalls den kritischen Bericht zum Download an, und auf Imslp gibt es mehrere Versionen davon. (Leider kein Autograph)

      Kannst du vielleicht einmal bei Bild Nr. 6 in Takt 6 testweise schauen, ob die punktierte Sechzehntel irrtümlich einmal, statt korrekt zweimal punktiert ist? Mussorgsky hat nämlich diesen Fehler gemacht, und die meisten Verlage drucken ihn auch so ab.




      LG,
      Hosenrolle1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hosenrolle1 ()

    • Grrr, ich habe "Sechzehntel" geschrieben, statt korrekt "Sechzehntelpause". Sorry für diesen Flüchtigkeitsfehler.

      Ja, das ist sehr gut, denn bei den 2 Versionen, die ich bei Imslp gesehen habe, ist da nur ein Punkt. Laut dem kritischen Bericht hat Mussorgsky das falsch gesetzt in seinem Autograph.

      Jedoch weiß ich nicht, ob ein solcher Bericht auch ohne Screenshots des Autographs Sinn machen würde. Der Bericht selbst ist relativ kurz, aber, wie ich finde, dennoch interessant.


      Ich könnte ja meinen Bericht mit dem mir zur Verfügung stehenden Notenmaterial machen, und wenn du möchtest, kannst du ja mal dazu schreiben, wie das in deiner Version ist, und/oder ob es da noch zusätzliche Hinweise gibt, die Henle vielleicht nicht stehen hat.

      Dass du dann sozusagen nur schreibst "In meiner Version ist die Pause doppelt punktiert".
      Wenn du dein OK gibst, mach´ich einen neuen Thread dazu auf.

      Danke für´s Nachsehen auf jeden Fall! :thanks





      LG,
      Hosenrolle1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hosenrolle1 ()

    • Ich habe arge Zweifel, dass sich das bei diesem Werk lohnt. Der kritische Bericht in der Wiener Urtext Ausgabe ist gerade mal zwei Seiten lang, und wer will kann sich den doch einfach durchlesen.
      Aber wenn Du Dir natürlich die Mühe machen willst und jede Stelle mit anderen Ausgaben vergleichen möchtest, ist Dir das doch wie immer freigestellt. Da braucht es keine Erlaubnis von mir. Natürlich kann ich das dann vergleichen mit meiner Ausgabe.
      Viel interessanter fände ich mal einen Vergleich der verschiedenen Orchesterfassungen. Wer instrumentiert wie, wo sind Parallelen, wo sind die großen Unterschiede?
      Wenn es aber um die Klavierversion geht, würde ich allenfalls mit der Rimsky-Korsakow-Ausgabe vergleichen, der hat nämlich ganz schön in den Text eingegriffen.

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Original von Satie
      Ich habe arge Zweifel, dass sich das bei diesem Werk lohnt. Der kritische Bericht in der Wiener Urtext Ausgabe ist gerade mal zwei Seiten lang, und wer will kann sich den doch einfach durchlesen.


      Ich fände halt den Vergleich interessant, welche Hinweise gleich sind und welche nicht, und viele werden die Partitur (mich eingeschlossen) gar nicht haben.


      Viel interessanter fände ich mal einen Vergleich der verschiedenen Orchesterfassungen. Wer instrumentiert wie, wo sind Parallelen, wo sind die großen Unterschiede?
      Wenn es aber um die Klavierversion geht, würde ich allenfalls mit der Rimsky-Korsakow-Ausgabe vergleichen, der hat nämlich ganz schön in den Text eingegriffen.


      Dafür bin ich leider nicht geeignet, dafür kenne ich das Werk zu wenig :)

      Ich überleg´s mir noch!




      LG,
      Hosenrolle1
    • Aus dem Thread "Bilder einer Ausstellung - Kritische Durchsicht":

      Original von AcomA
      Lieber Hosenrolle,

      recht aktuell hat der russische Pianist Andrei Hoteev eine Einspielung dieses Werkes anhand eines Autographs vorgenommen und vorgestellt !

      LG Siamak


      Besonders schön finde ich, dass, laut Wikipedia, im CD-Beiheft "die wichtigsten Abweichungen anhand von Abbildungen aus den Manuskripten nachvollziehbar dokumentiert" sind. :)




      LG,
      Hosenrolle1
    • Original von Satie
      Viel interessanter fände ich mal einen Vergleich der verschiedenen Orchesterfassungen. Wer instrumentiert wie, wo sind Parallelen, wo sind die großen Unterschiede?


      Ich kann da gerne mit Notenmaterial weiterhelfen, mir die entsprechenden Stellen heraussuchen, und wie in meinen beiden Threads herzeigen. Gerade bei diesem Stück wäre es aufgrund der Kürze der Stücke einfacher, das zu analysieren.

      Aber wie gesagt, ich bin da nicht wirklich geeignet dafür, weil ich das Werk zu wenig kenne, geschweige denn die verschiedenen Versionen davon.





      LG,
      Hosenrolle1
    • Original von Hosenrolle1
      Aber wie gesagt, ich bin da nicht wirklich geeignet dafür, weil ich das Werk zu wenig kenne, geschweige denn die verschiedenen Versionen davon.


      ...was sich ja ändern ließe :)
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Doch doch, Ravel ist dort, unter "Arrangements and Transcriptions" musst Du schauen. Tuschmalow würde ich noch interessant finden und eigentlich Stokowski, aber von letzterem findet man nicht die Noten im Netz. Jedenfalls nicht kostenlos (legal). Aber allein der Vergleich von Tuschmalow und Ravel würde sich lohnen.
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Aber wie könnte so ein Vergleich aussehen?

      Ich denke mir, auf jeden Fall einmal eine Gegenüberstellung des Instrumentariums.

      Sollte man jeden Takt einzeln betrachten und vergleichen? Vielleicht mit Notenbeispielen, oben der Takt von Mussorgsky, unten nebeneinander die beiden Takte der Orchesterfassungen im Vergleich?

      Das wäre sicherlich interessant :)




      LG,
      Hosenrolle1
    • Schön! Ich würde nicht unbedingt jeden Takt vergleichen, sondern generelle Instrumentierungen (auch von Abschnitten) und vor allem die Stellen herauspicken, die sich deutlich unterscheiden, also klanglich wirklich anders interpretiert werden. Bin mal gespannt!

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
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