Lieblingskomponisten

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    • Original von Cetay am 11.11.2007
      Ausgesprochene Lieblingskomponisten habe ich nicht, wenn ich 5 nennen müsste, dann wären das Mozart, Beethoven, Bruckner, Xenakis und Cage.

      Original von Cetay am 28.07.2011

      1. Cage
      2. Bruckner
      3. Beethoven
      4. Mozart
      5. Xenakis
      6. Varèse



      1. Haydn
      2. Cage
      3. Bruckner
      4. Beethoven
      5. Mozart
      6. Varèse

      Ich mag solche Ranking-Threads auch deswegen, weil man damit die Entwicklung der eigenen Präferenzen nachvollziehen kann. Beziehungsweise in diesem Fall eher die Nichtentwicklung. Obwohl ich ständig auf Streifzügen durch unbekannte musikalische Territorien bin und mach fette Beute mache, bleiben die Großen die Großen. Dass Haydn bislang gefehlt hat, war eine Folge aus Unverständnis und "falschen" gehörten Einspielungen.
      Hurwitz' grandioses Haydn-Buch war ein echter Ohröffner und extremistische Interpreten wie das Quartetto di Cremona oder Thomas Fey waren die Initialzündungen. Mittlerweile höre ich Haydn quer durch die Gattungen und egal was ich höre -vom frühen Divertimento bis zur späten Messe, von der 1. Sinfonie bis zum 83. Streichquartett- wann und wie ich es höre -nebenher zum Frühstück, hinhörend nach der Arbeit, konzentriert zuhörend in der Nacht- es beglückt mich jedesmal. Das schafft kein anderer Komponist und deswegen gebührt Haydn mein Thron.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Oje,was ist das denn für eine schwere Frage!!Wir haben immerhin runde 600 Jahre Musikgeschichte zu bewältigen.

      Ich werde es kurz machen,auch wenn mir das Auslassen anderer eminent wichtiger Komponisten Kopfschmerzen bereitet.

      1. Johann Sebastian Bach - ich mag ihn nicht,aber die Geschichte sagt was
      Anderes

      2. Ludwig van Beethoven - Für mich einfach nicht zu ersetzen

      3. Franz Schubert - Leider viel zu früh von der Welt gegangen

      4. Anton Bruckner - seine Sinfonien stehen vielleicht über all den
      Anderen
      großartigen Werke der Romantik....

      5. Arnold Schönberg - er vollzog den Wandel zur Moderne

      6. Dmitri Schostakowitsch - der Mann,der sich mit Musik dem Stalinismus
      verweigerte.

      Hier müssten aber auch Joseph Haydn,Wolfgang A. Mozart,Robert Schumann,Hans Rott,Gustav Mahler,Johannes Brahms,Richard Strauss,Hans Pfitzner,Antonin Dvorak,Jean Sibelius,Edward Grieg,Ralph Vaughan Williams,Edward Elgar,William WaltonPeter Tschaikowsky,Paul Hindemith,Max Reger,und wirklich viele viele Andere stehen.....
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • 1 - 6 ex aequo:

      - Brahms (seit ich mit 15 sein erstes Klavierkonzert hörte ist er immer mit ganz oben unter meinen Vorlieben gewesen)
      - Schubert (selbst wenn er nur das Streichquintett geschrieben hätte)
      - Beethoven (seine Quartette höre ich immer und immer wieder)
      - JS Bach (... aber das Tasteninstrument sollte ein modernes Klavier sein)
      - Bruckner (relativ spät liebgewonnen, aber dafür umso leidenschaftlicher)
    • 1. Lachenmann
      Seine Strukturklänge begeistern mich immer wieder auf das Neue;
      könnte ich stundenlang hören.

      2. Xenakis
      Seine Methoden Musik aus Klangwolken zu konstruieren, finde ich klasse,
      und das Ergebnis sowieso, egal ob klassisch oder elektroakustisch gespielt.

      3. Sciarrino
      Seine Musik ist leise, aber nicht langweilig; geht meist nach innen, sucht
      sich einen Weg in das menschliche Bewußtsein

      4. Rihm, Wolfgang
      Er hat mich mit seinen Streichquartetten gekriegt. Seine Musik kommt eher
      aus dem Bauch; lässt sich ungern methodisch festlegen.

      5. Ferneyhough
      Seine Streichquartette liebe ich. Langweilig ist er auf keinen Fall.

      6. Billone
      Studierte bei Sciarrino und Lachenmann. Allein sein Werk '1+1=1' für
      zwei Bassklarinetten ist Zucker. Habe so ziemlich alles, was man von ihm
      auf CD kriegen kann.

      Dahinter stehen bei mir Berio, Saunders, Norgard, Sanchez-Verdu, Possadas, Ronchetti,
      Ablinger, Kalitzke, Carter,Stockhausen, Birtwistle, Cage, P.M.Davies, Ligeti u.v.a.

      Von den weniger 'modernen' Komponisten sind es Webern, Schönberg, Shostakovich
      und Beethoven, die mich meist kammermusikalisch fesseln können.
      Messiaen gehört auch noch dazu. :down

      Für Haydn, Mozart, Bruckner, Schubert, Schumann etc. konnte ich mich bisher noch
      nicht so erwärmen. Aber die klingen auch nicht wie Lachenmann. :wink
      Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von miclibs ()

    • Original von abendroth
      1 - 6 ex aequo:

      - Brahms (seit ich mit 15 sein erstes Klavierkonzert hörte ist er immer mit ganz oben unter meinen Vorlieben gewesen)
      - Schubert (selbst wenn er nur das Streichquintett geschrieben hätte)
      - Beethoven (seine Quartette höre ich immer und immer wieder)
      - JS Bach (... aber das Tasteninstrument sollte ein modernes Klavier sein)
      - Bruckner (relativ spät liebgewonnen, aber dafür umso leidenschaftlicher)


      Ist Nummer 6 dann diese Buchempfehlung?

      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Hallo!

      @miclibs

      ....Für Haydn, Mozart, Bruckner, Schubert, Schumann etc. konnte ich mich bisher noch...


      Das kommt wahrscheinlich noch, gerade bei Schuberts später Kammermusik gibt es für dich möglicherweise noch viel zu endecken.

      Mein Tipp, vergleiche doch einmal Schuberts drei letzte Streichquartette mit den Streichquartetten von Ernst Krenek.

      Witzigerweise habe ich einige Freunde und Bekannte die alte Musik hörten mit der neueren vertraut gemacht, bei dir sollte der umgekehrte Weg ebenfalls möglich sein, neue Musik läßt sich besser und tiefer verstehen mit profunder Kentniss der alten.

      MFG Günther
    • Original von Hörbert
      Hallo!

      @miclibs

      ....Für Haydn, Mozart, Bruckner, Schubert, Schumann etc. konnte ich mich bisher noch...


      Das kommt wahrscheinlich noch, gerade bei Schuberts später Kammermusik gibt es für dich möglicherweise noch viel zu endecken.

      Mein Tipp, vergleiche doch einmal Schuberts drei letzte Streichquartette mit den Streichquartetten von Ernst Krenek.


      Hallo Hörbert,

      danke für deine Anregung.
      Ich habe mal in diese Schubert-Streichquartette reingehört...
      Streichquartett Nr. 12 in c-Moll „Quartettsatz“ (D 703)
      Streichquartett Nr. 13 in a-Moll „Rosamunde-Quartett“ (D 804)
      Streichquartett Nr. 14 in d-Moll „Der Tod und das Mädchen“ (D 810)
      Streichquartett Nr. 15 in G-Dur (D 887)

      und da ich Krenek nicht kenne, Schuberts Streichquartette verglichen mit drei Streichquartetten,
      die mir besonders am Herzen liegen.

      1. Brian Ferneyhough , 6. Streichquartett, Donaueschinger Musiktage 2010, Arditti Quartet
      Youtube:Ferneyhough 6. Streichquartett
      2. Iannis Xenakis, Tetras, Kammermusik 1955-90. Claus Helfter, Arditti Quartett
      Youtube: Xenakis Tetras 1.Satz
      3. Helmut Lachenmann, Grido, Arditti Quartett
      Youtube:Lachenmann Grido 1.Satz

      Ich glaube, im Moment bin ich Schubert so nah, wie ich ich es in Karlsruhe den Osterinseln
      bin. Komischerweise kann ich mit Beethovens späten Streichquartetten mehr anfangen.

      Für meine drei Streichquartette habe ich Youtube-Links eingetragen.
      Mir springen im Moment leider keine Gemeinsamkeiten mit Schuberts Streichquartetten
      ins Ohr.

      LG Michael
      Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)
    • Hallo!

      Ersteinmal etwas verspätet aber immerhin: "Ich freue mich noch einen Hörer neuer Musik hier gefunden zu haben." :)

      Du wirst lachen, ich habe alle drei Quartette hier, -sogar die gleichen Interpretationen-, (kein Wunder es gibt gar keine Auswahl) die ich (bis auf Ferneyhough´s 6. das muß ich noch einigemale hören) sogar einigermaßen gut kenne.

      Nunja, Grido von Lachenmann oder sonstige Werke des Freiburg-Basel-Kreises (Hollinger, Klaus Huber u.ä.) sind natürlich sehr weit weg.

      Die Stochastik von Iannis Xenakis oder die präseriellen Werke des späten Brian Ferneyhough der dem Freiburg-Basel-Kreis ebenfalls dürch Klaus Huber sehr nahe steht (eher käme schon seine "Sonate für Streichquartett von 1967 in Frage, aber eigentlich nicht mal diese-.) sind für einen Verständnisschritt m.E. ebenfalls recht weit weg.

      :)Nicht von ungefähr nannte ich Ernst Krenek, hier ist der Schritt zu Schuberts letzten Quartetten, -insbesondere von seinem vierten Streichquartett aus leicht nachvollziebar, ebenfalls nur ein kleiner Schritt ist es dann -von Krenek her-, zum dritten Streichquartett von Elliot Carter, von da aus zu "Gran Torso," "reigen seliger Geister" oder zu "Grido" findet man dann leicht. :)

      Ich finde immer das man neue Musik besser würdigen kann wenn man auch die Wurzeln kennt (sonst ist Lachenmann wohlmöglich für den einen oder anderen nur breit ausgewalzter Webern) so auch bei den aktuellen Werken.

      Natürlich kommst du mit den Späten Streichquartetten Beerhovens eher zurecht, zumal wenn du eine Interpretation hast die eher die technisch-strukturelle Seite dieser Quartette betont (z.B. die alte Juiliard-Interpretationen) und natürlich ist bei Schubert eher ein romantisierender Interpretationsansatz die Norm (hier würde ich dir im übrigen die eben nicht ganz so untechnische Interpretation mit dem Leipziger Streichquartett nahelegen) das erschwert zuweilen die Rezeption.

      Ein anderer Weg zu Schubert wäre der über Hans Werner Henzes 4. und 5. Streichquartett, auch hier lohnt sich ein Vergleich. Henze wird wie Schubert in der Interpretation eher von der Emotionalen -nichtechnischen-, Seite her begriffen, -allerdings ist dieser Weg ungleich indirekter-.

      Aber Schubert sollte der Anfang sein, wenn du mit Schubert etwas anfangen kannst du auch Bruckner verstehen. Mit Bruckner und Brahms steht dir dann der Weg zu Max Reger offen und über den kommst du zurück zu Mozart/Hayden, Schuhman sollte man im Rückschluß über Brahms erreichen können und von Schönberg zurück zu Brahms ist ja wohl kein Thema?

      Aber bleiben wir bei Schubert, hier ist wie schon erwähnt vor allen anderen Krenek m.E. der Schlüssel, Krenek selbst ist Schönberg recht nahe da dürfte eigentlich keinerlei Problem bestehen.

      MFG Günther
    • Original von Hörbert
      :)Nicht von ungefähr nannte ich Ernst Krenek, hier ist der Schritt zu Schuberts letzten Quartetten, -insbesondere von seinem vierten Streichquartett aus leicht nachvollziebar, ebenfalls nur ein kleiner Schritt ist es dann -von Krenek her-, zum dritten Streichquartett von Elliot Carter, von da aus zu "Gran Torso," "reigen seliger Geister" oder zu "Grido" findet man dann leicht. :)

      So, ich habe mir beim Rossmannversand für knapp über 30 Euro Kreneks 8 Streichquartette mit dem Sonare Quartett bestellt.
      Sehr viel Auswahl gibt es bei den Einspielungen nicht und die Preise sind z.Teil sehr hoch.
      Schuberts 'Das Mädchen und der Tod' hat meine Freundin als CD , Elliott Carters Streichquartette habe
      ich auch alle und die von Lachenmann sowieso.
      Dann kann ja die Reise beginnen. :)

      Original von Hörbert
      Ich finde immer das man neue Musik besser würdigen kann wenn man auch die Wurzeln kennt (sonst ist Lachenmann wohlmöglich für den einen oder anderen nur breit ausgewalzter Webern) so auch bei den aktuellen Werken.

      Von Lachenmann hatte ich mir sein Buch <Musik als existentielle Erfahrung> besorgt,
      um die Gedanken des Komponisten kennen zu lernen.
      Über Xenakis habe ich die Interviews mit ihm in dem Buch <Gespräche mit Iannis Xenakis>.
      Bei Neuer Musik hat man natürlich den Vorteil, dass der ein oder andere Komponist noch
      lebt oder noch nicht lange tot ist, sodass Infos über deren Werk noch relativ unverfälscht sind.

      Original von Hörbert
      Natürlich kommst du mit den Späten Streichquartetten Beerhovens eher zurecht, zumal wenn du eine Interpretation hast die eher die technisch-strukturelle Seite dieser Quartette betont (z.B. die alte Juiliard-Interpretationen) und

      Meine ist die mit dem Emerson String Quartet, Deusche Grammophon - 1996 - Late String Quartets.

      Original von Hörbert
      Aber bleiben wir bei Schubert, hier ist wie schon erwähnt vor allen anderen Krenek m.E. der Schlüssel, Krenek selbst ist Schönberg recht nahe da dürfte eigentlich keinerlei Problem bestehen.

      Günther, ich danke dir für deine Ratschläge und werde versuchen sie zu beherzigen. :thanks
      Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von miclibs ()

    • Hallo!

      Neben der auch schon etwas älteren Gesamteinspielung mit dem Sonare-Quartett gibt es wohl gar keine andee GA auf dem Markt, ich habe im übrigen auch keine andere.

      Lachenmanns Musik schätze und kenne ich seit etwa 1983, seinerzeit habe ich in Donaueschingen eine Aufführung eines seiner Werke erlebt, auf Tonträger waren seinerzeit nur Gran Torso und Movement für mich verfügbar (noch auf Schallplatten) Hier hat sich erst ab den 90gern viel getan, mittlerweile gibt es ja sogar zwei Interpretationen des "Mädchens mit den Schwefelhölzern"

      Auch bei Klaus Huber gibt es jetzt etwas mehr Auswahl, mittlerweile konnte ich sogar eine zweite Interpretation von "Tempora" ergattern und auch Heinz Holligers Werke werden allmählich Tonträgertechnisch zum Begriff.

      :(Leider bin ich von Donaueschingen und einigen wenigen Hihglights abgesehenhier in Ulm in eine Neuen-Musik-Diaspora und zu 99% auf Tonträger angewiesen. X(


      MFG Günther
    • Original von Hörbert
      :(Leider bin ich von Donaueschingen und einigen wenigen Hihglights abgesehenhier in Ulm in eine Neuen-Musik-Diaspora und zu 99% auf Tonträger angewiesen. X(
      MFG Günther


      In Karlsruhe haben wir zum Glück das ZKM, welches meist für eher elektroakustische
      Aufführungen sorgt.
      Letztes Wochenende war es richtig gut. :D :D :D

      Hier das Programm aus der Veranstaltung 'Quantensprünge', gespielt von Stipendianten
      der Internationale Ensemble Modern Akademie e.V.

      Dariusz Przybylski: »Green and Maroon« (2013)
      Franck Bedrossian: »Transmission« – für Fagott, Live-Elektronik (2002)
      Michèle Reverdy: »La Délirante« - für Horn, Trompete und Posaune – aus El Corro infrangible "Cinq miniatures" (1982)
      Luciano Berio: »Différences« für 5 Instrumente und Tonband (1959)
      Gérard Grisey: »Vortex temporum I, II, III« – für Klavier und fünf Instrumente (1994-96)
      Anton Webern: »Konzert op. 24« – für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Trompete, Posaune, Geige, Bratsche und Klavier (1934)
      Nicolaus A. Huber: »Fingercapriccio« (2007)
      Brigitta Muntendorf: »behind her back« (2013)
      Heiner Goebbels: »out of« – elektroakustische Klangkomposition mit Klangregie und Live-Elektronik (2009)
      Helmut Lachenmann: »Toccatina« (1986)
      Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)
    • Hallo!

      Na ja, so viel Glück habe ich hier nicht, -aber ich tröste mich mit Tonträgern und Interpretationsvergleichen.

      Ich denke mal das du sobald die Krenek-Quartette da sind und du die Zeit sowie die Lust für eine längere Hörsitzung aufbringen kannst gleich mit dem 4. Krenek-Quartett beginnst und danach einmal Schuberts D-887 hörst, das dürfte der direkteste Weg sein. Das 4. Quartett von Krenek wirkt in vieler Hinsicht wie ein später Nachfolger von D-887. am Anfang wird dir das wahrscheinlich nicht nicht ins Ohr fallen, aber nach zwei bis dreimaligem Hören dieser beiden Quartette wird es klar auf der Hand liegen.

      Als nächsten Schritt machst du das gleiche mit Bergs Lyrischer Suite und D-810 auch hier dürften dir nach relativ kurzer Zeit die Gemeinsamkeiten ins Ohr dringen. Ab hier solltest du eigentlich Schubert Aufschlüsseln können.

      Eventuell solltest du dir noch das Quintett D-956 anhören, das Werk spricht eigentlich für sich selbst, aber es ist auch für eine Gegenüberstellung dienlich, hier solltest du dich direkt danach mit den dritten Streichquartett von Schönberg befassen.

      Ich denke mal damit könntest du hinkommen, Schubert ist von deiner Warte aus wahrlich nicht leicht zugänglich und normalerweise würde ich noch einige ZÄwischenschritte hineinpacken, aber normalerweise stoße ich ja auch eher auf das umgekehrte Problem, an Schuberts, Brahms und Beethoven Kammermusik geübte Hörer wollen die Moderne kennenlernen.

      MFG Günther
    • Hallo Stroz,

      herzlich willkommen im Forum! Wagner ist auch einer meiner Favoriten. Allerdings könnte ich mich bei der Frage nach dem Lieblingskomponisten nicht auf einen beschränken. Bei einer Einschränkung auf sechs wie in den vorherigen Beiträgen wären es für mich im Augenblick:

      1. Giuseppe Verdi (liebstes Werk: Simon Boccanegra)
      2. Gioachino Rossini (liebstes Werk: La donna del lago)
      3. Richard Wagner (liebstes Werk: Die Walküre oder Tristan und Isolde)
      4. Pietro Mascagni (liebstes Werk: Iris)
      5. Franz Schreker (liebstes Werk: Der Schatzgräber)
      6. Ottorino Respighi (liebstes Werk: Vetrate di Chiesa)

      Gruß Amonasro :hello
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Es gibt -> hier einen Thread mit einer nicht ganz so sadistischen Beschränkung auf immerhin 30 Komponisten. Unserem Neuzugang "Stroz" dürfte das freilich schnuppe sein. :D
      Bei dieser Gelegenheit: Herzlich Willkommen! :hello (auch wenn Richie bei mir definitiv nicht in der Top 30 ist)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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