Gesamt-Aufnahmen von Beethoven-Sinfonien

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    • Auch wenn es hier um Gesamteinspielungen geht, darf Heinrich Schiff bei den großen Beethoven-Interpreten nicht fehlen. Man kann nur mutmaßen, warum das Projekt trotz begeisterer Kritiken nach 4/9 eingestampft wurde. [off-topic] Wahrscheinlich machen sich dirigierende Cellisten im Regal nicht so gut wenn der Klassik-Spezi zu Besuch kommt und die Neuzugänge unter die Lupe nimmt. Mit Schweißperlen auf der Stirn beobachtet man sein milde lächendes, wissendes Gesicht und doch entgeht einem das angedeutete Naserümpfen nicht... [/off-topic]

      Schiff war an vorderster Front der Bewegung, welche die Erkenntnisse und Errungenschafen der Historischen Aufführungspraxis auf den modernen Orchesterapparat übertragen hat. Sein Beethoven ist absolut durchsichtig, klingt aber trotzdem warm und gewichtig. Die Artikulation ist scharf bis heftig, trotzdem bleibt sie immer rund und vermeidet jede Ruppigkeit. Und vor allem wird der Klangaufbau mit präziser Differenzierung nachgezeichnet, ein Element das bei den "herkömmlichen" Beethovendirigenten oft nur eine Nebenrolle spielt. So prononciert wie bei Schiff hat man die Pauken selten zuvor gehört - alleine dafür lohnt sich für Paukenfans die Anschaffung.

      Besonders der ersten Sinfonie bekommt der Sturm-und-Drang Ansatz ganz vorzüglich. Aber auch die 2. bis 4. sind in dieser Leseart, die übrigens heute -15 Jahre später- mit Protagonisten wie Paavo Järvi als "aktuell" verkauft wird, [Textbaustein] völlig neu zu erleben [/Textbaustein]. Das Wesentliche kann man eh nicht in Worten ausdrücken: dieser Beethoven klingt einfach "richtig" und er wird als Dreingabe noch mit einer seltenen Hingabe und Spielfreude musiziert.

      Orignalcover (heute gibt es eine Neuauflage):
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Auch wenn es hier um Gesamteinspielungen geht, darf Heinrich Schiff bei den großen Beethoven-Interpreten nicht fehlen. Man kann nur mutmaßen, warum das Projekt trotz begeisterer Kritiken nach 4/9 eingestampft wurde. [off-topic] Wahrscheinlich machen sich dirigierende Cellisten im Regal nicht so gut wenn der Klassik-Spezi zu Besuch kommt und die Neuzugänge unter die Lupe nimmt. Mit Schweißperlen auf der Stirn beobachtet man sein milde lächendes, wissendes Gesicht und doch entgeht einem das angedeutete Naserümpfen nicht... [/off-topic]

      Schiff war an vorderster Front der Bewegung, welche die Erkenntnisse und Errungenschafen der Historischen Aufführungspraxis auf den modernen Orchesterapparat übertragen hat. Sein Beethoven ist absolut durchsichtig, klingt aber trotzdem warm und gewichtig. Die Artikulation ist scharf bis heftig, trotzdem bleibt sie immer rund und vermeidet jede Ruppigkeit. Und vor allem wird der Klangaufbau mit präziser Differenzierung nachgezeichnet, ein Element das bei den "herkömmlichen" Beethovendirigenten oft nur eine Nebenrolle spielt. So prononciert wie bei Schiff hat man die Pauken selten zuvor gehört - alleine dafür lohnt sich für Paukenfans die Anschaffung.

      Besonders der ersten Sinfonie bekommt der Sturm-und-Drang Ansatz ganz vorzüglich. Aber auch die 2. bis 4. sind in dieser Leseart, die übrigens heute -15 Jahre später- mit Protagonisten wie Paavo Järvi als "aktuell" verkauft wird, [Textbaustein] völlig neu zu erleben [/Textbaustein]. Das Wesentliche kann man eh nicht in Worten ausdrücken: dieser Beethoven klingt einfach "richtig" und er wird als Dreingabe noch mit einer seltenen Hingabe und Spielfreude musiziert.

      Orignalcover (heute gibt es eine Neuauflage):
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Original von Rachmaninov
      @Henning,

      Deine Ausführungen zu den bisherigen Aufnahmen von O.Vänskä habe ich mir erlaubt hier her zu kopieren.




      ein, wenn man mal von einem etwas knödelnden Sänger im letzten Satz der 9. absieht, bisher nahezu perfekter Zyklus. Besonders bemerkenswert ist in meinen Augen, dass absolute Transparenz und Durchhörbarkeit auch gelingen kann, ohne dass man HIP zu sich nimmt, Perücken aufzieht, die Orchestergröße halbiert und Furtwängler, Klemperer, Scherchen, Karajan und Bernstein zu Banausen erklärt (ja, ich überziehe gerade etwas, aber das passiert mir immer, wenn ich an HIP denke)

      Exaktes Dirigat, bestens aufgelegtes Orchester, die richtige Mischung zwischen Herz und Hirn, Beethovens Musik ihre Größe und Großartigkeit belassend ohne ins Pathos abzugleiten, perfekte Aufnahmetechnik

      wenn Szell vom Dirigentenolymp herabblickt hätte er seine helle Freude....


      :times10


      Gruß
      Henning


      Du hast völlig recht, diese Transparanz ist für mich ebenfalls ein brilliantes Dirigat. Beethoven einmal ganz anders, und das nicht wie von Dir angesprochen durch "schlanke" Orchester oder ähnliches.
      Für mich entsteht hier ein großer Zyklus.
      Hoffe bald geht es weiter!




      es geht weiter!

      link

      gestern habe ich noch geschrieben, vor März bestelle ich nichts mehr.....

      hmmmm :B
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............
    • Original von Rachmaninov
      @Henning,

      Deine Ausführungen zu den bisherigen Aufnahmen von O.Vänskä habe ich mir erlaubt hier her zu kopieren.




      ein, wenn man mal von einem etwas knödelnden Sänger im letzten Satz der 9. absieht, bisher nahezu perfekter Zyklus. Besonders bemerkenswert ist in meinen Augen, dass absolute Transparenz und Durchhörbarkeit auch gelingen kann, ohne dass man HIP zu sich nimmt, Perücken aufzieht, die Orchestergröße halbiert und Furtwängler, Klemperer, Scherchen, Karajan und Bernstein zu Banausen erklärt (ja, ich überziehe gerade etwas, aber das passiert mir immer, wenn ich an HIP denke)

      Exaktes Dirigat, bestens aufgelegtes Orchester, die richtige Mischung zwischen Herz und Hirn, Beethovens Musik ihre Größe und Großartigkeit belassend ohne ins Pathos abzugleiten, perfekte Aufnahmetechnik

      wenn Szell vom Dirigentenolymp herabblickt hätte er seine helle Freude....


      :times10


      Gruß
      Henning


      Du hast völlig recht, diese Transparanz ist für mich ebenfalls ein brilliantes Dirigat. Beethoven einmal ganz anders, und das nicht wie von Dir angesprochen durch "schlanke" Orchester oder ähnliches.
      Für mich entsteht hier ein großer Zyklus.
      Hoffe bald geht es weiter!




      es geht weiter!

      link

      gestern habe ich noch geschrieben, vor März bestelle ich nichts mehr.....

      hmmmm :B
      Anstatt die besten Wissenschaftler in die Rüstungsindustrie und Raumfahrt zu schicken, hätte die SU sie ins Melodya-Tonstudio schicken sollen - was für eine vertane Chance...............
    • RE: L.v. Beethoven: Alle Neune !

      Hallo,

      mir sagen diese Einspielungen der Beethoven-Symphonien besonders zu:

      Günter Wand mit dem NDR-Sinfonieorchester und
      Wolfgang Sawallisch mit dem Royal Concertgebouw Orchestra.

      Wer von Euch kennt sie?

      :hello


      PS: Wie beurteilt Ihr die Tonhalle-Aufnahmen mit David Zinman?
      Mime mahnt:Nehmt euch in Acht! Alberich naht.
    • RE: L.v. Beethoven: Alle Neune !

      Hallo,

      mir sagen diese Einspielungen der Beethoven-Symphonien besonders zu:

      Günter Wand mit dem NDR-Sinfonieorchester und
      Wolfgang Sawallisch mit dem Royal Concertgebouw Orchestra.

      Wer von Euch kennt sie?

      :hello


      PS: Wie beurteilt Ihr die Tonhalle-Aufnahmen mit David Zinman?
      Mime mahnt:Nehmt euch in Acht! Alberich naht.
    • Hallo teleton,



      teleton schrieb: :beerDas könnte der "beste Kauf 2007" bei mir werden !


      Hat die Box den Preis "Bester Kauf des Jahres 2007" abgeräumt ?
      Mittlerweile mischt sich meine TOP - Neun aus diesen beiden Interpretationszyklen Bernsteins zusammen.
      Demnach teilen sich bei mir beide Boxen den Preis "Bester Kauf 2007"

      :D

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo teleton,



      teleton schrieb: :beerDas könnte der "beste Kauf 2007" bei mir werden !


      Hat die Box den Preis "Bester Kauf des Jahres 2007" abgeräumt ?
      Mittlerweile mischt sich meine TOP - Neun aus diesen beiden Interpretationszyklen Bernsteins zusammen.
      Demnach teilen sich bei mir beide Boxen den Preis "Bester Kauf 2007"

      :D

      Gruß
      Daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Bester Kauf des Jahres 2007

      Hallo Daniel,

      ja, diese Beethoven-Bernstein-SONY-BOX
      und
      Schostakowitsch-Ashkenazy-Decca-Box
      sind mein "Bester Kauf des Jahres 2007".

      Ich habe lange rumüberlegt, welches von Beiden nun der Beste Kauf ist.
      Da ich mich nicht entscheiden kann und will und es sich um zwei verschieden Epochen handelt, erwähne ich für die Klassik den Bernstein und für die klassische Moderne den Ashkenazy.

      :hello Freut mich, das auch bei Dir die Sony-Box so erfolgreich eingeschlagen hat - :down kein Wunder.
      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Bester Kauf des Jahres 2007

      Hallo Daniel,

      ja, diese Beethoven-Bernstein-SONY-BOX
      und
      Schostakowitsch-Ashkenazy-Decca-Box
      sind mein "Bester Kauf des Jahres 2007".

      Ich habe lange rumüberlegt, welches von Beiden nun der Beste Kauf ist.
      Da ich mich nicht entscheiden kann und will und es sich um zwei verschieden Epochen handelt, erwähne ich für die Klassik den Bernstein und für die klassische Moderne den Ashkenazy.

      :hello Freut mich, das auch bei Dir die Sony-Box so erfolgreich eingeschlagen hat - :down kein Wunder.
      Gruß aus Bonn

      Wolfgang
    • Hallo,

      [nach langer Abwesenheit schreibe ich auch mal wieder was...]

      Ich habe die Wand-Box und höre seine Aufnahmen sehr gerne.
      Ich habe den von Rachmaninov erwähnten FonoForum-Artikel ebenfalls gelesen und mir die Norrington-Aufnahmen bestellt. Mal sehen, ob sie mir gefallen. Ich werde berichten. (Irgendwnan :D )

      Grüße,
      Gerion
    • Hallo,

      [nach langer Abwesenheit schreibe ich auch mal wieder was...]

      Ich habe die Wand-Box und höre seine Aufnahmen sehr gerne.
      Ich habe den von Rachmaninov erwähnten FonoForum-Artikel ebenfalls gelesen und mir die Norrington-Aufnahmen bestellt. Mal sehen, ob sie mir gefallen. Ich werde berichten. (Irgendwnan :D )

      Grüße,
      Gerion
    • Beethoven mit Solti

      @ Rachmaninow

      Entschuldige bitte, dass ich mich erst jetzt zu Deiner Frage äußere, ich hatte das damals übersehen oder vergessen und stoße erst gerade wieder darauf. Ja, Solti mit Beethoven Sinfonien, keine der Sinfonien halte ich für misslungen, die Aufnahmen klingen in den schnellen Sätzen meist schwungvoll, überhitzt, auch etwas grob und, wie oft bei diesem Dirigenten, etwas bullig. In den langsamen Sätzen vermisse ich ein wenig Hingabe, Innigkeit. Die Eroica überzeugt mich nicht, auch nicht die Vorgänger-Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern aus 1959. Letzere klingt etwas freier als die getüftelte Aufnahme aus Chicago. In beiden Aufnahme könnte das Scherzo etwas schneller sein. Die beste Einspielung ist m.E. die der 9. Sinfonie, die mit einem sehr schönen langsamen Satz aufwarten kann.

      Gruß Bernd
    • die neue Gesamtaufnahme mit Mackerras



      Es handelt sich hier um live-Einspielungen, die beim Edinburgh-Festival 2006 mitgeschnitten wurden. Bei den Sinfonien Nr. 1-8 spielt das Schottish Chamber Orchestra, bei der 9. das Philharmonia Orchestra.
      Historisch informierte Aufführungspraxis, das bedeutet auch in lauten tutti-Passagen herausfallende Trompeten, Hörner und Pauken, allerdings nicht so heftig wie bei Goodman, anderseits nicht so kultiviert (domestiziert) wie bei Gardiner.
      Das Klangbild ist in der Regel präsent und sehr durchsichtig, sehr schöne Details vor allem der Holzbläser, abgesehen in der Eroica und der 9.. Die schnellen Sätze werden frisch mit hellwachem Sinn gespielt. In den langsamen jedoch könnte sich der Dirigent etwas mehr Ruhe gönnen, der Hörer verspürt nicht den langen Atem.
      Am besten gefallen mir die Sinfonien Nr.1, 2 und 8.
      Der 1.Satz der Eroica klingt geschäftig, es gibt kein Verweilen, der 2. Satz wirkt durchgezogen, keine emotionale Note, das poco Andante des 4.Satzes erklingt viel zu schnell.
      In der 4. Sinfonie sind die Einleitung sowie der 2. Satz zu schnell genommen, am besten gefällt mir hier der Schlusssatz .
      5. Sinfonie: In den Marsch-Abschnitten des 2.Satzes drüberweg, im Trio des 3.Satzes kann man das Abwechseln der Instrumentengruppen schlecht verfolgen.
      6. Sinfonie: Der 2.Satz überzeugt, hier wurde sehr sprechend artikuliert, sehr lebendig, ein Frühlingsmorgen im Sonnenlicht. Der 3.Satz klingt manchmal gehetzt, der 5. ist zu unruhig genommen, kein Verweilen!
      Die 9. Sinfonie ist für mich der absolute Schwachpunkt der Box. Wir erleben hier lediglich die Abbildung eines Konzerts, die Musik ist wenig durchgeformt. Bei schnellen Tempi muss die Artikulation ganz genau stimmen, das ist hier nicht der Fall, im 2.Satz müssen die Streicher messerscharf kommen, die Pauke klingt prasselnd verhallt, wenig fokussiert, insgesamt zu viel Getöse. Der 1.Satz wird viel zu schnell gespielt, die Musik kann nicht atmen. Auch der 3.Satz ist zu schnell, stellenweise fast tänzerisch, er sollte eigentlich Ruhe ausstrahlen. Der 4.Satz wird durchgepeitscht. Nach 61’23 ist die Sinfonie „erledigt“. Nur Toscanini (1939) und Leibowitz sind noch etwas schneller.
      Ich kann nicht zum Kauf der 5 CD-Box von hyperion raten. Falls Einzelveröffentlichungen erfolgen sollten, kann die CD mit den ersten beiden Sinfonien unter den genannten Einschränkungen empfohlen werden.

      Grüße Amadé
    • RE: Beethoven-Sinfonien, nur Gesamtaufnahmen !

      Original von Amadé
      Forianer,

      nun liegen auch die 9 Beethoven-Sinfonien mit dem Russischen National Orchester unter Leitung von M.Pletnjew vor.





      Gerade lese ich in der aktuellen Fono Forum (03/2008, S. 80) eine wenig schmeichelhafte Kritik (2/4 von 5/5 möglichen).
      "Sehr unorthodoxer Umgang mit dem Tempo", "viele unmotivierte Ritardandi", "ständige Unterbrechungen des Bewegungsflusses", "übergroße Freizügigkeiten" wie zu Zeiten Mengelbergs, über die man nach Meinung des Autors inzwischen hinweg ist. "Wenig Interessantes", "knallige Akzente", "spult unbarmherzig, beinahe selenlos Noten ab" (Finale 7te), der Chor in der 9ten erfüllt "hinsichtlich Präzision, Qualität und Homogenität der Stimmen nicht ganz die Ansprüche beethovengeschulter Hörer" - das "Seid umschlungen" klingt teilweise nach "Bierlaune". Ein Verriß - über fast zwei Spalten -, der in der Feststellung mündet, daß es den zweiten Stern nur für die Disziplin gibt, mit der die Musiker den Launen ihres Dirigenten folgen (nach FF: 2 Sterne bescheiden, 1 Stern belanglos).

      Grüße,
      Wolfgang
      Wir sollten uns nicht brüsten, der Gipfel der Evolution zu sein, sondern uns daran freuen, eine Art Freak der Natur zu sein.
      So etwas wie uns wird die Evolution nie wieder hervorbringen. (Paul Sereno, Paläontologe)
    • Es gibt bzw. gabs auch:



      Music & Arts of America CD942

      CD1
      Symphonie Nr.1
      Wiener Philharmoniker, 30.11.1952
      Symphonie Nr. 3
      Wiener Philharmoniker, 19-20.12.1944

      CD2
      Symphonie Nr. 2
      Wiener Philharmoniker, London 3.10.1948
      Symphonie r. 7
      Berliner Philharmoniker, 14.4.1953
      Overture Coriolan, Op. 62
      Berliner Philharmoniker, 27-30.6.1943

      CD3
      Symphonie Nr. 4
      Wiener Philharmoniker, 4.9.1953
      Symphonie Nr. 8
      Berliner Philharmoniker, 14.4.1953
      Overture Leonore Nr. 3
      Wiener Philharmoniker, 2.6.1944

      CD4
      Symphonie Nr. 5
      Berliner Philharmoniker, 25.5.1947
      Symphonie Nr. 6
      Berliner Philharmoniker, 20-22.4.1944

      CD5
      Symphonie Nr. 9
      Irmgard Seefried
      Rosette Anday
      Anton Dermota
      Paul Schöffler
      Wiener Singverein
      Wiener Philharmoniker, 31.5.1953

      Live Aufnahmen
      La clarinette est peu propre à l’idylle, c’est un instrument épique, (...). Sa voix est celle de l’héroïque amour (...) - Hector Berlioz.