Fantasiestücke op.12 - der Dichter spricht !

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    • Fantasiestücke op.12 - der Dichter spricht !

      Im Jahre 1837 komponierte Robert Schumann einen Zyklus bestehend aus acht Stücken. Teilweise arbeitete Schumann demnach an den Davidsbündlertänzen. Es gibt Hinweise dafür, dass zuerst die beiden Stücke 'Warum' (Nr. 3) und 'In der Nacht' (Nr. 5) entstanden und der Komponist dann die Idee eines Zyklus, inspiriert durch die griechische Sage 'Hero und Leander', den unglücklich Verliebten, entwickelte. Das Sujet von Hero und Leander unterlegt z.b. auch die Ballade Nr.2 b-moll von Liszt !

      'Des Abends', das erste Stück, drückt gerade aus, was Worte allein nicht vermitteln können ! Es steht im 2/8-Takt, die Melodie durchbricht jedoch im 3/8-Takt die Regeln und erwächst aus dem fliessenden 6/16-Takt der Noten. Dieser Zwiedeutigkeit entsprechen auch die wechselnden Harmonien. Die Hände müssen hier völlig unabhängig voneinander denken und ausführen. Für mich eines der größten Klavierwunder ! :down Das Ausdrucksspektrum des Zyklus insgesamt ist sehr breit: das Dämmerlicht in 'Des Abends', die Turbulenz von 'In der Nacht' und das zarte 'Warum?', der heroisch-ekstatische 'Aufschwung' und schließlich das 'Ende vom Lied' mit seiner anfänglichen Energie und Zuversicht, welche einer irrealen Traeumerei weichen. Ungeheuerlich. :engel


      Fantasiestücke op.12:

      Nr.1 Des Abends
      Nr.2 Aufschwung
      Nr.3 Warum ?
      Nr.4 Grillen
      Nr.5 In der Nacht
      Nr.6 Fabel
      Nr.7 Traumes Wirren
      Nr.8 Ende vom Lied



      Um es vorweg zu nehmen (ich werde es noch näher ausführen), die Interpretation ist für mich pianistisch und von der poetischen Realisierung idealerweise von Arthur Rubinstein repräsentiert ! Es gibt jedoch noch einen anderen Pianisten, den ich persönlich kenne, der auch sehr tief in die Aussagen des Zyklus vorstößt. Soweit die Einführung, liebe Schumann-Freunde.

      Gruß, siamak :engel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AcomA ()

    • Original von Cosima
      Lieber Siamak,

      wie schön, dass das „Schumann-Projekt“ nun weiter geht! :down

      Ich werfe gleich mal Richter (wen sonst? :rofl ) ins Rennen, werde aber noch ausführlicher Stellung nehmen. Ich liebe „Traumes-Wirren“ auch sehr.

      Gruß, Cosima


      An den "Grillen" und an der "Fabel" hat sich Richter offenbar nie öffentlich versucht. - Und an Siamak Dank für weitere hochinteressante Ausführungen zu Schumann.

      Gruß,

      Zelenka
    • Original von Zelenka
      An den "Grillen" und an der "Fabel" hat sich Richter offenbar nie öffentlich versucht.


      Stimmt, er hat sie merkwürdigerweise auch nie als Einzelstücke eingespielt. Zumindest sind sie nicht auf CD erhältlich. Da stellt sich gleich die Frage, ob man solch einen Zyklus überhaupt auseinander reißen sollte. Ich meine: Nein.

      Und um es gleich vorweg zu nehmen: Ich halte Richters Interpretationen nicht für optimal.

      Gruß, Cosima
    • Original von Cosima
      Original von Zelenka
      An den "Grillen" und an der "Fabel" hat sich Richter offenbar nie öffentlich versucht.


      Stimmt, er hat sie merkwürdigerweise auch nie als Einzelstücke eingespielt. Zumindest sind sie nicht auf CD erhältlich. Da stellt sich gleich die Frage, ob man solch einen Zyklus überhaupt auseinander reißen sollte. Ich meine: Nein.

      Und um es gleich vorweg zu nehmen: Ich halte Richters Interpretationen nicht für optimal.

      Gruß, Cosima


      Richter hat die zwei Stücke offenbar auch nie im Konzert gegeben (laut Katalog seiner öffentlichen Konzerte). Optimal ist Richter hier zur Abwechslung sicher nicht, zuweilen hält er sich zu lange an einzelnen Stellen auf, störend für das Ganze. Ansonsten habe ich in diesem Fall nur eine komplette Aufnahme mit Cabasso und einzelne Stücke mit Brendel, Backhaus und Hofmann. Ich bin gespannt auf die Empfehlungen, die kommen werden, damit ich die Lücke in meiner Sammlung endlich reparieren kann.

      Wirklich gespannt,

      Zelenka
    • RE: Fantasiestücke op.12 - der Dichter spricht !

      Lieber Siamak ,
      Dank für Deine Einführung und die Querverweise .
      Als ich 2005 vorhatte , "im Alleingang" alle Schumannschen Kompositionen für Klavier solo und das Konzert zu besprechen , da fiel mir der Satz von Harold C. Schonberg ein , der nach einem Konzert von S Richter schrieb , er könne sich nicht vorstellen , dass ein anderer Pianist das Werk ( auch wenn Richter ja sein Leben lang zwei Stücke immer "ausgelassen" hat ) mit einer solchen Intensität spielen könne .
      ich hörte die herrlich eRichteraufnahme an und wieder an . Und dann fiel mir ein Pianist ein , den hier wahrscheinlich live nie jemand erlebt hat , und der seine Karriere vor allem mit den Werken von Chopin , Johannes Brahms und den Kompositionen spanischer Meister zu Höhepumnkten der Interpretationskultur geführt hatte : Arthur Rubinstein . Seine b e i d e n Aufnahmen des Werkes ( RCA ) sind Sternszunden interpretatorischen Könnens geblieben . Sowohl die Aufnahme aus 1949 als auch die letzte Studioeinspielung Rubinstein sind Glücksmomente der Interpretationsgeschichte ! Dass Rubinstein seine kaum erreichte Aufnahmetätigkeit mit "Des Abends" beschloss , - war es Zufall ? Diese beiden Aufnahmen bleiben meine Refernzaufnahmen .
      Viele Grüsse , Frank

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ganong ()

    • RE: Fantasiestücke op.12 - der Dichter spricht !

      Lieber Siamak ,
      liebe Schumann-Freunde ,
      ich weiss nicht ,m wieviel Pianisten / Oianistinnen sich vor allem einigerEinzelstücke des Werke sangenommen haben . Wilhelm Backhaus spielte in seinem letzten Recital dann im Nachinein Warum ? und die "Traumes Wirren" hat wohl kaum ein Pianist von Rang ( ähnlich dem "Vogel als Prophet" aus den "Waldszenen" ) "ausgelassen " . Darus könnne wir aber keinen Rückschlüsse über eine möglich eGesamtinterpretation der Fantasiestücke schliessen .
      Claudio Arrau verleiht den Stücken eine innerlich betrachtende Tiefe , die - leider - der technisch perfekten Martha Argerich leider nicht gelingt ( EMI ) .
      Grüsse , Frank
    • RE: Fanatsiestücke opus 12

      Original von Ganong
      Lieber zelenk a,
      S Richter hat - wie bei anderen Werken - lapidar geantwortet , dass er diese beiden Stücke nicht möge .
      Alles Gute , Frank


      Lieber Frank:

      Besten Dank für die Information! Richters Meinung muß man dann einfach respektieren.

      Gruß,

      Zelenka
    • RE: Fanatsiestücke opus 12

      Lieber Zelenk a,
      das für Richter abschrendste Beispiel war das 3. Klavierkonzert von Sergey Rachmaninov . Er liebte es . Und er hatte das 2. KK ja mehrfach aufgenommen und öffentlich gespielt . Als wurde er von allen , dei sich eine spektakuläre Interpretation des "Rach-3" erhofften / erwartetetn immer wider bedrängt und gedrängt , das Werk aufzunehmen . Das Orchester hätte er sich wie den Dirigenten aussuchen können .
      Richter ging dem mit einem einfachen , überzeugenden Satz aus dem Weg :"Es gibt bereits zwei Aufnahmen , die so gut sind , das ich nichts besser machen könnte" .
      Wir / "man" sollte(n) solch eine Einstellung auch akzeptieren ( lernen ) .
      Diegrundsätzlich interessante Frage , warum jemand ein Werk nicht auf LP , CD aufegnommen hat , bleibt davon unberührt .
      Grüsse , Frank
    • Jetzt bin ich wieder im Schumann-Fieber. Dank an Siamak und Frank… :)

      Die ganze Liebesgeschichte um Robert und Clara ist schon zum Verzweifeln dramatisch und zum Jubilieren schön, da bräuchte es Hero und Leander gar nicht mehr, weil die Realität mindestens ebenso dramatisch war. Diese unglaubliche Leidenschaft in Robert Schumann erschüttert mich immer wieder!
      Die Fantasiestücke sind der englischen Pianistin Anna Laidlaw gewidmet, mit der er einige Zeit in Leipzig verbrachte und deren Gegenwart ihn zu beruhigen schien. Aus diesem Grund sind die Stücke zwar überwiegend schwermütig, aber es finden sich auch fast heitere und zuversichtliche Anklänge. Insgesamt sind sie m.E. nicht von der ganz starken Zerrissenheit geprägt, wie sie in den „Davidsbündlern“ deutlich wird.

      Nichts desto trotz sind sie wunderschön! Leider habe ich keine adäquate Einspielung zur Hand und freue mich - wie Zelenka - auf Vorschläge. Außer Richter liegt mir nur noch Earl Wild vor. Da ist mir der Richter jedoch viel lieber, da er deutlich mehr Ausdruckstiefe besitzt. Wild spielt sie zwar technisch einwandfrei, aber das ist für Schumann zu wenig. Aber wie ich sehe, wird es wohl auf Rubinstein hinauslaufen.

      Kurz noch zu Richter: Er sagt in seinen Erinnerungen, dass er „Des Abends“ besonders mochte, weil es auf Debussy voraus weise. Nun ja, so richtig gemocht hat er wohl den ganzen Zyklus nicht, sonst gäbe es auch nicht diese Lücken. Schade.

      So liest sich übrigens die Hero und Leander-Liebesgeschichte auszugsweise aus der Feder von Schiller:

      Heros und Leanders Herzen
      Rührte mit dem Pfeil der Schmerzen
      Amors heil'ge Göttermacht.
      Hero, schön wie Hebe blühend,
      Er, durch die Gebirge ziehend
      Rüstig, im Geräusch der Jagd.
      Doch der Väter feindlich Zürnen
      Trennte das verbundne Paar,
      Und die süße Frucht der Liebe
      Hing am Abgrund der Gefahr.

      :engel

      Gruß, Cosima
    • Fantasiestücke opus 12

      Liebe Cosima ,
      also die beiden Rubinstein - Einspielungen ( auf jeden Fall aber die späte ) solltest Du Dir doch besoregn .
      Un dRichter liebte (!!!) den Zyklus sehr . Und seine Aufnahme , die ich kenne , ist doch interpretatorisch einfach ganz wundervoll . ich finde , dass sie eine der besten und vor allem innigsten von Richter ist .
      Martha gewinnt dem Werk wundervolle Momente ab ; würde sie dann nicht doch hin und wieder die Virtuosin hervorkehren . Wohl auch eine temperatemntssache . Da die Aufnahme bei EMI mit der C-Dur-Fantasie gekoppelt ist , bin ich überrascht gewesen , wie Martha es gelingt in der ja in jeder Hinsichet heiklen C-Dur-Fantasie dermassen innig zu spielen . Dies gelingt ihr - für mich war dies selbstverständlich ! - in den Kinderszenen exemplarisch ; eine wunderschöne Aufnahme .
      Alles Gute , Frank
    • RE: Fantasiestücke opus 12

      Original von Ganong
      Un dRichter liebte (!!!) den Zyklus sehr . Und seine Aufnahme , die ich kenne , ist doch interpretatorisch einfach ganz wundervoll . ich finde , dass sie eine der besten und vor allem innigsten von Richter ist .


      Lieber Frank,

      voraus schließt Du das denn? Sagte er es selber? Wenn es so wäre, dann hätte er den Zyklus doch komplett eingespielt, oder meinst Du nicht? Ich höre seine Einspielung schon die ganze Zeit nebenbei. Ja, sie ist sehr innig und seine Traumes-Wirren sind ganz hinreißend! Aber dennoch bin ich nicht ganz zufrieden. Aber es nützt ja keine Grübelei – eine Alternative muss her, erst dann kann ich wirklich beurteilen. Ich habe mir den Rubinstein vorgemerkt.

      Viele Grüße,
      Cosima
    • Wegen Rubinstein:

      Ich nehme an, dass es sich um diese beiden CDs handelt - aus den 70-ern und die alte Mono-Aufnahme aus der Rubinstein-Collection.

      und

      Frank hat die späte vorgeschlagen, und Siamak wird noch mehr Licht in das Dunkel bringen und sagen, welche der beiden aus seiner Sicht vorzuziehen wäre. Ich möchte nämlich nur eine von Rubinstein für den Anfang. Herzlichen Dank für die Anregungen aber jetzt schon von meiner Seite.

      Auf bald...

      Cosima
    • liebe schumann-freunde, liebe Cosima, lieber Frank,

      arthur rubinstein hatte ein bewegtes und dazu noch sehr langes leben. die interpretationen des älteren arthur rubinstein vermitteln durchweg dieses 'glück', ein glück, welches sich auf den hörer überträgt. und damit man mich nicht missversteht, es ist keine routine, im gegenteil, bewegendes und spontanes klavierspiel mit extremem inneren und äußeren einsatz. das instrument ist, und das ist das ganz besondere, ein verlängertes organ, eine verlängerte lunge, ein verlängerter arm, ein verlängertes gehirn ! natürlich sind die beiden oben erwähnten aufnahmen von Frank und Cosima top of the top ! da würde ich die spätere von 1962 wegen der stereo-bedingungen schon alleine deswegen vorziehen. ich habe sie gekoppelt mit dem carnaval und dem 'vogel als prophet'.

      aber es gibt noch ein drittes dokument dieses wunderbaren menschen. es handelt sich um seinen letzten öffentlichen auftritt, 15.01.1975. da war der pianist schon an die neunzig jahre alt, hat kaum noch funktionelle sehkraft. das recital fand in pasadena statt. ein feiner vorort nordöstlich von los angeles, wo sich auch das californian institute of technology befindet, genannt caltec, albert einstein arbeitete hier. ich hatte das glück, diese institution besichtigen zu dürfen. nun gibt es neben der cd auch einen fernsehmitschnitt von diesem ereignis. natürlich greift hier rubinstein ganz gelegentlich mal daneben, was in den studio-aufnahmen nicht passiert. dafür geht er hier an die grenzen des ausdrucks. die zuversichtliche kraft und der impetus im 'ende vom lied' sind exorbitant, die ausklingenden takte klingen geradezu wie ein abschied, im sinne einer abrundung eines ereignisreichen und intensiven lebens. und sein 'singen' kommt einem noch sonorer, beglückender vor. also unabhängig von den anderen aufnahmen rubinsteins würde ich die doppel-cd des pasadena-recitals jedem klavierfan empfehlen (u.a. appassionata). :down für mich ist die doppel-cd ein zusätzliches andenken, da ich sie beim vorletzten aufenthalt in teheran kaufte. sie war gut sichtbar in der vitrine ausgestellt mit dem titel 'recital for israel' ! der jetzige regierungschef war gerade ein paar wochen im amt :D !

      als alternative empfehle ich den 'gesangskünstler' boris bloch. ich stellte ihn in einem eigenen thread vor. es handelt sich um eine italienische studio-aufnahme aus den 80er jahren. gekoppelt ist die dritte sonate f-moll (Agora, DDD, leider keine abb. im netz). auch bei boris bloch dient der flügel als verlängertes organ. seine art des spiels ähnelt rubinstein doch sehr. er legt sich mit dem rücken nach hinten und streckt die hände über der distanz aus und 'atmet' in großen bögen auf dem flügel, mit geschlossenen augen und glückseligem antlitz. ein genuss, ihn und auch rubinstein zu sehen ! :down





      arthur rubinstein überreicht auf dem photo von 1977 boris bloch den zweiten preis beim arthur-rubinstein-wettbewerb in tel aviv !

      gruß, siamak :engel

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    • Fantasiestücke opus 12

      Liebe Schumann - Freunde ,
      liebe Cosima , lieber Siamak ,
      chronologisch nichtg ganz richtig gibt es dann noch eine vierte Aufnahme . 1962 aufgenommen ( RCA ) . Meiner Meinung nach die schwächste Interpretation . Diese Aufnahmeist enthalten in : "The Great Pianists of the Century" .
      Siamak hat recht bezüglich des Altersstiles von Rubinstein . Wichtig ist auch sein hinweis auf Rubinsteins Interpretation der Appassionata" von Beethoven , die Rubinstein mit seinem goldene n Ton vielleicht doch eini wenig zu domstieziert spielte .
      Das "recital for Israel" war beim Erscheinen gleichzeitig ein ( politioscher ) Spendenaufruf Rubinsteins .
      Nicht viel später starb Rubinstein . Er wurde eingeäschert ( auf eigenen Wunsch ) . Und das Makabre an der Freigabe der Urne über dem Mittelmeer war , dass der derselbe Pilot flog , der auch die Aasche von Adolf Eichmann dem Meer "anvertraute" . Kein Kommentar .
      Grüsse , Frank
    • Um das mal eben zu sortieren:

      Es existiert die alte Mono-Aufnahme (wie von mir rechts oben gezeigt).
      Dann die aus 1962, gekoppelt mit Carnaval (von Siamak empfohlen).
      Eine weitere aus 1962 (von Frank als schwächste eingestuft, Great Pianists).
      Aus den 70-ern (die von mir links aufgezeigte).
      Aus 1975 jene aus Pasadena, Recital for Israel (von Siamak empfohlen).

      Das wären aber fünf. Oder sind die beiden aus 1962 doch identisch? Ich bitte um eindeutige Hinweise zwecks Erleichterung meiner Kaufentscheidung. :)

      Gruß, Cosima

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cosima ()

    • Liebe Schumann-Freunde!

      Nun, das wird schwieriger als ich dachte. Das Pasadena-Recital ist nur noch – da vergriffen - zu unverschämten Preisen erhältlich. Die 62-er Version scheidet wohl aus. Bleibt also letztlich die Wahl zwischen den beiden Aufnahmen, die ich bereits aufzeigte. Mich würde die Mono-Version nicht abschrecken, wenn sie interpretatorisch wirklich besser ist als die spätere. Ist sie es?

      Oder vielleicht doch eine ganz andere Alternative? Was sagen denn die anderen?

      Gruß, Cosima