Louis Spohr - Früher gefeiert,heute vergessen?

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    • danke :) ins MGG werde ich bei Gelegenheit auch mal schauen.



      Falstaff schrieb:

      Ich muss gestehen, dass mich das Nonett zunächst einmal, beim ersten 'Überfliegen' noch nicht so richtig angesprochen hat. Aber dafür, dann des Hinweises von Cetay im Thread 'Was höre ich gerade' das 8. Violinkonzert. Gehört habe ich es in dieser Fassung:



      Später dann auch mit Heifetz.


      Wobei ich sagen muss, dass ich bei Hahn tief ergriffen war, aber auch immer wieder das Gefühl hatte, sie gibt dem Ganzen doch zu sehr nach, ist zu emotional und verflacht dadurch das Stück insgesamt. Anders der Eindruck bei Heifetz. Hier konnte ich die wirkliche kompositorische Qualität stärker nachvollziehen.

      :hello Falstaff
      ich besitze nur die Fassung mit Hahn. Ich mag die Aufnahme, letztlich ist alles sehr gut. Nur finde ich ihren Ton nicht passend. Mir fehlt der Schmelz, den ein Perlman oder Menuhin z. B. in ihrem Ton haben.
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
    • Ein kleiner Nachtrag noch zur Frage des Lagenspiels seit bzw. vor Spohr. Neben Leopold Mozarts Violinschule sind noch relevant:
      L'Abbé le Fils: Principes du violon, Paris 1761
      Michel Corette: L'Ecole d'Orphée. Methode pour apprendre facilement à jouer du violon, Paris 1738
      Francesco Geminiani: The Art of Playing on the Violon, London 1751
      Georg Muffat: Florilegium Secundum, Passau 1698
      und natürlich, da die Diskussion im Spohr thread entstand:
      Louis Spohr: Violinschule, Wien 1833.