Opern online

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    • arte- live-web:
      liveweb.arte.tv/de/video/Nikol…_Korsakow_Die_Zarenbraut/
      (ich hab eine andere Vorstellung vor Ort gesehen, das Ansehen lohnt sich auf jeden Fall!)

      Nikolai Rimsky-Korsakow: Die Zarenbraut
      Aus der Staatsoper Berlin
      aufgezeichnet am 31.10.2013 | Noch 18 Tage und 6 Stunden online (Stand heute, 12.11.13)


      Regie führte Dmitri Tcherniakov, der seit seinem Boris Godunow an der Staatsoper Unter den Linden 2005, seiner ersten Arbeit außerhalb Russlands, einer der gefragtesten Opernregisseure weltweit ist. Bekannt ist er gerade für seine subtile - fast kammertheatralische – Handschrift, einen interpretatorischen Zugang, der der Dramaturgie der Oper entspricht.

      Daniel Barenboim (Direction musicale/Musikalische Leitung) - Dmitri Tcherniakov (Inszenierung/Mise en scène) - Anatoli Kotscherga (Sobakin/Sobakine) - Olga Peretyatko (Marfa) - Johannes Martin Kränzle (Grjasnoj/Graznoi) - Tobias Schabel (Maljuta-Skuratow/Maliouta Skouratov) - Pavel Cernoch (Lykow/Lykov) - Anita Rachvelishvili (Ljubascha/Lubacha) - Stephan Rügamer (Bomelius) - Anna Tomowa-Sintow (Saburowa/Saburova) - Anna Lapkovskaja (Dunjascha/Dunyasha) - Carola Höhn (Petrowna/Petrovna)


      Dauer 02:34:19
      "If music be the food of love, play on." (W. Shakespeare, Twelfth Night)
    • Rimsky-Korsakow: Die Zarenbraut, Staatsoper Berlin, 31.10.2013

      Liebe Heike,

      heute konnte ich mir diese "Zarenbraut" ansehen und kann mich deiner Empfehlung nur vorbehaltlos anschließen: unbedingt sehenswert!!

      Die Inszenierung fand ich gemessen an der Vorlage schon nahezu genial, mich hat nicht gestört, dass sie trotz der Transposition in die heutige Zeit relativ nah an der Grundstory blieb. Und die Sänger, vor allem Kränzle, Peretyatko und Rachvelishvili haben sich darstellerisch ungeheuer reingekniet, das war ein reines Vergnügen.
      In den Kanon meiner absoluten Lieblingsopern werde ich sie zwar vermutlich nicht aufnehmen, aber das hat bestimmt nicht an der Umsetzung gelegen (eher daran, dass ich z.B. mit dem Operntypus der wahnsinnig werdenden Frau sehr wenig anfangen kann).

      Im C-Forum hast du geschrieben:
      Und warum die Ljubascha nun die Zarin dann noch umbringt, nachdem sie als Konkurrentin doch schon völlig außer Reichweite gebracht war - das verstehe wer will.

      Ljubascha tauscht die Gifte doch aus, bevor bekannt wird, dass der Zar Marfa als Braut ausgewählt hat.
      Es gibt aber zwei andere Stellen, an denen ich diese Inszenierung nicht ganz nachvollziehen kann: als Marfa als Zarenbraut verkündet wird, ist ihr Bräutigam Lykow der erste, der ihr geradezu überschwänglich gratuliert. Warum?
      Und am Schluss erschießt sich Grjasnoj, obwohl er unmittelbar vorher ankündigt, er wolle sich dem Zaren stellen und hoffe auf dessen grausame Bestrafung.
      Beides steht allerdings auch nicht im Libretto, soweit ich es ergoogeln konnte. Darin wird Grjasnoj entsprechend seiner Ankündigung am Schluss abgeführt - was ich auch eher noch härter und konsequenter empfinde als den Suizid. Was meinst du dazu?

      Hat diese Aufzeichnung noch jemand hier gesehen?
      VG, stiffelio

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von stiffelio ()

    • Ljubascha tauscht die Gifte doch aus, bevor bekannt wird, dass der Zar Marfa als Braut ausgewählt hat.

      Das hab ich nicht so genau im Kopf, war das vorher schon? Nun gut, dann ist es etwas logischer, ja.

      als Marfa als Zarenbraut verkündet wird, ist ihr Bräutigam Lykow der erste, der ihr geradezu überschwänglich gratuliert. Warum?

      Ja! Die Szene fand ich auch sehr unstimmig, ganz genau!

      Den Schluss habe ich gar nicht so richtig verstanden, ich fand ihn irgendwie unlogisch. Müsste ich nochmal ansehen im Video. Wie ich in Cappriccio schon geschrieben habe, ich hätte ja ein total andres Ende draus gemacht, nach dieser genialen medialen inszenierung, die als Idee großartig ist: die Zarenbraut wird für tot erklärt, lebt aber irgendwo in Prunk mit den Apparatschicks weiter. Wenn schon Inszenierung, dann alles, eben auch das Ende. Man hätte das wundervoll mit Illusion vs. Wirklichkeit spielen können, so dass niemand mehr wüsste, was wahr und was gemahct ist. Das erschiene mir passender. So ist das irgendwie alles nur hektisch am Schluss, aber hat mich nicht so recht berührt. Ich gucks mir aber vielleicht nochmal an. Bin insoweit etwas unschlüssig mit dem Ende.
      "If music be the food of love, play on." (W. Shakespeare, Twelfth Night)
    • Verdi: Luisa Miller, Opéra Royal de Wallonie Liège, 4.12.2014

      seit Anfang Dezember gibt es diese LUISA MILLER im Netz, die noch bis zum 3. Dezember 2015 abrufbar sein soll:

      operaliege.be/en/activities/web-tv/luisa-miller-live-web

      Patrizia Ciofi (Luisa)
      Gregory Kunde (Rodolfo)
      Nicola Alaimo (Miller)
      Bálint Szabó (Wurm)
      Luciano Montanaro (Il Conte di Walter)
      Alexise Yerna (Laura)
      Cristina Melis (Federica)
      Stefano De Rosa (A farmer)
      Chorus & Orchestra of the Opéra Royal de Wallonie
      Massimo Zanetti (musical direction)

      Die Forderung unseres lieben Rideamus, dass Luisa und Rodolfo von möglichst jungen Sängern besetzt sein sollten, wird zwar ganz sicher nicht erfüllt, aber Kunde und Ciofi fand ich trotzdem stimmlich super und darstellerisch sehr gut. Fast genauso gut die übrigen Rollen, wobei Alaimo als Miller die Ohren mehr verwöhnte als die Augen.
      Die Inszenierung störte zumindest nicht und im letzten Abschnitt hat sie mich sogar fasziniert: es wird m.E. angedeutet, dass Luisa sehr genau ahnt, dass Rodolfo ihr Gift anbietet und es ganz bewusst trinkt. Das ist vom Libretto eigentlich nicht gedeckt, aber ein interessanter Einfall.
      Das tragische Ende wurde ein wenig abgemildert, indem bildlich eine "Auferstehung" von Luisa und Rodolfo angedeutet wird. Der Mord von Rodolfo an Wurm ist dann aber wieder librettogemäß.
      Das Einzige, womit ich gar nicht zufrieden war, ist die Kameraführung (Nahaufnahmen in Hülle und Fülle, teilweise extrem nah, so dass nicht einmal das komplette Gesicht zu sehen ist, aber die Aufmerksamkeit auf die Interaktionen der Sänger wurde oft grob verletzt).

      Für mich eine lohnende Ergänzung meiner LUISA-Sammlung!

      VG, stiffelio
    • RE: Verdi: Luisa Miller, Opéra Royal de Wallonie Liège, 4.12.2014

      Liebe Rotkäppchen,

      vielen Dank für diesen primär sehr interessanten Link und die guten Absichten, aber leider kommt bei der großen Mehrheit der Opern, die ich eben angeklickt habe, die Meldung:
      "Pour des raisons de droits concédés à France Télévisions, cette vidéo n'est pas disponible depuis votre position géographique". :(

      VG, stiffelio

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von stiffelio ()

    • Liebe Rotkäppchen,

      gestern waren es noch 24, von denen ich 8 angeklickt habe:
      - Tosca
      - Entführung aus dem Serail
      - Barbiere
      - Otello (den kenne ich aber schon, habe ich festgestellt)
      - Dialogues des Carmélites
      - Aida (da hat mir Radames stimmlich nicht besonders zugesagt)
      - La Traviata (die ist heute generell nicht mehr abrufbar)
      - Zauberflöte

      Davon haben nur zwei funktioniert: Otello und Aida.
      Aber danke für den Hinweis, dass alle anderen offenbar zugänglich sind. Vielleicht finde ich ja dann doch noch die eine oder andere, die mir zusagt. :wink

      VG, stiffelio
    • Liebe stiffelio,

      o.k., dann hat tatsächlich Murphy voll zugeschlagen. Die Traviata war diese hier: klick (plus Part 2 und 3 im selben Kanal), die kennst du bestimmt auch schon längst :wink.

      Das allererste Mal bin ich auf dieses Angebot von culturebox.francetvinfo vor einigen Monaten gestoßen, nachdem ich folgende interessante Blog-Seite entdeckt hatte (vielleicht kennst du die auch schon??):

      belcantissimo.blogspot.de/p/opernsendungen-aktuell.html

      Die dort verlinkten Streams sind auch tatsächlich in D abrufbar, thematisch ist die Auswahl auf Belcanto fokussiert.

      LG, Rk

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rotkäppchen ()

    • Original von Rotkäppchen
      Die Traviata ... kennst du bestimmt auch schon längst

      stimmt, die kenne ich schon

      Das allererste Mal bin ich auf dieses Angebot von culturebox.francetvinfo vor einigen Monaten gestoßen, nachdem ich folgende interessante Blog-Seite entdeckt hatte (vielleicht kennst du die auch schon??):


      Diese Seite hatte ich mal im Rahmen des Verdi-Projektes gefunden. Hab sie aber schon längere Zeit nicht besucht, werde gleich mal stöbern gehen. :wink

      VG, stiffelio
    • Donizetti: Lucia di Lammermoor -- So, 08.02.2015, ab 18:00 Uhr

      Live aus der Bayerischen Staatsoper München:
      Donizetti: Lucia di Lammermoor
      So, 08.02.2015, ab 18:00 Uhr
      staatsoper.de/tv.html

      Musikalische Leitung ... Kirill Petrenko
      Inszenierung ... Barbara Wysocka
      Bühne ... Barbara Hanicka
      Kostüme ... Julia Kornacka

      Lord Enrico Ashton ... Dalibor Jenis
      Lucia Ashton ... Diana Damrau
      Sir Edgardo di Ravenswood ... Pavol Breslik
      Lord Arturo Bucklaw ... Emanuele D'Aguanno
      Raimondo Bidebent ... Georg Zeppenfeld
      Alisa ... Rachael Wilson
      Normanno ... Dean Power

      Bayerisches Staatsorchester
      Chor der Bayerischen Staatsoper


      [Quelle: staatsoper.de/stueckinfo/lucia…6a5dfb94826cf3b4e90fcdb13]
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