Sinfonische Variationen op.13

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    • Sinfonische Variationen op.13

      Schumann hat im Gegensatz zu Brahms nur wenige Variationswerke geschrieben. Umso erstaunlicher ist es, dass er gerade mit seinen sinfonischen Variationen op.13 ein absolutes Meisterwerk, in seinem an Meisterwerken nicht gerade spärlich besetzten Werkkatalog, geschaffen hat.
      Vor einiger Zeit wurde ein weiteres Variationswerk vorgestellt, welches als Vorstudie zu den Variationen op.13 angesehen wird. Diesen 1831-35 entstandenen Beethoven-Etüden liegt das Thema des zweiten Satzes der 7. Sinfonie von Ludwig van Beethoven zugrunde. Der junge Schumann beschäftigte sich intensiv mit dem Werk des verehrten Meisters. Neben dem in allen Variationen präsenten Thema zitiert er andere Motive Beethovens, wie den Anfang des zweiten Satzes der 6. Sinfonie (Pastorale", ,,Szene am Bach") und den Beginn der 9. Sinfonie. Diese Komposition liegt uns heute nur in Form von drei Skizzenbüchern vor; denn Schumann selbst veröffentlichte sie nicht. Ein Grund mag seine im Laufe der Jahre zunehmend kritische Haltung gegenüber den eigenen frühen Werken sein. Daher gibt es auch keine in sich geschlossene, vollendete Version dieses Zyklus. In der 1976 im Henle-Verlag erschienenen Erstausgabe, herausgegeben von Robert Münster, sind sämtliche 15 Etüden der drei vorhandenen Skizzenbücher des Werken veröffentlicht. Ein im Fugato durchgeführter Choral, der Erinnerungen an Johann Sebastian Bach heraufbeschwört, schließt am Ende den Zyklus.

      Figurative und spieltechnische Ähnlichkeiten legen die Vermutung nahe, dass die Beethoven-Etüden eine Art Vorstudie zu den Sinfonischen Etüden waren. Motivisch fast identisch sind beispielsweise die Etüde C3 und die Variation 5 aus op. 13. Die Etüden C2 und A1 erscheinen wie Vorbereitungen auf die in den Sinfonischen Etüden erforderliche starke Dehnung der Hand. Das Frühwerk, dem eine Sinfonie zugrunde liegt, mag Modellcharakter gehabt haben. Nun aber geht Schumann noch einen Schritt weiter end nutzt die Klangfarben des Klaviers, um orchesterähnliche ,,sinfonische" Effekte zu erzeugen.
      Das Thema der Sinfonischen Etüden op. 13 stammt von lgnaz Ferdinand Freiherr von Fricken, einem Amateur, der Schumann die Melodie mit eigenen Variationen zur Beurteilung zugeschickt hatte. Im September 1834 antwortet dieser „Ich selbst habe über ihr Thema in diesen Tagen Variationen geschrieben, die ich ,pathetische' nennen will; doch hab ich versucht, das pathetische, wenn etwas davon drinnen ist, in verschiedenen Farben zu brechen … das Objekt soll zwar immer fest vor einem liegen, aber das Glas, mit dem man es ansieht, ein verschieden gefärbtes sein, ähnlich wie es aus buntem Glase zusammengesetzte Scheiben gibt, wodurch die Gegend jetzt rosarot wie im Abendglanz, jetzt golden wie an einem Sonnenmorgen erscheint..."
      Die Tochter des Freiherrn von Fricken Ernestine Iernte Schumann im Klavierstudium bei Friedrich Wieck kennen und war mit ihr zeitweise verlobt. Er löste diese Verbindung aufgrund seiner wachsenden Zuneigung zu Clara Wieck. Friedrich Wieck missbilligte die Beziehung seiner Tochter zu Schumann und untersagte den beiden jeglichen Kontakt. Am 13. August 1837 spielte Clara in der Leipziger Buchhändlerbörse das Thema und drei Variationen aus den Sinfonischen Etüden und setzte damit öffentlich ein Zeichen ihrer Verbundenheit zu Robert Schumann.
      Insgesamt hat es sechs Fassungen des Werkes gegeben, von denen nur die beiden letzten zu Schumanns Lebzeiten in Druck erschienen. Unterschiedliche Namen, die der Komponist für das Werk vorsah (,,Variations pathétiques" 1834, ,,Fantaisies et Finale" 1834, Études Symphoniques" 1837 und Études en forme des Variations" 1852) bringen sein Ringen um die musikalische Form zum Ausdruck. Die vierte der skizzenhaften, unveröffentlichten Fassungen mit dem Namen ,,Fantaisies et Finale" ist noch geprägt von Schumanns melancholischer, nachdenklicher Seite, der er mit dem Namen Eusebius" eine Gestalt verlieh.
      Die nicht in die späteren gedruckten Werke eingegangenen fünf Variationen aus diesem Zyklus wurden 1873 von Clara Schumann und Johannes Brahms als posthume bei Simrock in Berlin herausgegeben. Das war mit Blick auf diese wunderbaren, zumeist versonnenen Charakterstücke durchaus verständlich, nur stellt es heute jeden Interpreten vor die Schwierigkeit, diese einzelnen Variationen innerhalb des gedruckten Variationszyklus op. 13 zu platzieren. Die fünfte der posthumen war beispielsweise von Schumann als Mittelteil der zehnten Etüde konzipiert. Zusätzlich gab es noch eine weitere, bisher gänzlich unveröffentlichte Variation.
      Die 1837 bei Haslinger in Wien, sowie bei Coventry & Hollier in London erschienenen ,,Etudes Symphoniques pour le Pianoforte" spiegeln Schumanns überschäumenden, euphorischen Charakter den er selbst „Florestan" genannt hat, wider. Der Titel ,,Etüden" legt nahe, dass der Komponist den spieltechnischen Aspekt des Variationszyklus in den Mittelpunkt stellt. In der Tat sind die Anforderungen zur Bewältigung dieses Werkes enorm. Clara protestierte wegen dieser hohen Schwierigkeiten, die auf dem Podium wenig Effekt als Bravourstücke hätten. lhrem Einfluss ist möglicherweise auch die Tatsache geschuldet, dass Schumann 1852, als er von mehreren deutschen Verlegern umworben wurde, in einer Neuauflage zwei der technisch anspruchsvollsten Etüden (Nr. 3 und Nr. 9) eliminierte. Zudem kam dem sechsfachen Familienvater die Möglichkeit, das Werk in geringfügig geänderter Form nochmals herauszubringen und erneut Honorar zu erhalten, wahrscheinlich nicht ungelegen. So entstand die letzte Fassung: ,,Etudes en forme des Variations", erschienen bei Schuberth in Hamburg.

      Ich habe eine ganze Reihe von Aufnahmen in meiner Sammlung, von denen mir aber eine, und zwar meine erste, besonders am Herzen liegt. Es ist dies eine Einspielung mit dem jungen Bruno Leonardo Gelber. Ich hatte sie seinerzeit als LP auf einem Flohmarkt erworben, und später dann, der Tonqualität wegen, als CD nachgekauft. Gelbers Deutung ist sehr stark am Notentext orientiert, aber wunderbar ausbalanciert. Er vermeidet Übertreibungen, konzentriert sich mehr auf den poetischen Gehalt, und widersteht der Versuchung virtuos aufzutrumpfen (etwa in den Variationen 5 und 9). Trotzdem bleibt er den enormen Herausforderungen des Werkes nichts schuldig. Neben allen anderen Vorzügen ist diese Darstellung ausgesprochen transparent und klangschön.



      Eine interessante Bereicherung bietet Ragna Schirmer in ihrer Aufnahme, denn sie spielt auch alle nachgelassenen Variationen, und bettet sie in das Gesamtwerk ein. Dadurch erhält der Hörer die Möglichkeit durch Programmierung am CD Player die Reihenfolge selbst zu bestimmen, die sich aus den unterschiedlichen Versionen (s.o.) ergibt. Nebenbei gelingt Frau Schirmer eine wunderbar stimmige Interpretation, die nichts zu wünschen übrig lässt.



      Neben Gelber ist mein klarer Favorit, wie hier so auch bei allen anderen Werken von Schumann, Eric Le Sage. Ich hatte darauf bereits in der Gesamtdarstellung der Werke Schumanns hingewiesen, und habe dem an dieser Stelle nichts mehr hinzufügen.
      Die Diskografie dieses Werkes ist jedoch sehr umfangreich, und ich bin gespannt auf die Vorlieben und musikalischen Entdeckungen der Klaviermusikliebhaber in diesem Forum.

      PS: Eine Frage an die Administratoren dieses Forums: Was muß ich anstellen, um hier Notenbeispiele abbilden zu können? Ich habe pdf Dateien und kann auch die Originale einscannen.

      Einen angenehmen Sonntag wünscht
      Florestan
    • RE: Sinfonische Variationen op.13

      Original von Florestan
      PS: Eine Frage an die Administratoren dieses Forums: Was muß ich anstellen, um hier Notenbeispiele abbilden zu können? Ich habe pdf Dateien und kann auch die Originale einscannen.


      Lieber Florestan,

      ich bin zwar keine Administratorin, erlaube mir aber trotzdem, Dir vorzuschlagen, daß Du ganz einfach die pdf-Datei als jpg-Datei speicherst; dann kannst Du sie wie jedes beliebige Bild (naja, mit Einschränkungen) hier einbinden oder vorher die Takte rausschneiden, auf die sich Deine Bemerkungen beziehen (und sie vorher sogar bearbeiten). Wahrscheinlich kannst Du auch Scans gleich als Bilddatei. speichern.

      Meine bevorzugte Aufnahme ist immer noch die von Philippe Bianconi; er spielt die nachgelassenen Variationen hinterher.

      Grüße, Gamaheh
      In girum imus nocte et consumimur igni.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gamaheh ()

    • Hallo Florestan,

      danke das Du Dir die Zeit genommen hast dieses wunderbare Werk hier gebührend vorzustellen.

      Die Symphonischen Etüden habe ich seinerzeit in der Aufnahme mit V. Sofronitsky kennengelert.
      Sofronitsky begeistert durchaus mit einer eher typsich russischen Herangehensweise und ist vllt. nicht exemplarisch für Schumannsches Klavierspiel wie es "sein sollte"!

      Würde man mich spontan jetzt nach einer Empfehlung fragen würde ich vermutlich auf die Aufnahme von M. Pollini verweisen.

      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Passend zu diesem Kapitel und dem momentanen Hype um Daniil Trifonov habe ich mir mal die Mühe gemacht eine bei youTube veröffentlichte Aufführung vom 23.10.2013 aus dem Auditorium des Louvre in Paris etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieses Werk steht ja auch auf den Programmen seiner derzeitigen Konzerte. Da es von diesem Werk reichlich Aufnahmen gibt, bieten sich hier noch sehr gute Vergleichsmöglichkeiten.
      Als Notengrundlage habe ich die Henle Ausgabe mit der darin enthaltenen Nummerierung benutzt.

      Thema
      gemäßigtes Tempo (Andante) wie die meisten anderen auch

      Variation 1 (Anhang)
      leichte Unsauberkeiten, aber schöne Mittelstimmen, insgesamt sehr stimmig

      Variation 1
      tadellos

      Variation 2
      Akkorde zügig gespielt, stimmungsvoll

      Etüde 3
      Figur in der rechten Hand ungleichmäßig, nicht trocken genug, soll staccato und leggiero gespielt werden , aber etwas holperig

      Variation 3
      Wird zwischendurch unmotiviert langsamer (scheint eine Marotte zu sein, da noch häufiger anzutreffen)

      Variation 4
      Wirkt etwas gehetzt, soll aber scherzando gespielt werden, es fehlt etwas die Leichtigkeit

      Variation 5
      Hat den nötigen Biss und Drive

      Variation 6
      Beginnt mit forschem Tempo, was er aber im 2. Teil nicht durchhält (durchhalten kann?) Muss dann ab Takt 13 abbremsen, was den Fortgang stört. Zum Schluss kommt er mit den Bassoktaven noch etwas in die Bredouille.

      Variation 7
      Die letzten Takte im 1. Teil morendo, was aus der Partitur nicht unbedingt hervorgeht
      Die Wiederholungen wirken etwas gewollt anders gestaltet

      Variation 4 (Anhang)
      In der 1. Hälfte wird der Spannungsbogen gut abgebildet
      Es gibt zwar keine dezidierte Tempovorgabe, aber er geht sehr frei damit um

      Variation 5 (Anhang)
      Sehr zart und fein ausziseliert, die harmonischen Feinheiten kommen gut zur Geltung
      Zum Schluss kommt das ritardando zu früh und er endet auf p statt auf f

      Etüde 9
      Kommt ausgezeichnet rüber, Tempo jetzt angemessen, schön ausgespielt

      Variation 8
      Immer wieder Temporückungen die störend wirken
      Ab Takt oktaviert er den Bass (in modo Horowitz)

      Variation 9
      Die langsamen Variationen liegen ihm insgesamt offenbar mehr, wieder die Mittelstimmen fein herausgearbeitet, hier ist das morendo stimmig

      Finale
      Etwas wüst, unsauber, häufig falsche Noten (z.B. in Takt 80)
      Dann stellenweise wieder schön musiziert, aber in Takt 145 plötzlich viel leiser (ohne ersichtlichen Grund), Wirkt sehr unausgeglichen

      Fazit: Keinesfalls überragende Einspielung eher Durchschnitt, da sie sehr uneinheitlich wirkt. Viele Unsauberkeiten, verschluckte Töne und Hang zu übertriebenem Rubato. Die Interpretation hat insbesondere in den langsameren Variationen ihre stärksten Momente.
      Nun ist dies der Mittschnitt eines Konzertes und der Vergleich zu Studioaufnahmen, bei denen noch nachträglich verbessert werden kann, ist etwas unfair. Aber die Charakteristik einer Interpretation zeigt sich hier wie dort.

      Vergleicht man die Einspielung z.B. mit der von Beatrice Rana, so fällt auf, dass jene eine wesentlich ausgeglichenere Version liefert, die zudem pianistisch überzeugender ist. Auch hier handelt es sich um eine live Aufnahme (Van Cliburn Wettbewerb), aber Frau Rana wirkt deutlich souveräner.

      Herzliche Grüße Florestan
    • Original von Florestan
      Die nicht in die späteren gedruckten Werke eingegangenen fünf Variationen aus diesem Zyklus wurden 1873 von Clara Schumann und Johannes Brahms als posthume bei Simrock in Berlin herausgegeben.


      Lieber Florestan,
      ich möchte mich aus bestimmten Gründen erst jetzt, also etwas spät, zu Deinem Thread über Schumanns op.13 äußern, zuvor jedoch noch danke sagen, so steht für die wenigen Klavierenthusiasten hier im Forum wieder etwas Diskussionsstoff bereit. Auch für mich gehört das Werk von Jugend an zu Schumanns Liebligskompositionen. Meine erste Aufnahme war Kempffs Aufnahme aus den 50ern, der spielte sie ohne die 5 posthumen. Auch im Konzertsaal habe ich sie relativ oft gehört, z. B. mit Alexis Weissenberg, aber auch mit Svjatoslav Richter, beide mit den posthumen. Ich finde, dass letzterer, der sie nicht vereinzelt einstreut, wie z. B. Glemser, Vladar oder Bingham, sondern sie als Block zwischen die Etüden 5 und 6 platziert, die mich überzeugendste Lösung gefunden hat, sie verschafft dem Werk einen Mittelpunkt, einen ruhenden Pol, auf den die Musik hinarbeitet und Raum zum Innehalten gibt. Ich war hocherfreut, als ich nach Richters Bonner Konzert dann ziemlich bald seine Eurodisc-LP erwerben konnte. Rösel und Perahia haben die posthumen als Block vor bzw. hinter die Variationen gesetzt. Auffallend ist, dass die "alten" Pianisten wie Cortot, Rubinstein, Casadesus, Kempff, aber auch jüngere wie Anda oder Gelber den 5 aus dem Nachlass keine Beachtung schenkten. Heute gehören sie anscheinend bei allen zum festen Inventar von Schumanns op.13.

      Gruß Amadé

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Amadé ()

    • Original von Amadé

      Heute gehören sie anscheinend bei allen zum festen Inventar von Schumanns op.13.

      Gruß Amadé


      Lieber Amadé,

      .. und das ist auch gut so, denn sie enthalten ausgezeichnete Musik, bei der es jammerschade wäre sie nicht zu hören. Ich erinnere noch mal an meine Bemerkungen zur Aufnahme von Ragna Schirmer, die alle Variationen eingespielt hat, und wo es dem Hörer frei gestellt ist, die Reihenfolge zu bestiimmen.
      Mit Kempf kann ich übrigens nichts anfangen. Die Aufnahmen finde ich schlichtweg langweilig, weil ihm die technischen Fähigkeiten zur Umsetzung fehlen, und er das durch Ausdruck zu kompensieren sucht. Letzteres führt zwar zur Erhellung des Werkes, aber es fehlt der Schwung (etwa in Var 6). Schumann war eben nicht nur Eusebius sondern auch Florestan (an der Wahl meines Pseudonyms kann man also erkennen, welche Art von Interpretation ich bevorzuge). Gleiches gilt für Jörg Demus, dessen Gesamtausgabe eine Menge Meriten hat, die aber auch an einem zuviel Eusebius leidet. Da es aber reichlich Aufnahmen gibt (wann kommt die Besprechung auf Deiner Homepage?) ist auch für jeden Geschmack etwas dabei.

      Schönen Abend wünscht

      Florestan
    • Original von Florestan
      Mit Kempf kann ich übrigens nichts anfangen.


      Lieber Florestan,
      es trifft zu, was Du zu Kempffs technischen Fähigkeiten schreibst, aber man sollte ihn nicht unterschätzen. Es gelang ihm immer wieder, den Werken, die er gerade spielte, Atmosphäre zu geben, bei romantischer Musik mehr, aber auch bei Beethoven und Mozart. Ich erinnere mich an ein Konzert mit ihm vor ca. 40 Jahren, da spielte er zum Schluss die Kreisleriana, eine Erfüllung! Ähnliches erlebte ich in einem anderen Konzert mit der A-dur-Sonate op.2 Nr.2, er fesselte mich mit seinem Spiel vom ersten bis zum letzten Ton.

      Gruß Amadé
    • Liebe Schumann-Freunde,

      ich muss unbedingt auf die Einspielung der Symphonischen Etüden incl. der Nachgelassenen Nikolai Luganskys (Piano Classics) hinweisen. Die technischen Reserven dieses Pianisten sind enorm. Die poetische Aussage der Stücke wird auf wunderbare Weise erzielt. Der Klavierklang Luganskys ist traumhaft schön. Dabei bleibt alles transparent. Das Finale wird viel mit deutlich mehr Elan als bei Pogorelich, Pollini oder Gelber absolviert.

      LG, Siamak
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