Konzerte 2016 & 2017

    • am 3.4. im Gasteig in München:


      Itzhak Perlman
      Rohan de Silva


      Igor Stravinsky/Dushkin: "Suite Italienne" für Violine und Klavier
      César Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur
      Anton Dvorak: Sonatine für Violine und Klavier G-Dur op.100
      sowie weitere Werke nach Maestro Perlmans Ansage
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
    • Schon fest geplant:

      9.1. MusicaAeterna, Teodor Currentzis, Paticia Kopatchinskaja (Beethoven, Mozart); Philharmonie Köln

      12.3. Martha Argerich, Mischa Maisky (voraussichtlich Bach, Beethoven, Schostakowitsch); Philharmonie Köln

      22.4. Martha Argerich, Daniel Barenboim (Mozart, Schubert, Strawinsky); Philharmonie de Paris

      Im Hinterkopf:
      28./29.6. Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi, Hélène Grimaud (Brahms)

      und, und, und...

      Nikolaus.
    • Schon reserviert / gebucht:

      29.1. in Essen:
      Julia Fischer, Violine, Künstlerische Leitung
      Yulianna Avdeeva, Klavier
      Academy of St Martin in the Fields

      Pjotr I. Tschaikowski
      Serenade C-Dur für Streichorchester, op. 48
      Andrey Rubtsov
      Konzert für Violine und Streichorchester
      Felix Mendelssohn Bartholdy
      Konzert für Violine, Klavier und Orchester d-Moll


      19.2.in Essen:
      Christiane Karg, Sopran
      Bernarda Fink, Alt
      Chor der MCO Academy
      Alexander Eberle, Choreinstudierung
      Mahler Chamber Orchestra
      Musiker der MCO Academy am Orchesterzentrum l NRW
      Daniel Harding, Dirigent

      Gustav Mahler
      Sinfonie Nr. 2 c-Moll “Auferstehungssinfonie”


      18.4. in Essen:

      Evgeny Kissin
      Julian Rachlin (Violine)
      Mischa Maisky (Violoncello)

      Franz Schubert |Klaviertrio Nr. 1 in B-Dur op. 99 D 898
      Peter Iljitsch Tschaikowsky |Klaviertrio in a-Moll op. 50
    • Am Samstag 11.3.2017 Mannheim, Rosengarten


      Bohuslav Martinù
      Die Fresken des Piero della Francesca H352
      Ludwig van Beethoven
      Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
      Antonín Dvořak
      "Natur, Leben und Liebe", Ouvertüren-Trilogie:
      In der Natur op. 91, Karneval op. 92, Othello op. 93

      Tzimon Barto, Klavier
      SWR Symphonieorchester
      Dirigent: Jakub Hrùša
    • Gestern gastierte Grigory Sokolov in der Hamburger Musikhalle. Es gab:

      Mozart
      Sonate KV 545
      Fantasie KV 475
      Sonate KV 457

      und nach der Pause:

      Beethoven
      Sonate Nr. 27
      Sonate Nr. 32

      und 7 (!) Zugaben.

      Insgesamt gab es wirklich nur eine Pause, da Sokolov beide Teile durchspielte. Da machte inhaltlich Sinn, bedeutete aber auch eine erhebliche Anstrengung für das Publikum (wie auch für den Künstler).
      Sokolov verfügt über einen wunderbar farbenreichen Anschlag, fähig alle möglichen Nuancen des Werkes dem Publikum zu offenbaren und über eine große Fähigkeit, in die einzelnen Musikstücke hineinzuhören, ihre Tiefen auszuloten.
      In manchen Teilen des Abends hätte ich mir vielleicht eine schroffere, deutlichere Interpretationen gewünscht, mehr Gesang auf dem Flügel. Aber das ist jetzt wirklich 'Meckern auf allerhöchstem Niveau', denn seine Sichtweise war stets eine überzeugende und auch überwältigende. Sokolov bezwingt. Er bezwingt und fasziniert auf eine Weise, die mich immer wieder an die Allergrößten seines Faches denken lässt.

      Nach 7 Zugaben (Chopin) schwebte ich jedenfalls von dannen. :)
    • Lieber Falstaff,

      um dieses Konzert beneide ich Dich!
      Ich habe Grigory Sokolov vor über 20 Jahren erstmalig und einmalig in der Stiftskirche Ossiach im Rahmen des Carinthischen Sommer erlebt, mit einem reinen Beethoven-Programm. Es war ein großartige Erlebnis. Obwohl die Kirche nur unbequeme Sitzplätze hat (Kirchenbänke eben oder Klappstühle), hätte das Konzert gut und gerne noch eine Stunde länger dauern können.
      Für mich ist Sokolov der legitime Nachfolger von Svjatoslav Richter und Emil Gilels. Vergleiche hinken immer, das weiß ich, ich meine damit auch die musikalische und technische Souveränität, ansonsten ist Sokolov schon ein ganz eigenständiger Künstler, den man in keine Schublade stecken kann.

      Schönen Abend, Cavaradossi
    • Für alle Beethoven Freunde, insbesondere der Klaviersonaten:

      Der Verein ProPiano Hamburg veranstaltet im Juni wieder mal eine Konzertreihe der besonderen Art:

      Alle 32 Klaviersonaten werden an zwei Wochenenden von insgesamt 6 Pianisten dargeboten.
      Die Konzerte finden am 9. - 11. Juni und am 23. -25. Juni in der Englischen Kirche am Zeughausmarkt statt.

      Mehr Informationen, auch zum Kartenverkauf, gibt es über die website des Vereins, einfach dem link folgen.

      Nikolaus.
    • Ich mnöchte gerne auf die drei folgenden Konzerte hinweisen:

      3. Juni 2017, Dom zu Halberstadt

      Edward Elgar „The Apostles

      Die Mitwirkenden sind:

      Nathalie de Montmollin – Sopran
      Ivonne Fuchs – Alt
      Robert Macfarlane – Tenor
      Friedo Henken, Jörg Hempel, Dirk Schmidt – Bass
      Kantorei Halberstadt und Domchor Magdeburg (Einstudierung KMD Barry Jordan)
      Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
      Mitteldeutsches Kammerorchester
      Leitung: Claus-Erhard Heinrich

      5. Juni 2017, Köln - Philharmonie.

      Edward Elgar: "The Kingdom"

      Die Mitwirkenden sind:

      Johanna Winkel – Sopran
      Catherine Wyn-Rogers – Alt
      Andrew Staples – Tenor
      Simon Bailey – Bass
      Chor und Extrachor des Bach-Vereins Köln
      Sinfonieorchester Wuppertal
      Leitung: Thomas Neuhoff


      17. Juni 2017, Dom zu Magdeburg

      Edward Elgar „The Apostles

      Nathalie de Montmollin - Sopran
      Ivonne Fuchs - Alt
      Robert MacFarlane - Tenor
      Johannes Wollrab, Jörg Hempel, Dirk Schmidt - Bass
      Magdeburger Domchor & Halberstädter Kantorei (Einstudierung KMD Claus-Erhard Heinrich)
      Magdeburgische Philharmonie
      Leitung: Barry Jordan

      Beide Oratorien werden in Deutschland nur sehr selten aufgeführt. Ich habe die Vorbreitungen beider Projekte betreut und kann sagen, dass das alles sehr schöne Aufführungen werden dürften.
      Der Elgar-Freundeskreis Deutschland bietet zu allen drei Auführungen Einführungsvorträge an.

      :hello Agravain
    • Ich erhielt eine nette Mail von Michaela Groß, die an der Planung der nachfolgend vorgestellten Veranstaltung beteiligt ist. Wer sich in Berlin aufhält und mal ein Konzertprogramm mit ungewöhnlichen Kombinationen hören möchte, könnte sich hierfür vielleicht interessieren. Ich überlege, ob ich hingehe, schließlich fände ich gerade die mongolischen Beiträge interessant. Hier die Infos zur Veranstaltung:

      Mongolian Step präsentiert
      Classic meets Steppe
      am
      20.10.2017 im Konzertsaal der UdK Berlin

      Wenn Klassik auf traditionelle mongolische Musik trifft, dann ist es, als stünden sich ein Lipizzaner aus der Hofreitschule und ein Wildpferd aus der Steppe gegenüber.
      Unter dem Titel Classic meets Steppe bringt Mongolian Step in diesem Jahr vier ganz besondere Musiker zusammen: der international bekannte Bariton Amartuvshin Enkhbat, die junge Pianistin Odgerel Sampilnorov und der Pferdekopfgeiger Bat-Ochir Araanz werden gemeinsam mit der deutschen Violinistin Lisa Werhahn auftreten. Die Musiker spielen klassische Kompositionen mit mongolischer Seele der Komponisten Gonchigsumlaa, Khangal und Sharav und interpretieren Werke von Mendelssohn, Verdi und Giordano. Der Höhepunkt des Abends ist der Auftritt des Cardiff Singer of the World Preisträgers Amartuvshin Enkhbat, der mit der unerschöpflichen Strahlkraft und
      Intensität seines Baritons unter anderem Stücke aus Verdis Rigoletto interpretiert.

      Konzert Classic meets Steppe
      20.10.2017 um 20:00 Uhr
      Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
      Hardenbergstraße 33
      10623 Berlin-Charlottenburg
      Einlass ab 18:00 Uhr – Die mongolische Künstlerin Zazaa stimmt mit ihren außergewöhnlichen
      Bildern im Foyer des Konzertsaals auf das besondere Klangerlebnis ein.

      Konzertprogramm
      Durch den Abend führt als Moderator der Musikwissenschaftler und Kulturbotschafter der Mongolei
      Prof. Dr. Bernhard Wulff.

      1. Teil
      1. Calls of 4 Oirad (4 Oirdiin Uria)
      Bat-Ochir Araanz, Morin khuur Solo
      2. Zundui Khangal (1948 – 1996) – Concerto for Morin Khuur
      Bat-Ochir Araanz, Morin khuur und Odgerel Sampilnorov, Piano
      3. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847) – Violin sonata f-dur first movement
      Lisa Werhahn,Violine und Odgerel Sampilnorov, Piano
      4. J. Chuluun (1928 – 1996) – Variation of 2 traditional song
      Lisa Werhahn,Violine und Odgerel Sampilnorov, Piano
      5. Kh. Bilegjargal (1954 – 2008) – Lama tears „Lodon’s Area“
      Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
      6. Byambasuren Sharav (*1952) – Dear my Parents (Aav Eej 2 mini)
      Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano

      PAUSE

      2. Teil
      1. Zundui Khangal (1948 – 1996) – „Variation on a theme of Mongolian folk song“
      Odgerel Sampilnorov, Piano Solo
      2. Byambasuren Sharav (*1952) – „Awakened Steppe“
      Odgerel Sampilnorov, Piano Solo
      3. Umberto Giordano (1867 – 1948) – Andrea Chénier „Nemico della Patria“
      Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
      4. Giuseppe Verdi (1813 – 1901) – Rigoletto „Cortigiani, vi razza dannata“
      Amartuvshin Enkhbat, Baritono und Odgerel Sampilnorov, Piano
      5. Sembe Gonchigsumlaa (1915 – 1991) – Trio
      Lisa Werhahn, Violin; Bat-Ochir Araanz, Morin khuur und Odgerel Sampilnorov, Piano

      Die Musiker

      Amartuvshin Enkhbat, Bariton
      Der junge mongolische Bariton erregte internationales Aufsehen als er 2015 beim internationalen
      Gesangswettbewerb des BBC in Cardiff den Dame Joan Sutherland-Publikumspreis errang. Doch schon
      vor dem erfolgreichen Abschluss seines Gesangstudiums an der Hochschule in Ulaanbaatar im Jahr
      2009 war Enkhbat Solist am Staatlichen Opernhaus der Mongolei und sein Repertoire umfasst Rollen
      wie die des Escamillo in Carmen, Giorgio Germont in La Traviata und die Titelrolle im Rigoletto, in der
      er in diesem Jahr unter anderem in der Arena di Verona gastiert.

      Odgerel Sampilnorov, Pianistin
      Sie gehört zu den bekanntesten Pianistinnen der Mongolei. Mit einer schier unglaublichen Leichtigkeit
      haucht die junge Künstlerin mit jedem Ton altbekannten Stücken eine neue Seele ein. Sampilnorov
      schloss ihre Ausbildung am Konservatorium von Perugia als eine der Besten ihres Jahrgangs mit Summa
      Cum Laude ab. Während ihres Studiums nahm sie an Meisterklassen von Professoren wie Sergio
      Perticaroli, Maxim Mogilevsky, Bart Van Oort und Ivary Ilia teil. Von 2011 bis 2015 vertiefte
      Sampilnorov ihre Studien an der internationalen Piano-Akademie „Incontri col Maestro“ in Imola unter
      der Leitung von Stefano Fiuzzi. Erfahrungen als Solistin sammelte sie bei Auftritten in Peking, Hong
      Kong, Rom und bei Konzerten in Spanien und Deutschland.

      Lisa Werhahn, Violinistin
      Werhahn ist eine gefragte Interpretin für zeitgenössische und klassische Kammermusik. Im Rahmen
      des MärzMusik Festivals 2017 trat sie gemeinsam mit Theodor Flindell mit dem Stück Love Song von
      Alvin Lucier in Berlin auf und im Juni 2017 wird sie das Violinkonzert der serbischen Komponistin
      Snezana Nesic in Hannover uraufführen. Lisa Werhahn studierte an der UdK Berlin bei Isabelle Faust
      und in Bern bei Benjamin Schmid sowie in Weimar bei Friedemann Eichhorn, wo sie ihren Master mit
      Auszeichnung ablegte. Seit 2015 ist sie Mitglied im KNM Streichquartett, einer Formation des
      Kammerensembles Neue Musik Berlin. Tourneen mit verschiedenen Ensembles führten sie ins
      europäische Ausland, Amerika, Brasilien, Japan, Korea und Indien. Als Initiatorin der „Experimentellen
      Musikvermittlung“ realisierte sie bereits viele Projekte für Kinder und Jugendliche u.a. beim Musikfest
      Bern 2009 sowie an Berliner Schulen.

      Araanz Bat-Ochir, Pferdekopfgeiger
      Er gehört zu den namhaftesten Pferdekopfgeigern der Mongolei und beschäftigt sich nicht in seinem
      wunderbaren Spiel, sondern auch in der Theorie mit diesem einzigartigen Instrument. Araanz hat
      zahlreiche Alben, sowie wissenschaftliche Abhandlungen über die Pferdekopfgeige veröffentlicht. Sein
      Repertoire reicht von traditioneller Musik mit der Pferdekopfgeige über die Umsetzung klassischer
      Kompositionen bis hin zu Soul Music. Araanz und seine Musik sind nicht nur in der Mongolei bekannt
      und beliebt. Der Musiker hatte bereits internationale Auftritte in Deutschland, Frankreich, den USA,
      Japan und China.

      Über die Pferdekopfgeige:
      Die Pferdekopfgeige (Morin Khuur) gehört zu den ältesten Musikinstrumenten der Welt und steht
      symbolisch für die weiten Steppen der Mongolei. Ihr melancholischer Klang untermalt seit
      Jahrhunderten die Einsamkeit der mongolischen Steppe. Ihre Töne klingen so zauberhaft und schön
      wie die Geschichte ihrer Entstehung. So soll einst ein mongolischer Sänger das zweisaitige Instrument
      als Andenken an sein geflügeltes Pferd gebaut haben, das ihn Nacht für Nacht zu seiner Geliebten trug.
      Die Klänge der Geige sollten ihn an die Huftritte, den schnellen Galopp, das Traben und das Wiehern
      des geliebten Tieres erinnern.

      Weitere Informationen und Tickets unter
      classic-meets-steppe.de

      ticketmaster.de


      Über Mongolian Step
      Mongolian Step ist eine Agentur für mongolische Kunst und Kultur, die es sich zur Aufgabe gemacht
      hat, mongolische Künstlerinnen und Künstler zu unterstützen und zu fördern und mit der Kunst als
      Medium eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Kultur zu bauen.
      Aus dem Spannungsfeld der überdauernden Traditionen, unterschiedlichster Einwirkungen im Laufe
      der Jahrhunderte und moderner westlicher Einflüsse hat sich in der Mongolei eine Kultur
      ausgebildet, die ganz besondere junge KünstlerInnen und Werke hervorbringt.
      Wir möchten den KünstlerInnen die Chance geben, auch außerhalb der Mongolei mit ihren Werken
      und ihrer Musik aufzutreten, eine moderne Mongolei fernab aller Klischees zu präsentieren und
      gleichzeitig mit neuen Einflüssen in Berührung zu kommen und neue Erfahrungen zu sammeln. Wir
      wollen aktiv den Kulturaustausch fördern. Darum freuen wir uns bei diesem Konzert besonders über
      die Zusammenarbeit der mongolischen Musiker mit der deutschen Geigerin.
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • ich kann das insofern empfehlen, als dass ich Bernhard Wulff "kenne" (er war Schlagzeugprofessor an meiner alten Hochschule in Freiburg). Ein sehr spannender und interessanter Mensch mit Humor. Ich bin da leider nicht in Berlin, aber das klingt gut!
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
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