Heute neu gekauft - Jahr 2016/2017

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    • Mit den Ives-Sonaten habe ich mich vor ein paar Jahren mal näher beschäftigt. Ich habe selten eine Werkgruppe gehört, deren Wohl und Wehe so von sehr den Interpreten abhängt. Bei machen musste ich sogar abschalten, was man aber nicht den Werken anlasten kann. Als hervorragend habe ich die folgende in Erinnerung (das ist glatt gelogen, ich musste die Suchfunktion bemühen :cool ) :



      Ich bin gespannt, was es zu Hahn/Lisitsa zu berichten gibt.

      :hello
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Falstaff schrieb:

      Eigentlich bin ich ja mit meinen Callas- und Stravinsky-Boxen ausgelastet, aber bei einem Preis von knapp unter 3,-€ beim Urwaldfluss konnte ich einfach nicht widerstehen.



      :hello Falstaff
      Immer noch meine Lieblingsaufnahme. Es erstaunt mich, dass du diesen Klassiker noch nicht im Regal hattest.

      Am Wochenende bestellt:





      und:



      Gruß Amonasro :hello
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Amonasro schrieb:

      Immer noch meine Lieblingsaufnahme. Es erstaunt mich, dass du diesen Klassiker noch nicht im Regal hattest.
      Lieber Amonasro, heute habe ich die 'Bohème' mit Pavarotti und Freni angehört. Ich muss leider gestehen, so richtig begeistert sie mich nicht. Und ähnlich wie bei der 'Turandot' habe ich das Gefühl, dass es wieder an HvK liegt.

      Das ist glänzend dirigiert, es stimmt alles. Vielleicht nicht unbedingt das Tempo, dass mir meistenteils zu langsam erscheint. Aber sonst ist es wieder ein wunderbarer Klangteppich. Aber ich habe immer das Gefühl, dass er jede Phrase bis zum Exzess schön klingen lässt. Was er dann auch von seinen Sängern erwartet. Für mich erstarrt alles zu sehr in Schönheit. Das ist dann 'Bohème de luxe'.

      Aber das ist mit Sicherheit alles Geschmackssache. Und vielleicht auch Meckern auf hohem Niveau, denn natürlich ist es zunächst eine mit Recht berühmte Aufnahme.

      LG Falstaff


    • Tobias Hume & Eric Fisher
      Tobias Hume ist einer meiner allerliebsten Komponisten, schließlich hat er für eines meiner liebsten Instrumente komponiert, für die "Gambo viol". Über den Komponisten ist sehr wenig bekannt, nicht einmal sein genaues Geburtsdatum, einige Quellen sind der Meinung, Hume sei geistig ein wenig verschoben gewesen (aber sind das nicht alle Musiker?). Viel ist leider von ihm nicht erhalten, das wenige kommt aber immer wieder mal in schönen Einspielungen heraus. Diese Aufnahme, die ich eigentlich nur bestellt habe, um meine Sammlung mit Hume-Scheiben zu komplettieren, konnte ich leider nicht vorhören, es gibt keinen MP3-Download. Es ist keine schlechte Aufnahme, aber sie bietet nicht viel neues, außer vielleicht, dass hier einige Lieder ohne Gesang zu hören sind ("What Greater Griefe"). Ob das viel neues eröffnet? Ich glaube nicht. Enttäuscht war ich von den Stücken von Eric Fischer, bei denen ich nicht einmal verstehe, warum er nun gerade für Gamben komponiert hat, aber das ist sicher auch Geschmackssache.
      Wer mal einen originellen Hume hören will, dem empfehle ich diese Aufnahme hier:



      Captain Tobias Hume: A Scottish Soldier, Concerto Caledonia


      Hier wird viel schottisches Kolorit gezeigt, was wirklich ausgezeichnet zu Hume passt, ist er doch ein Scottish Soldier gewesen (sagte er zumindest selbst). Mit Entsetzen habe ich gesehen, dass diese CD nur noch für einen horrenden Preis gehandelt wird. Es gibt das Ganze aber auch als Download, gottseidank (offenbar nur nicht über Amazon).
      Ansonsten kann man auch hier mit Savall nicht viel falsch machen, schön ist auch die Scheibe mit Emma Kirkby und Paolo Pandolfo/ Labyrinto.
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
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