Mozarts Symphonien

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    • Mozarts Symphonien

      Hallo allerseits,

      obwohl ich keine große Anhängerin von Mozart bin, meine ich doch, dass ich meine Sammlung gelegentlich um einige seiner Symphonien erweitern könnte. Eventuell sind mir ja bislang ungeahnte und unglaubliche Hörerlebnisse entgangen. Gesamtaufnahmen mag ich generell nicht, einige wenige Einzelaufnahmen besitze ich bereits. Als da wären:

      Nr. 36 – C. Kleiber
      Nr. 39 – Furtwängler
      Nr. 40 – Böhm, Toscanini
      Nr. 41 – Böhm

      Das war es schon.

      Welche seiner Symphonien sollte man also unbedingt gehört haben? In welchen Einspielungen erscheinen sie Euch besonders gelungen?

      Gruß, Cosima
    • Mozarts Symphonien

      Hallo allerseits,

      obwohl ich keine große Anhängerin von Mozart bin, meine ich doch, dass ich meine Sammlung gelegentlich um einige seiner Symphonien erweitern könnte. Eventuell sind mir ja bislang ungeahnte und unglaubliche Hörerlebnisse entgangen. Gesamtaufnahmen mag ich generell nicht, einige wenige Einzelaufnahmen besitze ich bereits. Als da wären:

      Nr. 36 – C. Kleiber
      Nr. 39 – Furtwängler
      Nr. 40 – Böhm, Toscanini
      Nr. 41 – Böhm

      Das war es schon.

      Welche seiner Symphonien sollte man also unbedingt gehört haben? In welchen Einspielungen erscheinen sie Euch besonders gelungen?

      Gruß, Cosima
    • RE: Mozarts Symphonien

      Meine Lieblingssinfonie ist #38 "Prager". Außer dieser und den von Dir schon genannten, sollte man m.E. kennen:

      #35 D-Dur "Haffner"
      #34 C-Dur
      #33 B-Dur
      #31 D-Dur "Pariser"
      #29 A-Dur
      #25 "kleine" g-moll

      Falls die wider Erwarten gefallen sollten, vielleicht noch

      #32 (eher eine Ouverture)
      #26 dito
      #28 C-Dur

      (#37 gibt es nicht; hier hatte Mozart eine Einleitung für eine Sinfonie von Michael Haydn geschrieben)

      Ich gehöre zu der signifikanten Minderheit, die die häufig genannten Mozart-Interpreten wie Boehm, Krips, Marriner, massiv überschätzt mit einer Tendenz zu gepflegter Langeweile, findet.
      Harnoncourts Aufnahmen mit dem Concertgebouw sind in macher Hinsicht provokant, aber sehr spannen und hörenswert (außerdem preiswertes Reinhören möglich, elatus u.ä. 5-7 EUR), einige andere highlights (teils historisch, teils nicht so leicht oder nur in Sammelboxen zu finden):

      #41 Fricsay, Szell (Immerseel für HIP)
      #40 E. Kleiber, Schuricht (Furtwängler in der Version ohne Klarinetten)
      #38 Markevitch
      #36 Klemperer
      #35 Fricsay, Markevitch, Szell
      #34 Markevitch, Szell
      #31 Klemperer
      #25 Klemperer

      Zwei Schnäppchen sind diese hier:




      Bei Fricsay sind #29, 35, 41 mono, 39,49 und die Füller (Nachtmusik, Maurer. Trauermusik, Adagio&Fuge c-moll) stereo. Seine #40 ist sehr langsam, sagt mir nicht so zu, aber durchaus ergreifend (wenn man weiß, dass er todkrank war). 41 und 35 gehören zu den m.E besten Mozartinterpretationen überhaupt.
      Bours 4-CD-Box mit 10 Sinfonien (25, 28, 29, 33, 35-41) für 4,99 ist nicht nur zum Kennenlernen erstklassig: geradlinige, schnörkellose, transparente Aufnahmen, vielleicht etwas "neutral". Klang einwandfrei (vermutlich vom SWF, ca. 1970)

      viele Grüße

      J. Bristow
    • RE: Mozarts Symphonien

      Meine Lieblingssinfonie ist #38 "Prager". Außer dieser und den von Dir schon genannten, sollte man m.E. kennen:

      #35 D-Dur "Haffner"
      #34 C-Dur
      #33 B-Dur
      #31 D-Dur "Pariser"
      #29 A-Dur
      #25 "kleine" g-moll

      Falls die wider Erwarten gefallen sollten, vielleicht noch

      #32 (eher eine Ouverture)
      #26 dito
      #28 C-Dur

      (#37 gibt es nicht; hier hatte Mozart eine Einleitung für eine Sinfonie von Michael Haydn geschrieben)

      Ich gehöre zu der signifikanten Minderheit, die die häufig genannten Mozart-Interpreten wie Boehm, Krips, Marriner, massiv überschätzt mit einer Tendenz zu gepflegter Langeweile, findet.
      Harnoncourts Aufnahmen mit dem Concertgebouw sind in macher Hinsicht provokant, aber sehr spannen und hörenswert (außerdem preiswertes Reinhören möglich, elatus u.ä. 5-7 EUR), einige andere highlights (teils historisch, teils nicht so leicht oder nur in Sammelboxen zu finden):

      #41 Fricsay, Szell (Immerseel für HIP)
      #40 E. Kleiber, Schuricht (Furtwängler in der Version ohne Klarinetten)
      #38 Markevitch
      #36 Klemperer
      #35 Fricsay, Markevitch, Szell
      #34 Markevitch, Szell
      #31 Klemperer
      #25 Klemperer

      Zwei Schnäppchen sind diese hier:




      Bei Fricsay sind #29, 35, 41 mono, 39,49 und die Füller (Nachtmusik, Maurer. Trauermusik, Adagio&Fuge c-moll) stereo. Seine #40 ist sehr langsam, sagt mir nicht so zu, aber durchaus ergreifend (wenn man weiß, dass er todkrank war). 41 und 35 gehören zu den m.E besten Mozartinterpretationen überhaupt.
      Bours 4-CD-Box mit 10 Sinfonien (25, 28, 29, 33, 35-41) für 4,99 ist nicht nur zum Kennenlernen erstklassig: geradlinige, schnörkellose, transparente Aufnahmen, vielleicht etwas "neutral". Klang einwandfrei (vermutlich vom SWF, ca. 1970)

      viele Grüße

      J. Bristow
    • Hallo Jack,

      danke Dir für Deine interessanten Vorschläge. Besonders der Hinweis auf Fricsay freut mich, da ich einige seiner Aufnahmen (Beethoven, Dvorák, Smetana) sehr schätze. Ich glaube, der wäre etwas für mich, zumal auch vom Preis her gut erschwinglich.

      Harnoncourt hatte ich auch schon ins Auge gefasst. „Provokant und spannend“ klingt gut, zumal ich mit meinen Böhm-Aufnahmen auch nicht so recht glücklich bin. Die „Prager“ würde ich mir also eventuell mit Harnoncourt zulegen.



      Die weiterhin enthaltene Symphonie Nr. 39 ist auf der Rondo-Seite sehr positiv besprochen worden: "http://www.rondomagazin.de/fuehrer/mozart/wam12.htm"

      Ich denke, hier kann man nicht viel falsch machen (sie kostet zudem nur 4,99 Euro).

      Soweit meine momentanen Überlegungen. Vielleicht melden sich ja noch andere Mitglieder, um ihre Eindrücke kundzutun.

      Gruß, Cosima
    • Hallo Jack,

      danke Dir für Deine interessanten Vorschläge. Besonders der Hinweis auf Fricsay freut mich, da ich einige seiner Aufnahmen (Beethoven, Dvorák, Smetana) sehr schätze. Ich glaube, der wäre etwas für mich, zumal auch vom Preis her gut erschwinglich.

      Harnoncourt hatte ich auch schon ins Auge gefasst. „Provokant und spannend“ klingt gut, zumal ich mit meinen Böhm-Aufnahmen auch nicht so recht glücklich bin. Die „Prager“ würde ich mir also eventuell mit Harnoncourt zulegen.



      Die weiterhin enthaltene Symphonie Nr. 39 ist auf der Rondo-Seite sehr positiv besprochen worden: "http://www.rondomagazin.de/fuehrer/mozart/wam12.htm"

      Ich denke, hier kann man nicht viel falsch machen (sie kostet zudem nur 4,99 Euro).

      Soweit meine momentanen Überlegungen. Vielleicht melden sich ja noch andere Mitglieder, um ihre Eindrücke kundzutun.

      Gruß, Cosima
    • Meine Recherche eben ergab, dass bzgl. der „Prager“ die Mackerras-Aufnahme vielleicht eine gute Alternative wäre. Kennt sie jemand?



      Ein Glücksfall aber, wenn zu fundierten Kenntnissen über Fragen des Stils auch das Talent eines Vollblutmusikers hinzukommt wie bei Charles Mackerras. Seine Aufnahme der "Prager" Sinfonie hat unglaublichen Drive und sichert der Musik scharf umrissene Konturen. Außerdem erinnert das Cembalo daran, daß zu Mozarts Zeit immer noch eine Continuo-Gruppe im Orchester mitspielte. (Rondo-Seite)

      Was ist eigentlich mit Sándor Vegh? Gilt er nicht als Mozart-Experte?

      Gruß, Cosima
    • Meine Recherche eben ergab, dass bzgl. der „Prager“ die Mackerras-Aufnahme vielleicht eine gute Alternative wäre. Kennt sie jemand?



      Ein Glücksfall aber, wenn zu fundierten Kenntnissen über Fragen des Stils auch das Talent eines Vollblutmusikers hinzukommt wie bei Charles Mackerras. Seine Aufnahme der "Prager" Sinfonie hat unglaublichen Drive und sichert der Musik scharf umrissene Konturen. Außerdem erinnert das Cembalo daran, daß zu Mozarts Zeit immer noch eine Continuo-Gruppe im Orchester mitspielte. (Rondo-Seite)

      Was ist eigentlich mit Sándor Vegh? Gilt er nicht als Mozart-Experte?

      Gruß, Cosima
    • Original von Cosima
      danke Dir für Deine interessanten Vorschläge. Besonders der Hinweis auf Fricsay freut mich, da ich einige seiner Aufnahmen (Beethoven, Dvorák, Smetana) sehr schätze. Ich glaube, der wäre etwas für mich, zumal auch vom Preis her gut erschwinglich.


      Ja, 12-15 EUR für 2 randvolle CDs. Die #29 ist die einzige, die ich nicht so gelungen finde (auch klanglich sehr trocken)


      Harnoncourt hatte ich auch schon ins Auge gefasst. „Provokant und spannend“ klingt gut, zumal ich mit meinen Böhm-Aufnahmen auch nicht so recht glücklich bin. Die „Prager“ würde ich mir also eventuell mit Harnoncourt zulegen.



      Ich denke, hier kann man nicht viel falsch machen (sie kostet zudem nur 4,99 Euro).


      Die Prager ist eine extreme Interpretation; Harnoncourt läßt alle Wiederholungen spielen und nimmt im Kopfsatz ein recht gemäßigtes Tempo, so dass der ca. 19 min dauert, da würde ich empfehlen mal eine "normalere" Version als Alternative zu hören. Die 39 mag auch manchen verprellen, aber die finde ich grandios. Man hört schon Beethovens Eroica heraus (ebenso macht er m.E. durch seine Tempowahl den Zusammenhag der Einleitung mit dem Rest des Hauptsatzes deutlicher als die meisten andern).
      Welche Sinfonien mit Vegh zu haben sind, weiß ich nicht; es gibt massenhaft Serenaden und Divertimenti in einer Box. Er wäre vermutlich aus der "leicht und spritzig"-Richtung meine erste Wahl. Mackerras kenne ich nicht; scheint aber eine ordentliche Version in kleiner Besetzung (moderne Instrumente) zu sein.

      viele Grüße

      J. Bristow
    • Original von Cosima
      danke Dir für Deine interessanten Vorschläge. Besonders der Hinweis auf Fricsay freut mich, da ich einige seiner Aufnahmen (Beethoven, Dvorák, Smetana) sehr schätze. Ich glaube, der wäre etwas für mich, zumal auch vom Preis her gut erschwinglich.


      Ja, 12-15 EUR für 2 randvolle CDs. Die #29 ist die einzige, die ich nicht so gelungen finde (auch klanglich sehr trocken)


      Harnoncourt hatte ich auch schon ins Auge gefasst. „Provokant und spannend“ klingt gut, zumal ich mit meinen Böhm-Aufnahmen auch nicht so recht glücklich bin. Die „Prager“ würde ich mir also eventuell mit Harnoncourt zulegen.



      Ich denke, hier kann man nicht viel falsch machen (sie kostet zudem nur 4,99 Euro).


      Die Prager ist eine extreme Interpretation; Harnoncourt läßt alle Wiederholungen spielen und nimmt im Kopfsatz ein recht gemäßigtes Tempo, so dass der ca. 19 min dauert, da würde ich empfehlen mal eine "normalere" Version als Alternative zu hören. Die 39 mag auch manchen verprellen, aber die finde ich grandios. Man hört schon Beethovens Eroica heraus (ebenso macht er m.E. durch seine Tempowahl den Zusammenhag der Einleitung mit dem Rest des Hauptsatzes deutlicher als die meisten andern).
      Welche Sinfonien mit Vegh zu haben sind, weiß ich nicht; es gibt massenhaft Serenaden und Divertimenti in einer Box. Er wäre vermutlich aus der "leicht und spritzig"-Richtung meine erste Wahl. Mackerras kenne ich nicht; scheint aber eine ordentliche Version in kleiner Besetzung (moderne Instrumente) zu sein.

      viele Grüße

      J. Bristow
    • Nun, dass ich in Sachen Mozart Sinfonien nicht zu Jacks "signifikanter Minderheit" gehöre, dürfte ja hier allgemein bekannt sein.

      Ich besitze diese Gesamtaufnahme der Sinfonien mit Karl Böhm und den Berliner Philharmonikern aus den Sechzigern




      Ich finde diese Aufnahmen nach wie vor wunderbar. Damit meine ich vor allem ganz naiv, dass sie so klingt, wie Mozart für mich nun mal in erster Linie klingen muss - schön. Das FonoForum bezeichnete die Aufnahmen übrigens kürzlich als "pomadig" - das haben sie vor 30 Jahren sicher noch ganz anders gesehen. Und auch ich finde das nicht, sondern würde eher Vokabeln wie Eleganz, Wohlklang und Ausgewogenheit benutzen.

      Einzig bei ganz den frühen Sinfonien muss man wohl Abstriche machen, die sind denn doch auch für meinen Geschmack etwas zu schwerfällig musiziert. Da nehme ich lieber die Aufnahmen mit Macckeras und dem Prager Kammerorchester zur Hand, die sind leichtfüßiger.





      Von den frühen Sinfonien höre ich besonders gerne die "kleine"g-moll-Sinfonie, Nr. 25. Aber auch Nr. 14, 19, und 24 gefallen mir gut. Und ab Nr. 29 dann sowieso alles.

      Mit Gruß von Carola
    • Nun, dass ich in Sachen Mozart Sinfonien nicht zu Jacks "signifikanter Minderheit" gehöre, dürfte ja hier allgemein bekannt sein.

      Ich besitze diese Gesamtaufnahme der Sinfonien mit Karl Böhm und den Berliner Philharmonikern aus den Sechzigern




      Ich finde diese Aufnahmen nach wie vor wunderbar. Damit meine ich vor allem ganz naiv, dass sie so klingt, wie Mozart für mich nun mal in erster Linie klingen muss - schön. Das FonoForum bezeichnete die Aufnahmen übrigens kürzlich als "pomadig" - das haben sie vor 30 Jahren sicher noch ganz anders gesehen. Und auch ich finde das nicht, sondern würde eher Vokabeln wie Eleganz, Wohlklang und Ausgewogenheit benutzen.

      Einzig bei ganz den frühen Sinfonien muss man wohl Abstriche machen, die sind denn doch auch für meinen Geschmack etwas zu schwerfällig musiziert. Da nehme ich lieber die Aufnahmen mit Macckeras und dem Prager Kammerorchester zur Hand, die sind leichtfüßiger.





      Von den frühen Sinfonien höre ich besonders gerne die "kleine"g-moll-Sinfonie, Nr. 25. Aber auch Nr. 14, 19, und 24 gefallen mir gut. Und ab Nr. 29 dann sowieso alles.

      Mit Gruß von Carola
    • Die Böhm-Gesamteinspielung habe ich auch und ich habe ein etwas gespaltenes Verhältnis dazu. Es gibt Tage, da find ich sie auch richtig schön. Dann wiederum recht langweilig, wie ein Uhrwerk: Tick, tick tick. Keine Tempo variationen, nur präzise und gleichmäßig. Mir ist wohl klar, dass sie mehr als nur präzise und gleichmäßig sind, aber manchmal langweilen mich diese Aufnahmen einfach.Das ist bei mir sehr stimmungsabhängig.

      An Cosima,
      Die Mackerrasaufnahmen find ich ausgesprochen gelungen, insbesondere auch die 38. Dynamisch und mitreissend würde ich sie bezeichnen. Ich meine, dass diese Reihe auch überhaupt eine gute Anschaffung ist. Ich besitze von Mackerras die Sinfonien von 24-41. Die früheren Werke muss ich nicht häufiger als einmal haben.
      Aber wie ich sehe, ist deine Sammlung wohl noch recht ausbaufähig.

      Von Harnoncourt besitze ich die Sinfonien mit dem Concertgebouw Nr. 31, 33 34, 35, 40, 41. Harnoncourt ist halt Geschmacksache, ich mag sie auch, mir gefällt aber der Mackerras besser.
    • Die Böhm-Gesamteinspielung habe ich auch und ich habe ein etwas gespaltenes Verhältnis dazu. Es gibt Tage, da find ich sie auch richtig schön. Dann wiederum recht langweilig, wie ein Uhrwerk: Tick, tick tick. Keine Tempo variationen, nur präzise und gleichmäßig. Mir ist wohl klar, dass sie mehr als nur präzise und gleichmäßig sind, aber manchmal langweilen mich diese Aufnahmen einfach.Das ist bei mir sehr stimmungsabhängig.

      An Cosima,
      Die Mackerrasaufnahmen find ich ausgesprochen gelungen, insbesondere auch die 38. Dynamisch und mitreissend würde ich sie bezeichnen. Ich meine, dass diese Reihe auch überhaupt eine gute Anschaffung ist. Ich besitze von Mackerras die Sinfonien von 24-41. Die früheren Werke muss ich nicht häufiger als einmal haben.
      Aber wie ich sehe, ist deine Sammlung wohl noch recht ausbaufähig.

      Von Harnoncourt besitze ich die Sinfonien mit dem Concertgebouw Nr. 31, 33 34, 35, 40, 41. Harnoncourt ist halt Geschmacksache, ich mag sie auch, mir gefällt aber der Mackerras besser.
    • Original von Carola
      Ich finde diese Aufnahmen nach wie vor wunderbar. Damit meine ich vor allem ganz naiv, dass sie so klingt, wie Mozart für mich nun mal in erster Linie klingen muss - schön. Das FonoForum bezeichnete die Aufnahmen übrigens kürzlich als "pomadig" - das haben sie vor 30 Jahren sicher noch ganz anders gesehen. Und auch ich finde das nicht, sondern würde eher Vokabeln wie Eleganz, Wohlklang und Ausgewogenheit benutzen.


      Pomadig, ausgewogen – so würde ich Böhms Mozart-Interpretation auch bezeichnen. Und das ist genau der Grund, warum ich ihn weniger schätze, ja sogar eher als langweilig bezeichnen würde. „Schön“ ist zwar relativ, aber eigentlich war ich genau mit diesem Vorurteil belastet: Dass Mozart nämlich einfach nur „schön“ klingen müsse. Das mag der Grund sein, weshalb ich mich so lange gegen Mozarts Musik sperrte. Erst Interpretationen, die andere Seiten Mozarts aufzeigen, haben mich ein wenig mehr für diesen Komponisten geöffnet.

      Sei’s drum, jedem seine Vorlieben.

      Gruß, Cosima
    • Original von Carola
      Ich finde diese Aufnahmen nach wie vor wunderbar. Damit meine ich vor allem ganz naiv, dass sie so klingt, wie Mozart für mich nun mal in erster Linie klingen muss - schön. Das FonoForum bezeichnete die Aufnahmen übrigens kürzlich als "pomadig" - das haben sie vor 30 Jahren sicher noch ganz anders gesehen. Und auch ich finde das nicht, sondern würde eher Vokabeln wie Eleganz, Wohlklang und Ausgewogenheit benutzen.


      Pomadig, ausgewogen – so würde ich Böhms Mozart-Interpretation auch bezeichnen. Und das ist genau der Grund, warum ich ihn weniger schätze, ja sogar eher als langweilig bezeichnen würde. „Schön“ ist zwar relativ, aber eigentlich war ich genau mit diesem Vorurteil belastet: Dass Mozart nämlich einfach nur „schön“ klingen müsse. Das mag der Grund sein, weshalb ich mich so lange gegen Mozarts Musik sperrte. Erst Interpretationen, die andere Seiten Mozarts aufzeigen, haben mich ein wenig mehr für diesen Komponisten geöffnet.

      Sei’s drum, jedem seine Vorlieben.

      Gruß, Cosima
    • Original von fohlenfanatiker
      Die Mackerrasaufnahmen find ich ausgesprochen gelungen, insbesondere auch die 38. Dynamisch und mitreissend würde ich sie bezeichnen.


      Hallo Günter,

      schön, dass sich noch ein Fürsprecher der Mackerras-Aufnahme gefunden hat (Carola erwähnte ihn ja auch). Die Prager sollte ich wohl wirklich gehört haben. Ich bin gespannt, ob sie mir gefallen wird. Harnoncourt würde mich aber auch sehr reizen, gerade weil er so kontrovers beurteilt wird.

      Was ist eigentlich mit Gardiner? Auch sehr gelobt - vielleicht eine Alternative?



      Gruß, Cosima
    • Original von fohlenfanatiker
      Die Mackerrasaufnahmen find ich ausgesprochen gelungen, insbesondere auch die 38. Dynamisch und mitreissend würde ich sie bezeichnen.


      Hallo Günter,

      schön, dass sich noch ein Fürsprecher der Mackerras-Aufnahme gefunden hat (Carola erwähnte ihn ja auch). Die Prager sollte ich wohl wirklich gehört haben. Ich bin gespannt, ob sie mir gefallen wird. Harnoncourt würde mich aber auch sehr reizen, gerade weil er so kontrovers beurteilt wird.

      Was ist eigentlich mit Gardiner? Auch sehr gelobt - vielleicht eine Alternative?



      Gruß, Cosima