Rachmaninov: Klaviersonate #2 b-moll op.36

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    • Bin schon sehr gespannt auf die angekündigten "Rezensionen", besonders die der Glemser- und der Kocsis-Aufnahme (aus welchem Jahr stammt eigentlich letztere?) - eine von beiden wird's für mich wohl werden (habe bislang nur Biret auf Naxos - gut, aber nicht wirklich überwältigend).

      Wäre schön, wenn Ihr den Aspekt Aufnahmequalität nicht vergessen würdet...

      Danke!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tangua ()

    • Bin schon sehr gespannt auf die angekündigten "Rezensionen", besonders die der Glemser- und der Kocsis-Aufnahme (aus welchem Jahr stammt eigentlich letztere?) - eine von beiden wird's für mich wohl werden (habe bislang nur Biret auf Naxos - gut, aber nicht wirklich überwältigend).

      Wäre schön, wenn Ihr den Aspekt Aufnahmequalität nicht vergessen würdet...

      Danke!

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    • Original von Tangua
      Bin schon sehr gespannt auf die angekündigten "Rezensionen", besonders die der Glemser- und der Kocsis-Aufnahme (aus welchem Jahr stammt eigentlich letztere?) - eine von beiden wird's für mich wohl werden (habe bislang nur Biret auf Naxos - gut, aber nicht wirklich überwältigend).

      Wäre schön, wenn Ihr den Aspekt Aufnahmequalität nicht vergessen würdet...


      Warum legst Du Dir nicht beide Aufnahmen zu und schreibst dann für uns eine eigene "Rezension"? Den Aspekt Aufnahmequalität kann man in diesem Falle vernachlässigen - bei beiden Aufnahmen gibt es m.E. in dieser Hinsicht nichts zu bemängeln.

      Gruß, Cosima
    • Original von Tangua
      Bin schon sehr gespannt auf die angekündigten "Rezensionen", besonders die der Glemser- und der Kocsis-Aufnahme (aus welchem Jahr stammt eigentlich letztere?) - eine von beiden wird's für mich wohl werden (habe bislang nur Biret auf Naxos - gut, aber nicht wirklich überwältigend).

      Wäre schön, wenn Ihr den Aspekt Aufnahmequalität nicht vergessen würdet...


      Warum legst Du Dir nicht beide Aufnahmen zu und schreibst dann für uns eine eigene "Rezension"? Den Aspekt Aufnahmequalität kann man in diesem Falle vernachlässigen - bei beiden Aufnahmen gibt es m.E. in dieser Hinsicht nichts zu bemängeln.

      Gruß, Cosima


    • Freddy Kempf spielt die Sonate #2 auf einem durchaus klangschönen Yamaha Flügel in der 1913 Originalversion.

      Seit dem ersten Hören bin ich etwas hin und her gerissen wie ich die Aufnahme finden soll. Meine Eindrücke sind mhrheitlich negativ.
      Auch beim letzten Hören vor einigen Tagen hatte ich den Eindruck bei Kempf wird nichts zusammen gehalten.
      Vielleicht ist es dies was Horowitz und andere dazu bewogen hat die Sonate in der späteren Version oder gar eigener Versionen zu spielen.

      Jedenfalls erpfand ich die Aufnahme zwischenzeitlich von der Spielweise also wolle Kempf fast die "Mängel" der Sonate aufdecken.

      Wer weiß, vielleicht sehe ich das irgendwann ja auch einmal ganz anders.
      _____

      Administrator: Das Klassikforum


    • Freddy Kempf spielt die Sonate #2 auf einem durchaus klangschönen Yamaha Flügel in der 1913 Originalversion.

      Seit dem ersten Hören bin ich etwas hin und her gerissen wie ich die Aufnahme finden soll. Meine Eindrücke sind mhrheitlich negativ.
      Auch beim letzten Hören vor einigen Tagen hatte ich den Eindruck bei Kempf wird nichts zusammen gehalten.
      Vielleicht ist es dies was Horowitz und andere dazu bewogen hat die Sonate in der späteren Version oder gar eigener Versionen zu spielen.

      Jedenfalls erpfand ich die Aufnahme zwischenzeitlich von der Spielweise also wolle Kempf fast die "Mängel" der Sonate aufdecken.

      Wer weiß, vielleicht sehe ich das irgendwann ja auch einmal ganz anders.
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      Administrator: Das Klassikforum
    • Gestern abend hörte ich nochmal die Aufnahme der Sonate mit Y. Sudbin.



      Sudbin spielt die Sonate in einer Version wie sie von Horowitz gespielt wurde.

      Mir gefällt Sudbin's Herangehensweise an die Sonate sehr gut. Die Wechsel zwischen kraftvollen und sensiblem Klavierspiel mit feinem Anschlag und schönen Klangfarbe gelingt ihm ausgesprochen gut.

      ebenfalss auf der CD:

      Chopin-Variationen op. 22
      Lied-Transkriptionen op. 21, 5 & op. 38, 3
      Transkription: Liebesleid & Liebesfreud (F. Kreisler)
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Gestern abend hörte ich nochmal die Aufnahme der Sonate mit Y. Sudbin.



      Sudbin spielt die Sonate in einer Version wie sie von Horowitz gespielt wurde.

      Mir gefällt Sudbin's Herangehensweise an die Sonate sehr gut. Die Wechsel zwischen kraftvollen und sensiblem Klavierspiel mit feinem Anschlag und schönen Klangfarbe gelingt ihm ausgesprochen gut.

      ebenfalss auf der CD:

      Chopin-Variationen op. 22
      Lied-Transkriptionen op. 21, 5 & op. 38, 3
      Transkription: Liebesleid & Liebesfreud (F. Kreisler)
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      Administrator: Das Klassikforum
    • Heute hörte ich, zum wiederholten male, die Aufnahme der Sonate mit M.A.Hamelin.



      Wie immer ein sehr zwiespältiger Eindruck.

      Auf der einen Seite dieses technisch ePerfekte ausgereifte Klavierspiel bei dem man einfach jede Note, jeden Anschlag sauber hört und es wirklich ein Genuß darstellt zu lauschen.

      Auf der anderen Seite jedoch dieser "Mangel" an "Gesang", eine Kühle, nicht nur im Klang sondern auch emotional. Hier fehlt mir einfach Leidenschaft und Sehnsucht.

      Auch wenn man ggf. unterstellen muß, daß Rachmaninoff selber eher einen "unterkühlen" bzw. "harten" Anschlag pfegte.
      Was allerdings nicht zwingend das beste für das eigene Werk / die eigene Komposition sein mag.
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Heute hörte ich, zum wiederholten male, die Aufnahme der Sonate mit M.A.Hamelin.



      Wie immer ein sehr zwiespältiger Eindruck.

      Auf der einen Seite dieses technisch ePerfekte ausgereifte Klavierspiel bei dem man einfach jede Note, jeden Anschlag sauber hört und es wirklich ein Genuß darstellt zu lauschen.

      Auf der anderen Seite jedoch dieser "Mangel" an "Gesang", eine Kühle, nicht nur im Klang sondern auch emotional. Hier fehlt mir einfach Leidenschaft und Sehnsucht.

      Auch wenn man ggf. unterstellen muß, daß Rachmaninoff selber eher einen "unterkühlen" bzw. "harten" Anschlag pfegte.
      Was allerdings nicht zwingend das beste für das eigene Werk / die eigene Komposition sein mag.
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      Administrator: Das Klassikforum


    • Der sehr positiven Besprechung von Isabel Fedrizzi in der Piano News01/2007 kann ich mich was die Aufnahme der 2. Klaviersonate von S. Rachmaninov angeht nicht anschließen.

      Dudana Mazmanishvilli überzeugt mich hier nicht durchgehend. Stellenweise spielt sie mir zu eintönig im Ausdruck. Da klingt jeder Anschlag monoton aneinander gereiht ohne Differenzierung und farblos.

      Da haben mich andere Aufnahmen in der jüngeren Vergangenheit wie die von Sudbin mehr überzeugt.
      _____

      Administrator: Das Klassikforum


    • Der sehr positiven Besprechung von Isabel Fedrizzi in der Piano News01/2007 kann ich mich was die Aufnahme der 2. Klaviersonate von S. Rachmaninov angeht nicht anschließen.

      Dudana Mazmanishvilli überzeugt mich hier nicht durchgehend. Stellenweise spielt sie mir zu eintönig im Ausdruck. Da klingt jeder Anschlag monoton aneinander gereiht ohne Differenzierung und farblos.

      Da haben mich andere Aufnahmen in der jüngeren Vergangenheit wie die von Sudbin mehr überzeugt.
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      Administrator: Das Klassikforum
    • Das Oktoberheft von diapason hat Rachmanonoff als Hauptthema. Da werden für die beiden Sonaten die Aufnahme mit Alexis Weissenberg besonders empfohlen (man kann sie übrigens auf youtube hören).
      Selbst bin ich weder Rachmaninoffkenner noch - freund. Allerdings habe ich die beiden Aufnahmen mit Helène Grimaud, da ich Grimaudfreund bin.
    • Nikolay Lugansky



      Die Schwierigkeit bei Rachmaninov's 2. Klaversonate sehe ich vor allem in der Strukturierung, wie man aus diesen komplexen Gebilde großartiger Ideen irgendwie ein einheitliches Werk schafft.

      Lugansky gelingt dies - ihm gelingt eine schlüssige Werkdarstellung und keine fragmentierte gestückelte Sichtweise.

      Das wirkt einfach homogen und auch in die Interpretation nach einer klaren Vorsetllung und Deutung.

      Das Lugansky technisch ohnehin zu denen gehört, die das Werk mühelos beherrschen können ist dabei kein Geheimnis.
      Das perlt, da leuchtet und wenn es anders sein muss dann ist es das.

      Anhören!

      :times10
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      Administrator: Das Klassikforum
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