Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2017

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Lange nicht gehört: Paganini gespielt auf Paganinis Violine.


      Nicolò Paganini; The 6 Violin Concertos - Unpublished Adagio
      Massimo Quarta, Orchestra del Teatro Carlo Felice di Genova

      Daraus:
      • Grand Concerto e-Moll, M.S. 75 (Orchestrierung Francesco Fiore, Revision Massimo Quarta)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Daraus höre ich die 9. Symphonie:

      Anton Bruckner:
      Symphonie Nr. 9 ’Dem lieben Gott’

      Carlo Maria Giulini / Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR 1996

      Alles wunderbar funkelnd, detailreich und wuchtig interpretiert: - genau wie ich es bei Bruckner brauche! Nichts wirkt wie Beiwerk, jeder Ton ist mit Bedeutung aufgeladen. :engel
      "Ein Ding um seiner selbst willen tun" (Richard Wagner)
    • Hallo

      LvBeethoven

      Klaviertrio Nr. 6 Es-Dur Op. 70 Nr.2
      Klaviertrio Nr. 7 B-Dur Op. 97 'Erzherzog'

      Isabelle Faust, v
      Jean-Guihen Queyras, v'cello
      Alexander Melnikov, pianoforte

      (HMF, DDD)

      Sehr vivid und hervorragend strukturiert dargeboten. Akzentreich. Das Erzherzog kann sich in jeder Hinsicht mit der berühmten Aufnahme von Heifetz-Feuerman-Rubinstein messen und bestehen.

      :engel

      LG Siamak
    • Sandro Russo kombiniert in seinem Programm Transkriptionen von Domenico Scarlattis Klavier-Sonaten zusammen mit Original-Werken, die die Sonaten als Ausgangspunkt haben. Mich beeindruckt und überzeugt Russos rhythmisch klares und prägnantes Klavierspiel sehr - und natürlich die Auswahl der Werke, die allesamt kleine Wunderwerke sind. Absolut mitreißend die ganze CD. :times10
    • "Dis-Kontur" beginnt mit einem regelrechten Schlag in die Magengrube und steigert sich dann


      Wolfgang Rihm (geb. 1952):

      Dis-Kontur
      Sylvain Cambreling / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg 2002

      Lichtzwang
      Violine: Janos Negyesy
      Ernest Bour / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg 1977

      Sub-Kontur
      Ernest Bour / SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg 1976
      "Ein Ding um seiner selbst willen tun" (Richard Wagner)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Nordolf ()


    • Johann Sebastian Bach; Weihnachtsoratorium BWV 248
      Ruth Ziesak, Monica Groop, Christoph Prégardien, Klaus Mertens
      Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln, Ralf Otto

      Ich weiß, ich bin spät dran, aber das hat sich gelohnt. Der süffige Original-Orchesterklang macht schier benommen und die unaufdringlichen Vokaldarbietungen von Chor und Solisten sind perfekt dazu ausbalanciert.
      :engel
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Cosima schrieb:



      Wenn ich - wie jetzt - nach mehreren Monaten zum ersten Mal wieder eine Richter-Aufnahme höre, bin ich jedes Mal überrascht über die Intensität seines Klavierspiels. So wie beim ersten Mal, als ich ihn mit Rach2 hörte. :engel
      liebe Cosima,

      Diese CD habe ich auch, wahrlich :down leidenschaftlich

      Jetzt

      F Liszt

      Ballade h-moll
      Benediction de dieu dans la solitude

      Claudio Arrau, p

      (Philips , DDD, 1982)

      :engel
      LG Siamak


    • Gaetano Donizetti/Giovanni Emanuele Bidera: Marino Faliero

      Marino Faliero - Cesare Siepi
      Elena - Marisa Galvany
      Fernando - Giuliano Ciannella
      Israele Bertucci - Licino Montefusco
      Irene - Silvana Ferraro
      Leoni - Lodovico Malavasi
      Steno/Giovanni - Eftimios Michalopoulos
      Un gondoliere - Ernesto Gavazzi
      Pietro - Teodoro Rovetta
      Guido Strozzi/Vincenzo/Arrigo - Attilio Zamperoni
      Voce di dentro - Aldo Reggioli

      Orchestra sinfonica e coro di Milano della RAI, Elio Boncomagni

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Cetay schrieb:


      Johann Sebastian Bach; Weihnachtsoratorium BWV 248
      Ruth Ziesak, Monica Groop, Christoph Prégardien, Klaus Mertens
      Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln, Ralf Otto

      Ich weiß, ich bin spät dran, aber das hat sich gelohnt. Der süffige Original-Orchesterklang macht schier benommen und die unaufdringlichen Vokaldarbietungen von Chor und Solisten sind perfekt dazu ausbalanciert.
      :engel
      Was meinst Du mit süffigem Original-Orchesterklang?

      Aber vielleicht verstehe ich es beser, wenn ich die Aufnahme bei Spotify o.Ä. finde.
    • Jürgen schrieb:

      Cetay schrieb:


      Johann Sebastian Bach; Weihnachtsoratorium BWV 248
      Ruth Ziesak, Monica Groop, Christoph Prégardien, Klaus Mertens
      Vokalensemble Frankfurt, Concerto Köln, Ralf Otto

      Ich weiß, ich bin spät dran, aber das hat sich gelohnt. Der süffige Original-Orchesterklang macht schier benommen und die unaufdringlichen Vokaldarbietungen von Chor und Solisten sind perfekt dazu ausbalanciert.
      :engel
      Was meinst Du mit süffigem Original-Orchesterklang?
      Aber vielleicht verstehe ich es beser, wenn ich die Aufnahme bei Spotify o.Ä. finde.
      Ja, die gibt es bei Spotify. Ich versuche, zu präzisieren: Der typische Originalklang (so es ihn denn gibt) ist transparent und luftig, wobei die negativen Konnotationen dünn und blutleer mitschwingen. Hier klingt es transparent und luftig und voll, warm, mit satten dunkeln Farben. Ein Kritiker meinte, dass diejenigen, die ihren Richter noch heimlich aus dem Schrank holen, auch mit dieser Aufnahme glücklich werden könnten.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cetay ()

    • Cetay schrieb:

      Rossini schrieb:

      L.v.Beethovens Violin-Konzert in D Op. 61,gespielt von Bronislaw Hubermann, begleitet von der Staatskapelle Berlin unter George Szell aus dem Jahre 1934 ist, zumindest für mich bemerkenswert, weil ich den Solisten mit "seiner Interpretation" aus fast allen Aufnahmen dieses Werkes, die in meiner Sammlung sind,ohne Schwierigkeiten sofort heraushören kann. Ich besitze dieses Konzert mit anderen Solisten mindestens in 50 verschiedenen Versionen.
      LG
      Rossini
      Hab mich grad bein Schreiben etwas vertan....
      Es waren natürlich die Wiener Philharmoniker .......sorry
      Danke für den Tip, bzw. für die Erinnerung, diese Aufnahme mal wieder einzuschieben. Das ist in der Tat höchst eigenwillig. So etwas traut sich heute keiner mehr, weil es durch die leidigen Debatten über Werktreue (wenn eigentlich Texttreue gemeint ist) und historische Informiertheit, sowie durch das Abschleifen der großen Interpreten von morgen in Wettbewerben von heute kaum noch "Typen" gibt, sondern nur noch brave Erfüllungsgehilfen des unantastbaren Komponistenwillens. Man muss sich ab und an solche Aufnahmen reinziehen, um sich klar zu machen, wie furchtbar langweilig die heutige Klassikszene geworden ist. Dass immer wieder die gleichen Lumpen (österr.: Hadern) neu eingespielt werden, ist schlimm genug - und dann werden sie auch immer wieder gleich interpretiert.

      Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61
      Bronislaw Huberman, Wiener Philharmonisches Orchester, George Szell

      :times10
      Eine meiner Lieblingsaufnahmen von op. 61 - ich nehme jetzt mal an, dass die abgebildete CD gleichermaßen die Interpretation anlässlich des 150. Geburtstages der WPh wieder gibt wie meine CD von Preiser. Hier trifft eine starke Solistenpersönlichkeit auf eine starke Dirigentenpersönlichkeit und beide ziehen am gleichen Strang....solche Konstellationen führen nicht immer zu großartigen Ergebnissen, hier schon.

      Jetzt höre ich eine weitere Lieblingsaufnahme:





      Aufnahmedatum 1952. Thibaud als Dirigent hat als gelernter Violinist natürlich ein besonders gutes Gefühl für den Solopart. Auch hier ein gutes Miteinander, ebenso wie Hubermann scheint mir Szeryng sich die eine oder andere gestalterische Freiheit zu nehmen. Halt - ebenfalls - eine äußerst musikalische und keine dogmatische Veranstaltung.

      Um das Trio meiner Lieblingsaufnahmen perfekt zu machen gleich hinterher (Schreibtisch und Akten dann halt später, ich kann es mir frei einteiilen):



      Mag sein dass es eine "Aufnahme aufgrund des Studiums historischer Quellen" ist, aber es klingt zwar manchmal "anders" - ich musste mich erst einmal mit der Einspielung anfreunden - aber, wie bei Kopatschinskaja nicht anders zu erwarten macht sich bei mir als Hörer trotz des historischen Quellenstudiums nicht das Gefühl breit, eine Perücke aufziehen zu müssen um sich stil- und zeitgemäß langweilen zu können. Herreweghe ist aber auch ohne PT einer der wenigen "HIPPER" die es zumindest oft vermögen meine Ohren und mich zu erfreuen.
      ............Das führt unvermeidlich zur Einebnung der jeweiligen Komponistenpersönlichkeit zugunsten der Hervorhebung der sie umgebenden zeitgebundenen Konventionen, soweit wir diese heute verstehen, also zur interpretatorischen Nivellierung der kompositorischen Qualität (Christoph Schlüren)


      Gruß
      Vinding
    • Kopatchinskaja ist in der Tat sehr stark an historisch informierter Musizierpraxis interessiert, macht dann aber letztlich doch, was sie für richtig hält, wie sie in einem Interview, das ich früher hier zitiert habe, dargelegt hat.
      Die CD fristet bei mir ein trauriges Dasein im Regal, obwohl sie mir sehr gut gefallen hat. Aber das Bedürfnis nach Wiederhören kommt angesichts der überwältigenden Anzahl an Alternativen (allen voran die 2x Kremer) nicht mehr auf.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Gaetano Donizetti/Eugène Scribe: Les Martyrs

      Polyeucte - Michael Spyres
      Pauline - Joyce El-Khoury
      Sévère - David Kempster
      Félix - Brindley Sherratt
      Callisthènes - Clive Bayley
      Néarque - Wynne Evans

      Opera Rara Chorus
      Orchestra of the Age of Enlightenment, Sir Mark Elder

      Sehr interessante Oper mit einem überragenden Michael Spyres; gefällt mir besser als die Urversion Poliuto.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Cetay schrieb:

      Kopatchinskaja ist in der Tat sehr stark an historisch informierter Musizierpraxis interessiert, macht dann aber letztlich doch, was sie für richtig hält, wie sie in einem Interview, das ich früher hier zitiert habe, dargelegt hat.
      Die CD fristet bei mir ein trauriges Dasein im Regal, obwohl sie mir sehr gut gefallen hat. Aber das Bedürfnis nach Wiederhören kommt angesichts der überwältigenden Anzahl an Alternativen (allen voran die 2x Kremer) nicht mehr auf.
      Gerade mal nachgeschaut. Über 40 Einspielungen auf der Festplatte, aber Kremer ist nicht dabei ?( .....mal schauen ob tidal (dahin bin ich von quobuz gewechselt) Kremer bereithält
      ............Das führt unvermeidlich zur Einebnung der jeweiligen Komponistenpersönlichkeit zugunsten der Hervorhebung der sie umgebenden zeitgebundenen Konventionen, soweit wir diese heute verstehen, also zur interpretatorischen Nivellierung der kompositorischen Qualität (Christoph Schlüren)


      Gruß
      Vinding
    • Amonasro schrieb:



      Gaetano Donizetti/Eugène Scribe: Les Martyrs

      Polyeucte - Michael Spyres
      Pauline - Joyce El-Khoury
      Sévère - David Kempster
      Félix - Brindley Sherratt
      Callisthènes - Clive Bayley
      Néarque - Wynne Evans

      Opera Rara Chorus
      Orchestra of the Age of Enlightenment, Sir Mark Elder

      Sehr interessante Oper mit einem überragenden Michael Spyres; gefällt mir besser als die Urversion Poliuto.

      Gruß Amonasro
      :thumbsup: :love:

      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • Benutzer online 2

      2 Besucher