Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2017

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    • Cetay schrieb:



      Franz Schubert; Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Streichquartett & Kontrabass, D. 803
      Ensemble Prisma Wien (auf historischen Instrumenten)
      Diese Aufnahme muss unbedingt bekannt(er) werden. Das Ensemble arbeitet mit einem unabhängigen japanischen Label zusammen und vertreibt CDs über die eigene Webseite, entsprechend werden sie von den Hauspostillen der großen Label-Medienkonzerne nicht vorgestellt oder rezensiert. AllMusic hat diese Lücke geschlossen und völlig zurecht die Höchstnote gezückt. So lebendig, kontrastreich, farbig und vor allem spannungsvoll (nix da mit himmlischen Längen) habe ich das noch nie gehört.
      :times10
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Félicien David/Auguste Colin: Le désert

      Cyrille Dubois, Tenor
      Zachary Wilder, Tenor
      Jean-Marie Winling, Sprecher

      Chœur de chambre Accentus
      Orchestre de chambre de Paris, Laurence Equilbey

      Die Version mit Sprecher.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Emmerich Kálmán; Die Bajadere
      Heike Susanne Daum, Rainer Trost, Anke Vondung, Stephan Genz,
      WDR Rundfunkchor & Funkhausorchester Köln, Richard Bonynge

      Manchmal brauche ich solchen Edeltrash einfach. Die Klischee-triefende Verwendung von Exotismen und Amerikanismen zieht mir die Schuhe aus, das ist schon wieder brilliant zu nennen. Die Selbstreferenzialität mancher Dialoge bringt in diesem Umfeld ein surreales Element ein, das durch die unglaublichen Inhalte noch verstärkt wird. Beispiel: Das Mon Directeur war also der erste Akt - Ja, mein lieber Marquis. Und im zweiten Akt treten gleich 40 Damen in prachtvollen Kostümen auf und denken sie, für alle 40 Kostüme wurden nur 3 Meter Stoff verwendet - Oh là là und warum heißt die Operette Die Bajadere?

      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

    • Enno Poope; Interzone - Lieder und Bilder für fünf Stimmen, Ensemble und Elektronik (Text: Marcel Beyer)
      Neue Vocalsolisten, Omar Ebrahim, ensemble mosaik, Jonathan Stockhammer

      Poppes spezifischer Kompositionsstil– mit Systemen zu arbeiten, um sie aufzubrechen, sich dem Klischee anzunähern, um rechtzeitig abzudrehen (Booklet-Text zur gezeigten Kairos-CD, Download auf Label-Seite) macht ihn für mich zu einem der faszinierendsten Gegenwartskomponisten.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Hallo

      Interpretationsvergleich

      LvBeethoven
      Klaviersonate Nr. 29 B-Dur Op.126 ('Hammerklavier')

      Paul Badura-Skoda, p
      (Genuin, ADD, live, 70er)

      Rudolf Buchbinder, p
      (RCA, DDD, live, 2011)

      Rudolf Serkin, p
      (CBS/Sony, ADD, 60er)

      Friedrich Gulda, p
      (Membran Music, AAD, 50er)

      Sviatoslav Richter, p
      (Stradivarius, ADD, live, 70er)

      John Ogdon, p
      (RCA, ADD, 60er)

      Alfredo Perl, p
      (Arte Nova, DDD, 90er)

      Grigory Sokolov, p
      (Sony, ADD, 1975)

      Wilhelm Backhaus, p
      (Hänssler, AAD, live, 50er)

      Charles Rosen, p
      (CBS/Sony, ADD, 60er)

      Vladimir Feltsman, p
      (MusicMasters, DDD, 90er

      :engel

      LG Siamak

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AcomA ()

    • AcomA schrieb:

      Hallo

      Interpretationsvergleich

      LvBeethoven
      Klaviersonate Nr. 29 B-Dur Op.126 ('Hammerklavier')
      Lieber Siamak,

      ich bin entsetzt ;) : Du hast Solomon gar nicht in Deiner Auswahl! Das ist doch eine Wahnsinnsaufaufnahme der Hammerklavier-Sonate. Falls Du die noch nicht kennst, musst Du sie Dir unbedingt anhören. Ich habe sie lange nicht mehr gehört, aber in meiner Erinnerung war dies immer meine favorisierte Aufnahme dieser wundervollen Klaviersonate. :)



      Bei mir läuft Mendelssohns "Italienische", dieses Mal mit Gardiner und dem LSO. Auch eine tolle Aufnahme, aber in letzter Zeit tendiere ich zu kleineren Orchestern wie den Potsdamern unter Manacorda.



      LG, Cosima :hello
    • Cosima schrieb:

      AcomA schrieb:

      Hallo

      Interpretationsvergleich

      LvBeethoven
      Klaviersonate Nr. 29 B-Dur Op.126 ('Hammerklavier')
      Lieber Siamak,
      ich bin entsetzt ;) : Du hast Solomon gar nicht in Deiner Auswahl! Das ist doch eine Wahnsinnsaufaufnahme der Hammerklavier-Sonate. Falls Du die noch nicht kennst, musst Du sie Dir unbedingt anhören. Ich habe sie lange nicht mehr gehört, aber in meiner Erinnerung war dies immer meine favorisierte Aufnahme dieser wundervollen Klaviersonate. :)



      Bei mir läuft Mendelssohns "Italienische", dieses Mal mit Gardiner und dem LSO. Auch eine tolle Aufnahme, aber in letzter Zeit tendiere ich zu kleineren Orchestern wie den Potsdamern unter Manacorda.



      LG, Cosima :hello
      Liebe Cosima,

      ich habe die Solomon-Aufnahme leider nicht auf CD. Ich hörte sie aber als Schüler auf LP und habe sie als sehr gelungen im Ohr. Sie war gekoppelt mit der A-Dur Sonate Op.101.

      LG :hello Siamak
    • Hallo

      Interpretationsvergleich

      F Liszt
      Sonate h-moll

      Artur Rubinstein, p
      (RCA, ADD, 1965)

      Alfredo Perl, p
      (ArteNova, DDD, 90er)

      Boris Berezovsky, p
      (Mirare, DDD, live, 2000er)

      Claudio Arrau, p
      (Ermitage, ADD, live, 1971)

      Claudio Arrau, p
      (Orfeo, ADD, live, 1982)

      Emil Gilels, p
      (RCA, ADD, 1958)

      Geza Anda, p
      (Audite, AAD, 50er)

      Daniil Trifonov, p
      (DG, DDD, live, 2000er)

      Ivo Pogorelich, p
      (DG, DDD, 80er)

      Josef Bulva, p
      (RCA, DDD, 1984)

      :engel

      LG Siamak
    • Lieber Siamak,

      ..... und ich hatte schon gedacht, mir wäre da was durchgegangen. Es gibt m.W. noch einige Live-Mitschnitte der Sonate mit Gilels, aber von einer zweiten Studioaufnahme war mir nichts bekannt.
      Jedenfalls war es ein schönes Weihnachtsgeschenk des Pianisten, ein passenderes Aufnahmedatum hätte er sich für diese grandiose Einspielung gar nicht aussuchen können.
      Übrigens hast Du recht, die meisten Aufnahmen der "Living Stereo" Reihe entstanden zwischen 1955 und 1959.

      LG,
      Don Perlimplin