Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2017

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    • Morton Feldman; For John Cage
      Josie Ter Haar (Violine), John Snijders (Klavier)

      Einfach überragend! Das ist eine meiner absoluten Lieblings-CDs, nicht nur von Feldman.
      Das wäre diejenige, die ich dem nach Tips suchenden Einsteiger in Feldmans Spätwerk empfehlen würde. Sie ist klanglich im gewohnten Rahmen und das Stück ist mit knapp über einer Stunde Dauer ist nicht gar so fürchterlich lang wie z.b. das 5-stündige Streichquartett Nr. 2.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Amadé schrieb:

      Cetay schrieb:

      Hallo Amadé,

      wie findest du Goberman bei den frühen Sinfonien?
      Lieber Cetay,
      Goberman spielt Haydns frühe Sinfonien noch mit der Brille der Überlieferung, ohne an historische Aufführungspraxis im Entferntesten zu denken, wie es z. B. extrem Thomas Fey vorführt. Trotzdem höre ich meine alten LPs immer mal wieder gern.
      Gruß Amadé
      Mit der traditionellen Aufführungspraxis habe ich hier keine Probleme. Überhaupt scheint mir der instrumentale Haydn sehr robust gegenüber den unterschiedlichsten Interpretationsansätzen zu sein und die Symphonien vertragen den Big Band Sound auf modernen Instrumenten hervorragend (Beecham, Jochum). Aber Goberman fand ich enttäuschend. Das kommt mir bisweilen ziemlich grob und eindimensional vor und das fahrige Orchester fügt sich ins Bild. Da hat beim Querhören nichts genug Eindruck bei mir hinterlassen, um zum Weiter- oder Wiederhören zu bewegen.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • ich höre seit Tagen das Klavierquintett Op. 81 von Dvorak in dieser Aufnahme rauf und runter, wenn auch aus einer Brilliant Box. Es ist einfach soooo schön! Die fünf bringen das Quintett richtig zum Leuchten, in den wunderschönsten Farben. Genau so muss Dvorak sein!
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
    • Hallo Doban und willkommen im Forum!
      Welches Werk hast Du denn von Haydn gehört? Und wer hat gespielt?

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch


    • Ruggero Leoncavallo: La Bohème

      Mimì - Lucia Mazzaria
      Rodolfo - Jonathan Summers
      Musette - Martha Senn
      Marcello - Mario Malagnini
      Alessandro Schaunard - Bruno Praticò
      Barbemuche - Silvano Pagliuca
      Gustavo Colline/Il visconte Paolo - Pietro Spagnoli
      Gaudenzio/Durand - Romano Emili
      Il signore del 1° piano/Un becero - Giampaolo Grazioli
      Eufemia - Cinzia de Mola

      Orchestra e coro del Teatro La Fenice, Jan Latham-Koenig

      Eine gute Alternative zur Studioaufnahme unter Wallberg. Zwar ist die Tonqualität schlechter und man muss Souffleur und Bühnengeräusche in Kauf nehmen, dafür ist die Oper vollständiger: Der Monolog Barbemuches und die Arien von Musette im 1. und 2. Akt sind ungekürzt. Unter den Sängern ragen Bruno Praticò und Pietro Spagnoli als Schaunard und Paolo heraus; die übrige Besetzung ist zwar gut, kommt aber nicht an die Intensität von Bonisolli, Weikl und Milcheva bei Orfeo heran. Insbesondere Jonathan Summers bleibt mir als Rodolfo zu blass. Dennoch möchte ich die Aufnahme nicht missen.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Louis Spohr; Nonett F-Dur, op. 31
      Osmosis

      Die meines Wissens nach einzige Aufnahme des Nonetts mit Originalinstrumenten. Ich bin beleibe kein HIP-Aktivist, aber muss konstatieren, dass bei größer besetzten gemischten Kammerwerken (z.B. auch das Schubertsche Oktett) der Unterschied so eklatant und klar auf der Habenseite der historischen Tonkünstler ist, dass konventionelle Aufnahmen nur noch selten Gnade vor meinen Ohren finden.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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