Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2017

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    • Cetay schrieb:


      Johaness Kalitzke; 4 Toteninseln & 6 Covered Settings
      Thomas E. Bauer (Bariton), Thomas Larcher (Klavier), DSO Berlin, Johannes Kalitzke &
      Stadler Quartet
      • Vier Toteninseln für Orchester mit 2 Solisten
      • Six Covered Settings für Streichquartett
      Kalitzke ist einer der aufregendsten Komponisten der Gegenwart. Für diese unerhörten, regelrecht erregenden Klänge fehlt das passende Vokabular. Kalitzke, Aperghis, Poppe, Lang, Mahnkopf... In großen Zeiten leben wir Neue Musik-Aficionados. :thumbsup: r
      Ja, das ist eine fantastische Aufnahme. Und ist nicht Thomas E. Bauer hier ein großartiger Interpret? Er kann Bach, Schubert und genauso gut moderne Sachen. Ein toller Sänger, ich liebe die Scheibe.


      Bei mir:

      Stravinsky conducts...

      Atemberaubende Interpretation, grandiose Klangqualität für eine Aufnahme aus 1960 (die 1940-er Aufnahme auf der 2. CD habe ich noch nicht gehört).

      Plus: Supertolle Ausstattung dieser "Deluxe Edition". 2 CDs, die wie LPs aussehen und tolles Booklet.

      Was braucht man mehr?

    • Cosima schrieb:

      Cetay schrieb:


      Johaness Kalitzke; 4 Toteninseln & 6 Covered Settings
      Thomas E. Bauer (Bariton), Thomas Larcher (Klavier), DSO Berlin, Johannes Kalitzke &
      Stadler Quartet
      • Vier Toteninseln für Orchester mit 2 Solisten
      • Six Covered Settings für Streichquartett
      Kalitzke ist einer der aufregendsten Komponisten der Gegenwart. Für diese unerhörten, regelrecht erregenden Klänge fehlt das passende Vokabular. Kalitzke, Aperghis, Poppe, Lang, Mahnkopf... In großen Zeiten leben wir Neue Musik-Aficionados. :thumbsup: r
      Ja, das ist eine fantastische Aufnahme. Und ist nicht Thomas E. Bauer hier ein großartiger Interpret? Er kann Bach, Schubert und genauso gut moderne Sachen. Ein toller Sänger, ich liebe die Scheibe.
      Ich muss zugeben, dass mir Thomas E. Bauer zuvor nicht bekannt war. :ignore
      Aber das kann man ja ändern - zumal er einen "Zyklus" aufgenommen hat, den ich kürzlich für mich entdeckt habe und nun hören werde:


      Franz Schubert; 13 Lieder nach Gedichten von Rellstab und Heine & Die Taubenpost D956A ("Schwanengesang" D957)
      Thomas E. Bauer, Jos van Immerseel
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • ZuThomas E. Bauer: Unbedingt mal in die Winterreise mit Immerseel reinhören.

      Das ist eine großartige Aufnahme! In jeder Hinsicht. Ich gebe gerne zu, dass ich sehr durch die diversen FiDi-Winterreisen geprägt bin. Andere Aufnahmen – z. B. von Pregardien oder Güra – fand ich ganz gut, aber nicht annähernd so überwältigend. Die Aufnahme von Thomas E. Bauer und Jos van Immerseel (am Hammerflügel Christopher Clarke, 1988) ist einfach nur begeisternd, ich würde sie ohne Zögern den FiDi-Interpretationen zur Seite stellen. Gerade der wunderbare Klang das verwendeten Instruments trägt zur Stimmung bei.


      Ein Rezensent auf der NDR-Kultur-Seite schrieb seinerzeit sehr richtig:


      Der Ton tiefer Traurigkeit


      Eine ungewohnte Farbe: Nicht so brillant und klar wie der moderne Steinway, sondern beinahe milchig verschwommen und ein bisschen heiser - dieser Hammerflügel lässt uns aufhorchen. Er sorgt für eine zerbrechliche, dunkle Stimmung.
      Diese fragile Grundierung durch das Instrument gibt dem Sänger alle Freiheiten. Und die nutzt Bauer für eine eindringliche Interpretation. Mit seinem edlen Baritontimbre erzählt Bauer die Geschichte des einsamen, enttäuschten und lebensmüden Winterreisenden. Dabei trifft er den typisch Schubertschen Ton tiefer Traurigkeit geradezu erschütternd genau: Es ist kein schreiender Schmerz, der den Hörer anspringt, sondern meist eine leise, nach innen gekehrte Wehmut.


      Bauer hat ein betörendes Timbre, er singt in der Tat sehr eindringlich und ausdrucksstark, alles fließt dabei ganz natürlich. Die Stimmfärbung und der Klang des Instrumentes harmonieren perfekt miteinander.

      Meine Lieblingsaufnahme der Winterreise.

      Bei Bauer gerate ich immer ins Schwärmen. 2012 erlebte ich ihn live zusammen mit dem Minguet Quartett: Notturno von Othmar Schoeck, ein Werk aus den frühen 1930er-Jahren, dem Gedichte von Nikolaus Lenau und Gottfried Keller zugrundeliegen. Ein tolles Werk und ein grandioses Konzert. Seitdem hoffe ich, dass er Schoeck mal auf CD bannen möge.

      Toll ist auch seine Peter Ruzicka-Aufnahme. Ins Offene...

      Aber wie gesagt: Er ist auch mit Händel und Bach richtig gut.



      :hello

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    • Cetay schrieb:

      Joseph Haydn; Konzerte für Tasteninstrumente (Bearbeitet/Arr. für Akkordeon) F-dur, G-Dur, F-Dur & D-Dur, Hob. III:3, 4, 7 & 11
      Viviane Chassot, Kammerorchester Basel
      Das Orchester ist echter Hinlauscher, die lassen es richtig krachen. Ansonsten gilt, was für (fast) alle Kuriositäten, wie auch für (fast) alle extremen Interpretation gilt: der Effekt nutzt sich schnell ab. Mitte des zweiten Konzerts hatte ich schon genug.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • - Hombre de mucha gravedad (für 4 Singstimmen und Streichquartett(2002)
      - Pinicchio, una storia parallela (für 4 Männerstimmen) (2005)
      - Hamlet's mill (für Sopran, Bass, Viola und Violoncello) (2007)
      - Anatra al sal (Comedia harmonica) (für 6 Singstimmen(2000)

      Wer mal reinhören möchte --- ITI KE MI

      - Iti Ke Mi (Für Viola Solo) (1995)
      - Equilibrio. Cherchio (Für Violine solo) (2014)
      Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)

    • Gerorge Gershwin; Porgy & Bess (AD: 1956)
      Mel Tormé, Frances Faye, Johnny Hartmann, Bethlehem Orchestra, Russ Garcia

      Das Coverbild ist eine Mogelpackung. Das Duke Ellington Orchestra ist lediglich in der Ouvertüre zu hören.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Cetay schrieb:


      Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61
      Thomas Albertus Irnberger, Royal Philharmonic Orchestra, James Judd
      Mal will ja kaum glauben, dass es heuer noch Bereicherungen in der Diskographie des hundertfach eingespielten VK-Gipfels gibt, aber das ist zweifellos eine. Das weckt Erinnerungen an die gute alte Schule - und wird jetzt gleich nachgehört:


      Ludwig van Beethoven; Violinkonzert D-Dur, op. 61
      Bronislaw Huberman, Wiener Philharmonisches Orchester, George Szell
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

    • + Zero Hour für Flöte & 13- und 17saitige Koto
      + The 5th Season für Gitarre & Akkordeon
      + Midstream+ für Posaune & Akkordeon; In für Flöte & Klavier
      + Third ear deaf II-b für Flöte & Akkordeon
      + Devil fire Tarantella - Devil fire Tango für Akkordeon & Klavier
      Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)

    • + Willibald motor landscape (für Klarinette, E-Gitarre, Tasteninstrument, Percussion, VIoloncello und Tonband (2012)
      + Neon forest space (für Klarinette, E-Gitarre, Percussion, Violoncello und Tonband) (2009)
      + Wolf studies (für Klarinette, Posaune, Percussion, Violine, Violoncello und Tonband) (2006/14) [/b]
      + Plastic waves (für Klavier und Ensemble) (2013)
      Das glücklichste Los ist die Entbindung vom Tun und Lassen (Arthur Schopenhauer)


    • Michael Haydn; Bläserkonzerte (komplett) Vol. 1
      Salzburger Hofmusik, Wolfgang Brunner
      • Concertino A-Dur für Klarinette (aus Serenade MH 68)
        + Ernst Schlader
      • Concertino D-Dur für Horn (aus Serenade MH 134
        + Johannes Hinterholzer
      • Concertino für Posaune (aus Serenade MH 68)
        + Norbert Salvenmoser
      • Flötenkonzert D-Dur, MH 105
        + Linde Brunnmayr-Tutz
      • Concertino D-Dur für Trompete (aus Serenade MH 104)
        + Franz Landlinger
      Höchst erfreulich! Der Todesmut mit dem ich mich trotz kleinem Fassungsvermögen an bisher unbekannte Werke herangetraut habe, wurde reichlich belohnt. Das ist mit mitreißender Spielfreude musiziert und unprätentiös virtuos dargeboten. Der Klang der Originalinstrumente der Solisten und des Orchesters ist einfach betörend – ein klares Plädoyer für historisches informiertes Musizieren. Nicht zuletzt stimmt auch die Aufnahmetechnik. Die Transparenz des Orchesters und die vielfältigen (Zusammen-)Klangfarben kommen voll zu Geltung. :times10
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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