Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2017

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    • Heute ist lange Arnold Schönberg-Nacht mit vier großen Schlüsselwerken:



      • Serenade op.24
        - Stephen Varcoe (Bass), Charles Neidich (Klarinette), Alan R. Kay (Bassklarinette), Peter Press (Mandoline), David Starobin (Gitarre), Rolf Schulte (Violine), Toby Appel (Viola) & Fred Sherry (Violoncello)
      • Bläserquintett op. 26
        - New York Woodwind Quartet
      • Suite op. 29
        - Zahir Ensemble, Juan Garcia Rodriguez
      • Variationen op. 31
        - Philharmonia Orchestra, Robert Craft
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Pietro Mascagni/Luigi Illica: Isabeau

      Re Raimondo - Henk Smit
      Isabeau - Lynne Strow Piccolo
      Ermyntrude - Jard van Nes
      Ermyngarde - Wendela Bronsgeest
      Folco - Adriaan van Limpt
      Giglietta o Giglieretta - Anna Marangaki
      Messer Cornelius - Tom Haenen
      Il Cavalier Faïdit/Un vegliardo - Sjef van Wersch
      L'araldo maggiore - Charles van Tassel

      Netherlands Radio Choir
      Netherlands Radio Symphony Orchestra, Kees Bakels
      1982

      Die Oper erinnert ein bisschen an Turandot (sowohl die Handlung als auch die Chorszenen). Neben dem bei Mascagni üblichen Intermezzo, dass den nackten Ritt der Hauptfigur durch die Stadt beschreibt, stechen das intensive Schlussduett und die Arie "Non colombelle!", mit der Folco einen Falken herbeiruft, heraus.

      Die Tonqualität ist besser als bei anderen Aufnahmen von Bongiovanni und die Sänger sind von einigen Ausspracheschwierigkeiten abgesehen (bei Tom Haenen endet fast jedes Wort mit dem Vokal a) rollendeckend. Die beiden Hauptdarsteller glänzen vor allem im 3. Akt.

      Interessant ist auch das aus dem Off von der Orgel begleitete Gebet "Cantilena sacra in forma di cuore", dessen Wörter im Libretto ein Herz bilden. In etwa so:

      ---A---------------------------------Te
      umile---------------------------mente
      ------venam grazie implorando
      ---la tua magneficenza laudando
      La Cantilena in sue cadenze lente
      -varchi del ciel l'immacolata neve
      --------e a Te con dir soave
      -----------e con parola pia
      ------------mormori lieve
      ----------------un Ave
      -----------------Maria!

      Gruß Amonasro :hello
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Enno Poope; Interzone - Lieder und Bilder für fünf Stimmen, Ensemble und Elektronik (Text: Marcel Beyer)
      Neue Vocalsolisten, Omar Ebrahim, ensemble mosaik, Jonathan Stockhammer

      :times10 :engel :down :engel :times10
      Die ideale Begleitmusik für einen gut gelaunten Sonntagmorgen-Kaffee.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

    • I Was Like Wow (Zeitgenössische MusiK für Fagott)
      Lorelei Dowling (Fagott)
      • Elena Kats-Chernin; 5 Jazz Pieces für Fagott & Klavier
        + Elena Kats-Chernin (Klavier)
      • Johhannes Maria Staud; Celluloid für Fagott solo
      • Perluigi Billone; Blaues Fragment für Fagott solo
      • Jacob TV (Jacob Ter Veldhuis); I Was Like Wow für Fagott & CD-Zuspielung
      • Sofia Gubaidulina; Konzert für Fagott & tiefe Streicher
        + Klangforum Wien, Johannes Kalitzke
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Wolfgang Amadeus Mozart; Klaviersonaten (komplett)
      Ronald Brautigam

      Daraus höre ich folgendes Programm:
      • Klaviersonate Nr. 6 D-Dur, K. 284
      • Fantasie c-Moll, K. 475
      • Klaviersonate Nr. 16 C-Dur, K. 545 "Sonata facile"
      KV 284 ist ein echter Härtetest für jede GA, Wenn ich beim laaangen Dürnitz-Variationensatz nicht nervös auf dem Sessel hin- und her rutsche oder von demselben -weil weggedöst- herunterrutsche, dann macht der Interpret etwas richtig.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Jetzt großes Vergleichshören von diversen Klaviertrio-Formationen anhand des 1. Satzes (Molto Andante) von:
      Joseph Haydn; Klaviertrio d-Moll, H. IV:23
      • Trio Jean Paul
      • Kungsbacka Piano Trio
      • Patrick Cohen, Erich Höbarth, Christophe Coin
      • Mendelssohn Piano Trio
      • Haydn Trio Eisenstadt
      • Beaux Arts Trio
      • Trio 1970
      • Van Swieten Trio
      Natürlich blind und mit per Zufallsgenerator ausgewählten Reihenfolge. Wir wollen ja unvoreingenommen urteilen. :rolleyes:
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Franz Schreker: Die Gezeichneten

      Herzog Antoniotto Adorno - Alfred Muff
      Graf Andrae Vitelozzo Tamare - Monte Pederson
      Lodovico Nardi - László Polgár
      Carlotta Nardi - Elizabeth Connell
      Alviano Salvago - Heinz Kruse
      Guidobald Usodimare - Robert Wörle
      Menaldo Negroni - Endrik Wottrich
      Michelotto Cibo - Oliver Widmer
      Gonsalvo Fieschi - Matthias Goerne
      Julian Pinelli - Kristinn Sigmundsson
      Paolo Calvi - Petteri Salomaa
      Capitaneo di Giustizia - Alfred Muff
      Ginevra Scotti - Marita Posselt
      Martuccia - Christiane Berggold
      Pietro - Martin Petzold
      u.a.

      Rundfunkchor Berlin
      Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Lothar Zagrosek
      1994

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Joseph Haydn; Missa in angustiis (Nelson-Messe) d-Moll, Hob. XXII:11
      Trinity Choir, Rebel Baroque Orchstra, J. Owen Burdick

      Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Bei klassischen Messen lässt man am Besten die Finger weg von großen Namen. Mit fällt auf Anhieb ein halbes Dutzend hochkarätiger Haydn-Dirigenten ein, deren Messen nicht zu ertragen sind. Sie müssen halt aus vertraglichen Gründen mit Rampenlicht gewohnten und fordernden Sängerinnen und Sängern arbeiten, die m.E. auf diesen Terrain absolut nichts verloren haben.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

    • Luigi Boccherini; Streich- und Gitarrenquintette
      Europa Galante, Fabio Bondi
      • Streichquintette a-Moll, C-Dur & d-Moll, G. 300, 298 & 295
      • Menuett aus Streichquintett E-Dur, G. 275
      • Quintett für Gitarre, 2 Violinen, Viola und Violoncello D-Dur, G. 488 "Fandango"
      • Streichquartett Nr. 4 (Opera Prima, 1777)
      • Quintett für Gitarre, 2 Violinen, Viola und Violoncello C-Dur, G. 453 "La ritratra di Madrid"
      Bei diesem Komponisten weiß ich gar nicht, wo man anfangen soll, mit den ganzen Vor- und Fehlurteilen, die die Sicht auf sein Werk verstellen, aufzuräumen.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Joan Sutherland, Marilyn Horne und Luciano Pavarotti: Live from Lincoln Center

      Szenen aus Ernani, Norma, La bohème, La Gioconda, I masnadieri, La donna del lago, Otello, Il trovatore und Beatrice di Tenda

      New York City Opera Orchestra, Richard Bonynge
      Jake Gardner (Bariton)

      Die Programm-Zusammenstellung gefällt mir sehr: Abgesehen von Che gelida manina wurde auf die üblichen Hits verzichtet; stattdessen dominieren Terzette. Die einzelnen Stücke wurden teilweise sehr großzügig gewählt, so gibt es von Il trovatore das gesamte letzte Bild und vom ersten Norma/Adalgisa-Duett ab die ganze Szene bis zum Aktende. Sutherland ist hier auch in für sie weniger typischen Rollen (La Gioconda, Desdemona) und Marilyn Horne als Ruy Gomez de Silva (eigentlich eine Bass-Rolle) zu hören.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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