Mara Zampieri *30. 1. 1951

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    • Mara Zampieri *30. 1. 1951

      „ Vom wahrhaftigen Singen ! "

      Wiki


      1982 habe ich Mara Zampieri im Maskenball kennen und lieben gelernt (in dieser Produktion habe ich sie 16X gehört), dann folgten viele wundervolle Abende mit ihr. Sie hat immer expressiv gesungen und hat alles gegeben, ich habe sie nie anders erlebt.
      Aber bis heute scheiden sich die Meinungen über sie, auch hatte sie immer eine große Anhängerschaft man lernte ja in den Jahren auch viele andere Fans kennen, sie gab immer gerne Autogramme nach den Vorstellungen und plauderte mit den Fans!
      Bis auf Macbeth und Fanciulla del West gibt es keine Studiaufnahmen von ihr, Live offiziell Il Giuramento und Attila, ja und dann viele Mitschnitte!

      Meine Live Erlebnisse ...
      02.10.1982 L.Lima, N.Christie, C.Powell, G.Zancanaro; Dir.: J.Somogie - Frankfurt/ Maskenball
      20.06.1988 L.Bartolini, D.Ziegler, J.Macurdy; Dir.: S.Soltesz - Bonn/ Norma
      12.02.1986 M.Muraro, E.Filipova, C.Lehnert, H.Niemelae, J.Dietsch, K.Garrison; Dir.: B.Podic - Karlsruhe /Francesca da Rimini
      06.06.1991 P.Dvorský, H.Jungwirth, P.Elvira, K.Helm; Dir.: R.Abbado - München/Manon Lescaut
      29.07.1993 S.Larin, M.Mills, D.Pecková, A.Antoniozzi, S.Yang, T.Migliorini, M.Buda; Dir.: F.Luisi - Bregenz/ Fedora
      23.04.1994 N.Shicoff, V.Kasarova, C.Chausson, R.A.Hartmann; Dir.: L.Gardelli - Zürich/ Adriana Lecouvreur
      30.04.1994 F.Armiliato, Y.Naef, J.W.Prein; Dir.: O.Caetani - Wiesbaden / Norma (Maifestspiele)
      29.05.1990 P.Domingo, R.Keatig, I.Wixell, C.H.Stabell, H.Berger-Tuna; Dir.: E.Kohn - Stuttgart /Tosca
      31.03.1990 V.Bello, I.Gramatzki, V.Sardinero, S.MacAllister, J.Zinowenko; Dir.: I.Palló - Frankfurt/ Il Pirata (konzertant)
      20.07.1990 M.Sylvester, I.Raimondi, D.Malis, N.Bailey, K.Kováts; Dir.: P.Steinberg - Bregenz/ La Wally

      Ich habe einen Radio Mitschnitt aus Wien von der Maria Stuarda (1986) mit Agnes Baltsa, man hätte damals die Studio GA mit der Zampieri machen sollen, als mit der Grubsi (wenn eine der beiden Protagonistinnen nicht gut ist, ist die ganze Konfrontationsszene im Eimer) damals noch nicht so weit, was die Zampieri und die Baltsa da veranstalten ist einfach unbeschreiblich, generell muss man das Publikum hören bei ihren Live Aufnahmen, oder selbst erlebt haben, ;) da wackelten die Opernhäuser, sowas habe ich pers. dann nur noch später als Grubsi Fan erlebt!

      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • Lieber Palestrina,

      die Zampieri ist eine der Sängerinnen, die mir so ziemlich entgangen ist. Gleiches gilt aus der Generation z.B. für Kabaivanska oder Aprile Millo. Nur ein einziges Mal, wie beschrieben, habe ich sie in Braunschweig als Salome konzertant erleben können.

      Ich muss sagen, dass sie damals keinen überwältigenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Das mag aber an der Konzertform gelegen haben wie auch an dem ihr wohl recht fremden Repertoire.

      Dieser, mein Eindruck soll sie aber in keinster Weise herabsetzen. Ich bin überzeugt, dass sie ihre wirklichen Qualitäten erst auf der Bühne zeigen konnte. Da durchaus mit Rysanek oder Jones vergleichbar. Oder eben vielleicht auch mit Baltsa.

      Denn, wenn ich mir diesen Ausschnitt hier ansehe:



      dann ist das :down :down :down :down :down :down :down :down :down :down :down
    • PS: Ich kann verstehen, lieber Palestrina, dass du ihr hinterher gereist bist. Wenn ich diesen Ausschnitt sehe, trifft es mich mitten ins Mark. :)

      Das ist es doch, was Live-Oper sein sollte. Die emotionale Überwältigung, das Mitgerissenwerden, der Moment, in dem technische Fragen nicht mehr interessieren. Wo man sich nur noch der emotionalen Wahrhaftigkeit hingibt, wo man sie erleben darf.

      Und man sollte nicht vergessen, dass eine DVD oder ein Youtube-Ausschnitt nur einen Bruchteil der Wirkung wiedergibt, den man real im Theater erleben kann.

      LG Falstaff
    • Falstaff schrieb:

      PS: Ich kann verstehen, lieber Palestrina, dass du ihr hinterher gereist bist. Wenn ich diesen Ausschnitt sehe, trifft es mich mitten ins Mark. :)

      Das ist es doch, was Live-Oper sein sollte. Die emotionale Überwältigung, das Mitgerissenwerden, der Moment, in dem technische Fragen nicht mehr interessieren. Wo man sich nur noch der emotionalen Wahrhaftigkeit hingibt, wo man sie erleben darf.

      Und man sollte nicht vergessen, dass eine DVD oder ein Youtube-Ausschnitt nur einen Bruchteil der Wirkung wiedergibt, den man real im Theater erleben kann.

      LG Falstaff
      Ganz genau lieber Falstaff, und ich war kein einziges mal enttäuscht von ihr, oder hätte es gar bereut da oder dort hingereist zu sein.
      Wenn ich alles gerade jetzt, so Revue passieren lasse muss ich sagen, im Verismo lagen im großen und ganzen ihre Stärken, und damit ähnlich der Olivero!

      LG palestrina
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      Oolong