W.A. Mozart: Klavierkonzerte - keine Gesamtaufnahmen !

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    • Satie schrieb:

      Das Stück ist übrigens auch ein schönes Beispiel dafür, dass Komponisten mitunter einfach nehmen müssen, was da ist. Dass nämlich hier keine Flöten oder Klarinetten (diese sind eh erst später etabliert) vorkommen, liegt daran, dass das Salzburger Orchester (es ist das letzte dort entstandene Klavierkonzert) einfach keine hatte.
      Wobei die Besetzung "Streicher + 2 Oboen + 2 Hörner (+Fagott?)" damals ein ziemlicher Standard gewesen zu sein scheint, sie findet sich zB auch in vielen frühen Haydn-Sinfonien.
      zwischen weißem rauschen und nichtton
    • EinTon schrieb:

      Satie schrieb:

      Das Stück ist übrigens auch ein schönes Beispiel dafür, dass Komponisten mitunter einfach nehmen müssen, was da ist. Dass nämlich hier keine Flöten oder Klarinetten (diese sind eh erst später etabliert) vorkommen, liegt daran, dass das Salzburger Orchester (es ist das letzte dort entstandene Klavierkonzert) einfach keine hatte.
      Wobei die Besetzung "Streicher + 2 Oboen + 2 Hörner (+Fagott?)" damals ein ziemlicher Standard gewesen zu sein scheint, sie findet sich zB auch in vielen frühen Haydn-Sinfonien.
      Um das zu präzisieren. Die Stammbesetzung Streicher, 2 Oboen, 2 Hörner & Fagott findet man in allen Sinfonien 1-69 (außer der 22). In 13 Fällen kommt die Flöte dazu (davon 3 mal eine zweite) und 10 mal addiert er 2 Trompeten & Pauke. In der Regel ist dies entweder-oder, nur in den Nr. 41 und 54 gibt es Flöte und Trompete gemeinsam. Drei mal werden die Hörner verdoppelt (13, 31, 39), davon zweimal unter Hinzunahme der Flöte, einmal (39) nur so. Einen Sonderfall stellt die Nr. 22 dar, bei der die Oboen durch Englischhörner ersetzt wurden. Unterm Strich sind 46 der ersten 69 Sinfonien für die Kernbesetzung geschrieben. Ab der Nr. 70 ist die Flöte immer dabei und ab Nr. 99 die Klarinetten.
      Das ist nun genug unnützes Wissen am morgen... :haha
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Mitsuko Uchida am Flügel und in Personalunion als Dirigentin des Cleveland Orchesters bei Mozarts Konzerten NR. 9 Es-Due KV 271 und Nr. 21 C-Dur KV 467. Es ist die zweite Aufnahme mit der japanischen Pianistin nach der Philips-Serie mit Jeffrey Tate und dem English Chamber Orchestra.
      Ich kann der CD nichts abgewinnen, die Musik lebt im Augenblick, ohne den Blick aufs Ganze zu richten, bleibt immer auf einer Ebene, es fehlte die Staffelung, die die Partituren vorgeben. Da wird offensichtlich, dass hier ein Dirigent fehlt, der Organisation von Balance, Klang und Tempo sowie das Zusammenspiel mit der Solistin im GRiff hat. Das Orchester spielt meist der Solistin nach, so dümpelt die Musik vor sich hin, ohne Perspektive (2. Satz KV 467). Für viele Hörer vielleicht eine gefällige Aufnahme, aber bei der Fülle der Vergleichsaufnahmen völlig entbehrlich.

      GRüße Amadé


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      An die Technik:

      Die ersten Postings dieses Fadens sind alle doppelt aufgeführt!
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