Mit Stereo-Spitzenaufnahmen durch die Jahrhunderte - Smetana: Die Moldau

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    • Mit Stereo-Spitzenaufnahmen durch die Jahrhunderte - Smetana: Die Moldau

      50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts


      Ferenc Fricsay, Berliner Philharmoniker (1960)





      George Szell, Cleveland Orchestra (1963)





      70er Jahre des 20. Jahrhunderts


      Rafael Kubelik, Boston Symphony Orchestra (1971)





      Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker (1977)






      80er Jahre des 20. Jahrhunderts


      Vaclav Smetacek, Tschechische Philharmonie (1980)






      Vaclav Neumann, Tschechische Philharmonie (1982)







      90er Jahre des 20. Jahrhunderts


      Christoph von Dohnanyi, Cleveland Orchestra (1993)




      Charles Mackerras, Tschechische Philharmonie (1999)





      21. Jahrhundert

      Theodore Kuchar, Janacek Philharmonic Orchestra (2007)







      Marek Stilec, Hradec Kralove Philharmonia Orchestra (2015)




      :hello LT
      Arm bin ich auf die Welt gekommen,
      alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
      ---
      Beharrlichkeit führt zum Ziel!
      ---
      Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
      sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
      ---
      ... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
      ---
      Soli deo gloria
      (CMvW -- Carl Maria von Weber)

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Liebestraum ()



    • Ich bin nicht so vertraut mit Aufnahmen der 'Moldau'. Aber immer wieder gerne höre ich diese mit Václav Neumann und dem Gewandhausorchester. (Hier das LP-Cover, aber es gibt sie auch auf CD.) Was ich hier spüre, ist eine Liebe zu diesem Fluss und damit zur eigenen Heimat, eine Verbundenheit damit. Glücklich und schmerzvoll wie es eben sein kann.

      :hello Falstaff
    • Falstaff schrieb:

      Interessanter Thread, lieber Liebestraum. Aber vielleicht könntest du noch anmerken, warum du gerade diese Aufnahmen ausgewählt hast.

      LG Falstaff
      Genauer gefragt: Da es explizit um Stereo-Aufnahmen geht, ist mir nicht klar ob es sich um Spitzen-Aufnahmen hinsichtlich des Klanges oder der Interpretation handelt - oder um beides. Aus klanglicher Sicht müsste Harnoncourt genannt werden. Seine Einspielung wurde noch für das bei Audiophilen hoch angesehene Teldec-Label gemacht, erschien dann aber wegen der Pleite der Firma anderswo. Die Interpretation wird höchst kontrovers diskutiert - unter anderem wird ihr je nach Präferenz bescheinigt oder vorgeworfen, frei von melodramatischen und martialischen Untertönen zu sein und die Geschichte nicht mit großem heroischen Pathos zu erzählen. Das ist zumindest interessanter als die gefühlt 300 Mitläufer-Aufnahmen.



      Die interpretatorisch beste Aufnahme muss hier leider draußen bleiben, weil sei in Mono ist und damit off-topic.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cetay ()

    • Dass Mono-Aufnahmen immer auch klangliche Einbußen mit sich bringen, liegt auf der Hand. Gerade bei Smetanas "Vaterland" und explizit bei der "Moldau" sind die klanglichen Umsetzungen nicht unbedeutend.

      Von den Mono-Aufnahmen fiele mir nur die Talich-Aufnahme von 1954 ein, die zwar durchaus bedeutsam ist, aber verschmerzbar bei dem Stereo-Überangebot.

      Leider wirkt die Harnoncourt-Aufnahme teilweise zu gelehrt zu oberlehrerhaft verkrampft.


      :hello LT
      Arm bin ich auf die Welt gekommen,
      alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
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      sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Liebestraum ()