Berühmte Komponisten über Carl Maria von Weber

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    • Berühmte Komponisten über Carl Maria von Weber

      Viele Komponisten haben sich für Carl Maria von Weber begeistert. Ihnen soll dieser Thread gewidmet sein!


      :hello LT
      Arm bin ich auf die Welt gekommen,
      alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
      ---
      Beharrlichkeit führt zum Ziel!
      ---
      Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
      sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
      ---
      ... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
      ---
      Soli deo gloria
      (CMvW -- Carl Maria von Weber)
    • Claude Debussy (1862-1918)




      Quelle: wolfiewolfgang.com




      "Weber ist der Vater der romantischen Schule geworden, der wir unseren Berlioz verdanken, dann Wagner, den großen Schöpfer von Symbolen. Weber kann auf eine solche Linie stolz sein."





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      Arm bin ich auf die Welt gekommen,
      alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
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      Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
      sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
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    • Pjotr. I. Tschaikowski (1840-1893)


      Quelle: bearinahat.blogspot.de



      "Oberon selbst ist, was die Musik angeht, verblüffend reizvoll, wo immer er auch auftritt, ist die Musik inspiriert und poetisch."




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      Arm bin ich auf die Welt gekommen,
      alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
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      Beharrlichkeit führt zum Ziel!
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      Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
      sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
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    • Hallo Liebestraum,

      ich habe mich gefragt, ob es wirklich sinnvoll ist, so viele Einzelthreads zu Weber parallel zu führen. Wie man sieht, ist die Resonanz ja nun nicht gewaltig (ich gestehe, selbst auch nichts beitragen zu können), daher wäre vielleicht der tägliche Erinnerungsthread schon ausreichend, man kann ja auch mit seinen Reisen und den Zitaten anderer Komponisten über ihn an ihn erinnern. Oder wie siehst Du das? Ich kann, wenn es recht ist, die Threads zusammenführen.

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • O ja, es ist sinnvoll diese Threads alle einzeln laufen zu lassen. Ich möchte auch nicht, dass sich andere an den Threads beteiligen, weil ich das alleine bewerkstelligen werde.
      Es ist mir völlig klar, dass sich kaum jemand oder gar keiner beteiligen kann, weil er nicht im Stoff steht, so wie ich.

      Sinn und Zweck dieser Threads über Weber (weitere werden noch folgen) sind, den Komponisten mehr ins Bewusstsein zu rücken. Sozusagen als Info-Threads für alle Klassik-Interessierte.

      Es mag etwas massiv sein, Weber so herauszuheben, aber das ist sehr notwendig: zu lange hat Weber im Schatten anderer Komponisten gestanden.


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    • Liebestraum schrieb:

      Ich möchte auch nicht, dass sich andere an den Threads beteiligen, weil ich das alleine bewerkstelligen werde.
      Das wurde der Sinn einer Diskussionsplattform nicht ganz verstanden.
      So wird Erinnerung schnell zum "Spam" und du erreichst genau das Gegenteil.

      Interessant wäre für mich, zu erfahren, warum Weber dein Lieblingskomponist ist, was ihn für dich vor den anderen auszeichnet, welche Werke sich der Einsteiger zuerst vornehmen sollte, welche Aufnahmen besonders gelungen sind...
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Ich möchte Cetay beipflichten. Da wäre doch sonst eine Art Info-Website zu Weber der richtige/ bessere Weg. Die Beteiligung kann man hier sowieso nicht pauschal versagen, so etwas machen wir nur bei reinen Mitteilungen der Administration, und selbst da eher selten.
      Mir erschließt sich nicht, warum die Threads getrennt sein müssen, zumindest fehlt mir da noch so etwas wie ein schlüssiges Argument.

      Auch frage ich mich etwa: Welchen Informationsgehalt hat denn die Auflistung der Orte, die Weber besucht hat, wenn da nicht noch einmal steht, was er dort getan hat/ was der Anlass war. Es ist ja nicht so, dass wir ihm als Autogrammjäger z.B. nach Meiningen nachreisen können, da kämen wir doch etwas spät. Ich bitte darum, mich nicht falsch zu verstehen: ich will niemandem verbieten, Threads so zu gestalten wie man das möchte, aber die Fragen seien mir erlaubt, ich stelle sie, weil ich gerne beitragen möchte, informative Threads bereitzustellen.

      Du schreibst, Weber habe zu lange im Schatten anderer Komponisten gestanden. Das wäre doch etwas, das man näher erläutern könnte. Wo liegen seine Qualitäten, die ihn den anderen (welche sind das überhaupt?) ebenbürtig machen? Es ist oft wahrscheinlich einfacher, so etwas über einzelne Werke zu vermitteln, wie es ja auch oft üblich ist. Da kann man dann bestimmte Stellen zeigen, das Werk in einen Kontext stellen, Aufnahmen vergleichen etc. Da sehe ich einen Sinn in Einzelthreads. Diese würden den Komponisten vermutlich genauso täglich in Erinnerung rufen können.

      Vielleicht konnten wir Dir ja hier einige brauchbare Anregungen geben.

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Richard Wagner (1813-1883)


      Quelle: thegreatcourses.com




      "Ich habe sie soeben hergenommen [gemeint ist die "Freischütz"-Partitur; der Verfasser], um zu zeigen, wer mein Meister war."

      Aus: Cosima Wagner, Tagebücher, 28. Juni 1881




      LT
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      (CMvW -- Carl Maria von Weber)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Liebestraum ()

    • Igor Strawinsky (1882-1971)




      Quelle: britannica.com




      „Weber ist einer meiner Lieblingskomponisten.“





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      Arm bin ich auf die Welt gekommen,
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    • Louis Spohr (1784-1859)




      Quelle: Wikipedia (gemeinfrei)




      „Da ich das Komponistentalent Webers bis dahin nicht sehr hoch hatte stellen können, so war ich begreiflicherweise nicht wenig gespannt, diese Oper [der Freischütz; Anm. d. Verf.] kennen zu lernen, um zu ergründen, wodurch sie in den beiden Hauptstädten Deutschlands einen so enthusiastischen Beifall gefunden habe usw. Die nähere Bekanntschaft mit der Oper löste mir das Rätsel des ungeheuren Erfolges freilich nicht, es sei denn, daß ich ihn durch die Gabe Webers, für den großen Haufen schreiben zu können, erklärt finden wollte.“

      Quelle: Hugo Wolfs musikalische Kritiken, Leipzig



      :whistling:
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Aus diesem Zitat spricht Neid und Missgunst Spohrs gegenüber Weber. Keine Oper Spohrs erreichte nur annähernd solche Erfolge wie die Opern Webers.


      Hits kann man nicht komponieren sie werden zu solchen gemacht. Sie lassen sich nicht erklären, sie waren und sind in Phänomen bis zum heutigen Tag.


      Spohr hat Freundlichkeit gegenüber Weber geheuchelt. Das beweist nicht zu letzt der Briefwechsel Spohr mit dem Musikverleger Peters. Dabei hat Spohr seine Berufung zum Kapellmeister in Kassel nur der Fürsprache Webers zu verdanken.


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      Soli deo gloria
      (CMvW -- Carl Maria von Weber)
    • Webers Gesamtwerk bietet fuer meinen Geschmack ein Hoechstmass an Unausgeglichenheit, was die Qualitaet seiner Arbeit angeht. Da steht Wegweisendes, ja Bahnbrechendes neben Belanglosem: Hat er fuer das Musiktheater sicher (allein schon mit dem Schreifritz) Meilensteine gesetzt, sind seine Klavier-oder Kammermusikwerke teils seichte Salonmusik, seine Sinfonik (wenn auch nicht ohne Charme) ein grandioeses Scheitern an der Gattung. Zwar widerstrebt es mir, vermeintliche gedankliche Kurzschluesse zu ziehen oder zu uebernehmen - im Falle Hans Pfitzners aber, der behauptete, Weber sei auf die Welt gekommen, um den Freischuetz zu schreiben, kann ich nicht umhin, ihm zuzustimmen. Dieser Oper wohnt eine Kuehnheit & eine Strahlkraft inne (kompositorisch wie musik-& zeitgeschichtlich), die ihresgleichen sucht (obschon auch Biedermeierliches in ihr seinen Platz hat).


      Liebestraum schrieb:

      Aus diesem Zitat spricht Neid und Missgunst Spohrs gegenüber Weber.
      Denkbar.

      Liebestraum schrieb:

      Keine Oper Spohrs erreichte nur annähernd solche Erfolge wie die Opern Webers.
      D'accord. Aber: ist allein das schon ein Qualitaetsmerkmal? Siehe Massenet, siehe Lloyd-Webber
    • Dann wird es Zeit, dass du dich ausgiebig mit dem Leben und Werk Webers beschäftigst und nicht bloß irgendwann gesagtes einfach nachplapperst...


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    • Liebestraum schrieb:

      Dann wird es Zeit, dass du dich ausgiebig mit dem Leben und Werk Webers beschäftigst und nicht bloß irgendwann gesagtes einfach nachplapperst...
      Das Nachplappern liegt mir fern.
      Wenn man meinen Kommentar mit etwas Muehe um Unvereingenommenheit liest, kann man, wie ich meine, ein akzeptables Mass an Ausgewogenheit erkennen.
      Gibt es fuer Dich jenseits der Anbetung Webers auch ein Wenn & Aber, ein Fuer & Wider?
    • Für einen weiteren Dialog müsstest du allerdings ein Wissender sein in Sachen Carl Maria von Weber. Da du das nicht bist, erübrigt sich weiteres Gerede.


      :hello LT
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      (CMvW -- Carl Maria von Weber)
    • Na, da hat's mir ja endlich mal wieder jemand so richtig mit der bewährten Fräulein-Rottenmeier-Pädagogik gegeben - wirklich amüsant. Auch diese Hellsichtigkeit: aus 10 Zeilen eines Wildfremden gleich sein Wissen beurteilen zu können - phänomenal (und dabei so sympathisch & kein bisschen anmassend)!
      Dein Wissensstand in inflationärem Einfügen von Bildchen & Tagebuchsentenzen erscheint jedenfalls eindrücklich eben in Form von inflationärem Einfügen von Bildchen & Tagebuchsentenzen - Respekt!
      Falls Du jetzt noch jemanden kennst, der ein Wissender in Sachen Carl Maria von Weber ist, dann motivier' ihn/sie doch mal, hier mitzumachen - das wäre noch eine echte Bereicherung. Ich meine für alle, die auch an Inhalten & am Austausch darüber interessiert sind.

      Copy-und-paste im Überfluss
      Dies zieret den Beflissenen
      Kritik bereitet ihm Verdruss
      Kommt sie doch nicht von Wissenden

      Vor solch Genie, solch Charme und Takt
      Ich nur im Staub versinken kann
      Doch frag' ich meinen Magen-Trakt
      So hält er's mit Max Liebermann...
    • Wer Ikonen malt, wird sich auch vor Ikonoklasten fürchten und reagiert daher eventuell etwas unwirsch, wenn ein Lüftchen aus solcher Richtung zu wehen scheint. Dass die Sachlichkeit hier in der Regel flöten geht, ist bekannt und (mir zumindest) mittlerweile egal, solange kein handfester Streit daraus erwächst.

      Es war uns zwar nicht hier, doch aber im täglichen Ikonenpflegethread untersagt worden, ebenfalls etwas zur Person oder gar zum Werk des CMvW von uns zu geben (es wären ja nicht einmal Ikonoklasten, sondern nur auf niederster Ebene angesiedelte Ungläubige, die dann am Ende mit ihren schmutzigen Schuhen die Ikonenhalle verunreinigten). Daher war allein der Vorstoß in diese Gefilde bereits mehr als nur ein Verstoß gegen die handgestickte Etikette, die Frage aber nach schnödem Holz unter dem Blattgoldrahmen der reinste Fehdehandschuh.

      Bei der Frage, welche Bedeutung Weber denn nun eigentlich musikgeschichtlich und hinsichtlich des Repertoires hat, würde ich beispielsweise (wenn ich es denn wagte, hier überhaupt mich zu Wort zu melden!) mich erdreisten, folgendes Zitat vom Meister persönlich zu bemühen:

      "...die Erfahrung hat gelehrt, daß die Gesamtstimme des Publikums beinahe immer gerecht sei."

      Hiermit wäre Weber, dessen aristokratische Physiognomie Spiegelbild eines edlen Geistes erlesenster Güte nur sein konnte, selbstverständlich mit seiner heutigen Stellung vollstens zufrieden. Wäre ihm nicht übertriebene Erhebung seiner selbst und seines Werks am Ende zuwider ob der ausgeprägten Bescheidenheit, die ihn zierte? Man mag nun natürlich einwenden, dass im Zitat ja das Wörtchen "beinahe" eingefügt ist, welches selbstverständlich gerade auf jedes eigene Opus des Carolus Maria unbedingt seine Anwendung zu finden hätte.

      Deshalb lasse ich es lieber und schreibe gar nichts, was man nun sicherlich verstehen kann, ich hätte auch ehrlich gesagt nicht die Kompetenz dazu, habe ich doch niemals ein Buch über den Komponisten gelesen, ja nicht einmal seine sämtlichen Werke gehört, seine Briefe und Tagebücher habe ich mir auch nicht in den Bibliotheken durchgelesen, ich bin also im wahrsten Sinn vollkommen ungebildet in dieser Materie und würde ernsthaft erwarten, dass mein bloßes hörendes Empfinden hier ausreichend wäre. Ich bin zwar Musiker, aber doch kein Spezialist in dieser Richtung. Auch das also ein Grund, warum ich hier besser gar nichts schreibe, und ich kann nur an alle anderen appellieren, es mir gleich zu tun, denn man bewegte sich sonst einfach auf gar zu dünnem Eis. Da mögen die Gedichte noch so sfantuastisch sein, besser ist es, die Kleinheit des eigenen Geistes nicht zu exponieren und somit jene größeren Geister, die eben die Materie mit der Muttermilch quasi schon eingesaugt haben zu erzürnen oder zumindest ihrer wertvollen Zeit zu berauben. Hier auch noch zu erwarten, ausführliche und sachliche Antworten zu erhalten ist schon wirklich unverschämt. Da muss man Liebestraum (übrigens ist das eine der schönsten Kompositionen für Klavier überhaupt von Weber!) auch einmal verstehen können. Andererseits... wie könnte man? Mit derart beschränkten kognitiven Fähigkeiten?
      Es ist also das Beste, einfach nichts zur Sache zu sagen, so wie ich es auch tue. Einfach nichts, das verschwendet dann auch keinen unnötigen Platz, was der Thread-Urheber sicher zu schätzen weiß. Weil, was weiß ich denn schon über Weber? Das wäre gerade so, als würde ich etwas über Sportwagen schreiben wollen. Ich habe ja nicht einmal einen Führerschein. Jetzt stelle man sich das mal vor, ich würde jetzt daherkommen und beispielsweise über den Aston Martin Q etwas sagen wollen, beispielsweise ob er mir gefällt oder nicht, dann hätte ich doch gar keine Grundlage, auf der ich mich bewegen könnte, ich würde mir vielleicht den Aston Martin anschauen und es würde aus mir herausplatzen: "in Blau finde ich ihn schön." Da würde doch sicher mit Recht einer kommen, der sich da viel besser auskennt und mir erklären, dass ich ja gar nicht weiß, was da im Motor drin ist und wie schnell der fährt und was da alles an Komponenten wäre, die es zu beachten gibt. Man merkt es ja jetzt schon, wie unbeholfen ich darüber rede, da kann man schon verstehen, wenn es dann den wahren Kenner entsetzt, dass da einer kommt und einfach etwas Unqualifiziertes sagt über den Aston Martin. Ich beispielsweise kann sogar völlig ohne Aston Martin leben, aber wenn ich so etwas jetzt zu einem Aston Martin Fan sagen würde, der würde mich sicher ganz schön angehen, und er hätte ja auch Recht, weil was kann ich mich denn erdreisten, so etwas zu sagen über einen Aston Martin. Vielleicht habe ich ja noch kaum jemals einen echten Aston Martin gesehen oder vielleicht nur einmal und dann gedacht: "puh, also so schön finde ich den gar nicht", und wenn ich dann daherkäme und würde das einfach so in - sagen wir mal - einem Forum für Motorsport-Freunde oder Auto-Liebhaber posten, na dann würden die mir doch sicher nicht zustimmen, sondern sagen, das ist aber ein Klassiker und der hat dann 300 Zylinder und 22000 PS und einen Hubraum von 100 Kilo und solcherlei Sachen, und dann würde mir doch selber aufgehen, dass ich ja gar nichts wüsste über den Aston Martin, insofern würde ich da doch besser bedient sein, wenn ich gar nichts sagte über so einen Aston Martin. Drum sage ich hier eben lieber nichts, es würde ja doch nur zu meinem eigenen Nachteil sein.

      Hochachtungsvoll
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch