Mit Stereo-Spitzenaufnahmen durch die Jahrhunderte - Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23

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    • Mit Stereo-Spitzenaufnahmen durch die Jahrhunderte - Tschaikowski: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23

      Das Interesse an diesen Klavierkonzert hält nach wie vor an. Davon zeugen die jährlich erscheinenden Neuaufnahmen dieses Werkes. Ich beschränke mich in meiner subjektiven Auswahl auf folgende Kriterien: flotte zügige Spielweise, wirkliches fuoco im Finalsatz mit knalligem knarzigem Ende.

      50er Jahre




      • Künstler: Emil Gilels, Chicago Symphony Orchestra, Fritz Reiner
      • Label: RCA, ADD, 1955


      Diese Aufnahme war erst verfügbar nachdem sie auf CD überspielt worden ist (Mitte der 90er Jahre). Bis dahin war sie in Europa so gut wie nicht bekannt. Und wirklich: ein wahres Juwel unter den unzähligen erhältlichen Aufnahmen liegt da vor uns. Diese Ausgabe ist längst vergriffen, denn diese Aufnahme aus dem Jahre 1955 besticht durch eine ganz ausgezeichnete Living-Stereo-Klangqualität und Fritz Reiner stellt hier erneut unter Beweis, wie ausgezeichnet er das Chicago Symphony Orchestra in Szene zu setzen weiß: der dritte Satz ist einfach phänomenal und der hervorragende Solist Emil Gilels ist stets mit dem Orchester beieinander. Grandios!


      60er Jahre



      • Künstler: Gary Graffman, Cleveland Orchestra, George Szell
      • Label: Esprit, ADD1969


      Noch einmal ein ursprünglich europäischer Dirigent mit einem amerikanischen Spitzenorchester. Auch diese Aufnahme ist wenig bekannt, ist aber ebenfalls ganz ausgezeichnet. Hier ist keine romantische Rührseligkeit zu vernehmen. Der Solist Gary Graffman und das Cleveland Orchestra sind gleichberechtigte Partner.


      70-er Jahre



      • Künstler: Emil Gilels, New Philharmonia Orchestra, Lorin Maazel
      • Label: EMI, ADD, 1972


      Auch diese Aufnahme Gilels hat durchaus ihre Meriten. Jetzt steht Lorin Maazel am Pult. Nicht ganz so feurig wie unter Fritz Reiner.


      80-er Jahre



      • Künstler: Martha Argerich, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Kirill Kondrashin,
      • Label: Decca, DDD, 1980
      Diese Live-Aufnahme aus dem Jahre 1980 darf auf keinem Fall in der Auswahl fehlen, weil es eine ganz herausragende Interpretation ist: klagvoll, berührend, ausgezeichnete Partnerschaft zwischen der Solistin Martha Argerich und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Kirill Kondrashin.



      90-er Jahre





      • Künstler: Mikhail Pletnev, The Philharmonia, Vlasdimir Fedoseyev
      • Label: Virgin, DDD, 1990
      Eine ausgezeichnete Edition: man erhält hier alle drei Klavierkonzerte Tschaikowskis. Solist und Orchester spielen sich ständig die Bälle zu. Es macht große Freude das alles mit anzuhören.







      • Künstler: Garrick Ohlsson, Academy of St. Martin in the Fields, Sir Neville Marriner
      • Label: Hänssler, DDD, 1996


      Wer Neville Marriner immer nur mit Musik der Vorklassik und Klassik in Verbindung bringt wird hier eines besseren belehrt. Gemeinsam mit Garrick Ohlsson und der Academy of St. Martin in the Fields durchleuchtet er quasi die Partitur und siehe da man hört hier sonst unbeachtete Details.


      2000-er Jahre




      • Künstler: Stephen Hough, Minnesota Orchestra, Osmo Vänskä
      • Label: Hyperion, DDD, 2009


      Auch hier werden alle Klavierkonzerte des Komponisten präsentiert. Die Aufnahme besticht durch ein vorbildliches Miteinander vom Solisten Stephen Hough und dem Minnesota Orchestra unter Osmo Vänskä.




      • Künstler: Sergio Tiempo, Orchestra della Svizzera Italiana, Alexandre Rabinovitch-Barakovsky
      • Label: Avanti, DDD/LA, 2010


      Wie ein Sturm überrollt uns die Interpretation des Konzertes durch den Solisten Sergio Tiempo, dem Orchestra della Svizzera Italiana unter der Leitung von Alexandre Rabinovitch-Barakovsky. Auch als Hörer steht man ständig unter Strom - es kommt einfach keine Ruhe auf!



      :hello LT
      Arm bin ich auf die Welt gekommen,
      alle meine Mitgift ist Haupt und Hand.
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      Beharrlichkeit führt zum Ziel!
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      Das wahre Genie wird bei Bewunderung des Fremden nicht dessen Nachahmer,
      sondern erhält dadurch nur den schönen Anstoß, neue Bahnen zu finden.
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      ... wenn ich keine Oper unter den Fäusten habe ist mir nicht wohl!
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      Soli deo gloria
      (CMvW -- Carl Maria von Weber)

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