Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

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    • Hm... Es tut mir leid, aber ist das, lieber Falstaff, jetzt nicht doch etwas arg humorlos? Ich hatte Sfantu und Cetay durchaus so gelesen, sie haben es ja auch danach noch einmal erklärt.

      Ich möchte zu bedenken geben, dass alle Threads hier durchaus für Diskussionen genutzt werden dürfen. Solche entstehen durchaus auch dadurch, dass wir bestimmte Aufnahmen unterschiedlich bewerten. Sonst könnten wir auch nur einen Katalog verfügbarer Aufnahmen hier einstellen, wenn keine Bewertungen erlaubt wären. Wie diese formuliert werden, mag ein anderes Thema sein, ich bitte auch gerne darum, hier vorsichtig zu sein, gleichermaßen aber auch um etwas Gelassenheit, wenn Mal ein etwas derberer Tonfall aufscheint.

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch

    • John Cage; Solo für Cello
      Friedrich Gauwerky
      • Solo for Cello (aus dem Concert for Piano and Orchestra)
      • 59 1/2 Seconds for a String Player
      • Altas Eclipticalis (Version für Violoncello und Violoncello Playback)
      • Variations I (Realisierung für Violoncello Solo)
      • Études Boréales
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Gioachino Rossini:

      Petite Messe solennelle

      Mirella Freni, Lucia Valentini Terrani, Luciano Pavarotti, Ruggero Raimondi
      Leone Magiera (Klavier), Vittoria Rosetta (Harmonium)
      Coro Polifonico de Teatro alla Scala, Romano Gandolfi

      Stabat mater

      Pilar Lorengar, Yvonne Minton, Luciano Pavarotti, Hans Sotin
      London Symphony Orchestra & Chorus, István Kertész

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Gaetano Donizetti/Giuseppe Bardari: Maria Stuarda

      Maria Stuarda - Joan Sutherland
      Elisabetta - Huguette Tourangeau
      Leicester - Luciano Pavarotti
      Talbot - Roger Soyer
      Cecil - James Morris
      Anna - Margreta Elkins

      Orchestra e coro del Teatro Comunale di Bologna, Richard Bonynge

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Gustav Mahler: 2. Sinfonie c-Moll

      Jennie Tourel, Lee Venora

      The Collegiate Chorale
      New York Philharmonic, Leonard Bernstein

      Die Textverständlichkeit der Solistinnen könnte besser sein und der Chor klingt etwas zu sehr in der Ferne aufgenommen, ansonsten eine klangschöne, emotionale Wiedergabe.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • 2x Elliott Carters Three Occasions for Orchestra:


      Sinfonieorchester des Südwestfunks Baden-Baden - Michael Gielen
      (CD, Arte Nova, 1995)

      A Celebration of 100 x 150 Notes 3'32
      Remembrance 6'31
      Anniversary 6'57


      London Sinfonietta - Oliver Knussen
      (CD, EMI, 1992)

      A Celebration of 100 x 150 Notes 3'13
      Remembrance 5'49
      Anniversary 6'57

      Gielen & die Baden-Badener überzeugen mehr. Der Klang ist direkter. Es handelt sich um eine Live-Einspielung (Grande Auditório Gulbekian, Lisboa, 4. Mai 1992). Der Musik wird mehr Luft zum Atmen gelassen, die Details werden besser ausgekostet - Ausnahme: das Glockenspiel zu Beginn des ersten Satzes ist in der EMI-Ausgabe präsenter, prominenter. Oliver Knussen war seinerzeit Ideengeber, den Kopfsatz um die beiden anderen zu ergänzen: A Celebration of 100 x 150 Notes war ein Auftragswerk zum 150. Jubiläum des Staates Texas. Ich habe die konservativen, Cowboy-Hut gedeckten Honoratioren vor Augen, wie sie bei dieser Musik naserümpfend den "gemütlichen Teil" des Abends herbeisehnen...(quasi Perlen vor die Säue). Remembrance soll ein Trauergesang auf den seinerzeit verstorbenen Neue-Musik-Mäzen Paul Fromm sein. Das muss man im Falle der Knussen-Einspielung allerdings auch dazu sagen. Bei Gielen kommt die entsprechende Stimmung ungleich packender zum Ausdruck!

      Als Kontrast:


      Elliott Carter - Partita
      Verbier Festival Orchestra - James Levine
      (CD, VFA, live, 2005)

      16'20

      Diese Musik - noch dazu in dieser mitreissenden Darbietung - ist pure Energie, wird in keinem einzigen Moment langweilig - das ist feinstes, elektrisierendes Hörvergnügen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sfantu ()


    • Johann Joachim Quantz - Konzert e-moll für Flöte, Streicher & Basso continuo "Pour Potsdam"
      Ernst-Burghard Hilse, Akademie für Alte Musik Berlin
      (CD, Berlin Classics, 1992)

      Allegro 7'02
      Arioso 4'59
      Presto 4'53

      Die gesamte CD ist seit jeher einer meiner Evergreens.
      Das Quantz-Konzert repräsentiert für mich ein Ebenmass der Gleichgewichte. Woraus? Aus stupender Virtuosität, untrüglichem Sinn für Eleganz & Tiefe der Empfindung. Der barocke, höfische Geist ist noch nicht gänzlich abgestreift. Die Mannheimer Rakete harrte noch der Zündung, ebenso die süssliche Seligkeit des Salzburger Wonnebüberl. Man gibt sich gern einer Illusion vom alten, vermeintlich "grossen" Fritz hin: der des der Künste wie auch der Philosophie zugetanen & fördernden Friedensfürsten. Dass er zur gleichen Zeit brutale Eroberungskriege vom Zaun brach um eine europäische Vormachtstellung anzustreben, kann oder muss man vielleicht sogar, ausblenden, will man diese Klänge losgelöst von der Zeitgeschichte geniessen.

      Bessere Fürsprecher als die hier aufspielenden Interpreten kann ich mir nicht wünschen - ein Album für die einsame Insel!



    • verschiedenes hier heraus, bisher das Violinkonzert, das erste Klaviertrio und nun die erste Sonate.

      Das Violinkonzert gefällt mir vom Solisten her sehr sehr gut. Könnte meinen bisherigen Favoriten Szeryng ablösen. Allerdings gefallen mir die New Yorker unter Mehta dazu gar nicht. Das ist ein Teppich der ganz schlechten Version. Ein ganz schwammiger Klang ohne jegliche Konturen und Differenzierung, und leider stört das auf Dauer ziemlich.

      Die Violinsonate Nr. 1 mit Alexander Zakin am Klavier gefällt mir außerordentlich gut. Stern hat einen fantastischen klaren Ton, sie spielen insgesamt recht stringent, nehmen sich aber an den richtigen Stellen Zeit, ohne das es kitschig oder ausgetreten wird. Ich bin begeistert :times10


      edit: wenig überraschend hat Stern das Konzert mehrfach aufgenommen. Es gibt wohl noch Aufnahme mit Beecham und Royal Philharmonic sowie Ormandy und Philhadelphia. Kennt die jemand und kann was dazu sagen? Ich schau auch gleich mal noch im entsprechenden Thread.
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
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      Pietro Mascagni/Giovanni Targioni-Tozzetti/Guido Menasci: Cavalleria rusticana

      Santuzza - Fiorenza Cossotto
      Turiddu - Carlo Bergonzi
      Lucia - Mariagrazia Allegri
      Alfio - Giangiacomo Guelfi
      Lola - Adriane Martino

      Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Herbert von Karajan

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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      Franz Hummel - Streichquartett Nr. 1 (1980)
      Leonardo Quartett
      (LP, col legno, 1985)

      Unglaublich spannend & aufregend, dieses Quartett!

      Dieser (also der vorige) Satz steht nun schon etliche Minuten da & ich weiss einfach nicht, wie weiter...
      Hier stehe ich wieder mal einem Problem gegenüber, das ich habe, wenn es darum geht, Musik wie dieser mit Worten gerecht zu werden. Drum werde ich heute in Allgemeine Klassikthemen einen Faden zu diesem Phänomen (besser: casus knaxus) eröffnen.