Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

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    • Ich bin seit ich hier angekommen bin, abendlich im Klassik-Rausch. Grad das hier entdeckt - das ist ja unglaublich - einfach nur wunderschön.
      Weiß gar nicht, wie ich beschreiben kann, was ich da empfinde - aber es hat ja auch Zeit; Zeit zum immer wieder hören und mich bewegen, berühren lassen davon.
      ich versuche mich nicht zu ärgern, dass ich bisher so eine enge Klassik-Scheuklappe auf hatte. Da war nur: Mozart, Beethoven, Haydn, Bach, Vivaldi, Wagner und ein paar andere und Schuberts Winterreise als mein "Liebstes" -
      sicher hatte ich den Namen Schönberg zumindest mal gehört - aber war nie auf meinem Schirm.
      Egal: es ist nun da.






      Verklärte Nacht, Op. 4 / Suite, Op. 29 Import

      Pierre Boulez Arnold Schoenberg - Ensemble InterContemporain (Künstler)

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    • norb schrieb:

      Guten Abend

      Ich höre gerade die Flötenkonzerte von Saverio Mercadante, Teil einer Galway Box.
      Einen ebensolchen guten Abend und herzlich Willkommen zurück. :hello
      Was ist mit ertus passiert?


      Hier läuft gerade eine der unverzichtbarsten meiner Unverzichtbaren:


      Joseph Haydn; Streichquartett B-Dur op. 76/4, Hob. III:78
      Tokyo String Quartet

      Das Vierte hat sich bei mir als Favorit aus Opus 76 herauskristallisert. Vor allem das Adagio scheint aus anderen Welten zu stammen.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cetay ()



    • Gaetano Donizetti/Salvadore Cammarano: Lucia di Lammermoor

      Lord Enrico Ashton - Robert Merrill
      Lucia Ashton - Joan Sutherland
      Sir Edgardo di Ravenswood - Renato Cioni
      Lord Arturo Bucklaw - Kenneth Macdonald
      Raimondo Bidebent - Cesare Siepi
      Alisa - Ana Raquel Satre
      Normanno - Rinaldo Pelizzoni

      Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Sir John Pritchard

      Eine meiner liebsten Sutherland-Aufnahmen, sie klingt hier deutlich jugendlicher als in der späteren Aufnahme mit Pavarotti. Auch die übrige Besetzung, insbesondere der wenig bekannte Tenor Renato Cioni, braucht den Vergleich nicht zu scheuen. Verglichen mit der späteren Aufnahme gibt es aber leichte Kürzungen (z. B. im Duett Edgardo/Enrico).

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Joseph Martin Kraus; Streichquartette op. 1/2-4
      Joseph Martin Kraus-Quartett

      Ganz exquisit. Kraus' Lebensdaten sind ähnlich mit denen von Mozart. Wenn in seiner Musik Anklänge an Mozart und Haydn zu finden sind, dann weist ihn das nicht als Nachahmer aus, sondern alle drei haben gemäß den Konventionen der Zeit komponiert. Im Rahmen derselben ist Kraus höchst originell und spannend. Die Interpreten dieser Gesamteinspielung (es gibt noch Vol. 2, womit alle Zehne im Kasten sind) setzen sich zu drei Vierteln aus Mitgliedern des Concerto Köln zusammen. Es gibt sicher schlechtere Anwälte für diesen etwas vernachlässigten Klassiker.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave: Ernani

      Ernani - Carlo Bergonzi
      Donna Elvira - Leontyne Price
      Don Carlo - Mario Sereni
      Don Ruy Gomez de Silva - Ezio Flagello
      Don Riccardo - Fernando Iacopucci
      Iago - Hartje Mueller
      Giovanna - Julia Hamari

      RCA Italiana Opera Orchestra and Chorus, Thomas Schippers

      Diesen Ernani zu hören ist immer wieder ein Genuss.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Giuseppe Verdi/Salvadore Cammarano: Il trovatore

      Il conte di Luna - Ettore Bastianini
      Leonora - Antonietta Stella
      Azucena - Fiorenza Cossotto
      Manrico - Carlo Bergonzi
      Ferrando - Ivo Vinco
      Ines - Amanda Bonato
      Ruiz - Franco Ricciardi
      Un vecchio zingaro - Giuseppe Morresi
      Un messo - Angelo Mercuriali

      Coro e orchestra del Teatro alla Scala, Tullio Serafin
      1962

      Trotz ein paar Strichen (Wiederholungen der cabalette) ist das neben dem Salzburg-Mitschnitt unter Karajan mein Lieblings-trovatore. Besonders Bergonzis stilvoller Manrico, der in den lyrischen Passagen aufzeigt, warum diese Oper "Der Troubadour" heißt, ist eine willkommene Abwechslung zu den heroisch-lauten Versionen vieler anderer Tenöre.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Heitor Villa-Lobos:

      Bachianas brasileiras No. 8
      Bachianas brasileiras No. 9

      Royal Philharmonic Orchestra, Enrique Bátiz

      Mômoprecóce

      Cristina Ortiz (Klavier)
      New Philharmonia Orchestra, Vladimir Ashkenazy

      Gitarrenkonzert

      Angel Romero (Gitarre)
      London Philharmonic Orchestra, Jesús López-Cobos

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Hallo, tapeesa!

      Wenn ich mir Dein Hörprogramm der letzten Tage ansehe, erkenne ich deutlich die Vorliebe im Neu-Entdecken all dessen, was unmittelbar schmeichelt, Stimmungen vermittelt, Reizharmonik verströmt. Nichts daran erscheint mir problematisch - nicht dass wir uns falsch verstehen!

      Möglicherweise wirst Du staunen, wenn Du Dir mit der Zeit das ganze Spektrum stärker problembeladener oder eben "modernerer" Musik eröffnest. Das braucht ein wenig seine Zeit, aber das wird kommen, wenn man so offen herangeht wie Du - da bin ich mir sicher. Ich unterstelle jetzt mal ganz kühn, dass Du über 20 bist und nicht wie ich über 60 ... :ignore (Bitte um dezenten Widerspruch, falls grobschlächtige Fehleinschätzung.)

      Es ist ein unermessliches Feld.

      Aber Takemitsu ist ohnehin schon ganz beachtlich!

      Beispiel: Ravels "Miroirs", die "Barques sur l'océan" sprechen mich immer noch stärker an als der Rest - genau wegen dieser Wirkung, die ich oben zu beschreiben versucht habe. Dabei sind sie kompositorisch eher schwächer. Stark ist sicher "Alborado del gracioso".

      Ich könnte mir den Zyklus auch gleich wieder mal anhören.



      (Bezüglich der Verlinkung muss ich wohl erst mal wieder nachsehen, wie das hier geht.)

      :hello Wolfgang