Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

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    • Die wohl originellste Besetzung eines Orchesterwerks der Klassik i. e. S.


      Leopold Kozeluch; Sinfonia Concertante Es-Dur für Fortepiano, Mandoline, Trompete, Kontrabass und Orchester, PosK II:1
      Kathryn Cok, Anna Torge, Robert Vanryne, David Sinclair, Kölner Akademie, Michael Alexander Willens

      Auf der CD befindet sich auch ein Stück von F. D. Weber, der völlig zu Unrecht im Schatten seines wiederum berechtigt im Schatten stehenden Namensvetters steht und an den hier deswegen erinnert werden soll:


      Friedrich Dionys Weber
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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      Und jetzt läuft in Cetays Heimoper eines der aufregendsten Werke der Klassik des 21. Jahrhunderts.


      Enno Poppe; Interzone - Lieder und Bilder für fünf Stimmen, Ensemble und Elektronik (Text: Marcel Beyer)
      Neue Vocalsolisten, Omar Ebrahim, ensemble mosaik, Jonathan Stockhammer
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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      Nicolò Paganini; Centone di Sonate op. 64, MS. 112 - Lettera A (Nos. 1-6)
      Luigi Alberto Bianchi (Violine), Maurizio Preda (Gitarre)

      Ein echter Alptraum für diejenigen, die eine Aversion gegen Vielschreiberei haben. Es gibt von Opus 64 noch einen Buchstaben B und C - insgesamt 18 Sonaten und damit ist gerade mal ein Drittel der Box abgehandelt. Ich finde es bewundernswert, dass sich Enthusiasten finden, die ein so uniformes Randwerk komplett über einen Zeitraum von fast 20 Jahren einstudieren und aufnehmen, wohlwissend, dass sich das kaum mehr als ein paar handvoll Leute je ganz anhören werden.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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      EinTon schrieb:

      Aus gegebenem Anlass vorhin gerade angehört: das Korngold-Violinkonzert:







      ...ich sag mal nix weiter dazu... ;)
      wie darf man denn das verstehen? ;)

      bei mir läuft jetzt



      Beethoven: Violinkonzert D-Dur Op. 61

      Vadim Repin
      Riccardo Muti
      Wiener Philharmoniker

      Nachdem ich kürzlich nach langer Zeit wieder seine Brahms Aufnahme gehört habe und schwer enttäuscht war, obwohl ich sie mir eigentlich unter "Gefällt mir" abgespeichert habe, wollte ich jetzt doch mal wissen, wie mir sein Beethoven noch gefällt. Das ist deutlich besser :)

      Außerdem grade regelmäßig am Laufen:



      Habe ich mir kürzlich angeschafft, auf Empfehlung von eigentlich allen, auch hier im Forum wird die Box ja hochgelobt. Aber der Funke will einfach nicht überspringen :(
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
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      Giacinto Scelsi; Werke für Violine solo
      Weiping Lin
      • Divertimento Nr. 4
      • L'âme ailée
      • L'âme ouverte
      • Divertimento Nr. 2
      • Xnoybis
      • Divertimento Nr. 3
      Nach langer Abstinenz drängt es den Quartalsscelsianer wieder in eine Exzessphase.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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      Nachdem ich schon zugegeben habe, dass ich Mozarts Violinkonzerte höher schätze als seine Klavierkonzerte, verspiele ich nun den letzten Rest an Kredibilität, indem ich einräume, dass das auch für die Flötenkonzerte gilt. Vor allem dann, wenn Orchester und Solistin so glänzend aufgelegt sind wie auf der gerade Gehörten und wenn als Sahnehäubchen zeitgenössisch re-interpretierende Kadenzen oben drauf kommen.


      Wolfgang Amadeus Mozart; Flötenkonzerte Nr. 1 & 2 / Konzert für Flöte & Harfe / Andante C-Dur / Rondo D-Dur (Kadenzen: Kalevi Aho)
      Sharon Bezaly, Ostrobothnian Chamber Orchestra, Juha Kangas
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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      Ein Fagott in Stockholm (Werke verbunden mit dem Virtuosen Frans Preumayr (1787-1825))
      Donna Agrell (Fagott - Grenser & Wiesner, c. 1820)
      • Franz Berwald; Septett B-Dur
        + Lorenzo Coppola (Klarinette), Teunis van der Zwart (Horn), Marc Destrube (Violine), Yoshiko Morita (Viola), Albert Brüggen (Violoncello), Robert Franenberg (Kontrabass)
      • Eduard du Puy; Quintett a-Moll
        + Marc Destrube (Violine), Franc Polman (Violine), Yoshiko Morita (Viola), Albert Brüggen (Violoncello)
      • Franz Berwald; Quartet Es-Dur
        + Ronald Brautigam (Fortepiano), Lorenzo Coppola (Klarinette), Teunis van der Zwart (Horn)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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      Richard Wagner: Götterdämmerung

      Siegfried - Helge Brilioth
      Gunther - Thomas Stewart
      Alberich - Zoltán Kelemen
      Hagen - Karl Ridderbusch
      Brünnhilde - Helga Dernesch
      Gutrune - Gundula Janowitz
      Waltraute - Christa Ludwig
      Erste Norn - Lili Chookasian
      Zweite Norn - Christa Ludwig
      Dritte Norn - Catarina Ligendza
      Woglinde - Liselotte Rebmann
      Wellgunde - Edda Moser
      Floßhilde - Anna Reynolds

      Chor der Deutschen Oper Berlin
      Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

      Helge Brilioth gefiel mir sehr, ein sehr angenehmes Timbre und gegenüber Jess Thomas klingt er heldischer und textverständlicher. Auch Helga Dernesch und Thomas Stewart finde ich gute Besetzungen. Dernesch singt den Schlussmonolog geradezu lyrisch. Karl Ridderbusch hinterlässt bei mir gemischte Gefühle, sein Hagen klingt zu sympathisch und harmlos, zu wenig bedrohlich. Neben Stewarts heldisch und kraftvoll tönendem Gunther, der ja der deutlich schwächere der beiden sein sollte, fällt das noch mehr auf. Die Nebenrollen und die orchestrale Seite lassen keine Wünsche offen, für den Trauermarsch dürfte das meine Lieblingsversion werden. Der Chor der Mannen klingt mir zu sehr nach typischem Opernchor, nicht wie Krieger. Insgesamt hinterlässt die Aufnahme also vorerst einen zwiespälitigen Eindruck. Mal sehen, ob sich das bei nochmaligem Hören bessert, allerdings liegt auch noch der Böhm-Ring ungeöffnet hier....

      Gruß Amonasro :hello
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)