Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

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    • Heute nachmittag mal wieder Schumanns 2. und 3. Klaviertrio durchgehört, 2 Werke mit denen ich mich bislang noch nicht viel befasst habe:


      amazon.de/Klaviertrios-Andsnes…TF8&qid=1524433869&sr=8-1



      Das angeblich am wenigsten beliebte 3. Trio in g-moll gefiel mir mit seiner sehr dichten Kompositionsweise, v. a. in den ersten beiden Sätzen, besser als das 2 in F-Dur. Beim F-Dur-Trio sticht der poetische und außerordentlich romantische 2. Satz besonders heraus.
      zwischen weißem rauschen und nichtton

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    • Für den Gaumen mit fast perfektem Timing:

      "7:45 Escalation", Double IPA, 8,3%
      Crew Republic Brewery, Unterschleißheim

      Ein echter Geheimtip. Ein Bier dieser Stärke, das so verhältnismäßig frisch und leicht schmeckt, ist mir bisher noch nicht untergekommen. Für die Gehörgänge gibt es Haydn. Thomas Feys kompletter Sinfonienzyklus liegt immer noch auf Eis, weil die Genesung nach seinem Unfall viel länger dauert als erhofft. Auch in diesem Jahr wird es keine Fortsetzung geben. Zur Überbrückung hat das Label jetzt die bereits vollständig eingespielten 12 Londoner Sinfonien zusammen in einer 4er-Box wieder veröffentlicht. Die Aufnahmen entstanden zwischen 1999 und 2015 und bieten das besten aus den Welten OPI (Blech, Pauken) und OMI (Streicher, Holz). Ich fange mit der Nr. 93 an und sehe wie weit ich komme...

      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Morton Feldman; Late Works with Clarinet
      Carol Robinson (Klarinette, Bassklarinette)
      • Three Clarinets, Cello & Piano
        + Olivier Voize (Klarinette), Pierre Dutrieu (Klarinette), Elena Andreyev (Cello), Vincent Leterme (Klavier)
      • Bass Clarinet & Percussion
        + Françoise Rivalland, Peppie Wiersma
      • Clarinet & String Quartet
        + Quatuor Diotima
      Viel und gerne geströmt. Definitiv in den Top 3 der gehörten Feldman-Platten.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Hier läuft jetzt Band 1 (von 3) der Wiederveröffentlichungen von Aufnahmen des Quintetto Boccherini mit Quintetten von Boccherini aus den 50ern. Zwei der Gründungsmitglieder selbst entdeckten über 100 der Originalmanuskripte und beschlossen daraufhin, ein Ensemble zusammenzustellen, um das bekannt zu machen. Diese Einspielungen haben maßgeblich zur Wiederentdeckung ihres Namespatrons beigetragen.

      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Es gibt eine neue Realisierung von Ryoanji. :leb
      Anders als bei der 2587. Einspielung mit irgendwas von BMBBMB gibt es hier wirklich jedes Mal etwas Neues zu entdecken, weil die Partitur genügend Unbestimmtheiten und Wahlfreiheiten enthält.


      John Cage; Ryoanji
      Anna Frederike Potengowski (Prähistorische Knochenflöte, rekonstr.), Georg Wieland Wagner (Perkussion)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Cetay schrieb:


      Johann Sebastian Bach ; Violinkonzerte a-Moll & E-Dur, BWV 1041 & 1042
      Frank Peter Zimmermann, Berliner Barocksolisten

      Auf das erste Gehör sehr erfreulich.
      Dieser Eindruck hat sich mittlerweile fest etabliert. Es ist schwer zu beschreiben, was Zimmermann und das Orchester anders machen, aber so unwiderstehlich in die Musik "hineingezogen" werde ich bei Bach sonst höchst selten.
      :times10
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Im Moment ist mal wieder die Tosca angesagt. Kommt eigentlich eher selten vor, aber als Abschluss der Callas-Edition halt zunächst diese hier:



      24.01.1964 mit Gobbi und Cioni. (Allerdings natürlich in der neueren Version von Warner, aber das andere Bild funktionierte nicht.) Cioni war und ist nie mein Fall gewesen. Callas und Gobbi bekanntermaßen sehr dramatisch, aber auch beide ziemlich über ihren stimmlichen Zenit hinaus. Das visuelle Dokument des II. Aktes wiegt da wirklich manches auf.

      :hello Falstaff
    • Danach die 2. Studioproduktion.



      Callas und auch Gobbi in wesentlich besserer Form. Welch' Wunder, handelt es sich doch um ein Studioprodukt. Aber darum fehlt dann auch die allerletzte Spannung zwischen den beiden. Bergonzi ist im Verismo nie so mein Fall. Zu gepflegt im Gesang und zu wenig Leidenschaftlichkeit.
      Also wenn Callas im Studio natürlich 1953. Da geht nichts drüber.

      :hello Falstaff


    • Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonien Nr. 1, 4-9
      RIAS Sinfonie-Orchester Berlin , Ferenc Fricsay


      Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber es fiel mir heute morgen auf, dass das, was ich über K. 181 & K. 199, die unter Fricsay zu Ereignissen mit Gewicht und Tiefe [werden], ohne dass man das Gefühl hat, dass er etwas dazu tut, geschrieben habe, auch für die ganz frühen Sinfonien gilt.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Richard Wagner: Das Rheingold

      Wotan - Theo Adam
      Donner - Gerd Nienstedt
      Froh - Hermin Esser
      Loge - Wolfgang Windgassen
      Alberich - Gustav Neidlinger
      Mime - Erwin Wohlfahrt
      Fasolt - Martti Talvela
      Fafner - Kurt Böhme
      Fricka - Annelies Burmeister
      Freia - Anja Silja
      Erda - Vera Soukupova
      Woglinde - Dorothea Siebert
      Wellgunde - Helga Dernesch
      Floßhilde - Ruth Hesse

      Orchester der Bayreuther Festspiele, Karl Böhm

      Windgassens Loge finde ich sehr uncharismatisch; die erste Aufnahme mit ihm, die mir nicht gefällt. Theo Adam überzeugt mich auch nur teilweise. Herausragend sind dagegen die Riesen, beide mit imposanten Stimmen und dennoch deutlich kontrastierend: Böhme düster und machthungrig, Talvela geradezu sympathisch.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Gérard Grisey; Vortex Temporum & Periodes
      Ensemble Risognanze, Tito Ceccherini
      • Vortex temporum für Piccolo/Flöte/Bassflöte, Klarinette/Bassklarinette, Streichtrio & Klavier
      • Périodes für Flöte, Klarinette, Posaune, Violine, Viola, Violoncello & Kontrabass.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Richard Wagner: Parsifal

      Amfortas - Dietrich Fischer-Dieskau
      Titurel - Hans Hotter
      Gurnemanz - Gottlob Frick
      Parsifal - René Kollo
      Klingsor - Zoltan Kélémen
      Kundry - Christa Ludwig
      Erster Gralsritter - Robert Tear
      Zweiter Gralsritter - Herbert Lackner
      Altstimme - Birgit Finnilä
      Erster Knappe - Rotraud Hansmann
      Zweiter Knappe - Marga Schiml
      Dritter Knappe - Heinz Zednik
      Vierter Knappe - Ewald Aichberger
      Klingsors Zaubermädchen - Lucia Popp, Alison Hargan, Anne howells, Kiri Te Kanawa, Gillian Knight, Margarita Lilowa

      Wiener Staatsopernchor
      Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Zur Einstimmung auf den morgigen Besuch der Mozartstadt samt Monument und Geburtshaus höre ich Musik des Meisters. Nicht HIP, aber TOP.


      Wolfgang Amadeus Mozart; Sinfonien Nr. 25 g-Moll, K. 183 & Nr. 39 Es-Dur, K. 543
      Wiener Philharmoniker, Ricardo Muti
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • kennst Du zufällig auch die Schubert Symphonien in dieser Kombination? Ich spiele gerade mit dem Gedanken, mir diese zuzulegen.

      Bei mir gerade:



      Brahms: Horntrio Es-Dur Op. 40

      Itzhak Perlman
      Barry Tuckwell
      Vladimir Ashkenazy

      Eine sehr klangschöne Interpretation, das Klavier könnte vielleicht noch etwas wärmer sein. Mir gefällt besonders das Verhältnis von Ruhe und Drängen.
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)