Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2018

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  • Jetzt kram' auch ich mal wieder den ukrainischen Superhero Ilja Murometz heraus.
    Auf CD habe ich die alte Naxos-Version (ursprünglich Marco Polo) mit Donald Johanos.


    Reinhold Glière - Sinfonie Nr. 3 h-moll op. 42 "Ïlja Murometz"

    Symphonický Orchestr Československo Rozhlásu, Bratislava - Donald Johanos
    (CD, Naxos, 1991)

    Die wandrenden Pilger. Ilja Murometz & Svjatogor 21'42
    Solovej, der Räuber 21'41
    Bei Vladimir dem Großen 6'50
    Kriegstaten & Steinwerdung des Ilja Murometz 25'05

    Die Slowaken schlagen sich mehr als nur tapfer - mir gefällt die Scheibe nicht schlecht. Zwar verwöhnt die Aufnahme das Ohr nicht gerade mit audiophilen Freuden. Aber mit der Zeit gehtä s in Ordnung...

    Die von Adriano ungeliebte Farberman-Doppel-LP ist der einzige andere "Ilja"in meiner Sammlung. Mein letztes Mal liegt Jahre zurück - ich bin gespannt auf das Vergleichshören. Allerdings: diesen Brocken 2x am selben Tag? (Für mich) unmöglich. Das spar'ich mir wohl für den Berchtoldstag auf.

    Übrigens tradiert auch das Naxos-Booklet den Unsinn von Glières belgischer [andernorts wahlweise auch französischer] Abstammung. Als er im Jahre 1900 die Schreibweise seines Familiennamens Glier (sein Vater war aus Sachsen eingewandert} offiziell ins Kyrillische ändern ließ, war der pseudofranzösische Akzent entweder Ergebnis der Transkription oder aber Glier / Glière half ein wenig nach - französich war damals nicht nur, aber besonders im Zarenreich extrem chic. Der kleine "Unfall" oder Trick kam also fast einer Nobilitierung gleich.
  • agravain schrieb:

    Und nun auf mehrfache Empfehlung Adrianos hin:



    Reinhold Glière: Symphonie Nr. 3 h-Moll op. 42 „Ilja Muromets“

    Orchester der Wiener Staatsoper
    Hermann Scherchen

    Was soll ich sagen: Die hat mir wirklich gut gefallen!

    Aber...

    Sfantu schrieb:

    Die von Adriano ungeliebte Farberman-Doppel-LP
    ... finde ich nach wie vor auf ihre eigene Art und Weise doch faszinierend. Wild-wuchernd, mäandernd einen düsteren Mythos erzählend, eher spontan als strukturiert. Kommt man von Scherchen her, dann kann ich mir gut vorstellen, dass das, was Farberman (ich wusste gar nicht, dass er im November verstorben ist) hier macht, etwas fad schmeckt. Im Moment genieße ich den Luxus, beide Herangehensweisen interessant finden zu können. Wie sich das auf längere Zeit entwickeln wird? Wer weiß. Downes, der ebenfalls im Regal steht, hat in meinen Ohren ein wenig etwas von der Normalnull.

    Weiter geht es hier mit:

    :hello Agravain