Experten gesucht für ein paar unbekannte Stücke

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Experten gesucht für ein paar unbekannte Stücke

      Hallo werte Klassik-Experten,

      die folgenden Ausschnitte versuche ich schon seit Jahren zu bestimmen, bis jetzt leider erfolglos. Shazam & Co erkennen sie leider auch nicht.
      Vielleicht hat hier ja jemand zumindest eine Ahnung in welche Richtung es gehen könnte.













      Ich bin gespannt! :)
    • Cetay schrieb:

      Es wäre hiermit bewiesen, dass ich kein Experte bin. Ich kenne nichts davon. So wie es mir bei der Nummer 2 unangenehm den Bauch zusammzieht, könnte das vielleicht Wagner sein...
      Beweis erfolgreich übertragen. Schade. Bleibe ebenfalls interessiert.

      Nach Wagner klingt das zweite Beispiel auch für mich, wobei mich die letzten Sekunden ein wenig stören und moderner auf mich wirken.

      Das erste Beispiel könnte russische Nationalromantik sein, also die Richtung zwischen Rimsky und ganz frühem Strawinsky, das dritte eigentlich auch.

      :hello Wolfgang
    • Andréjo schrieb:

      Cetay schrieb:

      Es wäre hiermit bewiesen, dass ich kein Experte bin. Ich kenne nichts davon. So wie es mir bei der Nummer 2 unangenehm den Bauch zusammzieht, könnte das vielleicht Wagner sein...
      Beweis erfolgreich übertragen. Schade. Bleibe ebenfalls interessiert.
      Nach Wagner klingt das zweite Beispiel auch für mich, wobei mich die letzten Sekunden ein wenig stören und moderner auf mich wirken.

      Das erste Beispiel könnte russische Nationalromantik sein, also die Richtung zwischen Rimsky und ganz frühem Strawinsky, das dritte eigentlich auch.

      :hello Wolfgang
      Rimsky oder Strawinsky sind schon mal Tipps, denen ich noch nicht nachgegangen bin - mal sehen, ob ich da fündig werde.
    • Woher stammen denn die Aufnahmen? Für mich klingen die Beispiele teilweise nach Filmmusik, teilweise nach Chatschaturjan o.ä.
      Die Herkunft der Audios könnte hilfreich sein.
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Cetay schrieb:

      Es wäre hiermit bewiesen, dass ich kein Experte bin. Ich kenne nichts davon. So wie es mir bei der Nummer 2 unangenehm den Bauch zusammzieht, könnte das vielleicht Wagner sein...
      Bestimmt nicht, die Celesta (oder ist das Harfe?) sprechen dagegen, vor allem aber die effektvollen (von Andréjo intuitiv als "störend" erkannten ;) ) Quintenparallelen gegen Ende: Diese hätten zu Wagners Zeiten noch als Satzfehler gegolten und wurden erst von Debussy ff. wieder etabliert.

      Für mich klingt das auch nach Filmmusik.
      zwischen weißem rauschen und nichtton

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EinTon ()

    • carucci schrieb:

      Rimsky oder Strawinsky sind schon mal Tipps, denen ich noch nicht nachgegangen bin - mal sehen, ob ich da fündig werde.
      Bitte aber nicht den ganzen Strawinsky durchprobieren! Es käme wirklich nur ein Frühwerk in Frage, also vor der Sacre-Ära - ein Bruchteil des Gesamtschaffens!

      Statt Rimsky kämen natürlich auch Borodin, Glasunow, sehr vielleicht Khatschaturian und diverse andere in Frage. An Tschaikowski glaube ich nicht.

      Und leider kann das alles auch falsch sein angehörs der Kürze der Beispiele - und natürlich käme Gebrauchsmusik in Betracht.

      Am meisten würde mich jetzt der Pseudo-Wagner interessieren.

      Es grüßt Wolfgang.
    • Satie schrieb:

      Woher stammen denn die Aufnahmen? Für mich klingen die Beispiele teilweise nach Filmmusik, teilweise nach Chatschaturjan o.ä.
      Die Herkunft der Audios könnte hilfreich sein.
      Ok, ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und sagen, dass alle Musikstücke aus dem Spielfilm "Die lustige Welt der Tiere" stammen. Bringt auch nicht viel das zu wissen, da es keinen offiziellen Soundtrack zum Film gibt.
      Gefunden habe ich bisher Stücke von Mussorgsky, Ponchielli, Brahms, Tschaikowsky, Smetana, Gounod, Grieg, Verdi, von Weber, Liszt, Pierre Arvay, Alessandro Alessandroni und die Titelmusik von Sam Sklair (erst gestern herausgefunden) und mein letztes Erfolgserlebnis ist das Folgende:




      Kleines Quiz, wer kommt drauf was es ist? Ich weiß es jetzt schon.


      Wie ihr sehen könnt, sind bestimmt 90% des Films mit klassischer Musik unterlegt.

      Ich weiß nicht wirklich wie man Pierre Arvays Werke bezeichnen soll. Drei seiner Stücke habe ich entdeckt, hier ein Beispiel:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von carucci ()

    • Hi Carucci,

      Gefunden habe ich bisher Stücke von Mussorgsky, Ponchielli, Brahms, Tschaikowsky, Smetana, Gounod, Grieg, Verdi, von Weber, Liszt, Pierre Arvay, Alessandro Alessandroni und die Titelmusik von Sam Sklair...


      Da fehlt noch Bach:


      - Eine Pavianherde schlägt Purzelbäume zum Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms.
      - Webervögel fliegen zum Tanz der Stunden aus Amilcare Ponchiellis Oper La Gioconda in ihren Gemeinschaftsnestern ein und aus.
      - Eine Straußenherde bewegt zur Fuge Nr. 2 in c-Moll aus Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertem Klavier die Köpfe auf und ab.
      - Zum Blumenwalzer aus Pjotr Tschaikowskis Der Nussknacker blüht die Wüste auf.
      - Ein Bad der Tiere in einer Oase wird von Die Moldau aus Bedřich Smetanas Mein Vaterland musikalisch untermalt.
      - Das Wohlgefühl verschiedener tierischer Bewohner der Wüste wird durch die Morgenstimmung aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg ausgedrückt.
      - Beim traurigen Marsch der Pelikankinder ist das Prélude aus dem 3. Akt von Giuseppe Verdis La traviata zu hören.
      - Im direkten Anschluss daran das Gewitter: Les Préludes von Franz Liszt.
      - Am Schluss springen die Antilopen zu Carl Maria von Webers Aufforderung zum Tanz.
      --
      "Die grösseste Schwierigkeit eines andern Arbeit auszuführen, bestehet wohl darin, daß eine scharffe Urtheils-Krafft dazu erfordert werde, fremder Gedancken Sinn und Meinung recht zu treffen. Denn, wer nie erfahren hat, wie es der Verfasser selber gerne haben mögte, wird es schwerlich gut heräus bringen, sondern dem Dinge die wahre Krafft und Anmuth offt dergestalt benehmen, daß der Autor, wenn ers selber mit anhören sollte, sein eigenes Werck kaum kennen dürffte."
      (Mattheson)
    • Benutzer online 7

      7 Besucher