Oper als 'Einstiegsdroge'

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    • Johann Sebastian Bach schrieb:

      Und was jeweils? Besonders von den beiden letzteren, zwei Lieblingen von mir.
      Wir mussten ja alle improvisieren, da das eigentliche Vorhaben ja noch nicht stattfand.
      Es begann mit dem 3. KK von Beethoven (Rubinstein/Toscanini), dann erneut Beethoven mit dem ursprünglich für die Waldstein-Sonate vorgesehenen langsamen Satz (Pletnev), dann Hindemith mit Ausschnitten aus 'Mathis' (Hermann, Rossmanith unter Albrecht), Hartmann 1. Sinfonie (Procter, Bour) und von Sibelius das VK unter Kamu mit Miriam Fried. Und dann musst ich leider los. :)

      LG Falstaff
    • Gestern nun war es endlich so weit. Die Runde war fast vollständig besucht und ich fing an, den 'Carlos' vorzustellen. Immerhin habe ich Akt I bis III geschafft. Das Stück ist doch verdammt lang. Ich hätte wohl doch lieber eine kürzere Oper nehmen sollen.

      Musikalisch finde ich ja, dass nach in Akt IV vor allem, aber auch im V. dann die Highlights kommen. Von daher kann ich über die Wirkung dieser Musik noch nichts sagen. Das kommt erst, höchstwahrscheinlich, in drei Wochen.

      Insgesamt war es jetzt nicht der Brüller. Opernferne Menschen durch solch eine Vorstellung zu überzeugen ist wohl doch ziemlich ausgeschlossen. Lag vielleicht auch an meiner Art der Vorstellung. Ich hab halt einiges über die Komposition und ihre Entstehung erzählt, einiges über den historischen Hintergrund und ganz viel zur Musik und die eben auch gespielt. Das kam durchaus an, aber 'hin und weg' waren sie nun nicht. Erst der III.Akt, 1. Bild (Gartenszene) fing dann an, sie zu begeistern.

      Aber vielleicht hatte ich auch zu viel erwartet. Wenn Leute eigentlich so gar nichts mit Operngesang am Hut haben, kann sie vielleicht nur ein packendes Live-Erlebnis bekehren. Alles andere bleibt eine Krücke.

      Aber mal sehen, wie die letzten beiden Akte ankommen. Ich denke ja nach wie vor, wer als Musikinteressierter bei der großen Philipp-Arie oder der der Elisabetta, gesungen von der Callas 1958 nicht 'dahinschmelzt', bei der fundamentalen Menschlichkeit, die sich darin ausdrückt, der ist für Oper schlichtweg verloren. :S

      Benutzt habe ich übrigens Santini (2. Aufnahme), Giulini (Studio) und HvK (live in Salzburg). Dazu noch Carreras und Alain Vanzo als Vergleich.

      :hello Falstaff
    • Hallo!
      Ich bin neu hier. Meine Geliebte hat mich relativ rezent in die Opernwelt eingeführt. Richtig um mich geschehen ist es aber mit Richie Wagners Tannhäuser. Ich/wir hören die gesamte Oper seit Monaten mindestens 1x pro Woche haha. Also ich würde dieses Meisterwerk wärmstens als Einstiegsdroge empfehlen! :)

      TOLLES Forum auf den ersten Blick!

      Freut mich.

      Bis bald!
      Christian
    • Hallo Christian und willkommen im Forum!
      Freue mich auf interessante Beiträge!

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Hallo Dr. Christian,

      welcome to the Club! :)

      Dr.CI schrieb:

      Hallo!
      Ich bin neu hier. Meine Geliebte hat mich relativ rezent in die Opernwelt eingeführt. Richtig um mich geschehen ist es
      "Rezent" oder "dezent"?
      ;)
      --
      "Seine Arbeit ist genial! Nur hie und da... nur hie und da, so schien es mir..." - "Was meinen Eure Majestät?" - "Rosenberg, wie drückt man das aus?" - "Zu viele Noten, Majestät!" - "Exakt! Glänzend formuliert!"
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