Hochzeitsmusik Klavier gesucht

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    • Hochzeitsmusik Klavier gesucht

      Ihr Lieben, ich heirate :) im August

      Ich möchte im Standesamt Hochzeitsmusik auf dem Klavier.
      3 Stücke:
      1. zum Reingehen - hier denke ich an Scarlatti K 491 - oder was andres eher festliches - so dass ihr mal eine Idee kriegt
      2. zum Ringtausch - am liebsten ein Tanz
      3. zum Rausgehen - am liebsten was ungarisches- muss aber nicht sein (aber eher nicht Brahms ungarische Tänze)

      Voraussetzungen:
      Es soll alles Soloklavier sein. Da die Mehrzahl der Gäste nicht mit klassischer Musik vertraut sind, muss es zwingend melodiös sein.
      Es sollte nicht zu flott sein und bei 1 und 3 so, dass man dazu im Takt gehen kann. Vielleicht am liebsten Barock.
      Auf keinen Fall verkitschte Allerweltsstücke wie Hochzeitsmarsch oder so


      Vorschläge jeder Art willkommen.
      Danke Heike


      u
      "Es gibt keine falsche Note, solange du nicht die nächste gehört hast." Miles Davis

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heike ()

    • Liebe Heike,
      da gratuliere ich Dir erst einmal ganz herzlich!!!

      Ich habe einmal bei einer kirchlichen Trauung ein Stück von Purcell gespielt, Ground in G.
      Hier mit Orgel, geht aber auch auf Klavier:

      Damals war es zum Hereinschreiten.

      Verstehe ich richtig, dass beim Ringtausch ein etwas schnelleres gewünscht ist? Wie wäre sowas?:
      (Ramsau: Les Sauvages)

      Und als Schluss:


      Vielleicht ist was dabei?

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Hallo Heike,

      herzlichen Glückwunsch zur bevorstehenden Hochzeit! Mögen alle Eure Wünsche in Erfüllung gehen! :)

      Zu der Musikauswahl:

      Beim Reinkommen ist i.a. gespannte Erwartung, alles sind ein klein wenig aufgeregt. Da wirkt ein ruhiges Stück entsprechend beruhigend. Da es aber ein Eingang ist, sollte vielleicht auch eine Bewegung und ein klarer Rhythmus da sein.

      Für den Ringtausch sieht die Sache anders aus. Hier hat sich die erste Aufregung bereits gelegt, dennoch sollte die Musik sich hier im Hintergrund halten und nicht aufdringlich sein. Vielleicht ist hier ein Tanz zu aufdringlich?

      Nach der Trauung sind alle glücklich (naja, zumindest das Brautpaar, hoffe ich!), hier würde ich auch etwas fröhliches, beschwingtes nehmen. Vielleicht hier ein Tanz?

      Vorschläge:

      1. Einzug:

      a) Mozart: Klaviersonate A-Dur, 1. Satz
      b) Chopin: Prelude No. 1 in C-Dur
      c) Grieg: Lyrische Stücke op. 38, Berceuse
      d) Mussorgsky: Bilder einer Ausstellung, Promenade
      e) Schubert: Impromptu As-Dur, op. 142, no. 2


      2. Ringetausch:

      a) Grieg: Lyrische Stücke, "Erotik" (op. 43) oder auch "Melodie" (op. 38). Beide halten sich gut im Hintergrund. Tänzerisch wäre: "Sie tanzt" (op.57), was dann aber zurückhaltend gespielt werden müßte.

      b) Brahms: Walzer in A-Dur, op. 39 no. 15


      3. Auszug:

      a) Grieg: Lyrische Stücke, "An der Wiege" (op. 68)
      b) Bartok: Rumänische Tänze, Nr. 1 ("mit dem Stabe")
      --
      "Die grösseste Schwierigkeit eines andern Arbeit auszuführen, bestehet wohl darin, daß eine scharffe Urtheils-Krafft dazu erfordert werde, fremder Gedancken Sinn und Meinung recht zu treffen. Denn, wer nie erfahren hat, wie es der Verfasser selber gerne haben mögte, wird es schwerlich gut heräus bringen, sondern dem Dinge die wahre Krafft und Anmuth offt dergestalt benehmen, daß der Autor, wenn ers selber mit anhören sollte, sein eigenes Werck kaum kennen dürffte."
      (Mattheson)
    • Hallo Ihr lieben und nun im Einzelnen:
      Satie: Pucell ist großartig! Ich kenne und liebe das Stück, aber hatte es überhaupt nicht auf dem Schirm. Habe mir gleich die CD eingelegt, die ich zu Hause habe.... super.

      >>Verstehe ich richtig, dass beim Ringtausch ein etwas schnelleres gewünscht ist?
      Nee, eigentlich nicht - aber ein Tanz.
      Da ist der von Günther vorgeschlagene Brahms-Walzer schon gar nicht so übel.

      Grieg geht bei mir leider gar nicht, der erinnert mich nur an Bergkönige und sonstige Trolle.
      Ich werde mal noch weitere Vorschläge in Ruhe anhören und bedenken, ist ja noch Zeit

      Danke für eure Glückwünsche vorab :)
      "Es gibt keine falsche Note, solange du nicht die nächste gehört hast." Miles Davis
    • Von Karl Goldmark, der ja Ungar war, gibt es vielleicht ein geeignetes Klavierstück: Das "Brautlied" aus den 3 Stücken op 12. Ist allerdings recht kurz (2.51) und nicht identisch mit dem Brautlied aus der Sinfonie Nr. 1, die ja den Beinamen "ländliche Hochzeit" trägt. Vielleicht gibt es von der Sinfonie auch einen Klavierauszug. Als Schlussnummer hat das Brautlied allerdings nicht den gewünschten Schwung.
      ….und natürlich: herzlichen Glückwunsch!
    • Also, im Moment ist unsere Präferenz folgende:
      • 1 Einzug: Scarlatti K 491
      • 2 Ringtausch: Brahms Walzer A-Dur op. 29 Nr. 15

      • 3 Auszug und Gratulationen: Purcell Suite in G (die ganze)

      1 mag ich einfach besondern und es hat sowas von "TUSCH - schaut her, jetzt kommen wir".
      2 ist ein sooo schön melodischer ruhiger Tanz und wird allen Gästen zweifellos gefallen
      3 passt meiner Meinung nach großartig: hat diesen "jetzt gehts los - Start" und dann einfach spielerische Leichtigkeit zum Übrgang ins Feiern.

      Das werden wir jetzt mal wirken lassen und nach dem Urlaub wird dann entschieden.
      "Es gibt keine falsche Note, solange du nicht die nächste gehört hast." Miles Davis
    • Gute Auswahl!
      :)
      --
      "Die grösseste Schwierigkeit eines andern Arbeit auszuführen, bestehet wohl darin, daß eine scharffe Urtheils-Krafft dazu erfordert werde, fremder Gedancken Sinn und Meinung recht zu treffen. Denn, wer nie erfahren hat, wie es der Verfasser selber gerne haben mögte, wird es schwerlich gut heräus bringen, sondern dem Dinge die wahre Krafft und Anmuth offt dergestalt benehmen, daß der Autor, wenn ers selber mit anhören sollte, sein eigenes Werck kaum kennen dürffte."
      (Mattheson)
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