Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2019

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    • Nachdem ich mich an den drei Weihnachtstagen mit drei historischen Aufnahmen des Bach‘schen „WO“ beschäftigt habe, höre ich die Kantaten IV - VI in „hip-pen“ Aufnahmen.



      Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 - Kantate IV: „Fallt mit Danken, fallt mit Loben“

      Lynne Dawson, Bernhard Landauer, Charles Daniels, Klaus Mertens
      Coro della Radio Svizzera
      I Barocchisti
      Diego Fasolis
      :hello Agravain
    • Meine erste in diesem Jahr gehörte "Klassik" -Aufnahme:

      Mauricio Kagel; 75. Geburtstags-Edition
      (Hörspiel) Ein Aufnahmezustand

      Peter Brötzmann (Saxophone, Stimme), Heinz-Georg Thor (Kontrabass), Michael Vetter (Stimme, Flöten), Alfred Feusener (Stimme, Klangobjekte), Deborah Kagel (Gesang), Mauricio Kagel (Stimme & Klangregie), William Pearson (Gesang), Christoph Caskel (Schlagzeug, Stimme)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Nicht bei google.de, sondern bei Spotify gesucht und gefunden und für exorbitant gut befunden:



      Alvin Lucier; Small Waves

      Arditti String Quartett, Roland Dahinden (Posaune), Hildegard Kleeb (Klavier)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • An dieser Stelle an alle ein frohes neues Jahr!

      Hier jetzt:



      Riccardo Zandonai/Tito Ricordi: Francesca da Rimini

      Francesca - Christina Vasileva
      Samaritana - Victória Mester
      Ostasio - Levente Molnár
      Giovanni lo sciancato - Juan Orozco
      Paolo il bello - Martin Mühle
      Malatestino dall'occhio - Adriano Graziani
      Biancofiore - Bénédicte Tauran
      Garsenda - Kim-Lillian Strebel
      Altichiara - Marija Jokovic
      Adonella - Sally Wilson
      Smaragdi - Victória Mester
      Ser Toldo Berardengo - Aaron Judisch
      Il giullare - Alejandro Lárraga Schleske
      Il balestriere - Se Hun Jin
      Il torrigiano - Levente Molnár
      Il prigioniero - Se Hun Jin

      Freiburger Kammerchor, Opern- und Extrachor des Theater Freiburg, Vokalensemble der Hochschule für Musik Freiburg
      Philharmonisches Orchester Freiburg, Fabrice Bollon

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Joseph Haydn; Sinfonie D-Dur Hob. I:93
      SWF Sinfonieorchester, Hans Rosbaud

      Diese Box verdient nähere Beschäftigung. Selbstverständlich ist das nicht HIP und auch nicht die allerletzte überkritische Ausgabe -z. B. kein Streichquartett zu Beginn des Largo- aber Haydns Sinfonien klingen im Bigband-Sound auf modernen Instrumenten nun mal am besten. Hier ist das mit einer exemplarischen Balance gelungen, Holz und Pauken werden nicht wie weiland bei Beecham von den Streichern platt gemacht. Interpretatorisch kommt natürlich nichts und niemand auch nur in die Nähe des großen Briten -seine Londoner sind nicht nur die beste Interpretation der letzen Haydn-Sinfonien, sondern die beste Interpretation, die irgendjemand von irgendwas in der Geschichte der Tonaufzeichnung abgeliefert hat- aber Rosbaud findet durchaus ein Plätzchen, das weniger als ein Lichtjahr entfernt ist. Schade, dass die Nr. 88 nicht drauf ist, dafür hören wir beim 11. Klavierkonzert eine der letzen Vertreterinnen der ausgestorbenen Spezies von Rundfunkpianistinnen, Maria Bergmann, deren Aufnahmen von Haydn-Sonaten nach der posthumen Veröffentlichtung zurecht für großes Aufsehen gesorgt haben.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Hier der neueste Zugang zur Sammlung:



      Georg Friedrich Händel: Judas Maccabaeus HWV 63 - Revidierte Fassung 1747

      Kenneth Tarver - Judas Maccabaeus
      Deanna Breiwick - Israelitish Woman
      Sophie Harmsen - Israelitish Man
      João Fernandes - Simon, Eupolemus
      Owen Willetts - Priest
      NDR Chor
      FestspielOrchester Göttingen
      Laurence Cummings

      Nicht immer haben mich die Cummings’schen Aufnahmen vollends überzeugt. Dieser Mitschnitt vom 10. Mai 2018 hingegen scheint mir jedoch eine sehr überzeugende Lesart zu dokumentieren.
      :hello Agravain


    • Sir Edward Elgar: Violinkonzert h-Moll op. 61

      Gidon Kremer
      National Orchestra of Belgium
      René Defossez

      Gerade läuft bei mir eine Live-Aufnahme seines VK. An der Fidel: Gidon Kremer am 25.5.1967 beim Concours Reine Elisabeth 1967 zu Beginn seiner Karriere. Hinterher hat er nie wieder Elgar aufgenommen, obwohl er es wohl bewundert. Schade eigentlich.
      :hello Agravain


    • Ruggero Leoncavallo: Pagliacci

      Canio - Carlo Bergonzi
      Nedda - Joan Carlyle
      Tonio - Giuseppe Taddei
      Peppe - Ugo Benelli
      Silvio - Rolando Panerai
      Un contadino - Giuseppe Morresi
      Un altro contadino - Franco Ricciardi

      Coro e Orchestra del Teatro alla Scala, Herbert von Karajan

      Nicht weniger beeindruckend als Karajans Cavalleria. :down

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Eine ganz hervorragende Einspielung ist diese Zender/Schubert Winterreise mit Julian Prégardien, er hat viel vom Vater gelernt. Ich habe ihn schon früh kennengelernt, als er noch nicht so bekannt war mit einem Schubert Programm!
      Sehr eindrucksvoll und ausdrucksvoll gestaltet er die Lieder! :thumbsup:



      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • Cetay schrieb:


      RETURN - Kompositionen von Daniel Rohde, Adam Cuthbért und Matthew Finch
      Grand Valley State University New Music Ensemble

      Das GVSU Ensemble hat mit seiner Interpretation von Steve Reichs Music for 18 Musicians einen Bestseller gelandet und hat eine alles überragende Realisierung von Terry Rileys In C vorgelegt (3-Sätze-Besprechung -> hier). Nun haben drei aus der Gruppe hervorgegangene Komponisten selbst Beiträge verfasst und durch den elektro-akustischen Klangwolf gedreht. So geht Minimal Music im 21. Jahrhundert.
      Ich rezykliere mal diesen alten Beitrag, weil ichs gerade höre und sich die Einschätzung nicht geändert hat. Ganz superbe "Neue Musik" abseits aller Klischees.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Alfredo Catalani/Luigi Illica: La Wally

      Wally - Renata Tebaldi
      Giuseppe Hagenbach - Mario Del Monaco
      Vincenzo Gellner - Piero Cappucilli
      Stromminger - Justino Diaz
      Walter - Lydia Marimpietri
      Afra - Stefania Malagù
      Il pedone - Alfredo Mariotti

      Coro Lirico di Torino
      L'Orchestre National de L'Opéra de Monte Carlo, Fausto Cleva
      1969

      Tebaldi und Del Monaco sind hier nicht mehr in Bestform, Del Monaco schreit sich durch die Oper. Die Oper selbst gefällt mir auch nur teilweise, musikalisch interessant wird es eigentlich erst im 4. Akt, wo die Kälte der einsamen Berglandschaft im Vorspiel und ein aufziehender Sturm, dargestellt durch einen unsichtbaren Chor, der dem Liebesduett unterlegt ist, evoziert werden.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

    • Arthur Honegger - Pacific 231
      New York Philharmonic Orchestra - Leonard Bernstein
      (LP, CBS, 1976)

      Erst kürzlich ergattert, senkte ich hoffnungsfroh die Nadel aufs Vinyl. Weshalb so euphorisch? Weil Bernstein der richtige Mann für dieses Klang-(& bisweilen Geräusch-)Spektakel sein müsste. Dachte ich mir. & wurde zunächst auch nicht enttäuscht: herrlich plastisch vor Ohren das schnaubende Dampfroß, spektakuläre Maschinenmusik, spektakulär dargeboten, Spitzenorchester, Hochspannung, sattes Stereo! Dennoch kein wirklich natürlicher Klang - einzelne Stimmen werden gehighlightet, was alles in allem aber noch in Ordnung geht. Den Schwachpunkt macht einmal mehr eine schlechte alte Lenny-Angewohnheit aus: das Pulver wird vorzeitig verschossen, sodaß eine letzte Steigerung gegen Ende nicht mehr realisierbar ist.
      Charles Dutoit disponiert ca. 10 Jahre später das Symphonieorchester des BR (Erato) klüger, hat das große Ganze besser im Blick & bleibt daher für mich in Sachen Honegger (mal wieder) Referenz. Aber nochmal: was die New Yorker vor allem zu Beginn aus der Partitur herausspielen, ist stellenweise schlicht atemberaubend!


    • Umberto Giordano/Luigi Illica: Andrea Chénier

      Andrea Chénier - Franco Corelli
      Maddalena di Coigny - Antonietta Stella
      Carlo Gérard - Mario Sereni
      La contessa di Coigny - Luciana Moneta
      Bersi - Stefania Malagù
      Madelon - Anna Di Stasio
      Roucher/Fouquier Tinville - Giuseppe Modesti
      Pietro Fléville - Dino Mantovani
      Mathieu, detto Populus - Paolo Montarsolo
      Un Incredibile/L'abate - Piero De Palma
      Il maestro di casa/Schmidt/Dumas - Paolo Pedani

      Orchestra e Coro del Teatro dell'Opera di Roma, Gabriele Santini

      Für mich die perfekte Aufnahme mit drei überwältigenden Solisten. Vielleicht Corellis beste Rolle, aber auch Antonietta Stella und vor allem Mario Sereni, eine der schönsten Baritonstimmen, sind hier ideal. Dazu kommen die durchweg überzeugenden Nebenrollen (besonders Piero De Palma) und eine exzellente Aufnahmequalität.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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