Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2019

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    • tapeesa schrieb:

      In einer Lied-Interpretation von Heinrich Schütz bin ich gestern auf >Countertenor< aufmerksam geworden.
      Such doch einmal nach Yoshikazu Meta. Die Bach-Arien mit dem Bach Collegium Japan könnten Dir auch gefallen. Ich habe auch eine Schwäche für Countertenor, und Yoshikazu Meta ist mir der allerliebste, gefolgt von Jaroussky.

      Herzliche Grüße
      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Erst Marienlieder, dann Monteverdi. Da schlage ich vor, Kräfte zu bündeln und die Marienvesper eben von Monteverdi zu hören. Das mache ich jetzt, allerdings nicht mit L`Haudrauf unter Christina Turbo, sondern in einer Interpretation, die einen gegenteiligen Ansatz verfolgt. Die Architektur wird gemessen ausgeleuchtet und man lässt dem Erhörten Zeit, sich zu entfalten. Irgendwer hat das mit Klemperes Verhältnis zu Beethoven verglichen. Ansonsten: Opern-Geeiere der Vokalfraktion ist Fehlanzeige - und was ist das für ein erregender Sound der untrendig stark besetzten Instrumentengruppe. Meine neue Lieblingsaufnahme.


      Claudio Monteverdi; Vespro della Beata Vergine
      La Compagnia de Madrigale, Guiseppe Maletto
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Satie schrieb:

      tapeesa schrieb:

      In einer Lied-Interpretation von Heinrich Schütz bin ich gestern auf >Countertenor< aufmerksam geworden.
      Such doch einmal nach Yoshikazu Meta. Die Bach-Arien mit dem Bach Collegium Japan könnten Dir auch gefallen. Ich habe auch eine Schwäche für Countertenor, und Yoshikazu Meta ist mir der allerliebste, gefolgt von Jaroussky.
      Herzliche Grüße
      Satie
      Hallo Satie, der gute Mann heisst Mera, und rangiert bei meiner riesigen Auswahl und liebe zu den Countern ganz weit hinten! :D
      Deswegen habe ich auch so gut wie keine Kantaten von Suzuki!

      Hallo tapesa, der Auschnitt auf YouTube ist von Monteverdi aus den "Scherzi musicali" und aus dieser CD.....

      Klick

      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • palestrina schrieb:

      Satie schrieb:

      tapeesa schrieb:

      In einer Lied-Interpretation von Heinrich Schütz bin ich gestern auf >Countertenor< aufmerksam geworden.
      Such doch einmal nach Yoshikazu Meta. Die Bach-Arien mit dem Bach Collegium Japan könnten Dir auch gefallen. Ich habe auch eine Schwäche für Countertenor, und Yoshikazu Meta ist mir der allerliebste, gefolgt von Jaroussky.Herzliche Grüße
      Satie
      Hallo Satie, der gute Mann heisst Mera, und rangiert bei meiner riesigen Auswahl und liebe zu den Countern ganz weit hinten! :D Deswegen habe ich auch so gut wie keine Kantaten von Suzuki!
      Ja, das war wieder mal dieses Sch...T9...muss einem immer alles zum Schlechten hin korrigieren.
      Wie kann man denn Yoshikazu Mera nicht mögen? Wen schätzt Du denn besonders? Solche, die mehr vibrieren?
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Na, dann werde ich doch die Architektur des Dornwalds, sowie Marias auf meine Art (an)gemessen vermessen und ausloten - am Besten ohne Gefahr zu laufen, den Wald vor lauter Bäumen (//Dornen) nicht mehr zu sehen. ;)




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      Maria durch ein' Dornwald ging -
      Marienlieder und Dichtung aus sieben Jahrhunderten
      Ute Frühhaber (Sopran), Dagmar Papula (Rezitation), Wolfgang Mielke (Orgel)
      "Das Hören auf andere Stimmen, Gegenstimmen und Dissonanzen
      — die Regeln der Musik spiegeln das Leben selbst."
      Yehudi Menuhin

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • (Wollte im vorigen Post noch etwas zu Yoshikazu Mera (CD) posten - aber habe mich vertan und finde die CD zu dem, was ich meine nicht.)

      palestrina schrieb:

      Hallo tapesa, der Auschnitt auf YouTube ist von Monteverdi aus den "Scherzi musicali" und aus dieser CD.....

      Lieben Dank für den Hinweis, Monteverdi, l`Arpeggiata und Christina Pluhar war klar, aber ich war gestern nicht ganz sicher, ob die Besetzung von der Teatro d'Amore CD, mit der aus dem Youtube-Konzert-Ausschnitt identisch ist, hatte die CD aber schon fürs Kaufen vorgemerkt. Werde mich mit Muße umschauen, weiter hören - war gestern schon sehr spät und heute habe ich gesehen, dass das ganze Konzert auf youtube zu finden ist.


      Cetay schrieb:

      Erst Marienlieder, dann Monteverdi. Da schlage ich vor, Kräfte zu bündeln und die Marienvesper eben von Monteverdi zu hören.

      Herzlichen Dank für den Vorschlag - auf dem Dampfer war ich gestern auch, aber ob der zeitweiligen Tücken meines Modems momentan, habe ich den Strang aufgegeben - heute durch dein Post nochmal aufgenommen, aber hier "stapeln" sich andere Dinge, die ich erstmal hören mag.

      Viele Grüße, tapeesa
      "Das Hören auf andere Stimmen, Gegenstimmen und Dissonanzen
      — die Regeln der Musik spiegeln das Leben selbst."
      Yehudi Menuhin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tapeesa () aus folgendem Grund: l`Arpeggiata falsch geschrieben



    • Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 3 d-Moll

      Martha Lipton (Mezzosopran)
      John Ware (Posthorn-Solo), John Corigliano (Solo-Violine)
      Women's Chorus of the Scholum Cantorum
      Boys' Choir of the Church of Transfiguration

      New York Philharmonic, Leonard Bernstein

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Ich war sehr dankbar für den Hinweis auf Yoshikazu Mera, habe in Einiges hinein gehört, mein Erleben damit ist momentan nicht "eintütbar". Fragile Offenheit und damit, darin empfinde ich es als etwas "sehr Großes".
      Grobe Richtung Japan, das japanische (auch das neue) Philharmonieorchester, da hangele ich mich etwas entlang nun.




      Wut Man-Chung

      1 - Princess Ch'ang P'ing Fantasy Overture, Op. 23 (Violine: Takako Nishizaki)
      2 - The Pamir Capriccio, Op. 21 (Harmonica: Tsui Tak Min)

      New Japan Philharmonic
      conductor: Chen Chiu-sen
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      Yehudi Menuhin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()



    • Giuseppe Verdi/Francesco Maria Piave: La forza del destino

      Il Marchese di Calatrava - Silvio Maionica
      Donna Leonora di Vargas - Renata Tebaldi
      Don Carlo di Vargas - Ettore Bastianini
      Don Alvaro - Mario Del Monaco
      Preziosilla - Giulietta Simionato
      Il Padre Guardiano - Cesare Siepi
      Fra Melitone - Fernando Corena
      Curra - Gabriella Carturan
      Mastro Trabuco - Piero De Palma
      Un alcalde - Ezio Giordano
      Un chirurgo - Eraldo Coda

      Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia di Roma, Francesco Molinari-Pradelli

      Nach Simon Boccanegra meine Lieblings-Verdi-Oper, insbesondere die vielen abwechslungsreichen Duette haben mir es angetan. In den meisten Rollen kann ich mir kaum bessere Sänger vorstellen. Tebaldi, Bastianini, Siepi und Corena sind für mich nah am Ideal. Einzige Ausnahme bildet Mario del Monaco, der mir im 3. Akt zu undifferenziert singt, insbesondere im Duett Solenne in quest’ora sollte ein schwer Verwundeter nicht lauter singen als sein gesunder Freund. Im 4. Akt gestaltet er die Rolle dafür aber sehr überzeugend. Das Orchester ist vielleicht etwas zu sehr im Hintergrund aufgenommen.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Gaetano Donizetti/Jean-François Bayard/Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges: La fille du régiment

      Marie - Joan Sutherland
      Tonio - Luciano Pavarotti
      La Marquise de Berkenfield - Monica Sinclair
      Hortensius - Jules Bruyère
      Sulpice - Spiro Malas
      Le corporal - Eric Garrett
      La Duchesse de Crakentorp - Edith Coates
      Un paysan - Alan Jones

      Orchestra and Chorus of the Royal Opera House, Covent Garden; Richard Bonynge

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Nochmal Donizetti:



      Gaetano Donizetti/Felice Romani: L'elisir d'amore

      Adina - Joan Sutherland
      Nemorino - Luciano Pavarotti
      Belcore - Domenic Cossa
      Dulcamara - Spiro Malas
      Giannetta - Maria Casula

      Ambrosian Opera Chorus
      English Chamber Orchestra, Richard Bonynge

      Der italienische Liebestrank liegt mir deutlich mehr als die operettenhafte Regimentstochter. Sutherland und Pavarotti sind in beiden Opern ein Genuss.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • John Cage; Ryoanji (Version für Kontrabass und Tonband)
      Stefano Scodanibbio

      Diese Realisierung veranlasste Cage zu einer Kaskade von Superlativen (nachzulesen
      hier). Das ist das Schöne, wenn man sich mit Musik von -zum Zeitpunkt der Aufführung- lebenden Tonschöpfern beschäftigt. Die müßigen Spekulationen, ob dieses oder jenes wohl den Beifall des Komponisten gefunden hätte, fallen flach.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cetay ()

    • (War eine Weile mit Christina Pluhar / l'Arpeggiata noch beschäftigt und einer Radio"Vesper"Stunde namens "Händel im Pub" (mit dem Ensemble "I Zefirelli"). Das Folk-Musik barocke Prägung hat, hat einige A-has ausgelöst / Zusammenhänge (im Hörgeschmack) klarer werden lassen.
      Danach ist durch die Entdeckung, das Paul Hindemith ein paar Jahre in dem nicht sehr großen Ort meiner Kindheit und Jugend gelebt hat, ein Stück Weltbild ins Wanken geraten :D -
      und nun nehme ich vorsichtig den Faden neu auf).



      Ruth Lomon - Shadowing
      Piano Quartet and Piano Solos
      Eileen Hutchins, piano, Katherine Winterstein, violin, Scott Woolweaver, viola, Patrick Owen, Cello

      Teil 1
      Sunflower Variations

      Teil 2
      Shadowing I - III

      Teil 3
      Esquisses I - III

      Teil 4
      5 Ceremonial Masks
      "Das Hören auf andere Stimmen, Gegenstimmen und Dissonanzen
      — die Regeln der Musik spiegeln das Leben selbst."
      Yehudi Menuhin

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tapeesa () aus folgendem Grund: Mehr CD-Infos nachträglich ergänzt.

    • Starkes Coverbild! Steht das in Verbindung mit der Musik?

      Hier wird weiter zwischen lautem Rock n Roll und Aufenthalten im Zen-Garten alterniert. Jetzt letzteres:


      John Cage; Ryoanji (Version für Oboe Solo und Percussion - Transkription für Saxophon)
      Timothy McAllister, Simone Mancuso
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Cetay schrieb:

      Starkes Coverbild! Steht das in Verbindung mit der Musik?

      Hier steht etwas zu. Das Bild heißt "Two Wolves" und ist von Hannah Shook. Ruth Lomon wollte genau dieses Bild als Cover. Die Webseite ist nicht so "mein Stil", den ich aber meine bei den "5 Ceremonial Masks" und an anderen Stellen der CD wiederzufinden. Das Cover-Bild, erlebe ich aber auch sehr ausdrucksstark und mag ich sehr.
      Die "5 Ceremonial Masks" sind von Masken der Navajo, die in deren Yeibichai-Zeremonie (ich glaube, eine Heil-Zeremonie) verwandt werden inspiriert.
      Beim Posten war ich noch beim Teil 1 (Sunflowering) und der hat mich zur Zeit zumindest auch nach dem Hören der ganzen CD am meisten berührt.





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      Li Wei, Alone, Works for Solo Cello
      by Ligeti, Hindemith, Crumb, Ho, Vasks, Sollima

      2

      Bruch - Scottish Fantasia
      Hindemith - Violin Concerto

      David Oistrakh, Geige
      London Symphony Orchestra,
      Jascha Horenstein, Paul Hindemith
      "Das Hören auf andere Stimmen, Gegenstimmen und Dissonanzen
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      Yehudi Menuhin
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