Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2019

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    • Aus alten Märchen winkt es ...
      Musikalische Märchen /
      Märchen in der Musik

      Wolf-Ferrari-Ensemble
      David Schroeder

      daraus:
      Sergei Bortkiewicz: Aus Andersens Märchen op. 30
      Der Schmetterling
      „Über dieser Fuge, wo der Name B A C H im Contrasubject angebracht worden, ist der Verfasser gestorben.“
      — Carl Philipp Emanuel Bach

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    • bei Henry Purcell gelandet nun -

      => The Fairy Queen, Z.629 (1692)
      O let me weep (The Plaint)

      Philippe Jaroussky, countertenor
      Ensemble Artaserse

      11.12.2010.
      TCE, Paris

      Radio broadcast on France Musique <=

      Das ist ja unglaublich schön wie traurig.

      +

      Purcell:
      Stripped of their green our groves appear (Emma Kirkby)
      (Radioaufnahme, weiß nicht von wo)

      +



      Henry Purcell
      Ode for St.Cecilia'S.Day 1692
      Paul Mc Creesh, Gabrieli Consort

      daraus:
      The fife, and all the harmony of war
      ______________


      Sieht aus, als ob Ostern nun tatsächlich naht, nachdem ich schon zum Frühlingsanfang das Fest gerne hinter mir gehabt hätte.
      „Über dieser Fuge, wo der Name B A C H im Contrasubject angebracht worden, ist der Verfasser gestorben.“
      — Carl Philipp Emanuel Bach

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    • Heitor Villa-Lobos: Floresta do Amazonas

      Anna Korondi (Sopran)
      São Paulo Symphony Orchestra & Choir, John Neschling

      In dieser fast 80 Minuten dauernden symphonischen Dichtung für Orchester, Männerchor und Sopran dreht sich alles um den brasilianische Regenwald. Eine sehr farbenreiche, atmosphärische Musik. Die Liedvertonungen (Texte: Dora Vasconcellos) und Sopran-Vokalisen erinnern an die Bachianas brasileiras Nr. 5.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)


    • Petrenko (2018), Royal Liverpool Philharmonic Orchestra + In the South (Alassio) op. 50, Serenade for Strings op. 20

      Ein frohgemutes wie konzeptloses Nebeneinander von beliebten Werken Elgars (nein, das ist natürlich nicht verwerflich) präsentiert diese Neuveröffentlichung aus dem Hause Onyx: die Streicherserenade, die Enigma-Variationen und dann noch die herrliche Konzertouvertüre „In the South“. Es spielt das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter seinem gegenwärtigen Chefdirigenten Vasily Petrenko.

      Die beiden bislang vorgelegten Elgar-Einspielungen konnten (mich) kaum von dessen Qualitäten als Elgar-Dirigent überzeugen. Da war allerhand Lieb- und Lustloses dabei, sodass ich längere Zeit mit der Frage gerungen habe, ob ich diese CD wirklich hören muss. Der Sammler in mir hat gewonnen und tatsächlich ließ der Beginn dieser CD hoffen.

      Petrenko präsentiert eine wirklich süffige, saftige, kraftvolle Lesart von „In the South“. Diese hochvirtuose, vielfarbige und glanzvolle Musik, durch die die Sonne Italiens so intensiv flutet, dass das für Elgars Werk zentrale Element des Nostalgischen eigentlich kaum eine Rolle zu spielen scheint, liegt Petrenko ganz offensichtlich. Kurz gesagt: Hier stimmt eigentlich alles. Auch die Serenade gelingt gut.

      Aber dann die Variationen. Nicht, dass das technisch in irgendeiner Weise schlecht gespielt wäre. Dafür kennt sich das RLPO viel zu gut mit dem Werk aus. Aber für Petrenkos Aufnahme gilt natürlich auch, was ich vor einiger Zeit zur Brabbins‘ Neuaufnahme der Variationen schrieb: „Von den „Enigma Variationen“ gibt es mittlerweile eine kaum noch überschaubare Anzahl an Einspielungen, darunter so hervorragende wie diejenigen Beechams, Stokowskis, Bernsteins oder Sinopolis, darunter auch viele gute und eine Reihe von eher mittelmäßigen. Im Falle einer Neueinspielung eines solchen Stückes muss sich im Klaren darüber sein – und daran geht im Grunde kein Weg vorbei –, dass man sich an jenen messen lassen muss.“

      Natürlich besteht immer wieder einmal die Chance, dass Exegeten es schaffen, noch etwas zu zeigen, was zuvor unerhört geblieben ist. Die Chance allerdings, neben den zahlreichen herausragenden Aufnahmen der Vergangenheit blass auszusehen, ist nach meinem Empfinden aber viel höher. Darum frage ich mich, warum denn immer wieder die üblichen Verdächtigen Elgars eingespielt werden, wenn ein neuer Dirigent eines der britischen Spitzenorchester übernimmt. Es gäbe doch anderes.

      Und so kam es, im Fall der Variationen so, wie ich es angesichts der bislang vorgelegten Aufnahmen befürchtet habe.

      Petrenko lässt das Orchester schlicht spielen - und dieses spielt streckenweise wie im Schlaf. Und das ist in diesem Falle kein Kompliment. Wie uninteressant, ja fade klingt hier die Vorstellung des Themas, wie lieblos die langsameren Variationen (unendlich dröge: Nimrod!), wie humorlos das feine und freundliche Humorige (beispielsweise im Fall von Richard Arnold oder bei Dorabella – Var. 5 & 10). Da wäre ein wenig Input seitens Petrenkos, eine kleine Bewegung der formenden Hand des Dirigenten durchaus willkommen gewesen. Aber: nichts.
      Immerhin: Wenn’s knallt, dann ist Petrenko dabei. Bulldogge „Dan“ rast wie von der Tarantel gestochen durch die 11. Variation, William Meath Baker motzt seinen Weg durch Variation Nummero 4 und knallt wuchtig dir Tür. Am Schluss blinkt und blitzt „Edu“ in den gleißendsten Tönen.

      Alles in allem aber eine wenig engagierte Darstellung, eine Wiedergabe der Oberfläche. Ich frahe mich, was noch kommt? "Falstaff" vielleicht? Cello- und/oder Violinkonzert? Ich kann nicht sagen, dass ich voller Ungeduld darauf warte.
      :hello Agravain



    • A Feather on the Breath of God
      Hildegard von Bingen
      Gothic Voices
      Kirkby , Page

      Emma Kirkby hat Engel-Charakter / Funktion für mich -
      bisschen kitschig, aber ich kann es mir gerade nicht verkneifen: :love: <3

      Ich liebe ihre Stimme, ihre Interpretation. Egal ob bei Purcell, Dowland, Shakespeare-Vertonungen oder hier jetzt.
      Bin gespannt, was ich da noch entdecke.

      Kristallklar oder auch nur "crystal" sind Worte, die mir zu ihrer Stimme in den Sinn kommen.

      The Books of Songs of Ayres sind innerlich gespeichert - muss mal schauen, wie ich da weiter komme -
      „Über dieser Fuge, wo der Name B A C H im Contrasubject angebracht worden, ist der Verfasser gestorben.“
      — Carl Philipp Emanuel Bach


    • Gaetano Donizetti/Salvadore Cammarano: Lucia di Lammermoor

      Lord Enrico Ashton - Robert Merrill
      Lucia Ashton - Joan Sutherland
      Sir Edgardo di Ravenswood - Renato Cioni
      Lord Arturo Bucklaw - Kenneth Macdonald
      Raimondo Bidebent - Cesare Siepi
      Alisa - Ana Raquel Satre
      Normanno - Rinaldo Pelizzoni

      Orchestra e coro dell'Accademia di Santa Cecilia Roma, Sir John Pritchard

      Aufgrund der perfekten Mischung von Schönklang und Dramatik eine meiner liebsten Belcanto-Opern.

      Gruß Ammonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Cetay schrieb:

      tapeesa schrieb:

      Emma Kirkby hat Engel-Charakter / Funktion für mich -
      bisschen kitschig, aber ich kann es mir gerade nicht verkneifen: :love: <3

      Ich liebe ihre Stimme, ihre Interpretation.
      Da kann ich ohne Vorbehalte mit. :thumbup:
      Da sind wir schon ein Trio! :thumbup:
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Satie schrieb:

      Da sind wir schon ein Trio!
      .... Infernale ? :saint: ;)

      Spaß beiseite - freut mich. Freut mich wirklich.
      (Hatte ob des männerlastigen Forums meine Bedenken mit meinem Herzchen-Post und wurde nun mit meinen Vorurteilen konfrontiert - gar nicht so schlecht.)
      ___________________________________

      floating time:




      Lisa Tannebaum - My Harp, My Heart
      daraus: La Source (Alphonse Hasselmans)






      Valérie Milot
      Aquarelles / Watercolours
      Harfe

      daraus: die Moldau (Smetana)

      Das ist für mich die schönste Moldau-Interpretation, die ich je gehört habe.

      Langsam kristallisieren sich einige Schwerpunkte heraus.
      Valerie Milot und ihr Harfenspiel gehören dazu.
      Bei "La Source" steht die Faszination an der Komposition im Vordergrund bei mir.
      „Über dieser Fuge, wo der Name B A C H im Contrasubject angebracht worden, ist der Verfasser gestorben.“
      — Carl Philipp Emanuel Bach

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()



    • Richard Wagner: Parsifal

      Amfortas - Dietrich Fischer-Dieskau
      Titurel - Hans Hotter
      Gurnemanz - Gottlob Frick
      Parsifal - René Kollo
      Klingsor - Zoltan Kélémen
      Kundry - Christa Ludwig
      Erster Gralsritter - Robert Tear
      Zweiter Gralsritter - Herbert Lackner
      Altstimme - Birgit Finnilä
      Erster Knappe - Rotraud Hansmann
      Zweiter Knappe - Marga Schiml
      Dritter Knappe - Heinz Zednik
      Vierter Knappe - Ewald Aichberger
      Klingsors Zaubermädchen - Lucia Popp, Alison Hargan, Anne howells, Kiri Te Kanawa, Gillian Knight, Margarita Lilowa

      Wiener Staatsopernchor
      Wiener Philharmoniker, Sir Georg Solti

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Auch nachdem ich mir die Handlung durchgelesen habe, ist mir nicht so richtig klar, wie die Handlung mit Karfreitag bzw. Ostern zusammenhängt, aber nachdem Du das jetzt hörst und das in doch dem ein oder anderen Haus in diesen Tagen läuft, muss ich doch jetzt mal ganz dumm fragen, wo da der Zusammenhang ist ?(

      Bei mir läuft ein Neuerwerb, in Kürze mehr dazu:

      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)