Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2019

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    • Vor den Sinfonien würde ich Dir allerdings die Bachianas Brasileiras und die Choros empfehlen. Das ist typischere und griffigere Musik.

      Man kann natürlich schlecht eine Sologitarre mit einem Orchesterapparat vergleichen - aber lasse Dich gerne überraschen.

      Die Ausgaben, die bei Amazon zuerst aufgeführt werden, kann man meines Erachtens alle hören, auch wenn ich die Sammlung mit den Dirigenten Neschling und Minczuk bevorzuge. Wenn sie Dir nicht zu teuer ist oder du nicht gleich alle Bachianas und Choros kennenlernen willst.

      :hello Wolfgang
    • Die Klavierkonzerte gehören nicht gerade zu meinen Lieblingsstücken von Villa-Lobos. Wenn es die Kombination Klavier und Orchester sein soll, sprechen mich seine "inoffiziellen" Klavierkonzerte Momoprecoce und Choros Nr. 11 derzeit mehr an. Am zugänglichsten sind neben den Bachianas Brasileiras sicher seine symphonischen Dichtungen wie Uirapuru, Amazonas, usw. Die Choros finde ich auch großartig, hier ist die Spanne an unterschiedlichen Besetzungen noch größer als in den Bachianas (von Gitarre oder Klavier solo über weniger übliche Kammermusikbesetzungen bis zum großen Sinfonieorchester mit 2 Klavieren). Die Neschling/Minczuk-Box scheint die einzige Aufnahme zu sein, die alle Choros enthält, wenn man sich erst herantasten will, ist das aber vielleicht schon zu viel.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Amonasro ()

    • so, nachdem ich in den letzten 4 Wochen nur zwei Nächte zuhause war, bleibe ich diesmal länger und kann endlich auch wieder vernünftig Musik hören:



      L. van Beethoven: Streichquartett Op. 18 Nr. 4 c-moll & Nr. 1 F-Dur

      Borodin Quartet
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
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      Giuseppe Verdi/Salvadore Cammarano: Il trovatore

      Il conte di Luna - Ettore Bastianini
      Leonora - Antonietta Stella
      Azucena - Fiorenza Cossotto
      Manrico - Carlo Bergonzi
      Ferrando - Ivo Vinco
      Ines - Amanda Bonato
      Ruiz - Franco Ricciardi
      Un vecchio zingaro - Giuseppe Morresi
      Un messo - Angelo Mercuriali

      Coro e orchestra del Teatro alla Scala, Tullio Serafin

      Neben Serafin überzeugt vor allem Carlo Bergonzis lyrisch-eleganter Manrico, mehr Troubadour als Soldat.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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      Amadé schrieb:

      Hallo Nicolas,

      gefallen Dir die Borodins mit ihrer letzten Beethoven-Aufnahme?

      Gruß Amadé
      lieber Amadé,

      ich finde die Einspielung ausgezeichnet. Leider ist es meine einzige, daher fehlt mir etwas der Vergleich, andererseits fehlt mir eigentlich nichts bei dieser Einspielung (irgendwann leg ich mir mal vielleicht noch eine moderne zu, die etwas mehr HIP ist :D ). Für eine alte und dazu noch russische Aufnahme war ich positiv überrascht, dass mir der Klang nicht zu fett und zu schmalzig war. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass sie nie völlig ausgelassen spielen. Der Witz und die Freude, die Hadyn oder Mozart in ihren Quartetten ja oft haben, ist bei diesen Quartetten, so finde ich, immer mit einem Fragezeichen versehen, und das merkt man dieser Aufnahme sehr deutlich an. Nur bei den dramatischen Sachen (z. B. Nr. 4 oder der 2. Satz aus der Nr. 1), da wirds sehr direkt und geht richtig zur Sache.

      Viele Grüße
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
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      Element Feuer -
      (Silvester 2019 brennende Mülltonnen (angezündet) 100 m ca. vorm Fenster / Feuerwehr war in 5 Minuten da, zum Photozeitpunkt schon am Löschen und die Situation im Griff haben, niemand verletzt, keine Schäden) -
      so nah habe ich mich den Elementen in dieser Großstadt (nicht Berlin) noch nicht gefühlt - obwohl auch gefährlich, unglaublich beeindruckend und in dem Moment auch sehr unerwartet.






      (Photo nachträglich editieren wollen und erstmal Chaos entstanden - jetzt passt es glaub´.)


      Ansonsten jetzt:





      Vaughan Williams - The Wasps
      Liverpool Philharmonic Orchestra, James Judd
      "Forget your perfect offering -
      There is a crack in everything, that's how the light gets in."
      Leonard Cohen - Anthem

      Dieser Beitrag wurde bereits 10 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

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      Nach dem Abschicken der Feuer-Bilder frage ich mich nun, ob das wie Katastrophen-Voyeurismus ankommt oder sogar ist. Mir ging es nur ums Element Feuer an sich, aber bin unsicher geworden.
      Die Bilder waren nach dem "Il trovatore"-CD-Cover sofort in meinem Kopf - und ich habe vielleicht nicht genug nachgedacht, wenn das problematisch ist - bitte einfach rückmelden.
      "Forget your perfect offering -
      There is a crack in everything, that's how the light gets in."
      Leonard Cohen - Anthem
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      Bei Villa-Lobos kann man auch jederzeit die Einspielungen unter Enrique Batiz kaufen, einem exzellenten Dirigenten, nicht nur der lateinamerikanischen Musik.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
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      J. Brahms: Die Sinfonien

      Claudio Abbado
      Berliner Philharmoniker

      Seit gestern höre ich mich wieder hier ein bisschen querbeet durch die Symphonien. Noch bin ich mir nicht völlig sicher, was ich davon halten soll. Fest steht jedenfalls, dass das keinesfalls eine schlechte Einspielung ist. Manchmal finde ich, dass sie etwas in ihrer Klangschönheit ersaufen, bspw. am Anfang der 3., das könnte drängender und ungestümer sein. Andererseits ist es aber schon auch eine Wucht (das Wort ist nicht zufällig gewählt), wie das Orchestertutti nach den zwei Anfangsakkorden reinhaut. Man muss einfach mal festhalten, dass dieses Orchester einfach einen geilen Klang hat.
      "Wir können genauso gut unsere Geigen nehmen und sie mit unseren Knien zerbrechen." (Fritz Kreisler über Jascha Heifetz)
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      Paul Dukas - Der Zauberlehrling
      Berliner Philharmoniker, James Levine

      (Falls jemand einen Tipp hat, wo ich in folgende CD online hinein hören könnte und / oder zur Aufnahme was sagen könnte, wäre ich dankbar - habe selbst nichts gefunden -
      ist aber auch für einen Vinyl-Kauf vorgemerkt.


      )
      "Forget your perfect offering -
      There is a crack in everything, that's how the light gets in."
      Leonard Cohen - Anthem
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