Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2019

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    • ("Terry Rileys In C / auch hypnotisch" - => und punkig und dann kam das Chaos ;)
      Gehört das eigentlich noch zur klassischen Musik? Bei Steve Reich war ich mir auch nicht sicher - )



      La Mer - Debussy / Britten / Mercure
      Yannick Nézet-Séguin, Orchestre Métropolitain du Grand Montréal
      „Wo Gefahr am größten, da Pedal am nächsten.“ - Ernst von Dohnányi

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      „Unter der Mannen-Brücke in Fukagawa“
      aus der Farbholzschnittserie „36 Ansichten des Berges Fuji“
      Katsushika Hokusai 1760 (~) - 1849
    • tapeesa schrieb:

      "Terry Rileys In C / auch hypnotisch" - => und punkig und dann kam das Chaos ;)
      Gehört das eigentlich noch zur klassischen Musik?
      Das klingt, als seist du an die Einspielung mit den Acid Mother Temples geraten? Wobei selbst die noch zu moderat ist, um mit Punk und Chaos in Verbindung gebracht zu werden. Welche Version hast du gehört?

      Darüber, wann Musik so ab 1950 rum noch klassisch (in der klassischen Tradition stehend) ist und wann nicht, haben wir uns hier schon die Finger blutig getippt (ich glaube, da ging es am Rande auch um Riley). Bei In C ist die Instrumentierung völlig offen, deshalb sind viele Realisierungen rein klanglich nur schwer mit der klassischen Tradition in Verbindung zu bringen. Aber natürlich ist es in meinem Kosmos trotzdem (Moderne) Klassik und zwar ganz grosse. Ich habe ofters überlegt, etwas dazu zu schreiben, aber das können andere um so vieles besser...

      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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    • Cetay schrieb:

      Das klingt, als seist du an die Einspielung mit den Acid Mother Temples geraten?
      Nein - das nicht.
      "Punkig" war auch nur leicht tendenziell gemeint, nicht im Sinne des Genres (wenn man das so sagen kann, ich bin nämlich auch keine Expertin für Punk Musik :saint: ).
      Bin jetzt selbst ins Grübeln gekommen, warum "punkig" und "Chaos" beim Hören als Assoziationen aufkamen, aber ich verheddere mich, für den Moment, wenn ich das versuche hier in Worte zu fassen.

      War ein youtube Video - und anhand der Infos habe ich die CD nicht gefunden, aber das Bild womit das Video hinterlegt ist legt nahe, dass es diese Aufnahme war. (Angabe aus einer Bewertung editiert, weil unsicher, ob die sich auf diese CD bezieht).



      Zum Video sind noch diese Namen angegeben: Terry Riley - saxophone Jon Hassell - trumpet Edward Burnham - vibraphone David Rosenboom - viola Darlene Reynard - bassoon Jerry Kirkbride - clarinet David Shostac - flute Jan Williams - marimba Lawrence Singer - oboe Stuart Dempster - trombone Margaret Hassell - piano

      Zu der Einordnung Klassik oder nicht. Ich habe gesehen, dass das im Forum schon Thema war -

      Stand auch schon mal vor einem hier empfohlenen Buch dazu - aber das muss auch erstmal hintenan stehen.
      Ich komme mit dem, was sich hier stapelt schon nicht weiter.
      Habe aber verstanden, dass das auch bei Riley und Reich nicht so leicht ist.




      Schumann -
      Piano Sonatas 1 & 2, Papillons. 3 Romances
      Catherine Collard
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      Copland - Quiet Ciy + Eight Poems of Emily Dickinson
      Barber - Knoxville: Summer of 1915 + Capricorn Concerto
      Gershwin - Summertime

      April Fredrick, Sopran
      Orchestra of the Swan, David Curtis
      „Wo Gefahr am größten, da Pedal am nächsten.“ - Ernst von Dohnányi

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      Pietro Mascagni/Nicola Daspuro: L'amico Fritz

      Fritz Kobus - Luciano Pavarotti
      Suzel - Mirella Freni
      Beppe - Laura Didier Gambardella
      David - Vicente Sardinero
      Hanezò - Benito di Bella
      Federico - Luigi Pontiggia
      Caterina - Malvina Major

      Chorus & Orchestra of the Royal Opera House, Covent Garden; Gianandrea Gavazzeni

      Eine meiner liebsten Opernaufnahmen. Luciano Pavarotti und Mirella Freni sind die idealen Besetzungen für diese Rollen. Die Oper hat zwar keine überzeugende Handlung, aber viele musikalische Schönheiten: Neben dem "Kirschenduett" stechen ein langes Violinsolo im 1. Akt, das Intermezzo, die Arie Ed anche Beppe amò und das Schlussduett heraus. Schade, dass sie so selten aufgeführt wird. Mascagnis eigene Einspielung mit Ferruccio Tagliavini und Pia Tassinari (1942) ist auch sehr gelungen, leidet aber unter der dumpfen Tonqualität und der Tatsache, dass Mascagni eine Fassung eingespielt hat, in der der Rabbiner aus antisemitischen Gründen durch einen Arzt ersetzt wurde.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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      Heitor Villa-Lobos:

      Uirapuru
      Sinfonie Nr. 12
      Mandu-Çarará

      São Paulo Symphony Orchestra & Choir and Children`s Choir, Isaac Karabtchevsky

      Noch interessanter als die Sinfonie, finde ich die beiden kleineren Werke auf dieser CD: Das farbige Ballett Uirapuru und das irgendwo zwischen Kantate und Ballett stehende Stück Mandu-Çarará, das mit seinen mitreißenden Rhythmen, brasilianischen Schlaginstrumenten und dem onomatopoetisch eingesetzten Chor am ehesten an Choros Nr. 10 erinnert.

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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