Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2019

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    • Gioachino Rossini/Cesare della Valle: Maometto II

      Maometto II - Mirco Palazzi
      Paolo Erisso - Mert Süngü
      Anna Erisso - Elisa Balbo
      Calbo - Victoria Yarovaya
      Condulmiero/Selimo - Patrick Kabongo Mubenga

      Camerata Bach Choir, Poznan
      Virtuosi Brunenses, Antonio Fogliani

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Cetay schrieb:

      Nun also:



      Gustav Mahler; Sinfonie Nr. 1 D-Dur
      Royal Concertgebouw Orchestra, Mariss Jansons
      Ja, die liebe ich sehr.
      Natürlich auch, weil diese Platte für mich die überhaupt erste Mahlermusik war. Seither sammle ich natürlich viele andere Einspielungen, aber die bleibt für mich irgendwie das Nonplusultra. Bisher.
      Bei den, für mich damals ebenfalls sehr wichtigen, weil auch türöffnenden Schostakowitscheinspielungen von Jansons sind natürlich noch wesentlich mehr dazu gekommen, die dann beinahe alle eigentlich "wichtiger" geworden sind. Überrascht war ich dann doch, als ich nach langer Zeit wieder einmal die 7. und die 10. von Jansons einlegte. Mir fällt da immer das Adjektiv solide ein, obwohl es in der Musik so einen negativen Beiklang im Sinne von mittelmäßig/brav/nett/langweilig hat.
    • ( Haydn war ein rotes Tuch. Das hier ist auch keine kleine Schwelle für mich, hatte lange vermieden der Wiener Klassik näher zu kommen (Folgeschäden, eines recht einseitigen langjährigen Flötenunterrichts.)
      und grad beginnt sich da vielleicht der tiefste Knoten zu lösen.)

      Vom Tod Mariss Jansons :( hatte ich gestern in den Nachrichten erfahren - und dann hier gelesen,
      hatte bisher noch nichts unter seiner Dirigentschaft gehört.



      Haydn: Missa B-Dur "Harmoniemesse" / Symphonie Nr. 88 / Sinfonia D-Dur
      Mariss Jansons, Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
      "Die Enttäuschung von Erwartungen gehört notwendig zur Kunst." - Nikolaus Harnoncourt

      Avatar:
      „Unter der Mannen-Brücke in Fukagawa“
      aus der Farbholzschnittserie „36 Ansichten des Berges Fuji“
      Katsushika Hokusai 1760 (~) - 1849

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von tapeesa () aus folgendem Grund: Etwas durcheinander heute Abend und ein paar Anläufe gebraucht.



    • Jean Sibelius; Sinfonie Nr. 3 C-Dur, op. 52
      Chamber Orchestra of Europe, Paavo Berglund

      Berglund hat diesen Zyklus dreimal eingespielt. Die älteren aus Bournemouth und Helsinki werden mittlerweile für einen Zehner verramscht. Wer einen alterweisen no-nonsense Sibelius bevorzugt, greift allerdings besser zu dieser hier.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Cetay schrieb:

      Berglund hat diesen Zyklus dreimal eingespielt. Die älteren aus Bournemouth und Helsinki werden mittlerweile für einen Zehner verramscht. Wer einen alterweisen no-nonsense Sibelius bevorzugt, greift allerdings besser zu dieser hier.
      Nun, alle drei Zyklen haben ihre Stärken und Schwächen. Trotzdem würde ich den ersten Zyklus bevorzugen. Er scheint mir in sich der "rundeste" zu sein. Die letzte Einspielung ist vor allem für die Ohren etwas Neues, da er hier mit dem COE ein Kammerorchester nahm, dazu eines der besten in der Welt. Damit kommen nicht alle Hörer zurecht. Ähnlich der Aufnahmen mit KO von den Sinfonien Johannes Brahms oder auch Teile des Venzago-Bruckners, den er mit KO machte.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Bei mir gab es zufällig den frühen Sibelius unter Berglund, wenn auch "nur" einige Orchesterwerke.

      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)


    • Nun Johan Svendsens Sinfonien unter den kürzlich leider verstorbenen Mariss Jansons. Hier noch in seinen jungen Jahren. Die Einspielung halte ich aber für sehr gut gelungen.
      Es ist nicht schwer zu komponieren.Aber es ist fabelhaft schwer,die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen. (Johannes Brahms)

      Der Dirigent ist ein Facharbeiter,der zwanzig Jahre Berufsausbildung benötigt. (Herbert von Karajan)
    • Bei Monteverdi gehe ich mit:



      Claudio Monteverdi/Alessandro Striggio: L'Orfeo

      La Musica/Euridice - Rotraud Hansmann
      Orfeo - Lajos Kozma
      Messaggiera/Speranza - Cathy Berberian
      Caronte - Nikolaus Simkowsky
      Proserpina/Ninfa - Eiko Katanosaka
      Plutone - Jacques Villisech
      Apollo/Pastore IV/Spirito III - Max van Egmond
      Pastore I - Günther Theuring
      Pastore II/Spirito I - Nigel Rogers
      Pastore III/Spirito II - Kurt Equiluz

      Capella Antiqua München
      Concentus Musicus Wien, Nikolaus Harnoncourt

      Während ich Orfeo und Poppea mittlerweile zu schätzen gelernt habe, werde ich mit dem Ulisse nicht warm. Es kommt immer Langeweile auf, allerdings kenne ich bisher auch nur die Harnoncourt-Aufnahme...

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
    • Amonasro schrieb:

      Es kommt immer Langeweile auf, allerdings kenne ich bisher auch nur die Harnoncourt-Aufnahme...
      Das kann ich nachempfinden, trotz anderer Aufnahme.
      Frage mich gerade, ob das nicht auch gut zur Thematik passt.

      Vorher hatte ich kurz in Pénélope / Fauré hinein gehört und da war mir "Ulisse" näher, ganz evtl, wenn ich es schaffe und noch Karten verfügbar sind, schaue ich mir morgen Pénélope in der Oper live an.

      Jetzt diese Aufnahme:



      Monteverdi - L'Orfeo
      Jordi Savall, Concert des Nations
      Capella Reial, Montserrat Figueras, Furio Zanasi
      "Die Enttäuschung von Erwartungen gehört notwendig zur Kunst." - Nikolaus Harnoncourt

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    • Maurice André schrieb:



      Nun Johan Svendsens Sinfonien unter den kürzlich leider verstorbenen Mariss Jansons. Hier noch in seinen jungen Jahren. Die Einspielung halte ich aber für sehr gut gelungen.
      Ich habe Svendsens Sinfonien entdeckt, als ich für den Jansons-Thread nachgesehen habe, was er alles aufgenommen hat. Leider hat mein Strömdienst die nicht im Angebot, aber die weiter oben gezeigte Aufnahme mit Engeset hat mir diese Werke sehr schmackhaft gemacht: Spätromantik ohne die üblichen Nebenwirkungen. Schön, wie man hier immer wieder -wenn auch machmal indirekt- auf Interessantes gestossen wird.

      Ich hörte gerade eine in meinen Ohren unfassbar gute Aufnahme der h-Moll Messe. Kennt die jemand?



      Johann Sebastian Bach; Messe h-Moll BVW 232
      Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen
      (Kammerton: 415 Hz, Stimmung: Neidhardt "Grosse Stadt")
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)


    • Wolfgang Amadeus Mozart, Klarinettenkonzert A-Dur, K. 622
      Benny Goodman, Boston Symphony Orchestra, Charles Munch

      Eines meiner Lieblingswerke von Mozart in einer von Solist und Orchester sehr geradlinig vorgetragenen Interpretation. Das gefällt mir sehr gut.
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

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