Musikschnipsel

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    • Musikschnipsel

      Hallo geehrte Forumsmitglieder und Experten,
      als Neumitglied möchte ich zunächst allen erst mal ein gesundes und gutes neues Jahr wünschen!
      Und zur Sicherheit gleich eine Bitte um Verständnis hinterher, falls ich hier bei meinem ersten Beitrag irgendwas verkehrt mache, nehmt es mir bitte nicht übel, bin wie gesagt ein Frischling :/ .
      Es geht um das folgende Anliegen:
      Ich habe aus dem Nachlass meiner Eltern eine Unzahl Musikkassetten mit klassischer Musik "geerbt", von denen ich zur Zeit die für mich Wichtigen (Interessanten oder mit Erinnerungen verbundenen) peu a peu digitalisieren möchte.
      Leider sind die (Radio-)Aufnahmen zum Teil unvollständig, d.h. die Ansagen zu den Stücken wurde nicht oder nur teilweise aufgenommen.
      Außerdem lässt die Qualität nach mittlerweile gut 40 Jahren dann doch überraschenderweise zu wünschen übrig...
      Ich suche mir daher die mir bekannten Werke im Internet, kaufe mir dort den entsprechenden Download und verfüge somit über eine "hörbare" Version der Aufnahme.
      Ein guter Teil dieser Aufnahmen ist mir jedoch leider nicht geläufig und auch die einschlägigen Apps wie Shazam oder SoundHound können ja nur die "transatlantischen Befreiungsrhythmen" verifizieren.
      Da ich mir sicher bin in diesem Kreis fündig zu werden, füge ich unten mal einen ersten Upload ein.
      Leider ist die Qualität unterirdisch, hört selbst...
      Es geht um das Stück der Wiener Philharmoniker unter Willi Boskovsky, den Suppé habe ich schon :) .
      Schon mal recht herzlichen Dank an alle, die sich die Mühe machen...
      Dateien
    • Hallo klassikfan,

      herzlich willkommen hier!
      Dir ebenfalls & auch allen Anderen ein frohes neues Jahr!

      Es handelt sich nur um eine Datei, Dauer 41 sec, stimmt's?
      Das ist der "Einzugsmarsch"aus dem "Zigeunerbaron", Operette von Johann Strauß Sohn
      Viel Erfolg bei der Restaurierung / Digitalisierung!

      Liebe Grüße,
      Sfantu
    • Übrigens - wirf die MCs nicht fort.
      Beste Lagerung: lichtgeschützt, hochkant stehend, die volle Spule unten, fern von Magnetfeldern.

      Wenn die mp3- (oder was auch immer für) Dateien ihre ersten drop outs bekommen & sich mit der Zeit allmählich vollständig selbst zerstören, dann sind Deine Master-Tapes immer noch da.

      Diese Schattenseite des Digital-Zeitalters könnte der Grund dafür werden, daß Archäologen & Historikern unsere Epoche dereinst als weisses Loch erscheint...
    • Hallo Sfantu,

      ich bin ja echt platt, das ging ja ratzfatz :thumbsup: , herzlichen Dank!!!
      War nur eine Datei, stimmt. Und mehr als 41 sec hat der uploader nicht zugelassen..
      Aber hat ja gereicht :) .
      Demnächst wirds schon deutlich schwieriger...

      Tja das mit der Haltbarkeit von mp3-Dateien mag wohl stimmen, ich bin mir da auch nicht sicher.
      Und ein Grund für die ganze Kopiererei liegt halt auch am Platzbedarf von den ganzen MCs und LPs aber wegwerfen ist momentan zumindest eh keine Option, die werden entsprechend eingelagert.
      Aber damit eben auch kurzfristig leider nicht so schnell erreichbar...

      Wie auch immer, nochmals herzlichen Dank und ebensolche Grüße vom

      klassikfan
    • Hallo klassikfan,

      gern geschehen - immer nur her mit den Klangschnipseln, das macht Spaß!

      LPs wegzuwerfen, hieße, sich zu versündigen!
      Dann lieber an ein Sozialkaufhaus verschenken. Oder 'nem Plattenladen verkaufen (wobei die meist nicht mehr als symbolische Preise zahlen). Ihr seid im Allgäu, oder?
      Sehr sympathisch fand ich bspw. den Hifi-Bauernhof in Altusried. In Leutkirch gibt's auch 'nen Plattenladen. In Kempten & Memmingen nicht, soweit ich weiß.

      Herzliche Grüße,
      Sfantu

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sfantu ()

    • Hallo Sfantu,

      hm, ja, stimmt beinahe ;) . Genau gesagt, im Ostallgäu, so viel Zeit muss sein ;) .
      Altusried, Kempten und Leutkirch sind schon noch 'ne ganze Ecke weg von uns, da ist's nach Augsburg näher...
      Trotzdem Danke für den Tipp, ich werd's mir bei Gelegenheit mal anschauen, aber so wie ich mich kenne komme ich da mit mehr Platten zurück als ich loswerden wollte :rolleyes: .

      Bei meiner "Baustelle" geht es voran, zwar zäh aber die Mühe lohnt sich.
      Aber zwei Fundstücke machen mich noch wahnsinnig. Ich weiß genau dass ich die kenne aber ich komm einfach nicht drauf :B .

      Viel Erfolg beim Raten, schon mal besten Dank und ein schönes Wochenende vom

      klassikfan
      Dateien
    • Hallo Sfantu,

      ganz entspannt ;) , die Dinger mussten jetzt ein jahrelanges, ungehörtes, trübes Dasein fristen, da kommt es auf ein paar Wochen hin oder her auch nicht mehr an :) .
      Außerdem bin ich momentan wegen einer hässlichen Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen am PC auch nicht der Schnellste mit meinem 1-Finger-Suchsystem...

      lg at all
      klassikfan
    • Keine Ahnung, ob ich jemals so viele Mächtige-Häuflein-, Nach-& Pseudo-Romantik-, Post-Rachmaninow-, Linientreu-Sowjetische- oder Hollywood-Klavierkonzerte durchforstet habe wie in den letzten Tagen...allein, Dein gesuchtes Stück, lieber klassikfan, bleibt mir ein Mysterium! Zwar bleib' ich weiter dran (das verlangt ja wohl der Ehrgeiz!), allein, die Hoffnung schwindet...Auf die Gefahr hin, daß ich mich im Nachhinein fürchterlich blamiere, tippe ich mehr & mehr auf "gehobene Unterhaltungsmusik" oder "leichte Klassik". Ich weiß: das bringt kaum mehr als nichts, so lange wir's nicht gefunden haben...
    • Da sind die Wir schon zwei, lieber Sfantu...ich hatte auch auf irgendein "Hollywood-Konzert" getippt und mich durch so manch bislang unbetretenes Terrain geschlagen. Auch ich hab's noch nicht gefunden. Es reizt mich das Rätsel auch sehr!
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Ups, das ist mir aber jetzt wirklich mehr als peinlich, liebe Leut', zumal ich meinerseits ebenfalls schon alles mögliche durchforstet habe. Ich hatte das anfangs geografisch mehr im ost/südost-europäischen Raum verortet, war zwischenzeitlich aber auch in England gelandet... :D . Hollywood ist vielleicht auch eine Idee... ?(
      Wo soll das noch hinführen, frage ich mich. Ihr habt ja bestimmt auch wichtigeres zu tun.
      Da bleibt mir wahrscheinlich nur, mal einen Zufallstreffer zu landen.
      (Mittlerweile habe ich sogar einen Musiklehrer (hervorragender Pianist) an unserem Gymnasium engagiert, ich schrecke vor nichts zurück...).
      Trotz allem: wie gefällt denn das Stück überhaupt?
      Also ich mag solche "Schinken" auch ;)
      LG vom klassikfan
    • Hallo klassikfan,

      ob es Wichtigeres zu tun gibt?
      Darüber könnte man trefflich philosophieren, oder?
      Etwas Wichtigeres als Musik? Ehrliche Antwort von mir: kaum.
      Aber es gibt da schon so die ein andere Verpflichtung.
      Über ein Berner Original, Madame de Meuron, die 1980 98jährig starb, kursieren jede Menge Anekdoten. Sie gehörte zum Berner Stadtadel, nahm sich allerlei Sonderrechte heraus & war eine verschrobene Erscheinung wie aus einer anderen Zeit. Begegnete sie einer fremden Person, fragte sie ohne Umschweife: "Syt dihr öpper oder nämet dihr Lohn?" = "Sind Sie jemand oder beziehen Sie Lohn?". Ich gehöre zu den Lohnempfängern. Aber abgesehen von den damit verbundenen alltäglichen Verrenkungen ist Musik schon das Wichtigste. & so beneidenswerte Mitforianer wie Satie, Adriano oder Amade, deren Beruf die Musik ist resp. war, sind nunmal die Ausnahme.

      Wie gesagt, das Rätselraten macht Spaß!

      Wie die Musik gefällt? Frei nach Eckermann: "Von Zeit zu Zeit hör' ich solch Schinken gern". Alles halt in Maßen.
      Stilistisch ist da zum einen das Mächtige Häuflein in Reichweite, dann aber eben auch mit dem Virtuosenfeuer & dem sentimentalen Schmalz Rachmaninow bis hin zu Korngold (gut, der würde wohl noch mehr Raffinement in der Orchesterbehandlung mit hinein bringen) & spätestens da sind dann die kalifornischen Zelluloid-Beschaller (zu denen Korngold am Ende ja auch zählte) wie Addinsell, Bath & Co. nicht mehr weit.

      Als abschließendes Zitat bis auf Weiteres (leider) Walter Giller:
      "Es bleibt schwierig..."
    • Zwei Dinge muss ich hierzu loswerden:
      #1: Ich höre solcherlei Schinken niemals, aber finde sie kurios genug, dass mich das Rätsel reizt.
      #2: Der Beruf Musiker ist zwar Berufung, aber auch mit ständigem Existenzkampf verbunden, denn ein Lohnempfänger ist man nur selten... Das hat häufig zur Folge, dass viel Plackerei auf dem täglichen Plan steht, die die Mußestunden, in denen man entspannt Musik hören kann zu einem Minimum reduziert. Trotzdem: auch wenn ich materiell immer wieder am Rand des Ruins stehe (momentan ist es auch mal wieder soweit...), würde ich immer wieder die Musik als Lebensinhalt wählen, sie macht auf einer ganz anderen Ebene den Menschen vollkommen...

      Nicht umsonst nenne ich mich

      Satie
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Wenn ich mich kurz einmischen darf, ohne etwas Entscheidendes zur Lösung beitragen zu können.

      Für mich klingt das relativ eindeutig nach einem dieser Kurzkonzerte aus Hollywood in der Rachmaninoff-Nachfolge. Eben à la Addinsells Warschauer Konzert. Das thematische Material scheint mir doch recht gereiht statt verarbeitet und alles geht sehr rasch vonstatten.

      Bist Du Dir, werter Klassikfan60, sicher, dass der Ausschnitt abgeschlossen ist? Aber selbst wenn er das nicht ist, glaube ich weniger an etwas größer Angelegtes.

      Natürlich gibt es eine Riesenzahl spätromantischer Konzerte und manche sind eben auch recht sprunghaft, kleinteilig oder weichen von der klaren Dreisätzigkeit ab. Das weiß ich schon.

      :hello Wolfgang
    • Ein herzliches Hallo @ all,


      nun bin ich doch einigermaßen positiv überrascht, welche Lawine (um im z.Zt. alltäglichen Sprachgebrauch zu bleiben) ich da losgetreten habe.
      Ich bedanke mich zunächst einmal posthum beim unbekannten Komponisten dieses Stückes für dessen eingepflegte Kuriosität, die selbst erklärte „Nichthörer“ solcher Musik wie den geehrten Satie dazu bringen, die Suche nach der Lösung noch als „reizvoll“ zu bezeichnen
      Übrigens, das „wichtige“ habe ich jetzt wirklich nur auf mein bislang ungelöstes Rätsel bezogen.
      Musik (ehrlicherweise nicht nur klassische Musik im Allgemeinen) hat für mich in erster Linie einen ganz praktischen Wert:
      als Einzelkämpfer fahre ich selbst und ständig dienstleistend etwa 70.000 km im Jahr über Deutschlands Straßen, mein berufliches Dasein ist also auch eher ein täglicher Existenzkampf, oft genug muss ich den leider auch verlieren.
      (Insofern zähle mich daher auch nicht unbedingt zum klassischen „Lohnempfänger“).
      Auf diesen teilweise langen Strecken höre ich Musik, wie gesagt alles mögliche, wobei die Klassik hier schon im Vordergrund steht.
      Und dabei kann ich natürlich hervorragend entspannen!
      Außerdem hat Musik in meinen Augen (und Ohren) u.A. eine höchst kommunikative Bedeutung, und wenn es in meinem Fall auch oft „nur“ um die Kommunikation mit sich selbst geht:
      je nach Stimmungslage (alles was um mich herum passiert bzw. worin ich involviert bin hat Einfluss darauf) wähle ich entweder gezielt ein Konzert aus oder ich lasse mich eben treiben durch die Noten dieser Welt.
      (Was bei manchen zeitgleich autofahrenden Mitmenschen durchaus zu - nun, sagen wir mal, seltsamen Gesichtsausdrücken führen kann).
      Wobei ich das etwas einschränken muss:
      Arnold Schönberg ist nicht wirklich „meins“ und auch mit der Barockzeit habe ich so meine Schwierigkeiten.
      Ja, ich gebe es zu, im Grunde bin ich ein Liebhaber der Romantik, resp. großer Orchester- oder Orgelwerke dieser Zeit…


      @ Andréjo: ich bin mir natürlich nicht sicher, ob es da noch weitere „Sätze“ gibt.
      Es handelt sich um einen Radiomitschnitt (vermutlich des hessischen Rundfunks) etwa aus den 70er Jahren, den meine Mutter damals angefertigt hat.
      Das ist damals alles sehr willkürlich passiert und eben auch der Programmgestaltung der Radiosender geschuldet.


      Herzliche Grüße und noch einen schönen Wintersonntag vom
      klassikfan60
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