Neue Einspielung der Mozart-Violinsonaten

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    • Neue Einspielung der Mozart-Violinsonaten

      Hallo zusammen,

      habe gehört, daß es eine Neueinspielung von Mozarts Violionsonaten mit historischen Instrumenten bzw. Nachbauten gibt. Weiß jemand dazu mehr?

      Danke und viele Grüße
      Günther
      --
      "Seine Arbeit ist genial! Nur hie und da... nur hie und da, so schien es mir..." - "Was meinen Eure Majestät?" - "Rosenberg, wie drückt man das aus?" - "Zu viele Noten, Majestät!" - "Exakt! Glänzend formuliert!"
      (Aus "Amadeus")
    • Ich weiß von einer begonnenen Neueinspielung, der erster Band im November 2018 rausgekommen ist:



      Faust (...) plays her 1704 ‘Sleeping Beauty’ Stradivari, while Alexander Melnikov’s fortepiano is a copy of a 1795 Anton Walter. (gramophone)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
    • Au ja, das ist sie. Gleich bestellt. :)

      Herzlichen Dank, werde demnächst darüber berichten.
      --
      "Seine Arbeit ist genial! Nur hie und da... nur hie und da, so schien es mir..." - "Was meinen Eure Majestät?" - "Rosenberg, wie drückt man das aus?" - "Zu viele Noten, Majestät!" - "Exakt! Glänzend formuliert!"
      (Aus "Amadeus")
    • Witzig:

      (...) Leopold Mozart violin competition (Augsburg, Austria) in 1987 (...)


      Hat sich der Freistaat mittlerweile Österreich angeschlossen?
      :)
      --
      "Seine Arbeit ist genial! Nur hie und da... nur hie und da, so schien es mir..." - "Was meinen Eure Majestät?" - "Rosenberg, wie drückt man das aus?" - "Zu viele Noten, Majestät!" - "Exakt! Glänzend formuliert!"
      (Aus "Amadeus")
    • Habe heute mal die ersten zwei Sonaten gehört und möchte einen kurzen Vorabeindruck geben.

      Der Klang des Hammerflügels gefällt mir ausnehmend gut, die Bässe sind nicht zu laut, der Klang ist recht ausgewogen. Die Frage ist natürlich, in wieweit hier der Tonmeister "mitgemischt" hat. Leider hält sich der Flügel meist im Hintergrund, m.E. drängt sich die Violine zu sehr nach vorn, jedenfalls oft.

      Der Klang der Violine gefällt mir nicht so, ich bin jedoch kein ausgebildeter Streicher (abgesehen von einigen Jahren Kontrabaßunterricht). In den leisen Partien gefällt sie mir dann wieder besser, in den Forte-Passagen gefällt mir der etwas quäkende, vibratolos gespielte Ton nicht. Aber das ist sicher Geschmacksache, oder ich habe halt schlicht keine Ahnung davon, wie so eine Aufnahme klingen sollte. :)

      Die Tempi scheinen mir i.a. ausgewogen und auch relativ hoch zu sein, was Mozarts Ansichten wohl entspricht.

      Später mehr...
      --
      "Seine Arbeit ist genial! Nur hie und da... nur hie und da, so schien es mir..." - "Was meinen Eure Majestät?" - "Rosenberg, wie drückt man das aus?" - "Zu viele Noten, Majestät!" - "Exakt! Glänzend formuliert!"
      (Aus "Amadeus")
    • So, nun habe ich alle Stücke mehrmals angehört.

      Auf jeden Fall eine virtuose Aufnahme, beide Interpreten zeigen, was sie können. :)

      Nach wie vor kann ich mich mit dem vibratolosen Spiel der Stradivari nicht anfreunden. Es mag schon sein, daß im 18. Jhdt. so gespielt wurde und daß diese Aufnahme sich am historischen Spiel orientiert. Muß das aber auch bei langen, ausgehaltenen Tönen unbedingt immer so sein? Ich finde, daß dann die Violine extrem laut über dem Hammerklavier tönt, für mich hört es sich ein wenig nach "Tröte" oder "Säge" an. Ob das wirklich so sein muß?

      Auf jeden Fall einmal eine interessante Aufnahme, die es lohnt, sich anzuhören. Auch mehrmals.
      --
      "Seine Arbeit ist genial! Nur hie und da... nur hie und da, so schien es mir..." - "Was meinen Eure Majestät?" - "Rosenberg, wie drückt man das aus?" - "Zu viele Noten, Majestät!" - "Exakt! Glänzend formuliert!"
      (Aus "Amadeus")
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