Teodor Currentzis

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    • Hm, ich weiss nicht recht. Also die Kontrabässe klingen schon beeindruckend wuchtig, und andere Klänge wurden auch interessant (durch die Tontechnik vermute ich) herausgearbeitet.
      Aber mir fehlt da die ganze Zeit etwas, was ich nicht benennen kann. Wenn man es Seele nennt, ists sicher naiv.
      Wurde dieser "Stardirigent" eigentlich schon thematisiert im Forum? Er scheint ja eine geradezu sektenhafte Anhängerschaft zu haben.

    • marcie schrieb:

      Er scheint ja eine geradezu sektenhafte Anhängerschaft zu haben.
      Wenn du es so nennen willst ;) , dann gehöre ich auch dieser Sekte an ! :thumbsup:

      Wer Currentzis Live erlebt hat wird es verstehen, welch suggestive Kraft von ihm ausheht!

      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • (Hoch)Suggestive Kraft würde ich Currentzis auch zuschreiben (von dem, was ich gehört habe und das ist nicht so viel). Ich empfinde das aber nicht positiv.

      Der Einfachheit halber beziehe ich mich grob darauf: "Der Begriff Suggestion wurde im 17./18. Jahrhundert eingeführt und bezeichnet die manipulative Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung mit der Folge, dass die Manipulation nicht wahrgenommen wird oder zumindest zeitweise für das Bewusstsein nicht abrufbereit ist. Etymologisch ist er zurückführbar auf das lateinische Substantiv suggestio, -onis, was so viel bedeutet wie Hinzufügung, Eingebung oder Einflüsterung, oder auf das lateinische Verb suggerĕre (zuführen, unterschieben). (Wikipedia))
      Mir ist aber auch bewusst, dass Suggestion in der Psychologie nicht nur negativ besetzt ist.

      Habe heute die Doku "Currentzis - der Klassikrebell" (2016) gesehen und die von Marcie gepostete Mahler-Sinfonie gehört.
      Mit dem Ergebnis: das hier zu erleben:
      Suggestionen erzeugen in der Psyche labile Zustände, die im Normalfall nach einer gewissen Latenzzeit wieder in den Ausgangszustand zurückkehren. (auch Wikipedia)

      Nun stehe ich vor der Frage: was ist der Sinn - dieser suggestiven Kraft, die Currentzis da scheinbar ausübt.

      Soll ich mich der verwehren? Das war der erste Impuls - der Begriff "diabolisch" tauchte in mir auf und das Bedürfnis Knoblauch, Kreuz gegen Vampir ;)
      Oder was mache ich damit jetzt?
      Auch HItler hat die suggestive Kraft seiner Rhetorik benutzt.

      Momentan fühle ich mich etwas "leer", aber raus aus dieser "Anti"-Haltung. Ich glaube, ich fühlte mich "verführt" und jetzt ist da Entspannung, weil die Macht ist gar nicht da.
      Gleichzeitig aber auch Neugier. Wie ein Spiel mit dem Feuer und Spannung.
      >> Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden. <<
      >> Es ist die Länge der Gesänge zu lang für meines Ohres Länge. <<
      >> Musik ist angenehm zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen. <<

      (Wilhelm Busch)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tapeesa ()

    • palestrina schrieb:

      marcie schrieb:

      Er scheint ja eine geradezu sektenhafte Anhängerschaft zu haben.
      Wenn du es so nennen willst ;) , dann gehöre ich auch dieser Sekte an ! :thumbsup:
      Wer Currentzis Live erlebt hat wird es verstehen, welch suggestive Kraft von ihm ausheht!

      LG palestrina
      Ich gehöre zwar auch zu seiner Anhängerschaft, allerdings nicht "sektenhaft", da ich durchaus die Kritik an ihm nachvollziehen kann.

      Kürzlich habe ich ihn mit Verdis Requiem erlebt, und das war wirklich ungeheuer beeindruckend:
      Sein Orchester und Chor (MusicAeterna aus Perm) waren in kuttenähnliche schwarze Mäntel gekleidet.
      Das Orchester spielte stehend, wie üblich.
      Die Sopranistin - Zarina Abaeva, großartig - war im "Libera me" im Chor positioniert, was ich so das erste Mal erlebt habe und mir sehr sinnvoll erscheint.
      Auch die übrigen Solisten, darunter der Bass Tareq Nazmi, waren hervorragend.

      Currentzis versteht es, die Extreme eines Werkes auszureizen und Akzente zu setzen, die einen das Werk quasi neu hören lassen.
      Und ja, er hat etwas suggestives. Bei der Aufführung des Requiems schaffte er es, das Publikum am Ende minutenlang still verharren zu lassen, bevor er es quasi in den Applaus "entließ".

      Und ja, er hat etwas diabolisches. Man kann das in einem Mitschnitt von Verdis Requiem aus Mailand auf medici.tv erleben (offenbar leider nur für Premium-Mitglieder). Im "Liberal me" ist er phasenweise von frontal zu sehen, körperlich vollkommen erledigt, ausgetrocknet, aber mit "diabolischem" Blick. Erneut minutenlange Stille nach Verklingen des letzten Tones und - Steigerung - Abgang von Solisten, Chor und Orchester ohne Applaus. Dazu muss ich ergänzen, dass die Aufführung in Mailand in der Kirche San Marco, dem Uraufführungsort, stattfand. Ich gehe davon aus, dass diese "Inszenierung" auf Currentzis zurückgeht.

      Für mich hat er etwas Bedingungsloses, das die Musikszene derzeit bereichert und spannend macht. Ich kann verstehen, dass nicht jeder diese Extreme mag, und auch ich kann mich dem nicht ständig aussetzen.
      Übrigens habe ich irgendwo ein Interview mit der Sopranistin Simone Kermes gelesen, die vor ein paar Jahren häufig mit Currentzis gearbeitet hat, davon aber derzeit Abstand nimmt eben wegen dieser Bedingungslosigkeit (wenn ich mich richtig an den Wortlaut erinnere).

      So, Entschuldigung, das ist jetzt ziemlich off-topic geworden.
      Vielleicht wird ja ein entsprechender thread angefangen, in den dieser Beitrag verschoben werden kann.

      Gruß, Nikolaus.

      Beitrag von Marcie ()

      Dieser Beitrag wurde von Satie gelöscht ().
    • Cetay schrieb:

      Was macht einen Dirigenten so großartig, dass er bei mir hoch im Kurs steht. Oder anders herum: Wie kann er sich nachhaltig bei mir disqualifizieren? Nehmen wir den gehyptesten der Youngster, Currentzis, der gefühlt bei jedem zweiten Mal, wenn ich den Kultursender einschalte, gerade ein Interview gibt. Der hat einen Personalstil, was an sich nicht verkehrt ist. Verkehrt ist, dass er diesen Stil auf alles anwendet, was ihm vor dem Stab kommt. Ob Mozart, Stravinsky, Tschaikowsky – es klingt alles gleich. Damit befindet er sich in der lange Reihe derer, für die eine Komposition lediglich eine Skizze, über die dick mit eigenen Vorstellungen gepinselt wird, darstellt: Solti streut überall Pfeffer drauf, Bernstein macht aus allem ein Hollywood-Spektakel, Karajan macht alles breit und satt - das sind nur die Allerbekanntesten und das geht so weiter zurück bis zu Klemperer und Furtwängler.

      Manchmal frage ich mich, ob die Subjektivisten, die alles Mögliche in die Partituren hineindeuten, überhaupt wissen, mit was für einer Art von Kunst sie sich auseinandersetzen. Jeder Dödel plappert zwei der berühmtesten Zitate über Musik nach: Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie (Beethoven) und Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist (Hugo). Aber dann reden sie trotzdem weiter darüber und fragen sich, ob das Fis in den gestopften Hörnern bedeutet, dass der Komponist unter Blähungen litt. Nochmal zurück zu Currentzis: Der Mann kann ja schon toll reden und deshalb hörte ich mir ein paar Interviews an, obwohl es mir schier die Schuhe auszog. Für ihn ist alles Programmmusik, in der sich die Gefühle des Komponisten widerspiegeln und das muss in der Interpretation hörbar sein. Da komme ich nicht mit. Wozu sollte sich einer die Arbeit machen, eine viersätzige Sinfonie zu komponieren, nur um seine Gefühle auszudrücken – wenn die doch viel einfacher “gesagt“ (Hugo) werden könnten? Und was hat das mit höherer Offenbarung zu tun?

      Dem Prinzip der maximalen Faulheit folgend zitiere ich wörtlich aus einem anderen Faden. Ich muss allerdings einräumen, dass dies nur auf einigen gehörten Konserven basiert. Das Live-Erlebnis blieb mir verwehrt, da die Konzerte auf Monate im Voraus ausverkauft sind. Er ist halt ein Star mit allen damit verbundenen Vorbehalten. Man geht mit einer geschürten Erwartungshaltung hinein und es ist schwer, sich durch den allgemeinen Jubel, wie er in Stuttgart lautstark zu hören ist, ein unvoreingenommenes Bild zu machen. Das ganze Theater erinnert mich sehr an Kleiber, den man auch nicht mehr wagt zu kritisieren, weil er zu oft in Sphären gehoben wurde, in der kein Interpret etwas zu suchen hat. Ich jedenfalls interessiere mich für Currentzis auf Konserve Null und Nada. Wenn er mal Haydn aufnimmt, dann vielleicht. Aber das wird nicht passieren, denn jeder Versuch dieser Musik seinen eigenen Stempel aufzudrücken, ist zum Scheitern verurteilt. Also wird er es bleiben lassen und eher Wagner angreifen. Und da hilft dann nur noch schnell zu laufen so weit die Füße tragen...
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cetay ()

    • palestrina schrieb:

      Wer Currentzis Live erlebt hat wird es verstehen, welch suggestive Kraft von ihm ausheht!

      Das halte ich für einen typischen Zirkelschluss.

      Nikolaus schrieb:

      Ich kann verstehen, dass nicht jeder diese Extreme mag, und auch ich kann mich dem nicht ständig aussetzen.

      Die Logik, die ich da heraus lese, dass wer Currentzis Aufführungen nicht schätzt, sich nicht extremen Erleben aussetzen mag, finde ich jetzt nicht schlüssig.
      In Extreme gehen, kann man doch auch wunderbar ohne Currentzis


      ____________________

      Ansonsten habe ich beschlossen mich von Currentzis emotional nicht beeindrucken zu lassen und keine Mühe auf tiefere innere Auseinandersetzung mit ihm und allem drum herum, zu verschwenden.
      Habe das Gefühl, es führt mich auf einen Irrweg und ist es mir auch nicht wert.

      Was mich gerade sehr freut: ich habe viel Mühe und Kraft investiert, um immun gegen Zirkelschlusslogik zu werden:
      ich glaub, ich bin draußen. Was ich noch gar nicht fassen kann.
      Trau dem Ganzen noch nicht.
      Muss ich mir mal in Ruhe betrachten.
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      (Wilhelm Busch)
    • Inspiriert durch tapeesas Hinweis auf "Currentzis - der Klassikrebell" habe ich mir diesen Beitrag angeschaut, im Glauben, ich hätte ihn zuvor schonmal anderswo gesehen, was sich aber als Trugschluß herausstellte - es muß ein anderes Currentzis-Portrait gewesen sein. Inhaltlich kommt es (soweit ich meiner Erinnerung trauen kann) trotzdem ungefähr auf's Gleiche heraus.

      Daß wir es mit einem Exzentriker zu tun haben, macht mir weiter keine Probleme. Diese merkwürdige Mischung aus Punk & Dandy ist mir nicht unsympathisch & mit einem Funken rheinischer (Aus-) Gelassenheit, die mir mütterlicherseits innewohnt, könnte man es auf den Nenner bringen "Jeder Jeck is anders, jeder anders jeck".

      Da Currentzis es schaffte, den Giovanni, der bereits im Kasten war, nach gewissem Abstand noch einmal komplett neu einzuspielen, weil er ihm "nicht knackig genug" war, ist schon bemerkenswert angesichts der Tatsache, daß Major-Labels wie (in diesem Falle) Sony heutzutage nicht mehr selbstverständlich Studio-Gesamteinspielungen von Opern produzieren. Das entsprechende Statement des Sony-Verantwortlichen in diesem Beitrag spricht für Currentzis Überzeugungskraft - ob man das nun Charisma oder Chuzpe nennen will...

      Immerhin wurde die Szene, die den offenen Dissenz zwischen Currentzis & dem Sänger des Leporello, Vito Priante, dokumentiert, nicht ausgespart. Mit der Konsequenz freilich, daß Priante sich am Ende vor dem Orchester für seine Unbeherrschtheit entschuldigte.
      Was war der Hintergrund? Priante machte seinem Unmut darüber Luft, daß Currentzis darauf bestand, einen bestimmten Textabschnitt piano zu singen, was dem Muttersprachler Priante gegen den Strich ging, da es dramaturgisch keinen Sinn macht, der Bedeutung des Gesungenen sozusagen zuwider läuft.

      Am Ende gerät das Ganze freilich zu einer Lobhudelei.
      Bei den Szenen mit der Kopatschinskaja dachte ich mir spontan: "Na, da haben sich ja die Richtigen gefunden". Die Ausschnitte mit dem Untertitel, daß sich das Gezeigte in Berlin zutrug: heißt es nun, daß das Konzertrmitschnitte waren oder Proben?

      Es ging es um Mozarts 5tes Violinkonzert:
      Als zahlender Konzertbesucher hätte ich mich jedenfalls geärgert: das häufig unterbelichtete col legno im Alla-turca-Abschnitt des Finalsatzes - wie ich es im entsprechenden Faden bei uns kürzlich bemängelte - kommt hier indes vehement zum Ausdruck. Nur wie? Indem das (stehende) Orchester mit den Füßen zu stampfen hat (neben Currentzis selbst, der seinen Part ohnehin zu dem eines Ausdruckstänzers erweitert sieht). Die Solistin noch dazu in einem nicht mit Stoff bezogenen Reifrock über der Alltagskleidung & selbstverständlich barfuß...ist das noch ein Konzert oder schon Gruppentherapie?

      Summa summarum:
      Her mit den Stürmern & Drängern im Klassik-Betrieb!
      Bloß - das alleinige Postulat für jegliche Kunstmusik als unbedingtes Bekenntnis zu Programm, überbordender Höchstspannung, Extremen in Tempo, Dynamik, Ausdruck usw. gerät über kurz oder lang zum Rohrkrepierer.
      Neue Hörerschichten gewinnst Du so für den Augenblick. Nur - darüber hinaus & mit tieferem Empfinden & Verständnis...?

      Wenn ich mir etwas wünschen darf (die nächsten Weihnachten kommen bestimmt): etwas mehr Demut vor dem Werk, etwas weniger nachpubertäres Gebalze!
    • Sfantu schrieb:



      Bei den Szenen mit der Kopatschinskaja dachte ich mir spontan: "Na, da haben sich ja die Richtigen gefunden". Die Ausschnitte mit dem Untertitel, daß sich das Gezeigte in Berlin zutrug: heißt es nun, daß das Konzertrmitschnitte waren oder Proben?

      Es ging es um Mozarts 5tes Violinkonzert:
      Als zahlender Konzertbesucher hätte ich mich jedenfalls geärgert: das häufig unterbelichtete col legno im Alla-turca-Abschnitt des Finalsatzes - wie ich es im entsprechenden Faden bei uns kürzlich bemängelte - kommt hier indes vehement zum Ausdruck. Nur wie? Indem das (stehende) Orchester mit den Füßen zu stampfen hat (neben Currentzis selbst, der seinen Part ohnehin zu dem eines Ausdruckstänzers erweitert sieht). Die Solistin noch dazu in einem nicht mit Stoff bezogenen Reifrock über der Alltagskleidung & selbstverständlich barfuß...ist das noch ein Konzert oder schon Gruppentherapie?
      Danke, lieber Sfantu, das ist exakt, was mir durch den Kopf ging, als ich - bloß hörend - ins Tschaikowsky-Violinkonzert mit den beiden hineinhörte. Ansonsten würde ich selber bislang noch nicht wagen, mir ein abschließendes Urteil über Currentzis zu bilden, ich habe schlicht noch zu wenig von ihm gehört. Die paar Ausschnitte aus Proben reichen dafür (noch) nicht. Dass er mir bislang allerdings wenig Lust gemacht hat, mehr zu hören, sagt ja vielleicht auch schon etwas.
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Ein bissel witzig ist es aber schon, auch hier wieder fast ausschließlich passiert, dass man nach dem Herrn fragt bzw. um die Einschätzung einer Platte bittet, um dann stets nichts zur Musik sondern fast ausschließlich Antworten zu bekommen, welche sich mit Äußerlichkeiten und seinem Gehabe beschäftigen, also wie er sich bewegt, was er wie sagt/entäußert, wie suggestiv er ist, wie sagenhaft diabolisch er rüberkommt, in einem Posting wird sogar Hitler herangezogen...

      Ich habe ihn noch nicht in einem Konzert erleben oder auf einem Bildschirm sehen können, habe lediglich zwei CD's zuhause, nämlich die Rameau - The Sound Of Light und die oben genannte Mahler 6.
      Bei beiden Platten fällt mir auf, dass sie offenbar ungewöhnlich stark für eine Klassikproduktion "produziert", nachbearbeitet klingen. Bei der Rameau gefällt mir das sogar ganz ausgezeichnet, bei der Mahler finde ich es fast unerträglich. Als ob er neben dem Tontechniker sitzt und bei jedem kleinsten Tönchen dem sagt: ja, heb das mal noch an, hau dort den fünfzigsten Kompressor rein.
    • 2 Dinge:

      - Mir geht es nicht um Äußerlichkeiten und Gehabe. Da würde ich mich sehr missverstanden fühlen.
      - nur falls missverständlich: es war kein Hitler-Vergleich, den ich getätigt habe. Ganz bestimmt nicht.
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      (Wilhelm Busch)

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    • Vielleicht das noch (habe nochmal neu angesetzt, weil ich zu viel ins Editieren kam):

      Ein abschließendes Urteil über Currentzis und sein Wirken habe ich auch nicht -
      das ist bisher zumindest generell eher nicht mein Stil.

      Schlicht ein Bedürfnis nach Grenze, in dem Kontext und mich anderem zuwenden, wobei ich mich gerade frage, ob das funktioniert und das Richtige ist.
      Muss ich schauen.

      Sorry, wieder editiert, ich halte jetzt mal die Füße still, irgendwie tickt das Ganze was in mir an und das Geschreibsel-Gestolpere hier von mir ist eher Annäherungsversuch, als irgend etwas in Stein Gemeißeltes.
      >> Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden. <<
      >> Es ist die Länge der Gesänge zu lang für meines Ohres Länge. <<
      >> Musik ist angenehm zu hören, doch ewig braucht sie nicht zu währen. <<

      (Wilhelm Busch)

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