Was höre ich gerade jetzt - Jahr 2020

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      @Marcie - die Shostakovich / Bernstein CD, die du gepostet hast, ist mir schon ganz oft aufgefallen, aber es hat nie gepasst, ganz durchzuhören - irgendwann, werde ich es tun.
      Wie hat dir die Aufnahme gefallen?

      William Lawes sieht nach Fundgrube aus.
      Gerade höre ich hier:



      William Lawes - Fantasia Suites für 2 Geigen, Bratsche, Orgel
      London Baroque

      (die Suche nach den Oboe-Konzerten von Telemann, hat mich über die Sucheingabe Sarah Francis - als Erstes zu Sarah McLachlan (kanadische Singer-Songwriterin) und "Prayer of St. Francis", einer Vertonung des Friedensgebets (Franz von Assisi zugeschrieben), das mir mal sehr wichtig war, geführt - ich war schwer begeistert :) )

      Nicholas Angelich spielt bei dieser Aufnahme Liszt: Années De Pèlerinage, Première Année: Au Bord D'Une Source.
      Bin wegen Brigitte Engerer, glaub, auf die CD vor längerer Zeit aufmerksam geworden - dachte erst, ich werde mit Angelich nicht warm, aber stimmt nicht.
      Ist eher was für mit Zeit und Ruhe und tiefer einfühlen - ich speichere es für ein anderes Mal.

      Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
      - Henry Jackson van Dyke jr. -
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      Beethoven - The Nine Symphonies
      Royal Liverpool Philharmonic Orchestra
      Dir.: Charles Mackerras

      Zyklus 3 in meiner Sammlung nach Karajan/Berlin :thumbdown: und Bernstein/Wien. :thumbsup: Und auch hier: :thumbsup:

      Man könnte sagen: Bernsteins Intensität ohne Bernsteins Fülle und Langsamkeit. Zügig, sehr transparent, scharf angespielt - das tut diesen Klassikern gut. Der Neunten, insbesondere auch der Fünften, nicht zuletzt der von mir immer vernachlässigen Siebten.

      Allein: Der Schlachtenlärm des mittleren Beethoven kann selbst Liebhabern auf Dauer auf den Zeiger gehen. Wumm!!! Wumm!!! Wummwummwummwummwumm! Wumm! Wummtatahahahawummtatawummtatawumm! Wumm! Wuuuuuumm. Wumm!!

      Ob man sich die Eroica, die Fünfte, das Tripelkonzert, das Violinkonzert oder das Fünfte Klavierkonzert reinzieht - es ist Wumm! regelmäßig dieselbe Masche. Von Wellingtons ratatatata Sieg gar nicht zu reden. WUMM! Die Pastorale hätte es fast ohne geschafft, aber dann kam das Gewitter. WUMM. Ich weiß, das ist jetzt bös.

      Trotzdem: Momentan lieber Haydn.
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      tapeesa schrieb:

      @Marcie - die Shostakovich / Bernstein CD, die du gepostet hast, ist mir schon ganz oft aufgefallen, aber es hat nie gepasst, ganz durchzuhören - irgendwann, werde ich es tun.
      Wie hat dir die Aufnahme gefallen?
      Für mich ist diese Aufnahme eine sehr schöne Ergänzung zu meinen (sehr vielen) Einspielungen der siebten. Sie wird sicher nicht bei mir unter die Top3 kommen, aber ich habe sie bereits mehrfach, teilweise erstaunt durchgehört, da Bernstein tatsächlich noch für mich Neues herausgearbeitet hat.
      Also als Einstieg oder Referenz für mich nicht geeignet, aber als wuchtige Variante in einer Sammlung empfehlenswert.
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      tapeesa schrieb:

      William Lawes sieht nach Fundgrube aus.
      Das scheint mir für die gesamte Musik vor dem Hochbarock zu gelten. Die spielt im klassischen Kanon eine ebensolche Spezialistenrolle wie die Moderne. Viel Spass beim Finden.

      Werther schrieb:

      Allein: Der Schlachtenlärm des mittleren Beethoven kann selbst Liebhabern auf Dauer auf den Zeiger gehen.
      Oder er sorgt dafür, dass es erst gar nicht die grosse Liebe wird. Das Violinkonzert finde ich aber durchaus vergnüglich, trotz wumm wumm wumm wumm wuuummm. :D
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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      Hier nicht nur momentan lieber Haydn. Das 2032 Projekt hat Zuwachs bekommen und Vor-Bach ist auch dabei :leb :



      Haydn 2032; La Roxolana
      Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini

      • Joseph Haydn; Sinfonien C-Dur, Es-Dur & A-Dur, Hob. I:63, 43 & 28
      • Bela Bartok; Romanian Folk Dances, SZ.68, BB76
      • Anonymus; Sonata Jucunda (MS Kromeriz, ca. 1673-78)
      Von der Waschschüssel der Hebamme bis zur Waschschüssel des Bestatters: alles Gewäsch (Ikkyu Sojun)
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      Cetay schrieb:

      Hier nicht nur momentan lieber Haydn. Das 2032 Projekt hat Zuwachs bekommen und Vor-Bach ist auch dabei :leb :
      Von diesem Projekt wusste ich bisher gar nichts, hab eben mal gespickt. Vielleicht führt es dazu, dass Haydns Werk auch in der Breite wieder mehr Aufmerksamkeit erhält.

      Wobei alle Einspielungen und Konzerte nicht helfen, wenn die Leute ihre Ohren nicht aufsperren. Wie ich gerade las, ist das Klaviertrio Nr. 39 G-Dur Hob XV:25 (das sogenannte "Zigeunertrio") das bekannteste Klaviertrio Haydns, weil vor allem das finale Rondo al'Ongarese gern als Konzert-Zugabe gespielt wird.

      Dass der langsame Satz "Poco andante, cantabile" viel besser und speziell im Mittelteil ein unfassbar schönes Stück ist, das im Grunde auf jeden populären Klassiksampler gehört - das scheint selbst Kennern nicht aufzufallen.

      Und das dürfte es angesichts dieser Werkfülle noch deutlich häufiger geben.
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      Johann Caspar Kerll
      Johann Joseph Fux
      Missa pro defunctis, Kaiserrequiem
      Vox Luminis Lionel Meunier

      Keine Ahnung, über theoretischen Hintergrund, nicht mal nach den Komponisten geschaut, wie sonst üblich -
      aber läuft grad glaub zum dritten Mal durch, während ich mich schreibend an einem inneren Problem abkämpfe -
      ich würde sagen: ich bin durch - jetzt kann der Frühling kommen

      Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
      - Henry Jackson van Dyke jr. -
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      Und jetzt dieses:



      Johann Joseph Fux - Oratorium germanicum de Passione
      Alois Mühlbacher
      St. Florianer Sängerknaben
      Ars Antiqua Austria, Gunor Letzbor

      Das Märchen von Andromeda und Perseus als Allegorie auf die Leidensgeschichte Jesu.
      aus => Werkinformation

      Fühlt sich "besonders" an - sehr zart -
      Die Wälder wären still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
      - Henry Jackson van Dyke jr. -
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      Ludwig van Beethoven:

      Tripelkonzert C-dur, op. 56

      David Oistrakh (Violine)
      Mstislav Rostropovich (Cello)
      Sviatoslav Richter (Klavier)
      Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajan

      Johannes Brahms:

      Doppelkonzert a-moll, op. 102

      David Oistrakh (Violine)
      Mstislav Rostropovich (Cello)
      Cleveland Orchestra, George Szell

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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      Gaetano Donizetti/Calisto Bassi: La Favorita

      Alfonso XI - Gabriel Bacquier
      Leonora di Gusman - Fiorenza Cossotto
      Fernando - Luciano Pavarotti
      Baldassare - Nicolai Ghiaurov
      Don Gasparo - Piero De Palma
      Ines - Ileana Cotrubas
      Un cortigiano - Bruno de Franceschi

      Orchestra e coro del Teatro Comunale di Bologna, Richard Bonynge

      Gruß Amonasro
      Die Wahrheit nachbilden mag gut sein, aber die Wahrheit erfinden ist besser, viel besser. (Giuseppe Verdi)
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