Brahms - Die Klaviersonaten

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    • Brahms - Die Klaviersonaten

      Liebe Mitglieder des Forums !

      Seit mehreren jahren sind für mich zwei Fakten besonders auffallend :

      1. Die geringe Auseinandersetzung mit den Symphonien von Johannes Brahms u n d

      2. noch mehr , dass seine Klaviersonaten , also die berühmten ersten Kompositionen , mit dene er hier in Düsseldorf bei der Familie Schumann im Gepäck seine Aufwartung gemacht hatte , nicht nur fast völlig aus den Konzertprogrammen gestrichen worden sind , sondern auch , dass diese de facto nicht mehr erwähnt , besprochen werden .

      Angesichts der Bedeutung der Werke , einer reihe wirkich überragender Aufnahmen etwa der Klaviersonate opus 5 durch Rubinstein , Katchen , Wilhelm Kempff ( live in London ; BBC Legends ) , Arrau u.a hat mich dies seit jahren mehr als verwundert .

      Kenner der Klaviermusikszene ( Solowerke 9 haben immerhin die ( Hypo- ) These aufgestellt , dass Rubinstein als Brahms - Interpret bedeutender sei den n als Chopinspieler , dass Katchen nicht der eigentkliche Gipfel als Interpret aller Brahmswerke gehöre , sondern Claudio Arrau , das Kempff spätetsens seit seinem oben erwähnten und aufgenommenen Klavierabend als "der poetischste" der Brahsm - Interpreten sei . Eine hochinteressante Auffassung , wenn wir ergänzend die Ausführungen durch Bryce Morrison ( 2000 ) über kempffs einzigartige Kunst des "freien Spieles" mit einbeziehen .

      Ich möchte dies hier nicht weiter vertiefen . Dennoch die Anregung geben , dass wir uns vielleicht Gedanken machen sollten , warum viele dieses objektiv falsche Brahms - Bild offe sichtlich haben und wieter "pflegen" .

      Der früher renommierte Musikjournalist u nd Brahmsverhrere Matthias Kornemann , jetzt Berlin , hatte bereits in den 1990er Jahren dazu eine umfagngriecher Korrespondenz mit mir über das Brahms- Bild im allgemienn und seine zeit in Düsseldiorf bei den Schumanns , seine Entwicklung als Symphoniker in seiner späteren Zeit und seine Kornemann und mich immer wieder faszinierenden und ergreifenden sog. Werke für Klavier solo , oft als Spätwerke ( aus meiner Sicht zu Unrecht so bezeichnet ! ) geführt .

      Herr Kornemann wird noch in diesem Jahr ein Buch über die ersten 30 Lebensjahre von Brahms vorstellen und am 27. November 2006 in Hamburg an einem Gespräch über "Hamburger Köpfe" teilnehemn , das u. a. die "Zeit" - Gruppe organisiert .

      Nebenbei : da hier im Forum viele Musikfreunde besonder snahe zu S. Richter stehen , liegt es nahe , desen zwei der drei Brahmssonatenb in eine eventuelle Diskussion miteinzubeziehen . Die Richteraufnahmen sind bei Philuips erschienen .

      Viele Grüsse ,

      Frank
    • Brahms - Die Klaviersonaten

      Liebe Mitglieder des Forums !

      Seit mehreren jahren sind für mich zwei Fakten besonders auffallend :

      1. Die geringe Auseinandersetzung mit den Symphonien von Johannes Brahms u n d

      2. noch mehr , dass seine Klaviersonaten , also die berühmten ersten Kompositionen , mit dene er hier in Düsseldorf bei der Familie Schumann im Gepäck seine Aufwartung gemacht hatte , nicht nur fast völlig aus den Konzertprogrammen gestrichen worden sind , sondern auch , dass diese de facto nicht mehr erwähnt , besprochen werden .

      Angesichts der Bedeutung der Werke , einer reihe wirkich überragender Aufnahmen etwa der Klaviersonate opus 5 durch Rubinstein , Katchen , Wilhelm Kempff ( live in London ; BBC Legends ) , Arrau u.a hat mich dies seit jahren mehr als verwundert .

      Kenner der Klaviermusikszene ( Solowerke 9 haben immerhin die ( Hypo- ) These aufgestellt , dass Rubinstein als Brahms - Interpret bedeutender sei den n als Chopinspieler , dass Katchen nicht der eigentkliche Gipfel als Interpret aller Brahmswerke gehöre , sondern Claudio Arrau , das Kempff spätetsens seit seinem oben erwähnten und aufgenommenen Klavierabend als "der poetischste" der Brahsm - Interpreten sei . Eine hochinteressante Auffassung , wenn wir ergänzend die Ausführungen durch Bryce Morrison ( 2000 ) über kempffs einzigartige Kunst des "freien Spieles" mit einbeziehen .

      Ich möchte dies hier nicht weiter vertiefen . Dennoch die Anregung geben , dass wir uns vielleicht Gedanken machen sollten , warum viele dieses objektiv falsche Brahms - Bild offe sichtlich haben und wieter "pflegen" .

      Der früher renommierte Musikjournalist u nd Brahmsverhrere Matthias Kornemann , jetzt Berlin , hatte bereits in den 1990er Jahren dazu eine umfagngriecher Korrespondenz mit mir über das Brahms- Bild im allgemienn und seine zeit in Düsseldiorf bei den Schumanns , seine Entwicklung als Symphoniker in seiner späteren Zeit und seine Kornemann und mich immer wieder faszinierenden und ergreifenden sog. Werke für Klavier solo , oft als Spätwerke ( aus meiner Sicht zu Unrecht so bezeichnet ! ) geführt .

      Herr Kornemann wird noch in diesem Jahr ein Buch über die ersten 30 Lebensjahre von Brahms vorstellen und am 27. November 2006 in Hamburg an einem Gespräch über "Hamburger Köpfe" teilnehemn , das u. a. die "Zeit" - Gruppe organisiert .

      Nebenbei : da hier im Forum viele Musikfreunde besonder snahe zu S. Richter stehen , liegt es nahe , desen zwei der drei Brahmssonatenb in eine eventuelle Diskussion miteinzubeziehen . Die Richteraufnahmen sind bei Philuips erschienen .

      Viele Grüsse ,

      Frank
    • RE: Brahms - Die Klaviersonaten

      Lieber Frank,

      seit Wochen trage ich mich schon mit dem Gedanken, genau diesen threat zu eröffenen - genau mit der gleichen Verwunderung hätte ich begonnen...

      Bald werde ich dann hoffenlich endlich dazu kommen dazu zu schreiben. Dazu möchte ich mich nämlich genauer äußern.
      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)
    • RE: Brahms - Die Klaviersonaten

      Lieber Frank,

      seit Wochen trage ich mich schon mit dem Gedanken, genau diesen threat zu eröffenen - genau mit der gleichen Verwunderung hätte ich begonnen...

      Bald werde ich dann hoffenlich endlich dazu kommen dazu zu schreiben. Dazu möchte ich mich nämlich genauer äußern.
      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)
    • RE: Brahms - Die Klaviersonaten

      Lieber ab ,

      seinerzeit , als Matthias Kornemann eine Glosse im RONDO -Internet verfasst hatte ( ca. 1998 / 1999) lag mein erstes Anliegen bei den Symphonien von Brahms u n d Tschaikowsky . Zumindest die letzten drei von Tschaikowsky sind doch recht bis besonders bekannt , aber ausser der "Pathétique" kaum gespielt ( es hat sich daran übrigens bis 2006 n i c h t s geändert ! ) und bei Johannes Brahms , dessen Symphonien etwas häufiger in hiesigen regione interpretiert werden , ergibt sich ein ähnliches Bild . Die F-Dur-Symphonie bildet im gegensatz zu ihrem kompositorischen Rang , ein trauriges Dasein im Konzertalltag . Liegt es vielleicht daran , dass es keine grossen Tschaikowskydigenten wie Mrawinsky ( Du hast die sja ausführlicher beschrieben ) oder Brahmsdirigenten ( wie Giulini oder Toscanini ) mehr gibt ?

      Bei den Klaviersonaten sind die seinerzeit vielbeachteten Aufnahmen durch G. Oppitz ( auf Tonträger wie im geschlossenen Zyklus u.a. in der Alten Oper in Frankfurt am Main ) doch längst in Vergessenheit geraten . das "freie Spiel aus dem Moment harus" ( Bryce Morrison über Kempff ) ist ebenso nicht mehr hörbar wie die kammermusikalische Verfeinerung eines Clifford Curzon , die Herbheit eines Solomon oder der grosse , leuchtende Ton eines Arthur Rubinstein .

      Ich kenne keine einzigen Aufsatz , kein Booklet , das sich in den letzten zwanzig Jahren mit diesem Phänomen auch nur annäherungsweise befasst hat . Dabei gibt es sicherlich sehr gute Aufnahmen der Sonaten .

      Auf Deinen sachkundigen Beitrag bin ich sehr gespannt !

      Viele Grüsse ,

      Frank

      PS.:
      Gerade auch in diesem Zusammenhang würde ich mich s e h r freuen , wenn "ZELENKA" doch wieder hier mit seine profunden , kenntnisreichen Beiträgen und Hör-- und Denkanstössen vertreten wäre ! Frank
    • RE: Brahms - Die Klaviersonaten

      Lieber ab ,

      seinerzeit , als Matthias Kornemann eine Glosse im RONDO -Internet verfasst hatte ( ca. 1998 / 1999) lag mein erstes Anliegen bei den Symphonien von Brahms u n d Tschaikowsky . Zumindest die letzten drei von Tschaikowsky sind doch recht bis besonders bekannt , aber ausser der "Pathétique" kaum gespielt ( es hat sich daran übrigens bis 2006 n i c h t s geändert ! ) und bei Johannes Brahms , dessen Symphonien etwas häufiger in hiesigen regione interpretiert werden , ergibt sich ein ähnliches Bild . Die F-Dur-Symphonie bildet im gegensatz zu ihrem kompositorischen Rang , ein trauriges Dasein im Konzertalltag . Liegt es vielleicht daran , dass es keine grossen Tschaikowskydigenten wie Mrawinsky ( Du hast die sja ausführlicher beschrieben ) oder Brahmsdirigenten ( wie Giulini oder Toscanini ) mehr gibt ?

      Bei den Klaviersonaten sind die seinerzeit vielbeachteten Aufnahmen durch G. Oppitz ( auf Tonträger wie im geschlossenen Zyklus u.a. in der Alten Oper in Frankfurt am Main ) doch längst in Vergessenheit geraten . das "freie Spiel aus dem Moment harus" ( Bryce Morrison über Kempff ) ist ebenso nicht mehr hörbar wie die kammermusikalische Verfeinerung eines Clifford Curzon , die Herbheit eines Solomon oder der grosse , leuchtende Ton eines Arthur Rubinstein .

      Ich kenne keine einzigen Aufsatz , kein Booklet , das sich in den letzten zwanzig Jahren mit diesem Phänomen auch nur annäherungsweise befasst hat . Dabei gibt es sicherlich sehr gute Aufnahmen der Sonaten .

      Auf Deinen sachkundigen Beitrag bin ich sehr gespannt !

      Viele Grüsse ,

      Frank

      PS.:
      Gerade auch in diesem Zusammenhang würde ich mich s e h r freuen , wenn "ZELENKA" doch wieder hier mit seine profunden , kenntnisreichen Beiträgen und Hör-- und Denkanstössen vertreten wäre ! Frank
    • Liebe Forianer,

      ich weiß leider auch keine Antwort, warum Brahms oft so übersehen wird. Vielleicht liegt es daran, dass man ihn für zu bieder hält. Es könnte aber auch sein, dass man aus seiner Musik nicht ein Psychogramm a la Mahler basteln kann. Seine Sonaten sind leider, wie schon gesagt, völlig unterrepräsentiert. Zumindestens bei den Symphonien habe ich in Leipzig keine Mängel zu beklagen. In der letzten Saison gab es die 1. mit Mackerras und die 2. Chailly. In dieser Saison folgen dann die 4. ebenfalls mit Chailly und die 3. mit Blomstedt, der übrigens ein reines Brahms-Programm dirigieren wird (Tragische Ouvertüre + 3. + Haydn-Variationen + Akademische Festouvertüre).

      Grüße, nubar

      P.S. Von Richter gibt es auch noch einen empfehlenswerten Live-Mitschnitt der 1.Sonate bei RCA.
    • Liebe Forianer,

      ich weiß leider auch keine Antwort, warum Brahms oft so übersehen wird. Vielleicht liegt es daran, dass man ihn für zu bieder hält. Es könnte aber auch sein, dass man aus seiner Musik nicht ein Psychogramm a la Mahler basteln kann. Seine Sonaten sind leider, wie schon gesagt, völlig unterrepräsentiert. Zumindestens bei den Symphonien habe ich in Leipzig keine Mängel zu beklagen. In der letzten Saison gab es die 1. mit Mackerras und die 2. Chailly. In dieser Saison folgen dann die 4. ebenfalls mit Chailly und die 3. mit Blomstedt, der übrigens ein reines Brahms-Programm dirigieren wird (Tragische Ouvertüre + 3. + Haydn-Variationen + Akademische Festouvertüre).

      Grüße, nubar

      P.S. Von Richter gibt es auch noch einen empfehlenswerten Live-Mitschnitt der 1.Sonate bei RCA.
    • Hallo ab,

      ich habe die CD zur Zeit leider nicht zur Hand, aber ich meine mich zu erinnern, dass der Mitschnitt Anfang der 90er Jahre gemacht wurde auf einem der für Richter typischen kleinen Konzertfestivals in Deutschland (der Mitschnitt stammt auch nicht von RCA, für die Produktion und die Aufnahme ist eine einzelne Frau verantwortlich gewesen, das Klavier ist sehr direkt aufgenommen). Um folgende CD handelt es sich:



      Grüße, nubar
    • Hallo ab,

      ich habe die CD zur Zeit leider nicht zur Hand, aber ich meine mich zu erinnern, dass der Mitschnitt Anfang der 90er Jahre gemacht wurde auf einem der für Richter typischen kleinen Konzertfestivals in Deutschland (der Mitschnitt stammt auch nicht von RCA, für die Produktion und die Aufnahme ist eine einzelne Frau verantwortlich gewesen, das Klavier ist sehr direkt aufgenommen). Um folgende CD handelt es sich:



      Grüße, nubar
    • Brahms-Interpreten

      Hallo ab,

      mit S.Richter besitze ich mehrere Aufnahmen der Klaviersonaten:
      op.1: Decca 1987 aus Mantua, Praga 1988 aus Prag, RCA SHMF 1988 und Philips 1988 wo aufgen??
      op.2: Decca 1987 aus Mantua, Praga 1984 aus Pilsen und Philips (keine Angabe von Ort und Zeit im Booklet). Ein vergleichendes Hören war mir aus Zeitgründen bisher noch nicht möglich.
      Es sieht so aus, dass sich Richter erst sehr spät mit den Frühwerken auseinandergesetzt hat. Eine Aufnahme der f-moll Sonate ist mir nichtbekannt. Richter war sehr kritisch und wählerisch in der Auswahl seines Repertoires, so gibt es selten Gesamt-Aufnahmen, abgesehen vom WTK.

      Alle 3 Klaviersonaten haben aufgenommen:
      Walter Klien (den die wenigsten kennen) bei VOX
      Julius Katchen bei Decca, die 3. Sonate zweimal
      Peter Rösel bei Berlin Classics
      Krystian Zimerman bei DG
      Anatol Ugorski bei DG
      Idel Biret bei Naxos
      Gerhard Oppitz bei Eurodisc/RCA
      Elisabeth Leonskaja bei Teldec

      Arrau hat die 2. und 3. Sonate eingespielt, ebenso Grimaud.
      Vom erwähnten Wilhelm Kempff existieren 3 Aufnahmen auf dem Markt: Studio-Aufnahme der DG von 1958, der BBC-Mitschnitt sowie eine Aufnahme von den Salzburger Festspielen 1958 bei Orfeo. Ich meine -im Gegensatz zu anderen Äußerungen hier im Forum - , dass Kempff der 3. Sonate nicht in allen ihren Schattierungen gerecht wird. Er spielt zwar poetisch, aber doch trocken, ihm fehlt einfach die Pranke, um das Werk überzeugend darzubieten. Einen ähnlichen Eindruck habe ich auch von seinen Interpretationen des 1. KLavierkonzertes in d-moll (Konwitschny, Kubelik).

      In den letzten Jahren hat sich der von mir geschätzte Grygory Sokolov für die 1. Sonate stark gemacht. Bei ihm konnte man die Affinität zur Hammerklaviersonate (gleich zu Beginn) recht deutlich feststellen.

      Gruß Amadé
    • Brahms-Interpreten

      Hallo ab,

      mit S.Richter besitze ich mehrere Aufnahmen der Klaviersonaten:
      op.1: Decca 1987 aus Mantua, Praga 1988 aus Prag, RCA SHMF 1988 und Philips 1988 wo aufgen??
      op.2: Decca 1987 aus Mantua, Praga 1984 aus Pilsen und Philips (keine Angabe von Ort und Zeit im Booklet). Ein vergleichendes Hören war mir aus Zeitgründen bisher noch nicht möglich.
      Es sieht so aus, dass sich Richter erst sehr spät mit den Frühwerken auseinandergesetzt hat. Eine Aufnahme der f-moll Sonate ist mir nichtbekannt. Richter war sehr kritisch und wählerisch in der Auswahl seines Repertoires, so gibt es selten Gesamt-Aufnahmen, abgesehen vom WTK.

      Alle 3 Klaviersonaten haben aufgenommen:
      Walter Klien (den die wenigsten kennen) bei VOX
      Julius Katchen bei Decca, die 3. Sonate zweimal
      Peter Rösel bei Berlin Classics
      Krystian Zimerman bei DG
      Anatol Ugorski bei DG
      Idel Biret bei Naxos
      Gerhard Oppitz bei Eurodisc/RCA
      Elisabeth Leonskaja bei Teldec

      Arrau hat die 2. und 3. Sonate eingespielt, ebenso Grimaud.
      Vom erwähnten Wilhelm Kempff existieren 3 Aufnahmen auf dem Markt: Studio-Aufnahme der DG von 1958, der BBC-Mitschnitt sowie eine Aufnahme von den Salzburger Festspielen 1958 bei Orfeo. Ich meine -im Gegensatz zu anderen Äußerungen hier im Forum - , dass Kempff der 3. Sonate nicht in allen ihren Schattierungen gerecht wird. Er spielt zwar poetisch, aber doch trocken, ihm fehlt einfach die Pranke, um das Werk überzeugend darzubieten. Einen ähnlichen Eindruck habe ich auch von seinen Interpretationen des 1. KLavierkonzertes in d-moll (Konwitschny, Kubelik).

      In den letzten Jahren hat sich der von mir geschätzte Grygory Sokolov für die 1. Sonate stark gemacht. Bei ihm konnte man die Affinität zur Hammerklaviersonate (gleich zu Beginn) recht deutlich feststellen.

      Gruß Amadé
    • Hallo nubar,

      danke für die Info: Dann wird es sich um eine jener Aufnahmen von Frau Maria E. Michel-Beyerle handeln, die sonst unter dem Titel Out of the later years bei LiveClassics veröffentlich worden sind - und die ich (überwiegend, insbesondere Vol 2&3) kaum hoch genug loben kann - vielen Dank für den Tipp, denn die Aufnahmen bei Philips finde ich (wie das meiste dieser Konzertmittschnitte dort) leider eher mäßig.

      Alles Gute nach Leipzig!
      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ab ()

    • Hallo nubar,

      danke für die Info: Dann wird es sich um eine jener Aufnahmen von Frau Maria E. Michel-Beyerle handeln, die sonst unter dem Titel Out of the later years bei LiveClassics veröffentlich worden sind - und die ich (überwiegend, insbesondere Vol 2&3) kaum hoch genug loben kann - vielen Dank für den Tipp, denn die Aufnahmen bei Philips finde ich (wie das meiste dieser Konzertmittschnitte dort) leider eher mäßig.

      Alles Gute nach Leipzig!
      Gruß, ab

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      (Rudolf Arnheim)

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    • RE: Brahms-Interpreten

      Original von Amadé

      Walter Klien (den die wenigsten kennen) bei VOX


      Hallo amadé,

      Kennst Du die Klien-Aufnahme? Ist sie empfehlenswert?
      (Klien schätze ich ja besonders als Begleiter der Mozart-Violinsonaten mit Grumiaux, die ich wesentlich mehr schätze als jene, die er mit mit Clara Haskil aufgenommen hat.)

      Danke!.
      Gruß, ab

      Wissen ist Beschreiben können.
      (Rudolf Arnheim)
    • RE: Brahms-Interpreten

      Original von Amadé

      Walter Klien (den die wenigsten kennen) bei VOX


      Hallo amadé,

      Kennst Du die Klien-Aufnahme? Ist sie empfehlenswert?
      (Klien schätze ich ja besonders als Begleiter der Mozart-Violinsonaten mit Grumiaux, die ich wesentlich mehr schätze als jene, die er mit mit Clara Haskil aufgenommen hat.)

      Danke!.
      Gruß, ab

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      (Rudolf Arnheim)
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