Wer ist Eure "Carmen"?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ergänzung: danke für den Hinweis auf die Ode an die Freude, hab´s mir vorher rausgesucht auf YouTube.

      Schade nur, dass da nur der Mimimi-Typ auftaucht, aber trotzdem witzig :)
      Waldorf und Statler am Ende (die beiden Alten, die nur meckern können :wink) entdecken jetzt auch schon das Internet für sich!



      LG,
      Hosenrolle1

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Hosenrolle1 ()

    • Trotz der Callas (und ich bin ja nun wahrlich ein Callas-Witwer) ist es eine Sängerin, die hier noch gar nicht erwähnt wurde.

      Solange Michel in der grandiosen Cluytens-Einspielung von 1950. Nicht nur, dass sie grundsätzlich die Partie nicht italianisiert, sondern sie singt die beiden Arien wirklich so, wie sie von Bizet bezeichnet wurden, als Chanson, d.h. mit dieser gewissen Leichtigkeit, diesem französischen Esprit ohne sie emotional zu überfrachten.



      Live war es natürlich, allen stilistischen Einwänden zum Trotz, die Baltsa, die mich wirklich immer wieder hingerissen hat. Aber das war eben live, da war die Bühnenaktion und -Präsenz mit im Spiel.

      :hello Falstaff
    • Hallo,
      Carmen war, ist, wird nie den Status einer Lieblings Oper bei mir einnehmen, ich höre mir immer nur den Schluss an :D , und wenn dann nur Callas/Gedda oder Baltsa/Carreras, eventuell, obwohl ich die Sopran Version nicht sehr mag Los Angeles/Gedda!
      Ich habe das immer wieder probiert in meinem Opernleben mit der Carmen sowohl Live als auch Konserve, aber irgendwie ist das ein Hemmschuh der mir nicht passt! ?(

      LG palestrina
      „ Die einzige Instanz, die ich für mich gelten lasse, ist das Urteil meiner Ohren. "
      Oolong
    • palestrina schrieb:

      Carmen war, ist, wird nie den Status einer Lieblings Oper bei mir einnehmen,
      Lieber Palestrina, das ging mir eigentlich genauso. Live haben mich alle Aufführungen eigentlich immer ziemlich 'kalt' gelassen. Bis dann die Baltsa kam.

      Aber eigentlich wirklich begeistert, was das Gesamtwerk angeht, hat mich erst die GA unter Cluytens. Die hat mich wirklich umgehauen. Vor allem wohl, weil sie noch wirklich in der klassischen französischen Gesangstradition produziert wurde. Und plötzlich machte es klick und mir ging ganz vieles auf.

      LG Falstaff
    • Bei Carmen fallen mir etliche gute bis sehr gute Interpretinnen ein, ohne daß ich unbedingt eine Wertung vornehmen will. Unter den seinerzeitigen war Rise Stevens sicher eine der Allerbesten, faszinierend fand und finde ich Victoria de los Angeles, Georgine Milinkovic, Christa Ludwig, Grace Bumbry.... Ein elementares Erlebnis besonderer Art: Maria Ewing. Von den jetzigen hat mich Elina Garanca sehr beeindruckt. Da kenne ich allerdings nur Ausschnitte. Es hängt natürlich auch davon ab, wie man die Rolle gern hätte: wildkatzenhaft, sinnlich-elegant, vulgär, hintergründig usw. Hat alles seine Berechtigung, und je nach Typusdenkt man eben an verschiedene Künstlerinnen.