"Der am höchsten Geschätzte Musiker"

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    • "Der am höchsten Geschätzte Musiker"

      Hallo allezusammen :hello,

      „Der Musiker, den ich am meisten schätze!“.

      Mich würde mal interessieren, welcher Musiker euch am meisten fasziniert und damit meine ich nicht nur die Musik, Wie ER oder Sie sie spielt, egal wie gut oder wie schlecht Sie Ihr Handwerk ausüben!“ Einfach auch andere Gründe, z.B die Person, Ansicht, oder oder! Ich hab z.B einen Kumpel der hat sich auf den Pianisten Emil Gilels versteift! Alles was er fabriziert ist für Ihn das Größte! Einfach nur so, weil diese Person aus irgentwelchen Gründen solch einen enormen Eindruck auf Ihn ausübt! Das Vorbild von Anfang an! Einfach Musiker, die einem aus unerklärlichen Gründen ans Herz gewachsen sind und man desshalb die Musik des „eigenen Größten“ bevorzugt, auch wenn es bessere Interpretationen von anderen Musikern gibt!


      Beim mir kann ich da , 2 aus meiner Sicht große Persöhnlichkeiten nennen, welche mich mit Ihrem dasein enorm beeindruckt haben! Das ist in erster Linie der Geiger Yehudi Menuhin! Für mich der Größte Geiger unter dem Musikhimmel des 20-Jahrhunderts! Seine bescheidene und charismatische Persönlichkeit, war es, welche mich so beeindruckt hat! Seine Interpretationen von z.b Bachs Konzert für zwei Violinen 1043, Bruchs Violinkonzert oder besonders das Violinkonzert von Mendelssohn Bartholdy, op 64 habe ich nirgends besser gehört, aber vielleicht liegt das auch daran, das ich seine „Kunst in der Musik“ schon von vorn herein als Maßstab ansetze!?





      Die zweite Person, welche ebenso Charismatisch ist und mir auch besonders durch das Lesen von seiner Biographie ans Herz gewachsene, ist der Dirigent Leonard Bernstein!
      Ein immer besorgter und Gutmütiger Mensch, welchen ich leider wie Menuhin, nur aus Büchern (Biographien) und alten Zeitschriften kenne! Je mehr man sich auch über seine „Vorbilder“ informiert, desto mehr kann man auch die Musik verstehen, welche Sie zu Interpretieren versuchen! Und je mehr Sie deinen Eigenen Ansprüchen, Ansichten, Lebensweisen entsprechen, desto mehr lernt man Sie schätzen! Sie selbst, sowie Ihre Musikinterpretation! Da können andere Musiker noch so viel besser sein!

      Mit Musiker, meine ich in erster Linie Pianisten, Violinisten, Cellisten usw. , aber auch Dirigenten! Einfach Große Persöhnlichkeiten aus eurer Sicht!

      Ich denke, das jeder solche „Musikervorlieben“ hat!
      Mich würde interessieren, wer es bei euch ist!


      Gruß :rofl
      daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • "Der am höchsten Geschätzte Musiker"

      Hallo allezusammen :hello,

      „Der Musiker, den ich am meisten schätze!“.

      Mich würde mal interessieren, welcher Musiker euch am meisten fasziniert und damit meine ich nicht nur die Musik, Wie ER oder Sie sie spielt, egal wie gut oder wie schlecht Sie Ihr Handwerk ausüben!“ Einfach auch andere Gründe, z.B die Person, Ansicht, oder oder! Ich hab z.B einen Kumpel der hat sich auf den Pianisten Emil Gilels versteift! Alles was er fabriziert ist für Ihn das Größte! Einfach nur so, weil diese Person aus irgentwelchen Gründen solch einen enormen Eindruck auf Ihn ausübt! Das Vorbild von Anfang an! Einfach Musiker, die einem aus unerklärlichen Gründen ans Herz gewachsen sind und man desshalb die Musik des „eigenen Größten“ bevorzugt, auch wenn es bessere Interpretationen von anderen Musikern gibt!


      Beim mir kann ich da , 2 aus meiner Sicht große Persöhnlichkeiten nennen, welche mich mit Ihrem dasein enorm beeindruckt haben! Das ist in erster Linie der Geiger Yehudi Menuhin! Für mich der Größte Geiger unter dem Musikhimmel des 20-Jahrhunderts! Seine bescheidene und charismatische Persönlichkeit, war es, welche mich so beeindruckt hat! Seine Interpretationen von z.b Bachs Konzert für zwei Violinen 1043, Bruchs Violinkonzert oder besonders das Violinkonzert von Mendelssohn Bartholdy, op 64 habe ich nirgends besser gehört, aber vielleicht liegt das auch daran, das ich seine „Kunst in der Musik“ schon von vorn herein als Maßstab ansetze!?





      Die zweite Person, welche ebenso Charismatisch ist und mir auch besonders durch das Lesen von seiner Biographie ans Herz gewachsene, ist der Dirigent Leonard Bernstein!
      Ein immer besorgter und Gutmütiger Mensch, welchen ich leider wie Menuhin, nur aus Büchern (Biographien) und alten Zeitschriften kenne! Je mehr man sich auch über seine „Vorbilder“ informiert, desto mehr kann man auch die Musik verstehen, welche Sie zu Interpretieren versuchen! Und je mehr Sie deinen Eigenen Ansprüchen, Ansichten, Lebensweisen entsprechen, desto mehr lernt man Sie schätzen! Sie selbst, sowie Ihre Musikinterpretation! Da können andere Musiker noch so viel besser sein!

      Mit Musiker, meine ich in erster Linie Pianisten, Violinisten, Cellisten usw. , aber auch Dirigenten! Einfach Große Persöhnlichkeiten aus eurer Sicht!

      Ich denke, das jeder solche „Musikervorlieben“ hat!
      Mich würde interessieren, wer es bei euch ist!


      Gruß :rofl
      daniel
      Jesus spricht: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, Vers 6)
    • Hallo zusammen,

      bei mir ist es eindeutig Georg Solti.

      Zum einen bedingt durch seine Aufnahmen.

      Sein Ring, sein Elgar, Holst aber auch sein Mahler (zumindest 6 und 8) sind bei mir die Referenzaufnahmen bzw.dicht dran.

      Ich habe den Eindruck, er schaffte es aus einem Weltklasseorchester oftmals etwas mehr herauszukitzeln, als manch ein Kollege. (Wiener Philharmoniker beim Ring)

      Ich habe aber auch Filmaufnahmen von Proben zur Götterdämmerung gesehen. Hier erlebte ich, wie gut er Menschen führen konnte.
      Interviews jüngeren Datums unterstrichen noch, dass er ein sehr sympathischer Typ war. Darüber hinaus war er wohl ein workaholic. Bis tief in die Nacht studierte er die Partituren und bereitete den nächsten Aufnahmetag vor. Hier will ich keinem Dirigenten unterstellen, dass er das nicht auch mache. Ich weiss es bloß nicht.

      Zuletzt habe ich beobachten können, dass er auch bei großen Weltstars seine Vorstellungen durchsetzen konnte. Er wollte z.B dass die Sänger in einer Szene der Götterdämmerung einen gewissen Abstand zu den Mikrophonen einhalten. Birgit Nilsson schmeckte das ganz offensichtlich nicht, sie mokierte sich später darüber.

      Als krasses Gegenstück habe ich Ozawa in Erinnerung. Ich sah mal eine Dokumentation zu seiner Carmen-Aufnahme mit Jessey Norman. Er hat ihr ja ständig die Füße geküsst: "Bin ich zu langsam? Bin ich zu schnell?"
      Das war ja schon fast widerlich.



      Bei Bernstein schließe ich mich Daniel an. Ich habe mal seinen Aufsatz über Mahler: "His time will come" gelesen, der mich sehr beeindruckt hat.


      Grüße
      Jürgen
    • Hallo zusammen,

      bei mir ist es eindeutig Georg Solti.

      Zum einen bedingt durch seine Aufnahmen.

      Sein Ring, sein Elgar, Holst aber auch sein Mahler (zumindest 6 und 8) sind bei mir die Referenzaufnahmen bzw.dicht dran.

      Ich habe den Eindruck, er schaffte es aus einem Weltklasseorchester oftmals etwas mehr herauszukitzeln, als manch ein Kollege. (Wiener Philharmoniker beim Ring)

      Ich habe aber auch Filmaufnahmen von Proben zur Götterdämmerung gesehen. Hier erlebte ich, wie gut er Menschen führen konnte.
      Interviews jüngeren Datums unterstrichen noch, dass er ein sehr sympathischer Typ war. Darüber hinaus war er wohl ein workaholic. Bis tief in die Nacht studierte er die Partituren und bereitete den nächsten Aufnahmetag vor. Hier will ich keinem Dirigenten unterstellen, dass er das nicht auch mache. Ich weiss es bloß nicht.

      Zuletzt habe ich beobachten können, dass er auch bei großen Weltstars seine Vorstellungen durchsetzen konnte. Er wollte z.B dass die Sänger in einer Szene der Götterdämmerung einen gewissen Abstand zu den Mikrophonen einhalten. Birgit Nilsson schmeckte das ganz offensichtlich nicht, sie mokierte sich später darüber.

      Als krasses Gegenstück habe ich Ozawa in Erinnerung. Ich sah mal eine Dokumentation zu seiner Carmen-Aufnahme mit Jessey Norman. Er hat ihr ja ständig die Füße geküsst: "Bin ich zu langsam? Bin ich zu schnell?"
      Das war ja schon fast widerlich.



      Bei Bernstein schließe ich mich Daniel an. Ich habe mal seinen Aufsatz über Mahler: "His time will come" gelesen, der mich sehr beeindruckt hat.


      Grüße
      Jürgen
    • Original von Jürgen

      Als krasses Gegenstück habe ich Ozawa in Erinnerung. Ich sah mal eine Dokumentation zu seiner Carmen-Aufnahme mit Jessey Norman. Er hat ihr ja ständig die Füße geküsst: "Bin ich zu langsam? Bin ich zu schnell?"
      Das war ja schon fast widerlich.


      Lieber Jürgen,
      wenn Du wüsstest, welche Verträge die Dirigenten unterzeichnen müssen, wenn die Norman auftritt, dann würdest Du Dich nicht mehr wundern. Ozawa hatte wohl gar keine andere Wahl, als ihr die Füße zu küssen. Es gab schon Fälle, wo der Dirigent Jessye Norman gar nie direkt ansprechen durfte, sondern die Kommunikation allein über einen Assistenten lief. Überhaupt kommt die Norman in der Regel zur Generalprobe und basta. Die nur zur Erklärung, so abstoßend und kurios es auch sein mag...

      S A T I E
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Original von Jürgen

      Als krasses Gegenstück habe ich Ozawa in Erinnerung. Ich sah mal eine Dokumentation zu seiner Carmen-Aufnahme mit Jessey Norman. Er hat ihr ja ständig die Füße geküsst: "Bin ich zu langsam? Bin ich zu schnell?"
      Das war ja schon fast widerlich.


      Lieber Jürgen,
      wenn Du wüsstest, welche Verträge die Dirigenten unterzeichnen müssen, wenn die Norman auftritt, dann würdest Du Dich nicht mehr wundern. Ozawa hatte wohl gar keine andere Wahl, als ihr die Füße zu küssen. Es gab schon Fälle, wo der Dirigent Jessye Norman gar nie direkt ansprechen durfte, sondern die Kommunikation allein über einen Assistenten lief. Überhaupt kommt die Norman in der Regel zur Generalprobe und basta. Die nur zur Erklärung, so abstoßend und kurios es auch sein mag...

      S A T I E
      "...the only logical starting point for a genuine creative art of music -- the ear, and the manifold delights and stimuli that the ear, in conjunction with the experienced mind, can find in the exercise of imagination."
      Harry Partch
    • Hallo Satie,

      ich habe in der Tat nicht den blassesten Schimmer.

      Ich kenne keinen einzigen Vertrag weder von Dirigenten, noch von Sängern. Aber was Du dort andeutest macht mich neugierig.

      Da wir in der glücklichen Lage sind, einen Wissenden hier im Forum zu haben, solltest Du einen neuen Thread zu diesem Thema eröffnen.

      Sicherlich bin ich nicht der Einzige, der zwar nichts dazu beitragen kann aber das Thema mit Interesse verfolgen würde.

      Danke
      Jürgen
    • Hallo Satie,

      ich habe in der Tat nicht den blassesten Schimmer.

      Ich kenne keinen einzigen Vertrag weder von Dirigenten, noch von Sängern. Aber was Du dort andeutest macht mich neugierig.

      Da wir in der glücklichen Lage sind, einen Wissenden hier im Forum zu haben, solltest Du einen neuen Thread zu diesem Thema eröffnen.

      Sicherlich bin ich nicht der Einzige, der zwar nichts dazu beitragen kann aber das Thema mit Interesse verfolgen würde.

      Danke
      Jürgen
    • Original von Satie
      Original von Jürgen

      Als krasses Gegenstück habe ich Ozawa in Erinnerung. Ich sah mal eine Dokumentation zu seiner Carmen-Aufnahme mit Jessey Norman. Er hat ihr ja ständig die Füße geküsst: "Bin ich zu langsam? Bin ich zu schnell?"
      Das war ja schon fast widerlich.


      Lieber Jürgen,
      wenn Du wüsstest, welche Verträge die Dirigenten unterzeichnen müssen, wenn die Norman auftritt, dann würdest Du Dich nicht mehr wundern. Ozawa hatte wohl gar keine andere Wahl, als ihr die Füße zu küssen. Es gab schon Fälle, wo der Dirigent Jessye Norman gar nie direkt ansprechen durfte, sondern die Kommunikation allein über einen Assistenten lief. Überhaupt kommt die Norman in der Regel zur Generalprobe und basta. Die nur zur Erklärung, so abstoßend und kurios es auch sein mag...

      S A T I E

      Hallo
      Als die folgende Aufnahme entstand 1987 in Salzburg, ein Jahr vor Karajans 80.Geburtstag fragte Karajan seinen Berater Dr. Uli Märkle (leider auch schon Tod starb am 29.01.2005) ob denn Jessye Norman schon in Salzburg angekommen ist. Er sagte ja sie werde morgen früh um 8.00 zur Probe kommen. Karajan ließ sie um 8.00 erst mal warten begrüßte noch Freunde aus Japan, erzählte dann von seinem neuen Porsche den er bestellt hat. Der Japaner fragte den Maestro wann er denn kommt. Karajan lachte ich habe Nr.92 und die Nr.2 wird gerade ausgeliefert. Nach einigen Technischen Details etwa 3 sek. auf 100,konnte der Japaner erst nicht richtig glauben ging er in die Probe. Die Wiener und Norman wartete schon, als er rein kam wurde er mit großem Beifall begrüßt. Die Norman bekam Anweisung sich zu setzen und einfach nur zuzuhören. Nach etwa 90min wurde die Norman entlassen (ohne ein Wort zu singen) Karajan sagte bis morgen um 8.00.



      Als die Norman gefragt wurde wie die Probe war lachte sie und sagte so eine Probe hat sie noch nie erlebt. Er ließ mich nur zu hören.
      Am nächsten morgen durfte sie singen. Und wie schön sie ihre Stimme einsetzte einfach himmlisch. Das Konzert das Live auf CD mitgeschnitten wurde war ein Erfolg für alle. Für die Konzertbesucher,der Norman,Karajan und alle Musikliebhaber. Die Aufnahme gehört in jede Sammlung egal ob man Karajan schätzt oder nicht.

      Gruß Andreas
    • Original von Satie
      Original von Jürgen

      Als krasses Gegenstück habe ich Ozawa in Erinnerung. Ich sah mal eine Dokumentation zu seiner Carmen-Aufnahme mit Jessey Norman. Er hat ihr ja ständig die Füße geküsst: "Bin ich zu langsam? Bin ich zu schnell?"
      Das war ja schon fast widerlich.


      Lieber Jürgen,
      wenn Du wüsstest, welche Verträge die Dirigenten unterzeichnen müssen, wenn die Norman auftritt, dann würdest Du Dich nicht mehr wundern. Ozawa hatte wohl gar keine andere Wahl, als ihr die Füße zu küssen. Es gab schon Fälle, wo der Dirigent Jessye Norman gar nie direkt ansprechen durfte, sondern die Kommunikation allein über einen Assistenten lief. Überhaupt kommt die Norman in der Regel zur Generalprobe und basta. Die nur zur Erklärung, so abstoßend und kurios es auch sein mag...

      S A T I E

      Hallo
      Als die folgende Aufnahme entstand 1987 in Salzburg, ein Jahr vor Karajans 80.Geburtstag fragte Karajan seinen Berater Dr. Uli Märkle (leider auch schon Tod starb am 29.01.2005) ob denn Jessye Norman schon in Salzburg angekommen ist. Er sagte ja sie werde morgen früh um 8.00 zur Probe kommen. Karajan ließ sie um 8.00 erst mal warten begrüßte noch Freunde aus Japan, erzählte dann von seinem neuen Porsche den er bestellt hat. Der Japaner fragte den Maestro wann er denn kommt. Karajan lachte ich habe Nr.92 und die Nr.2 wird gerade ausgeliefert. Nach einigen Technischen Details etwa 3 sek. auf 100,konnte der Japaner erst nicht richtig glauben ging er in die Probe. Die Wiener und Norman wartete schon, als er rein kam wurde er mit großem Beifall begrüßt. Die Norman bekam Anweisung sich zu setzen und einfach nur zuzuhören. Nach etwa 90min wurde die Norman entlassen (ohne ein Wort zu singen) Karajan sagte bis morgen um 8.00.



      Als die Norman gefragt wurde wie die Probe war lachte sie und sagte so eine Probe hat sie noch nie erlebt. Er ließ mich nur zu hören.
      Am nächsten morgen durfte sie singen. Und wie schön sie ihre Stimme einsetzte einfach himmlisch. Das Konzert das Live auf CD mitgeschnitten wurde war ein Erfolg für alle. Für die Konzertbesucher,der Norman,Karajan und alle Musikliebhaber. Die Aufnahme gehört in jede Sammlung egal ob man Karajan schätzt oder nicht.

      Gruß Andreas
    • Hallo,

      also ich liebe und schätze Jascha Heifetz.

      Seine ersten Auftritte waren bereits eine Sensation und seine Aufnahmen über eine ganzes Leben hinweg ein beeindruckendes Dokument.
      Man höre nur seine Aufnahmen und staune bei diese Perfektion, die zwar etwas kühl wirken mag aber dafür nicht als Ausdrucksmittel ein ewiges Dauervibrato einsetzt.

      Ein Künstler muss es ersteinmal schaffen über seine gesamte Karriere ein derartiges Niveau.
      hier geht es zum Thread!
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • Hallo,

      also ich liebe und schätze Jascha Heifetz.

      Seine ersten Auftritte waren bereits eine Sensation und seine Aufnahmen über eine ganzes Leben hinweg ein beeindruckendes Dokument.
      Man höre nur seine Aufnahmen und staune bei diese Perfektion, die zwar etwas kühl wirken mag aber dafür nicht als Ausdrucksmittel ein ewiges Dauervibrato einsetzt.

      Ein Künstler muss es ersteinmal schaffen über seine gesamte Karriere ein derartiges Niveau.
      hier geht es zum Thread!
      _____

      Administrator: Das Klassikforum
    • RE: "Der am höchsten Geschätzte Musiker"

      Liebe Forumsmitglieder ,

      diese Frage lösen zu wollen ist wie die Quadratur des Kreises .

      Meiner Meinung nach muss man in ganz besonderer Weise mit der Persönlichkeit der Künstlerin / des Künstlers wenn möglich persönlich so gut wie möglich beaknnt und sogar vertraut sein . Dem Gesamtumfeld etc. .

      Dies dürfte nur in sehr wenigen Fällen möglich sein .

      Selbst dann , wenn ich versuche , einen Künstler auf das nachschaffende seines Tuns zu reduzieren , wird dies nicht gehen , ohne sich versuchsweise mit der Persönlichkeit des Interpreten auseinenderzusetzen . Ich möchte einfach mehr über einen Künstler wissen , neu und tiefer kennenlernen , dessen Interpretationen mir eben subjektiv ganz besonders zusagen .

      Es ist als o immer eine höchst subjektvie Ansicht .

      Wenn A den Künstler P wie immer persönlich sehr gut kennengelernt hat , dann macht jede Disdussion , nicht eine Künstlervorstellung !!! , mit Dritten kaum einen Sinn .

      So gibt es z. B. Pianisten oder Geiger , die ich mit ganz bestimmten Werken ausserordentlich schätze , bewundere , aber mit anderen Interpretationen eben nicht .

      Ich muss mir selbst die innere Freiheit bewahren , damit auch kritisch mir selbst gegenüber umgehen zu können .

      Ich hatte es hier kurz nach Eröffnu g des Forums schon einmal geschrieben , dass eine persönliche , sogar länger dauernde Beegnung , die sich u. U. sogar mehrfach wiederholen kann , dazu führen kann , dass man plötzlich ein ganz anderes , völlig neues Bild von einem Menschen , vor allem , und einem Künstler bekommt .

      Solche persönlichen Begenungen etwa hier zu beschreiben , verbietet sich fast wegen der Diskretion , die man doch stets bewahren sollte .

      Eine Begründung für die Bevorzugung , Sympathie , Wertschätzung etc. eines Künstlers / einer Künstlerin zu nennen , ist ohnehion nur für jemanden nachzuvollziehen , der diese Menschen auch gut kennengelernt hat .

      Auch solche "Beziehungen" sind Schwankungen unterworfen . Bei wirklich freundschaftlichen Beziehungen bleiben die inneren Werte eines Menschen in aller Regel auch über Jahrzehnte erhalten . Daher verändert sich solche eine Zusammenstellung von ganz persönlich geschätzten Namen auch kaum .


      Viele Grüsse ,

      Frank
    • RE: "Der am höchsten Geschätzte Musiker"

      Liebe Forumsmitglieder ,

      diese Frage lösen zu wollen ist wie die Quadratur des Kreises .

      Meiner Meinung nach muss man in ganz besonderer Weise mit der Persönlichkeit der Künstlerin / des Künstlers wenn möglich persönlich so gut wie möglich beaknnt und sogar vertraut sein . Dem Gesamtumfeld etc. .

      Dies dürfte nur in sehr wenigen Fällen möglich sein .

      Selbst dann , wenn ich versuche , einen Künstler auf das nachschaffende seines Tuns zu reduzieren , wird dies nicht gehen , ohne sich versuchsweise mit der Persönlichkeit des Interpreten auseinenderzusetzen . Ich möchte einfach mehr über einen Künstler wissen , neu und tiefer kennenlernen , dessen Interpretationen mir eben subjektiv ganz besonders zusagen .

      Es ist als o immer eine höchst subjektvie Ansicht .

      Wenn A den Künstler P wie immer persönlich sehr gut kennengelernt hat , dann macht jede Disdussion , nicht eine Künstlervorstellung !!! , mit Dritten kaum einen Sinn .

      So gibt es z. B. Pianisten oder Geiger , die ich mit ganz bestimmten Werken ausserordentlich schätze , bewundere , aber mit anderen Interpretationen eben nicht .

      Ich muss mir selbst die innere Freiheit bewahren , damit auch kritisch mir selbst gegenüber umgehen zu können .

      Ich hatte es hier kurz nach Eröffnu g des Forums schon einmal geschrieben , dass eine persönliche , sogar länger dauernde Beegnung , die sich u. U. sogar mehrfach wiederholen kann , dazu führen kann , dass man plötzlich ein ganz anderes , völlig neues Bild von einem Menschen , vor allem , und einem Künstler bekommt .

      Solche persönlichen Begenungen etwa hier zu beschreiben , verbietet sich fast wegen der Diskretion , die man doch stets bewahren sollte .

      Eine Begründung für die Bevorzugung , Sympathie , Wertschätzung etc. eines Künstlers / einer Künstlerin zu nennen , ist ohnehion nur für jemanden nachzuvollziehen , der diese Menschen auch gut kennengelernt hat .

      Auch solche "Beziehungen" sind Schwankungen unterworfen . Bei wirklich freundschaftlichen Beziehungen bleiben die inneren Werte eines Menschen in aller Regel auch über Jahrzehnte erhalten . Daher verändert sich solche eine Zusammenstellung von ganz persönlich geschätzten Namen auch kaum .


      Viele Grüsse ,

      Frank